Der Auto-Thread

Überlege aktuell ob ich mich generell vom Thema auto befreie.
Steuer, Versicherung, Wartung, reifensaetze, Spritund Wertverlust lassen mich pro Jahr gerechnet im schnitt sicherlich 4500€ kosten
Fahren ist einfach zu teuer geworden IMO...
Ansonsten fahre ich aktuell einen Audi Q5
Da kann man dir aber auch nicht helfen... Wie Chris-W201-Fan schon schrieb, ein polo oder ähnlich großes reicht um von a nach b zu kommen.
Ansonsten, es gibt tausend Möglichkeiten um diverse strecken zurück zu legen. Da gäb es e-bikes, mopped`s (mit dem auto-führerschein darfst du immerhin 50ccm fahren), kleine auto`s oder, wenn du es nicht so weit hast, auch ein e-Auto. Das alles kostet im unterhalt weniger als dein Q5. (selbst mein Caddy dürfte billiger sein)
Einkaufen fahren und Geld ausgeben überlegt man sich 2-mal wenn man erst mit dem Zug fahren muss und das zeug heimschleppt.
Da bestellst du den krempel nur im netz. Was anderes wird das nicht. ;)
Solltest du wirklich zu sinnlosen ausgaben neigen-> bezahle mit Bargeld und lass die karte daheim! Das ist der beste "begrenzer" überhaupt!
Generell resultiert der Verzicht aufs Fahrzeug in mehr Bewegung und einem aktivieren leben.
Dir fehlt nur ein Hobby. Ich könnte meines z.b. ohne Auto erst garnicht betreiben, würde dann eigentlich, in meiner Freizeit, größten teils nur daheim rum hocken, könnte nicht mal "fix" Baumaterial holen um mal wieder etwas an einem der Gebäude instand zu setzen und hätte überhaupt ein riesen Problem auf arbeit zu kommen. (müßte sicherlich 2-3h zur arbeit und retour, die einfache strecke, einplanen, so sind es 35min.)
Ich werde natürlich vor dem Verkauf ein, zwei probemonate starten um zu sehen wie es im Alltag läuft.
Dafür kommt ja gerade die passende Jahreszeit... der winter! Wenn du da wirklich 2 Monate durch hälst, dann sollte es tatsächlich gehen. Ich melde aber schonmal meine zweifel an. ;)
 
Ich hab mir nachdem ich neulich einige Male das Vergnügen hatte die Strecke Passau-Mainz, insbesondere aber die Strecke Würzburg-Mainz auf der A3 zu fahren, welche ab Würzbug eine einzige lange Baustelle ist (An der Baustellenausfahrt stehen schon immer die Schilder, dass in 2km gleich die nächste kommt), jetzt eine BahnCard 50 für Langstrecke gekauft. Als unter 26 jähriger gabs die für 70€ und die hat sich jetzt schon gerechnet.

Zwar geht mir die Bahn auch wahnsinnig auf die Nerven und ist unzuverlässig bis zum geht nicht mehr, aber lieber sitz ich 2h länger als geplant im Zug oder am Bahnhof, trink dabei gemütlich nen Kaffee, lese ein Buch oder versuche was produktives zu machen, als 2h bei Hitze oder Kälte im Auto im Stau zu stehen. Und selbst wenn man mal fahren darf, auf 2 spurigen Autobahnen ist das fahren einfach grausam. Rechts durchgehend LKW, links dann Opis die mit 95 kmh versuchen den 90 kmh LKW zu überholen. Dann die üblichen Schwachmaten, die auch wenn man mit gut 50kmh Geschwindkeitsdifferenz von hinten kommt dann plötzlich rausziehen usw. Autobahn Langstrecke werde ich mir in Zukunft nicht mehr antun, es sei denn ich hab so viele Mitfahrer, dass es einfach finanziell unvertretbar wäre 4 Zugtickets zu kaufen oder ich muss selbst nicht fahren!

Sollte ich jemals wieder in die Stadt ziehen wird das Auto auch sofort verkauft.

Edit: Natürlich spielt da noch hinein, das mein Auto sehr... minimalistisch... ausgestattet ist. In nem vollausgestatteten Benz mit Massagesitzen, der nochdazu quasi von alleine fährt ist das im Stau stehen natürlich deutlich angenehmer. Und wenn man 300 Pferde unter der Haube hat ists auch nicht so schlimm wenn man alle 2 minuten ausgebremst wird, weil man in 10 sekunden wieder auf Reisegeschwindigkeit ist, während das bei mir gefühlt 5 Minuten dauert :ugly:
Aber bevor ich so dermaßen viel Geld fürn Auto ausgeben, nur dass das Langstrecke-Fahren angenehmer wird, hol ich mir entweder n erste Klasse-Ticket Bahn oder fliege einfach :daumen:
 
Wenn dir das fahren mit nem Q5 zu teuer ist, kauf dir nen 3-5 Jahre alten Polo, Ibiza, ...
Dessen Betriebskosten dürften deutlich darunter liegen, und mit Öffis in ländlichen Regionen, ist das dummes Zeug, das wird nichts, ohne Einschränkungen.
Dem Teil mit den Öffis kann ich nur beipflichten, Zusatzwürze ists dann wenn man noch ne abnormal hohe Ausfallquote bei den Zügen hat und Verbindungen zum russisch roulette werden.
Oder letzter Zug 23:00 und vorletzter eine Stunde davor und keine Nachtbusverbindungen in der Lücke.
Edit: @Lee Am bahnhof steht man nur gerne wenn es da gescheite Wartemöglichkeiten gibt. ländlich gibts am Bahnhof oft gar nichts außer den Bahnsteigen und den Gleisen
 
Master, Lee redet ja da von einer recht genau genannten Strecke, die hat einige größere Bahnhöfe. Da passt seine Meinung natürlich, wenn ich aber RE von A nach B über Umstiege in C und D in rel. kleinen Orten habe, ist selbst trotz nicht wirklich ländlicher Umgebung das Warten mist.

Zum Thema Bus-/Zugberbindungen, man muss auch bedenken, das einige schon ne 40.000 Einwohner-Stadt als ländlich sehen :)
Ich wohne dann aus deren Sicht in nem 1200EW-Dorm am A... der Welt, aber das ist eben etwas subjektiv.
Trotzdem, hier kannst du am Wochenende die Busverbindung komplett vergessen.
Unter der Woche gibts immerhin Busverbindungen zur Schicht des größten Arbeitgebers hier.
Aber das ist bei über 60.000 Angestellten am Standort auch kaum ein Wunder.
Blöd nur, wenn man nicht da arbeitet. :)
 
Ich würde niemals freiwillig mit dem Zug fahren. :ugly: Mal grade 2 Werkzeugkoffer und ein Schweißgerät mitnehmen um einem Kumpel zu helfen...viel Spaß damit auf einem Fahrrad. :lol: Bauschutt wegbringen oder einen alten Gefrierschrank geht bestimmt auch super mit einem Fahrrad oder im Bus. :D
Bus ist soweiso die größste Todesfalle überhaput, weil man sich nicht anschnallen kann. Deswegen fahre ich auch pauschal kein Bus. Ohne Gurt bei einem Typ mitfahren, der nicht mal ansatzweise Ahnung vom Fahren hat...neeeee lass ma lieber. :ugly: Bei jedem Busunfall, auch wenn der noch so harmlos war ist doch immer gleich die Hälfte tot.
 
Dem schließ ich mich an. Gerade in Großstädten....

Mir hats schon gereicht, hier aufm Land zwei Jahre mit dem Bus zur Schule zu fahren. :D Gott, war der erste Tag nachm 18. ein toller Tag :D

Selbst deutschlandweit ziehe ich das Auto vor, bevor ich mich in nen DB-Zeitkiller setze.
 
Ich habe bewusst von Langstrecke gesprochen ;)

Auf kurzen Strecken, gerade am Land, verliert man mit Öffis natürlich extrem viel Zeit. Auf Langen Strecken relativiert sich das schnell wieder. Und egal wie abgeschieden man wohnt, bis zum nächsten ICE Bahnhof wird selten mehr als ne Stunde Regionalzug nötig sein und die meisten ICE Bahnhöfe sind halbwegs gut ausgestattet. Aber ich geb euch natürlich recht, in Hinterdupfing würde im im Winter auch ungerne am Bahnhof warten müssen! Wenn ich hier im Passauer Land unterwegs bin fang ich auch nicht an mit Öffis zu fahren, dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade.

Wenn man viele Dinge transportieren muss ist Zug natürlich sowieso keine Option. Aber zumindest für mich ist atm in den meisten Fällen der Zug die bequemere Lösung und meistens auch nicht langsamer. Hab früher auch gedacht "DB-Zeitkiller", aber dem Stress den ich beim Autofahren ständig ausgesetzt bin, ziehe ich ne Stunde längere Zugfahrt immer vor. Zumal man beim Autofahren halt nichts machen kann außer fahren, im Zug aber durchaus noch die Möglichkeit hat was zu arbeiten oder einfach nur etwas Schlaf nachzuholen. Es ist natürlich alles sehr abhängig von der persönlichen Situation, wo man wohnt, wohin man in welchen Intervallen fahren muss. Aber ich denke jedem tut es gut mal ein bisschen den eigenen Horizont zu erweitern und nicht pauschal Öffis zu verteufeln ;) Ist natürlich im "Auto-Thread" sehr schwierig :ugly: Ich bin früher auch der Meinung gewesen "Lieber fahre ich mim Auto nach München und stehe jedes mal zwischen 30 und 60 Minuten im Stau, als dass ich auch nur einen Fuß in den Zug setze." Nun, wo mein wertvollstes Gut Zeit (und Stressfreiheit) ist, denke ich genau umgekehrt.

Bus ist soweiso die größste Todesfalle überhaput, weil man sich nicht anschnallen kann. Deswegen fahre ich auch pauschal kein Bus. Ohne Gurt bei einem Typ mitfahren, der nicht mal ansatzweise Ahnung vom Fahren hat...neeeee lass ma lieber.

Offenbar fährst du nie Bus. In jedem Reisebus kann und muss man sich sogar anschnallen. In Nahverkehrsbussen stimmt das allerdings, allerdings sind da die Geschwindigkeiten so gering, dass selten was größeres passiert. Außerdem schätze ich, dass jeder Busfahrer wesentlich mehr Ahnung vom Fahren hat als du. Alleine schon dadurch, dass das sein Beruf ist und er täglich 8h damit verbringt ;)
Das Problem bei Busfahrern bzw. Berufskraftfahrern allgemein ist halt Übermüdung und generell körperliche Probleme, die durchs ständige fahren können. Die reine Fahrzeugbeherrschung haben diese Leute aber mehr drauf als andere.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Langstrecke bevorzuge ich, wenn möglich, mittlerweile auch den Zug. Göttingen > München, in etwas mehr als 3,5h mit dem ICE. Dagegen letztens mit dem Auto fast 7h, dank Stau, Baustellen usw.
 
Ja gut.

Ich bin da halt ein etwas anderer Typ. Ich höre unheimlich gerne Hörspiele (Die drei ???, John Sinclair o.Ä.), das kann ich am besten im Auto. Handy über Bluetooth koppeln und aufdrehen. :D
Im Zug mit komischen In-Ears oder teurem Headset, never (Dazu muss man sagen, dass die In-Ears von meinem Handy seit dem ich es habe neu und verpackt im Karton liegen ;) ).

Definiere Stress... Wenn ich mich auf die Bahn setze (zur richtigen Uhrzeit) und den Tempomaten auf 120km/h stelle komme ich genauso gechillt ans Ziel. Ich fahre meistens eine Stunde früher los, als ich muss um Verspätungen auszuschließen. Mich nerven da eher die, die auf kurz vor knapp losfahren und dann mit 200+ Sachen heizen. Die Art von Stress muss man (meiner Meinung nach) nicht machen.
Wenn ich entsprechend geschlafen habe, fahre ich auch 400+ km durch, ohne Pause.

Mir machts Autofahren halt Spaß :D

Aber letzlich kann ich auch deine Beweggründe nachvollziehen, das auf jeden Fall. Aber da dürfen die Geschmäcker ja verschieden sein :P
 
Ich fahre auch gerne Auto, aber Hannover München fahre ich auch lieber mit dem ICE, die Strecke ist mit dem Auto von mir zu Hause (etwas östlich von H) nervig und nicht so zu fahren, denn da wäre ich beruflich unterwegs, also Wochentags.
 
Master, Lee redet ja da von einer recht genau genannten Strecke, die hat einige größere Bahnhöfe. Da passt seine Meinung natürlich, wenn ich aber RE von A nach B über Umstiege in C und D in rel. kleinen Orten habe, ist selbst trotz nicht wirklich ländlicher Umgebung das Warten mist.

Zum Thema Bus-/Zugberbindungen, man muss auch bedenken, das einige schon ne 40.000 Einwohner-Stadt als ländlich sehen :)
Ich wohne dann aus deren Sicht in nem 1200EW-Dorm am A... der Welt, aber das ist eben etwas subjektiv.
Trotzdem, hier kannst du am Wochenende die Busverbindung komplett vergessen.
Unter der Woche gibts immerhin Busverbindungen zur Schicht des größten Arbeitgebers hier.
Aber das ist bei über 60.000 Angestellten am Standort auch kaum ein Wunder.
Blöd nur, wenn man nicht da arbeitet. :)

Großraum Stuttgart. Richtung Heilbronn ist die Strecke recht bescheiden(problem das sogar im SWR in die Nachrichten kam weil die Bahn da massiv Probleme mit der Zuverlässigkeit hatte) außer man hat Anschluss an die S-Bahn. ICE-Verbindungen seh ich auch anders da die je nach Verbindung ihre Vorteile haben. (man sollte aber auf genug umsteigezeit achten damit man nicht durch nen Bahnfünfer versenkt wird)
 
Die Verbindung Hamburg > München, damit auch seine (von H) und meine (von GÖ) sind Direktverbindungen. Da muss man nicht umsteigen. Aber sonst hast Du Recht. Bei einer Direktverbindung kann man aber echt nicht viel verkehrt machen. Und da ich jährlich mehrfach nach München muss, ist für mich die letzte Autobahnfahrt dahin vorerst auch wirklich die letzte mit dem Auto gewesen. :D
 
Gibts bei den neuen Tiguan Kupplungsprobleme? Mein Fußballtrainer hat einen als Firmenwagen mit 2 Liter Diesel und nach knapp 27.000km ist die Kupplung durch...


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Ersetze Stuttgart durch Kaputtgart

Ich arbeite in der Nähe vom Stuttgarter Hauptbahnhof und fahre jeden Tag mit der S-Bahn (S6). Es gibt Wochen, in der keine einzige S-Bahn pünktlich ist, Ausfälle, Verspätungen, ... Die Ausreden sind immer dieselben:
-> Personen im Gleis
-> Weichenstörung (die Beliebteste)
-> Oberleitungstörung
-> Signalstörung

Das Problem vom Stuttgarter Nahverkehr ist die absolut bescheuerte Form, es ist ein Stern. Wenn auch nur irgendwo eine Störung ist, bringt die ganze Sch**sse zusammen. Und die Störung gibt es sehr sehr sehr oft, ein marodes Netz sei dank!
 
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