Aber anscheinend kann man erzählen was man will, es kann einfach nicht stimmen.

Und das die Kiste bei 200 um die 9-9,5 Liter frisst ist Fakt. Dass dein BMW mit der supergeheimen Underground Map da nicht rankommt ist mir auch klar.
Automatik hat in Sachen Turbo Ansprechverhalten einen großen Vorteil gegenüber Schaltern. Beim Automat bleibt der Motor wärend des Schaltens ja weiter unter Last. Das bedeutet der Turbo bekommt weiterhin viel Abgas und verliert die Drehzahl nicht.Spielt das bei Automatikgetrieben auch eine Rolle?
Der Erklärung nach ja, richtig? Wie macht sich das bei hochmotorigen Fahrzeugen bemerkbar, einfach nur, das ein bisschen der Schub fehlt, nachdem die Automatik schaltet?
Mal ein Einwurf vom Ingeniör aus der Automobilwelt: Das Turboloch ist tatsächlich ein vom Abgasstrom abhängiger Effekt, der nur bei niedrigen Motordrehzahlen auftreten kann. Grund ist schlichtweg ein zu geringer (Abgas-)Massenstrom um die Turbine auf Nenndrehzahl und damit zu ordentlicher Verdichtung (Nennladedruck) zu bringen. Steigende Drehzahlen führen unabhängig des Lastzustands zu höheren Volumenströmen und damit dem Entfall dieser Schwachstelle.
Wo wird denn bei deinem Auto das Abgas erzeugt?Tut mir leid, auch wenn du Ingineur bist, aber diese Aussage kann ich nicht teilen, warum: Wenn die Drehzahl höher ist dann ist der Abgasvolumenstrom höher, soweit stimme ich dir zu. Aber gleichzeitig ist auch die Luftmenge die in den Motor rein muss höher, Abgas wird ja im Motor nicht erzeugt, wie auch.
Das bis zum Einsetzen des Turbo Boost nach dem Gasgeben die Drehzahl steigt ist klar, tut sie ja bei einem Sauger auch, aber nicht durch die höhern Abgasstrom (der ja gleichzeitig auch mehr Luft auf der Eingangsseite bedeutet) sondern schlicht der höhere Abgasdruck, also die schneller entweichenden Abgase sorgen für den schnelleren Lauf des Turbos. Das hat aber nichts mit der Drehzahl zu tun, wie erwähnt baut auch ein Schiffsdiesel bei 120Upm Ladedruck an seinem Turbo auf. Und genauso hast du dieses Problem bei einem Motor mit 10000Upm.
Du hast da aber eine hinsichtlich eines definierten Arbeitsbereichs ausgelegte Strömungsmaschine vor dir. Diese glieder sich in Arbeitsmaschine (Verdichter) und Kraftmaschine (Turbine). Diese Bereiche sind bei einem Industriediesel gewiss ein anderer (auch hinsichtlich Drehzahl), wie bei einem Automotor. Der Vergleich mit 120 UPM hinkt.Tut mir leid, auch wenn du Ingineur bist, aber diese Aussage kann ich nicht teilen, warum: Wenn die Drehzahl höher ist dann ist der Abgasvolumenstrom höher, soweit stimme ich dir zu. Aber gleichzeitig ist auch die Luftmenge die in den Motor rein muss höher, Abgas wird ja im Motor nicht erzeugt.
Optik würde ich das nehmen was gefällt aber halt kein China Pfusch. Ich hab auf der Arbeit schon öfter Sachen von Brabus, Piecha, Carlsson und Lorinser verbaut. War alles total ok und qualitativ gut. Die Anleitungen von Brabus sind in Farbe.Nochmal ne Frage von einem Auto-Idioten... Optisches "Tuning" für Mercedes, wohin geh ich da ? Brabus, Mansory, Noname.. oder einfach dahin wo mir die Optik der Anbauteile am Besten gefällt?
PS: was ist eine Downpipe?

Allein durch das erwärmen der Luft von mehreren 100 Grad, wird ist das Abgasvolumen immer deutlich größer als das Ansaugvolumen. Somit "erzeugt" man im Motor immer wesentlich mehr Abgasvolumen. Je mehr der Motor belastet ist, desto mehr Abgas "erzeugt" man, weil die Effizienz sinkt.Tut mir leid, auch wenn du Ingineur bist, aber diese Aussage kann ich nicht teilen, warum: Wenn die Drehzahl höher ist dann ist der Abgasvolumenstrom höher, soweit stimme ich dir zu. Aber gleichzeitig ist auch die Luftmenge die in den Motor rein muss höher, Abgas wird ja im Motor nicht erzeugt, wie auch.
Wo wird denn bei deinem Auto das Abgas erzeugt?
Also bei mir macht das der Motor.
Du hast da aber eine hinsichtlich eines definierten Arbeitsbereichs ausgelegte Strömungsmaschine vor dir.
BTW: Bei hohen Drehzahlen kommt heute das Abgas-Wastegate zum Einsatz, welches den Abgasstrom teilweise und gesteuert am Lader vorbeileitet (!), da der Massenstrom für den Lader hier schon zu groß wird.
Ach ne.Abgas entsteht aber nicht ohne das vorher Luft und Krafstoff rein kommen.
DA gebe ich dir Recht, jedoch hinkt der Vergleich eines Schiffdiesels mit dem Verbrenner eines Straßen- bzw. F1-Fahrzeugs (sehr artähnlich!) doch etwas und die Physik besagt eben dass höhere Drehzahlen generell eher zu hohen Massenströmen (in Bezug auf den Hubraum) führen, da häufigerer Gaswechsel im Motor stattfindet. Also: Das Turboloch existiert für einen sauber ausgelegten Motor NUR in Bereich kleinster Drehzahlen. Ob das nun 800 UPM beim Mittelklasse-Otto oder 2.500 UPM im F1 Triebwerk sind - in Relation bleiben es niedrige Drehzahlen fürs Aggregat.Eben genau das ist der Punkt, es kommt darauf an wie der Arbeitsbereich definiert ist. Deshalb kann man nicht sagen das hohe Drehzahlen automatisch kein Turboloch hervorbringen. Denn das hängt davon ab in welchem Arbeitsbereich der Motor konstruiert ist. Es gibt Motoren die bei 120 Upm kein Turboloch haben und es kann welche geben (F1) die bei 10000 eines haben (oder hätten wenn der E-Turbo nicht wäre).
Was passiert denn beim Anlassen eines Motors?
DA gebe ich dir Recht, jedoch hinkt der Vergleich eines Schiffdiesels mit dem Verbrenner eines Straßen- bzw. F1-Fahrzeugs (sehr artähnlich!) doch etwas ...
Also: Das Turboloch existiert für einen sauber ausgelegten Motor NUR in Bereich kleinster Drehzahlen. Ob das nun 800 UPM beim Mittelklasse-Otto oder 2.500 UPM im F1 Triebwerk sind - in Relation bleiben es niedrige Drehzahlen fürs Aggregat.
Abgas wird ja im Motor nicht erzeugt, wie auch.
Wo wird denn bei deinem Auto das Abgas erzeugt?
Also bei mir macht das der Motor.
Abgas entsteht aber nicht ohne das vorher Luft und Krafstoff rein kommen.
Was passiert denn beim Anlassen eines Motors?
Was soll da schon großartig passieren, der Motor wird vom Starter gedreht, dadurch saugt er Luft an, arbeitet also wie ein Kompressor, und dann kommt Krafstoff dazu bis der Motor von selbst läuft. Zumindest sehr verinfach ausgedrückt, denn das hängt natürlich davon ab ob es ein Diesel, Vergaser oder Einspritzer ist. Verstehe den Sinn der Frage allerdings nicht ganz.
Neue Kolbenringe würde ich nur in Verbindung mit neuen Kolben einbauen.
Nochmal drüberhonen reibt nur die neuen Kolbenringe schneller auf. Da hat man eher einen Nachteil.
Na klar verschleißen Kolben, man kann sogar gut ein Tragbild erkennen bei Motoren mit vielen Kilometern. Aber Kolben und Ringe sollten min. 300-400k mitmachen.Warum das? Die Kolben verschleißen ja normalerweise nicht. Die Ringe sind doch das, was am meisten im Gefüge Zylinder/Kolben/Kolbenringe verschleißt.
Wieso? Wenn ich nochmal drübergehe und neue Ringe verbaue, habe ich quasi den Neuzustand. Vorausgesetzt die Kolben sind okay.