Der Auto-Thread

Wie soll der wagen da anspringen ? Die batterie muss ja tod gewesen sein. Ist doch technisch gar nicht anders möglich.
 
Nur so am Rande: In den letzten Anforderungen eines deutschen OEMs die ich bekommen habe war ein Autoleben mit 300tkm beziffert. Sprich wenn alle 500tkm schaffen würden hätte man aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu teuer gebaut.
 
Da war neulich eine interessante Sendung im TV.
Es wurde ein Dauer-Autobesitzer mit einem Radler/Busfahrer/Carsharer verglichen.

Der ohne Auto hatte im Alter eine halbe Million Euro angespart - er hat aber von Anfang an alles Gesparte gut angelegt.


Aber leider ist das nicht so einfach ... es müssen immer die Kinder irgendwohin, oder der Arbeitsplatz hat keine Busanbindung,
man muss Einkaufen für eine ganze Familie etc. - da greift man lieber zum Auto schätze ich.
 
Lass mal fünf Jahre die Inspektionen weg, fahr die Dinger 25tkm aufwärts im Jahr und lass sie mal zwei Jahre bei Wind und Wetter draußen stehen. Dann sieht man recht gut, ob sie die gleiche Qualität wie z.B. Standardkisten bieten, deren Dichtungen und Lacke das auch locker zehn Jahre mitmachen müssen.

Beide sind alltagswagen, fahren jeweils 30tkm/pa und zumindestens der FF steht immer draußen.
Wieso sollte man 5 Jahre lang keine Inspektion durchführen? Kenne keinen der das machen würde, unabhängig vom Auto


Der ohne Auto hatte im Alter eine halbe Million Euro angespart - er hat aber von Anfang an alles Gesparte gut angelegt

Dafür das ganze leben lang nur eingeschränkt mobil gewesen. Das letzte Hemd hat keine Taschen und der reichste auf dem Friedhof möchte ich auch nicht sein.
 
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meinste nicht der hat mal kurz ein ladegerät angeschlossen über nacht

Ich hab den auf dem Acker gesehen. Der wollte mir ganz andere Kisten andrehen. Als ich das sah, wollte ich wissen was mit dem denn sei. Daraufhin meinte er der wäre zum ausschlachten gewesen, er wäre aber nie dazu gekommen und die Preise wären den Ausbau nicht wert. Also nö, hat er nicht. Man muss dazu sagen, dass ich zu der Zeit eigentlich noch nicht mal ansatzweise Interese an einem Auto hatte. Ich hab teilweise 60km und mehr am Tag mit dem Rad gemacht und fand das völlig okay. Dort war ich ja auch mit dem Rad. Wollte nur für einen Freund fragen, ob er auch Drosseln aus Mopeds basteln würde. Das war echt nur Zufall.

S-Icon,
weil Inspektionen Geld kosten. Mir selbst gehts zwar inzwischen gut, aber ich komme aus einem Haushalt in dem oft am Essen gespart werden musste, wenn mal wieder neue Reifen anstanden. Dann wurden natürlich auch nur zwei gekauft und dann auch aufbereitete. Ist zwar traurig, aber von diesen Familien gibts hunderttausende in Deutschland. Worauf ich hinaus will ist dass diese ganzen Kisten die es für maximal 30.000 neu gibt ganz anderes aushalten müsen als ein Oberklassefahrzeug wo man schon vorher weiß, dass der Besitzer sich über Reparaturkosten keine Gedanken machen muss. Das sind Autos die Inspektionen oft nur so lange bekommen, wie es kostenlos ist und spätestens mit dem Zweitbesitzer härt das schon wieder auf.

Ich verlier aberr gerade meinen Faden. Egal. Vielleicht später. Hab gerade leider keine Zeit mehr.
 
Es ist gar nicht möglich das ein Auto nach 5 Jahren ohne Nachladen der Batterie anspringt. So eine Batterie-Chemie ist noch nicht erfunden. So eine geringe Selbstentladung schaffen nur Lithium Akkus und NiMH LSD. Blei Säure sind nach 2-3 Jahren komplett leer, selbst wenn sie nicht angeschlossen sind.
 
Hm... das ist wirklich merkwürdig. Vielleicht hat er dann wirklich geflunkert um mir den schmackhaft zu machen. Die Kiste lag aber unter einem riesen Haufen Laub begraben und wissen dass einer sich dafür interessiert konnte der auch nicht. Irgendwie ergibt das keinen Sinn. Jemand der das Auto zwischendurch lädt, lässt doch darin keine Nester bauen und benutzt das als Kompost, oder?

Nur um mal was dazu zu lernen... Wenn Varta, Bosch, oder wie sie alle heißen eine Batterie produzieren, Wird die doch auch erstmal gelagert, verschickt, wieder gelagert, an kleinere Shops verteilt, erneut gelagert... Die nimmt man doch auch einfach aus dem Regal und die läuft. Was ist daran anders, beziehungsweise müssen die dann nach zwei Jahren weggeworfen werden, oder wie?

Edit:
Hab gerade gegoogelt und da ist man sich einig, dass eine Batterie nach sechs Monaten schon so weit selbst entladen ist, dass damit unmöglich ein Auto zu starten sei.
Das machen wir mit unserem alten Mercedes Wohnmobil aber jeden Winter. Das steht quasi von September bis Anfang Mai und sprang bis auf ein einziges Mal immer an, ohne nachzuhelfen.???
 
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Die verpackten Batterien sind offensichtlich abgeklemmt und werden (hoffentlich) bei optimaler Temperatur gelagert (und 2 Jahre im Lager liegen die wohl auch selten). Selbstentladung sollte durch die Verpackung reduziert werden, weil zumindest äußere Faktoren minimiert werden.
 
Ich denke dann hab ich damals irgendwas nicht mitbekommen, oder mein Gedächtnis spielt mir Streiche, Dann sorry für das wirre Zeug. Merkwürdig ist das aber trotzdem und bei dem Wohnmobil sollte es ja theoretisch auch nicht funktionieren, tut es aber. Liegt das daran dass diese alten Kisten bis auf die mechanische Uhr quasi keine Verbraucher haben?
 
Liegt vermutlich daran das des wohnmobil eine überdurchschnittlich große batterie hat die länger braucht um sich zu entladen.
 
Und natürlich an den wenigen Verbrauchern. Bei deinem "Scheunenfund" würde ich mal mutmaßen dass die Batterie abgeklemmt war.

6 Monate ohne Strom machen sowohl der Italiener als auch der Engländer jedes Jahr aufs Neue mit. Batterie Hauptschalter (bei ersterem sogar serienmäßig) sei dank.
Der ohne Auto hatte im Alter eine halbe Million Euro angespart - er hat aber von Anfang an alles Gesparte gut angelegt.
Vorsicht bei so großen Zeiträumen, da bewegt sich natürlich das Gesamteinkommen auf einem ganz anderen Niveau und die Verzinsung auch. In % des Monatseinkommen wird es eher aussagekräftig.
 
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Liegt vermutlich daran das des wohnmobil eine überdurchschnittlich große batterie hat die länger braucht um sich zu entladen.

Es ist egal wie groß die Kapazität ist. Die Selbstentladung ist relativ zur Kapazität.

Ein Blei-Säure Akku hat eine Selbstentladung von etwa 2-12% pro Monat je nach Typ und Zustand. 2% für eine nagelneue unbenutzte AGM Batterie, 12% für eine normale Nasse, benutzte Batterie.
Nach 3 Jahren hat eine nagelneue AGM Batterie also 72% Ihrer Kapazität verloren. Das ist grade so die Grenze, mit der ein Motor noch anspringen kann.

Eine Batterie im Handel ist überlicherweise nicht älter als 1 Jahr. Älter als 2 Jahre darf sie nicht sein, weil man sie sonst als "gebraucht" verkaufen müsste.


Wenn ein Auto mit Ruhstromverbrauch angeklemmt ist, dann schafft man quasi nie mehr als 6 Monate. Und da so ziemlich jedes Auto heuzutage einen gewissen Ruhestromverbrauch hat, stimmt das schon so in etwa.

Nehmen wir mal an das Auto hat 5mA Ruhestrom. Ein typischer Ruhestrom kann bis zu 20mA sein. Das Auto hat eine benutzte 95Ah AGM Batterie in gutem Zustand mit aktuell noch 85Ah Nutzkapazität, mit 6% Selbstentladung. Die Batterie ist komplett voll geladen.
0.005Ax24x7x4 = 3,36Ah pro Monat
3,36Ahx6 = 20,16Ah pro halbes Jahr

6x6% = 36% Kapazitätsverlust in 6 Monaten (34,2Ah)

85Ah - 34,2Ah - 20Ah = 30,8Ah

Restkapazität nach 6 Monaten 32%.
Bei angeklemmter Batterie kann man nach 6 Monaten noch Glück haben das die Kiste anspringt oder auch nicht. Alte Autos ohne Ruhestrom oder mit abgeklemmter Batterie hätten eine Chance noch anzuspringen.
 
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Ich glaube trzd das eine 30ah batterie schneller alle ist als eine mit 150. bzw selbst wenn sie nur noch 1/3 der leistung hat ist sie immer noch stärker als eine neue 30ah
 
Klar ist eine kleine Batterie schneller leer als eine große. Der Ruhestrom vom Auto bleibt ja gleich. Die Selbstentladung ist aber prozentual immer gleich.
 
Ihr, da hab ich ja was losgetreten...

Ich hab mal ne andere Frage:
Weiß einer von euch wie man die Coming Home Funktion bei einem 2003er Vectra GTS einprogrammiert?
 
Naja das meinte ich doch, die batterie wird groß genug sein das sie nach 6 monaten noch ausreichend ist um den motor zu starten. ein wohnmobil hat warscheinlich keine 40 ah batterie oder so verbaut.
 
Ich habe neulich auf der AB und heute wieder ein Problem festgestellt:
Mein Auto zwitschert und zwischendurch pfeift es auch mal, was auch ein bisserl wie ein "Jammern" klingt (wie ein schnelles, ganz kurzes jaulen eines Hundewelpen).

Es ist ein Hyundai i30 Kombi mit 28.000 km Laufleistung, BJ 2012.

Das Zwitschergeräusch tritt unabhängig von der Geschwindigkeit (Bei 10kmh und 120kmh ist es aufgetreten, aber nicht im Stand) am stärksten beim bergauf fahren auf. Bergab meine ich verschwindet es vollständig. In Kurven wird es je nach stärke des Einschlags schwächer. Es verschwindet immer sobald ich auch nur leicht bremse. Nur Handbremse reicht auch aus. Es zwitschert sowohl im Schubbetrieb, als auch beim Gas geben.

Hat jemand eine Idee?

Edit: Wenn der Wagen eine weile stand (waren so 30 minuten) tritt das zwitschern nicht sofort auf, erst nach etwa 7 minuten fahrt.

Edit2: Das "zwitschern" tritt als durchgehendes gleichtöniges quietschen schon bei nur 1kmh auf sobald man losrollt. Bei Stadtgeschwindigkeit so 50kmh rum habe ich es vorhin nicht mehr wahrnehmen können. Außerdem kommt es definitiv von der rechten Seite des Autos.

Wenn man nun den Zusammenhang mit der Handbremse nimmt, vermute ich das Problem am Rad hinten rechts. Wenn ich nächste Woche mal Zeit habe werde ich erstmal ein bisserl rumfahren um das Problem zu provozieren und dann mal den Wagen hinten aufbocken und mal am Hinterrad drehen.

Dadurch, dass das ganze nicht sofort beim losfahren auftritt, ists natürlich für ne Werkstatt auch schwer den Fehler auszumachen, wenn sie nicht sofort mit mir ins Auto steigen....

Edit3:
Heute habe ich dafür keine Zeit mehr, aber ich will mal probieren, ob es tatsächlich immer hilft die Handbremse leicht angezogen zu lassen beim fahren
 
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