Der Auto-Thread

Warum Blödsinn? Wenn ich jetzt für ein Auto nur 4000€ ausgeben kann, dann würde ich schon drauf achten, dass der Wagen im Unterhalt auch passt und ich nicht in 1-2 Jahren das Gleiche oder mehr nochmal in den Unterhalt ballern muss.

4000Euro in 1 bis 2 Jahren nur an Unterhalt, was für ein Auto soll das sein? Im reinen Unterhalt ist mein NX denke ich nicht der günstigste und trotzdem komme ich da im Jahr nur auf 670Euro für Steuer und Versicherung. Also bei 4000Euro müsste das schon ein Porsche sein.

is kein Blödsinn, wie alt isn der 4k€ Auto mensch? namen fällt mir nicht ein.
Jetzt gehst du mal von 25 Jahres aus. Leistung über 200 PS, unter 26 Jahre. Dann geht er zur versicherung und die reiben sich die Hände.
ich zahl mit 25 jahren und 40% SFK an meinem auto mit 310PS knapp über 1,5k€ Vollkasko, klar volkasko brauchst bei nem 4k€ schlitten nicht.
Aber das weißt du selbst, die Vollkasko is nicht das teuerste.

Die Leistung hat doch mit dem Versicherungsbeitrag nichts zu tun. Ich weiß jetzt nicht welches Auto du fährst, aber der muss einfach teuer eingestuft sein. Mein Kumpel bezahlt für seinen Skyline soweit ich weiß knapp 800Euro im Jahr. Ein anderer Kumpel von mir bezahlt knappe 600Euro für seine Silvia. Das liegt also nicht an der Leistung sondern an deinem Auto selber. Mein NX ist z.B. teurer im Unterhalt als die Silvia obwohl sie mehr Leistung hat.

Und auch der Rest, wenn ich ein Auto für 4k€ kaufe, sollte doch alles Piko sein. Bremsen gut, Reifen gut ect. das keine Kosten auf mich zukommen.
Das ist aber bei dem Billigsten Evo den man bei Mobile findet 100% nicht so. Mein Kollege hat auch gemeint er macht ein schnäpchen und hat sich nen
Impreza wrx rausgelassen, jetzt fährt er grad mim Auto von seinem Bruder Spatzieren weil er sich im moment nicht mal 1k€ aus der Rippe leiern kann für
Komplette Bremsen + 2x Bremssättel hinten.

Es ging mir nicht um die zwei Evos oben, die sind derart verbastelt das ich die geschenkt nicht haben wollen würde. Mir ging es speziell um die Aussage das jemand mit nur 4000Euro ein Auto kaufen soll das nichts kostet da ihn der Unterhalt auffrisst. Deine Aussage klang so als müsse er sich unbedingt einen 60PS Kleinwagen holen da alles andere nicht bezahlbar ist und das ist schlicht und ergreifend falsch. Wenn du etwas anderes sagen wolltest oder es bei mir falsch rüber kam ist das was anderes. Ich persönlich empfinde aber 4000Euro für viel Geld für ein Auto, zumindestens wenn man kein aktuelles haben will.
 
4000Euro in 1 bis 2 Jahren nur an Unterhalt, was für ein Auto soll das sein? Im reinen Unterhalt ist mein NX denke ich nicht der günstigste und trotzdem komme ich da im Jahr nur auf 670Euro für Steuer und Versicherung. Also bei 4000Euro müsste das schon ein Porsche sein.

.....jain, siehe Seite 3683 da hatte ich mal einen Versicherungscheck gemacht.
Da kam der EVO (als Jahreswagen) nur in der Versicherung (30tkm, inkl Vollkasko, 35%, kein Fahrer unter 25) auf 1900€-3200€ im Jahr. Wohlgemerkt bei 35%!
Ein anderes, nicht so extremes, Beispiel wäre der Accord Type S (Bj. 2011) von meinem Bruder. Da Kostet die Versicherung 1100€ im Jahr. (35%, 30tkm, Vollkasko)
Ich meine, das ist mit Sicherheit kein "langsames" Auto, aber halt auch kein Sportwagen....und dropsdem "teuer".
Da fehlen dann aber noch Steuern, Verschleißteile und eventuelle Inspektionen um die Garantie aufrecht zu erhalten.
Ich will damit nur sagen, man sollte sich vorher wirklich informieren....sonst kommt die große Überraschung zum Schluss.:wow:
Außerdem scheint der Fragesteller 19 Jahre alt zu sein, da kann er mit Glück bei 100% einsteigen....oft auch erst ab 140%.

Aber davon ab, man bekommt für ca. 4000 brauchbare und bezahlbare Autos.
Da würde ich als Erstauto allerdings aus den üblichen verdächtigen Wählen: polo, corsa, astra, golf, octavia.
Wenn dann die SF-Klasse in 5-8 Jahren die Prozente schmelzen lässt, kann er ja umsatteln.
 
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4000Euro in 1 bis 2 Jahren nur an Unterhalt, was für ein Auto soll das sein? Im reinen Unterhalt ist mein NX denke ich nicht der günstigste und trotzdem komme ich da im Jahr nur auf 670Euro für Steuer und Versicherung. Also bei 4000Euro müsste das schon ein Porsche sein.

Naja, die 4000.- Unterhaltskosten habe ich locker, habe aber noch lange keinen Porsche. Dafür reicht schon ein großer Diesel in einer durchschnittlichen Mittelklasselimo. Zum Unterhalt gehört mehr als nur Steuer und Versicherung.
 
Klar hängt der Versicherungsbetrag nicht direkt an den Leistung, aber grundsetzlich ist ein Evo mit ü 200PS höher eingestuft.
Außerdem spielen ja noch zig andere sachen da rein. Unter 25 Jahren und Männlich hast ja eh Arschkarte.

zu den Preisen, ein Skyline is glaub ne schlechte Referenz, da wirst bei jeder Versicherung in eine andere Klasse eingestuft.
Mein Auto wurde ja auch erst frisch eingestuft, weil es so nicht vorhanden war. Läuft nun wie ein Focus RS mk2

und VK oder TK Versicherungsbeiträge die über die Tausend gehen im Jahr sind keine Seltenheit, da braucht man kein Prosche für ;)

Und nein, ich wollte damit nicht ausdrücken das er sich eine 60 PS kröte kaufen soll, ich wollte damit nur sagen das für 4k€
eine Karre mit ü200 ps einen in den Ruin treibt. Für 4K kannst du dir gut und gerne eine 100-150 PS Kiste rauslassen die gut da steht.
Aber einen 4k Evo zu kaufen ist meiner meinung nach das blödeste was man machen kann.

Naja, die 4000.- Unterhaltskosten habe ich locker, habe aber noch lange keinen Porsche. Dafür reicht schon ein großer Diesel in einer durchschnittlichen Mittelklasselimo. Zum Unterhalt gehört mehr als nur Steuer und Versicherung.

ja, je nach auto ist das Realistisch. Ganz grob z.b
1.000€ Verischerung im Jahr
300€ Inspektion
200€ Steuern
da bist schon bei 3000€ auf zwei jahre, jetzt noch Bremsen oder Reifen
 
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Mir wurde mal gesagt, daß der Beitrag für Versicherungen sich nach folgenden Kriterien richten:
- Häufigkeit des Fahrzeugs (wie viele gibt´s davon)
- Häufigkeit von Schäden (wie oft rummst es)
- Höhe der Schadenssumme
- Dann noch Faktoren wie Alter des Fahrers, Garage ja/nein, usw.
Was dann auch mal dazu führen kann, daß "klassische Anfängerautos" (Polo, Golf etc. mit kleinstem Motor) teurer sind als das jeweilige Modell mit einem etwas stärkerem Motor. Kann man ja aber zum Glück alles vorher im Netz rausfinden.
 
Naja, die 4000.- Unterhaltskosten habe ich locker, habe aber noch lange keinen Porsche. Dafür reicht schon ein großer Diesel in einer durchschnittlichen Mittelklasselimo. Zum Unterhalt gehört mehr als nur Steuer und Versicherung.

Für mich sind Unterhaltungskosten die reinen kosten für Versicherung und Steuer. Reperaturkosten, Sprit usw kann nicht drunter fallen.
 
Warum sollte man Reifen und Bremsen rechnen? Reifen und Bremsen variieren doch auch viel zu stark, wer viel fährt braucht viel Reifen/Bremsen. Das kann man meiner Meinung nach nicht einbeziehen. Wenn man das natürlich einbeziehen würde, dann ist es auch kein Wunder wieso man auf 3000Euro im Jahr kommt. Bei mir kostet der Satz Reifen alleine 1000Euro und die vorderen Bremsen ebenfalls. Dann wäre ich bei meinem Hobel auch schon bei knapp 3000Euro im Jahr.
 
Aber auch wenn man Reparaturen, Sprit usw. rausrechnet...gibt es Autos (die kein Porsche sind) die locker die 4000€ (2 Jahre) in Versicherung und Steuern "verbrennen".

Ist aber auch egal, vorher informieren --> dann gibts keine böse Überraschung.
 
Jetzt sind wir schon bei 4000Euro in 2 Jahren, vorher waren es 4000Euro in 1 bis 2 Jahren. Dazu kommt jetzt auch die Einschränkung "es gibt Autos"... klar gibt es Autos die soviel kosten, aber die kosten entweder keine 4000Euro in der Anschaffung oder es sind sehr teure Autos die einfach mittlerweile Steinalt sind. Ein "normales" Auto (wer entscheidet aber was normal ist?) kostet idR deutlich weniger.
 
Das liegt doch im Grunde auch daran wie oft das Fahrzeug bewegt wird...
Im Grunde könnt ihr da reinrechnen was ihr wollt, ich finde und fand die Aussage einfach falsch das man für 4000Euro sich ein Auto kaufen muss das günstig im Unterhalt ist. Wobei ich nach wie vor 4000Euro (ob mit oder ohne Service) in 2 Jahren bei einem normalen Auto für nicht machbar halte. Wenn es nur um den reinen Unterhalt geht... aber das ist eine Diskussion wo wir wahrscheinlich nie eine wirkliche Eingung finden werden, da es zuviele unterschiedliche Faktoren gibt.
 
[...]
Was dann auch mal dazu führen kann, daß "klassische Anfängerautos" (Polo, Golf etc. mit kleinstem Motor) teurer sind als das jeweilige Modell mit einem etwas stärkerem Motor. Kann man ja aber zum Glück alles vorher im Netz rausfinden.

Das stimmt. Gerade Golf 3 und die älteren Opel Corsa sind ziemlich teuer, sogar ne Ecke teuerer als unser Z4.
Der ist richtig günstig, da wenig gefahren, meistens von älteren und wenig Unfälle passieren.
 
@Riverna
Das stimmt allerdings.
Ist eh alles nur Geschätze, wir wissen nicht wo er wohnt, ob die Versicherung über ihn selber laufen soll (19 Jahre, Fahranfänger?), von jährlicher Fahrleistung ganz zu schweigen.

Das stimmt. Gerade Golf 3 und die älteren Opel Corsa sind ziemlich teuer, sogar ne Ecke teuerer als unser Z4.
Der ist richtig günstig, da wenig gefahren, meistens von älteren und wenig Unfälle passieren.

Wie gesagt lässt sich schwer vergleichen.
Corsa B GSI 109 PS --> Versicherung teuer.
Corsa B stino 90 PS --> spottbillig (bei 35%, 30tkm, VK) keine 500€ im Jahr, der GSI kostet das doppelte.

Grundsätzlich gilt für mich:
Wer viel fährt, macht viel kaputt.
Kaputt-stehen ist billiger als kaputt-fahren.^^

Schade nur, dass ich viel fahren muss.
 
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Für mich sind Unterhaltungskosten die reinen kosten für Versicherung und Steuer. Reperaturkosten, Sprit usw kann nicht drunter fallen.
hmm also sowas würde ich jetzt nicht zu den "Unterhaltskosten" rechnen, aber wohl miteinrechnen beim Autobesitz. Verschleißerscheinungen vielleicht. Und die sind...
Ja Versicherung und Steuer ist klar, aber ich denke Reifen+Bremsen sollte man dazu rechnen. Reperaturen nicht, die sind ja nicht Planbar und unvorhergesehen
... sehr wohl vorhersehbar.
Es gibt für jede Automarke typische Dinge, ein Italiener ist öfter in der Werkstatt als ein alter Mercedes oder ähnliches.

Mein Vater etwa sammelt seit Jeher Mercedes, es sind deshalb die Autos mit denen ich mich am ehesten auskenne. Er hatte aber von der Firma her immer mal wieder VW Passat und Golf.
Vom Kaufpreis her ist ein neuer Mercedes oft einfach Wahnsinn, der Unterhalt mancher Modelle bringt einem aber das Lächeln ins Gesicht. Mein Erstes Auto war ein 190D. Ja der Babybenz oder Bauernbenz. Die kann man bis 200.000 km Problemlos kaufen, einfach vor dem Kauf schauen ob er rostet. Kosten quasi nix mehr. Mein Bruder hatte das E-Klasse Äquivalent dazu. Meine Eltern natürlich neuere Autos, etwa eine E-Klasse vom Typ W210 (Mutter), der Vater kurzzeitig einen BMW 740i und später die S-Klasse.

Und nein, keiner von uns ist reich, man kauft die Autos in einem (guten) gebrauchten Zustand und repariert halt selbst, falls was anfällt oder kennt jemanden der das gut kann aber kein Vermögen verlangt (also keine offizielle Werkstatt).

Die 2 190D die wir immer noch haben (jetzt schon 10 Jahre in unserem Besitz) der 230er, haben JEWEILS über 150.000 km, mein eigener 190er hat dieses Jahr 500.000 km geknackt. Dabei wird er seit 2 Jahren kaum noch benutzt, nur dann wenn Papas Firmen-Golf/ mal wieder eingeht (das macht er überraschend oft, Elektronikprobleme über Elektronikprobleme).
Dann wird das einzige Auto angeworfen, das IMMER geht :D

Die erwähnte E Klasse W210 290 Turbodiesel mit Chiptuning (ca 160 PS, geht gut ;) ) war ein etwas anderer Fall: Das Auto hat inzwischen auch 200.000 km rauf von uns. Doch was man hätte wissen können, als man sich das Auto gekauft hat: Es ist ein Mercedes, das heißt es wird beim Motor nie was haben, aber manche Modelle Rosten gerne. So einer ist der W210, da wurde wohl billiges Blech mit billigem Lack kombiniert, der W210 hatte nie auch nur irgendwas - außer Rost. Auch wenn er immer brav die Garage gehütet hat. Zwar Hat Mercedes 3x die Türen usw auf Kulanz getauscht, aber das ist trotzdem ärgerlich.

Lange Rede kurzer Sinn: wenn man sich vorher informiert, kann man Autos kaufen, die kosten dann halt 1x diese 4000€ und hat danach Jahrelang Ruhe (wie gesagt, etwa beim 190er oder 230er(E Klasse Vorgänger): Hunderttausende Kilometer und was zu machen war waren Verschleißteile wie Bremsen, Reifen, Flüssigkeiten/Services usw). Dann zahlt man halt 100€ im Jahr für Verschleißteile (Öl, Bremsen usw)

Es empfiehlt sich ein Auto zu kaufen, welches weit verbreitet ist: die Ersatzteile sind oft günstig (es kann ja trotzdem immer was kaputt werden oder man hat als Führerscheinanfänger die ein oder andere Delle drin), und es gibt im Internet tausend Anleitungen wie man sich selbst kleine Mängel beheben kann. Bei Importen/Asiaten kenne ich mich nicht aus was Ersatzteile kosten Mercedes, BMW, VW sind insgesamt recht günstig was das betrifft. Das hier hat mir beim W210 immer geholfen: Egal ob es Teile beim Motor waren zu überpfüren, Sensoren ersetzen usw, da gibts oft bebilderte Anleitungen die jeder Trottel versteht (und ich habe weder Beruflich noch sonstwas mit Autos zu tun, aber damit kann selbst ein Schüler ein Auto reparieren).
Dank dieser Foren habe ich vor Jahren mal angefangen den an und für sich alten, aber aus Nostalgiegründen im Familienbesitz befindlichen W210 zu modernisieren (neue Assistenzsysteme, Motorservice (mehr Power ;) ) Gewicht runter usw usf. Das Auto hat etwa jetzt bei 180 PS einen Verbrauch (bei sportlichen Urlaubsfahrten nach Kroatien und zurück) von ca 5.2 Liter auf 100km(voll beladen), in der Stadt ca 7, was immer noch OK ist.
Mercedes E-Klasse W210 Forum & Community - 1995 - 2002, Typ W210, S210, V210 & VF210
W210 / S210 - Mercedes-Forum.com

Also beim Autokauf um ca 4000€ kein Auto kaufen, wo man weiß es fällt schon fast auseinander (gut, das hätte man jetzt nich extra sagen müssen ;) ) sondern eines, das auch den Ruf hat lange zu halten. Da kann es dann auch schon ruhig ein etwas älteres Modell sein.
Je nachdem wie viele Kilometer du fahren wirst, und ob eher lang oder Kurzsstrecken, ein Auto mit wenig Verbrauch. Heutige Turbo/Common Rail Diesel brauchen wenig Sprit, auch wenn man sie sportlich fährt (aber halt vorrausschauend, also nicht ständig im hohen Drehzahlbereich, nicht ständig am Gas, sondern "segeln".

Als Beispiel fahre ich jetzt etwa den E 250 CDI, der ist mit Ca 5.4 Liter Verbrauch angegeben. Das brauche ich irgendwie nie und ich gebe gerne Gas und überhole viel. Aber trotzdem komme ich mit unter 5 Liter von Haustür zu Haustüre (habe 2 Wohnsitze) oder eben nach Split/Kroatien. Umgekehrt, wenn man ihn unvernünftig fährt, braucht er schon gerne auch 7 Liter, hat ja auch über 200PS.
 
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?! Also Reifen und Bremsen sind für mich leicht einzurechnen, ich weiß ja in etwa wie viel KM ich im jahr fahre.
Aber soll ich jetzt ggf. auftretende defekte mit einrechnen, nur weil es bei dem selben model auftreten kann?
Das halte ich dann doch eher für überspannt.

zum rest sag ich mal nix
 
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