Für mich sind Unterhaltungskosten die reinen kosten für Versicherung und Steuer. Reperaturkosten, Sprit usw kann nicht drunter fallen.
hmm also sowas würde ich jetzt nicht zu den "Unterhaltskosten" rechnen, aber wohl miteinrechnen beim Autobesitz. Verschleißerscheinungen vielleicht. Und die sind...
Ja Versicherung und Steuer ist klar, aber ich denke Reifen+Bremsen sollte man dazu rechnen. Reperaturen nicht, die sind ja nicht Planbar und unvorhergesehen
... sehr wohl vorhersehbar.
Es gibt für jede Automarke typische Dinge, ein Italiener ist öfter in der Werkstatt als ein alter Mercedes oder ähnliches.
Mein Vater etwa sammelt seit Jeher Mercedes, es sind deshalb die Autos mit denen ich mich am ehesten auskenne. Er hatte aber von der Firma her immer mal wieder VW Passat und Golf.
Vom Kaufpreis her ist ein neuer Mercedes oft einfach Wahnsinn, der Unterhalt mancher Modelle bringt einem aber das Lächeln ins Gesicht. Mein Erstes Auto war ein 190D. Ja der Babybenz oder Bauernbenz. Die kann man bis 200.000 km Problemlos kaufen, einfach vor dem Kauf schauen ob er rostet. Kosten quasi nix mehr. Mein Bruder hatte das E-Klasse Äquivalent dazu. Meine Eltern natürlich neuere Autos, etwa eine E-Klasse vom Typ W210 (Mutter), der Vater kurzzeitig einen BMW 740i und später die S-Klasse.
Und nein, keiner von uns ist reich, man kauft die Autos in einem (guten) gebrauchten Zustand und repariert halt selbst, falls was anfällt oder kennt jemanden der das gut kann aber kein Vermögen verlangt (also keine offizielle Werkstatt).
Die 2 190D die wir immer noch haben (jetzt schon 10 Jahre in unserem Besitz) der 230er, haben JEWEILS über 150.000 km, mein eigener 190er hat dieses Jahr 500.000 km geknackt. Dabei wird er seit 2 Jahren kaum noch benutzt, nur dann wenn Papas Firmen-Golf/ mal wieder eingeht (das macht er überraschend oft, Elektronikprobleme über Elektronikprobleme).
Dann wird das einzige Auto angeworfen, das IMMER geht
Die erwähnte E Klasse W210 290 Turbodiesel mit Chiptuning (ca 160 PS, geht gut

) war ein etwas anderer Fall: Das Auto hat inzwischen auch 200.000 km rauf von uns. Doch was man hätte wissen können, als man sich das Auto gekauft hat: Es ist ein Mercedes, das heißt es wird beim Motor nie was haben, aber manche Modelle Rosten gerne. So einer ist der W210, da wurde wohl billiges Blech mit billigem Lack kombiniert, der W210 hatte nie auch nur irgendwas - außer Rost. Auch wenn er immer brav die Garage gehütet hat. Zwar Hat Mercedes 3x die Türen usw auf Kulanz getauscht, aber das ist trotzdem ärgerlich.
Lange Rede kurzer Sinn: wenn man sich vorher informiert, kann man Autos kaufen, die kosten dann halt 1x diese 4000€ und hat danach Jahrelang Ruhe (wie gesagt, etwa beim 190er oder 230er(E Klasse Vorgänger): Hunderttausende Kilometer und was zu machen war waren Verschleißteile wie Bremsen, Reifen, Flüssigkeiten/Services usw). Dann zahlt man halt 100€ im Jahr für Verschleißteile (Öl, Bremsen usw)
Es empfiehlt sich ein Auto zu kaufen, welches weit verbreitet ist: die Ersatzteile sind oft günstig (es kann ja trotzdem immer was kaputt werden oder man hat als Führerscheinanfänger die ein oder andere Delle drin), und es gibt im Internet tausend Anleitungen wie man sich selbst kleine Mängel beheben kann. Bei Importen/Asiaten kenne ich mich nicht aus was Ersatzteile kosten Mercedes, BMW, VW sind insgesamt recht günstig was das betrifft. Das hier hat mir beim W210 immer geholfen: Egal ob es Teile beim Motor waren zu überpfüren, Sensoren ersetzen usw, da gibts oft bebilderte Anleitungen die jeder Trottel versteht (und ich habe weder Beruflich noch sonstwas mit Autos zu tun, aber damit kann selbst ein Schüler ein Auto reparieren).
Dank dieser Foren habe ich vor Jahren mal angefangen den an und für sich alten, aber aus Nostalgiegründen im Familienbesitz befindlichen W210 zu modernisieren (neue Assistenzsysteme, Motorservice (mehr Power

) Gewicht runter usw usf. Das Auto hat etwa jetzt bei 180 PS einen Verbrauch (bei sportlichen Urlaubsfahrten nach Kroatien und zurück) von ca 5.2 Liter auf 100km(voll beladen), in der Stadt ca 7, was immer noch OK ist.
Mercedes E-Klasse W210 Forum & Community - 1995 - 2002, Typ W210, S210, V210 & VF210
W210 / S210 - Mercedes-Forum.com
Also beim Autokauf um ca 4000€ kein Auto kaufen, wo man weiß es fällt schon fast auseinander (gut, das hätte man jetzt nich extra sagen müssen

) sondern eines, das auch den Ruf hat lange zu halten. Da kann es dann auch schon ruhig ein etwas älteres Modell sein.
Je nachdem wie viele Kilometer du fahren wirst, und ob eher lang oder Kurzsstrecken, ein Auto mit wenig Verbrauch. Heutige Turbo/Common Rail Diesel brauchen wenig Sprit, auch wenn man sie sportlich fährt (aber halt vorrausschauend, also nicht ständig im hohen Drehzahlbereich, nicht ständig am Gas, sondern "segeln".
Als Beispiel fahre ich jetzt etwa den E 250 CDI, der ist mit Ca 5.4 Liter Verbrauch angegeben. Das brauche ich irgendwie nie und ich gebe gerne Gas und überhole viel. Aber trotzdem komme ich mit unter 5 Liter von Haustür zu Haustüre (habe 2 Wohnsitze) oder eben nach Split/Kroatien. Umgekehrt, wenn man ihn unvernünftig fährt, braucht er schon gerne auch 7 Liter, hat ja auch über 200PS.