Korrekt...
Je höher die Zahl umso mehr besteht die "Gefahr" dass der Motor frühzeitig zündet.
Wenn du mit ner höheren Oktanzahl fährst, bekommst du bei zu krassen Mischungen Frühzündungen, welche dir auf Dauer den betreffenden Zylinder bzw den gesamten Motor zerschießen...
Desweiteren dürfte es beim Gas geben ruckeln, weil ein Kolben bereits vor dem Erreichen des höchsten Punktes zündet.
Der größte Blödsinn, den ich jemals gehört habe.
Die Oktanzahl gibt die KlopfFESTIGKEIT an. Das bedeutet, dass der Kraftstoff sich nicht so leicht selbst entzündet. Man kann selbst einen Rasenmäher mit 102 Oktan betreiben, ohne das er kaputt geht. Das ist allerdings rausgeworfenes Geld. Eine höhere Oktanzahl zu fahren schadet nie.
Heuzutage haben alle Motoren eine Klopfregelung, dass heist das es keine Motoren mehr gibt, die durch klopfene Verbrennung kaputt gehen. Allerdings kann ein Motor die Extraleistung aus 102 Oktan Kraftstoff nur umsetzen, wenn er auch ein Kennfeld für 102 Oktan hat. Da kann er die Zündung dann so anpassen, dass der Motor mehr Leistung bekommt. Hat man ein Motorsteuergerät, was nur Zündkennfelder bis 95 Oktan hat, ist es Geldverschwendung 102er zu fahren.
Edith fügt hinzu:
Bei Diesel ist es genau anders herrum. Hier gibt Cetanzahl die ZündWILLIGKEIT des Kraftstoffs an. Diesel entzündet sich ja bekanntlich alleine durch die Hitze der komprimierten Luft im Zylinder. (nicht durch die Glühkerzen, wie oft falsch behaubtet) Hier ist es wieder das Gleiche. Fährt man teuren "Ultimate Diesel" aber das Motorsteuergerät hat kein Einspritzkennfeld für diesen Kraftstoff mit höherer Cetanzahl, verpufft das Geld im Auspuff. Aber auch hier geht nichts kaputt, wenn man den teueren Sprit auf dem normalen Auto fährt.
Generell ist es immer besser teuren Sprit zu fahren, weil die Qualität deutlich höher ist. Ob es einem das Geld wert ist, ist eine andere Frage.