Der Auto-Thread

Klutten schrieb:
Elektronik hilft, aber das einzige was zählt ist Basiswissen, sei es jetzt mechanischer oder elektrischer Natur. Nur wer die Technik versteht, kann effektiv Fehler beheben. Gut, bei der üblichen "Austausch"-Philosophie aller großen Werkstätten gerät der Punkt immer mehr in den Hintergrund, aber in dem Punkt denke ich lieber "oldschool" - weils teilweise eben sinnvoller und zu 99% auch billiger ist. ^^

Kleines Beispiel in Kurzform: Mein Auto hatte vor Kurzem keine Leistung oberhalb von 3.000 Umdrehungen mehr und auch das Getriebe wollte nicht mehr fehlerfrei schalten. Also kurz beim Freundlichen während einem Termin nachgefragt, ausprobiert und prompt die Antwort bekommen, dass das Getriebe für 6.500 Euro getauscht werden muss. Dazu muss ich sagen, dass der Motor weiterhin seidenweich lief. Später dann im kleinen Kreis von 3 erfahrenen Personen, die in freien Werkstätten arbeiten den Fehler im System logisch zurückverfolgt und typische Probleme im Internet nachgelesen. Nahezu alle Ergebnisse deuteten auf die Diesel-Vorförderpumpe als Übeltäter hin, welche gerade mal 160 Euro kostet und es auch wirklich war. Muss man da noch etwas zur Erfahrung beim Hersteller direkt sagen? Besser nicht.

Krass... Hast du nicht den 5er BMW?
Da kann man doch wie beim 7er auch die Getriebeeinstellungen zurücksetzen (evt. Geheimmenü) damit er wieder weicher schaltet!
 
Der von dem ich das habe ist Mechaniker bei Audi in Stuttgart :ugly:
Dementsprechend behandelt er auch seinen S6. Selbst bei Minusgraden geht's mit Vollgas vom Hof :nene:
Den hab ich nämlich gefragt nachdem ich den Fall mit der Celica gesehen habe...


Na herzlichen Glückwunsch... ein Auto sollte man warm fahren. Das weiß eigentlich so ziemlich jeder und von einem Mechaniker sollte man das erst recht erwarten, aber wie bereits gesagt die Mechaniker sind auch nicht mehr das was sie mal waren. Bevor meine Autos nicht 80°c Öltemperatur haben bekommen sie nie Vollgas und keine hohe Drehzahlen.
 
Das Getriebesteuergerät kann man zurücksetzen, aber warum, wenn kein Fehler drin ist. Mein Getriebe hat sich nach einem anfänglichen Reset perfekt an meinen Fahrstil angepasst. Das "weiche" Schalten wird auch weniger davon beeinflusst, als vom Getriebeöl, dem Wandler und den Schaltbohrungen, die man durchaus mal im Fahrzeugleben spülen sollte, obwohl eine Lebensdauerfüllung eigentlich etwas anderes sein sollte. Wenn du die Getriebelogik zurücksetzt, geht es da mehr um das Schaltverhalten in Bezug auf die Gaspedalstellung zu gewissen Drehzahlen.
 
Klutten schrieb:
Das Getriebesteuergerät kann man zurücksetzen, aber warum, wenn kein Fehler drin ist. Mein Getriebe hat sich nach einem anfänglichen Reset perfekt an meinen Fahrstil angepasst. Das "weiche" Schalten wird auch weniger davon beeinflusst, als vom Getriebeöl, dem Wandler und den Schaltbohrungen, die man durchaus mal im Fahrzeugleben spülen sollte, obwohl eine Lebensdauerfüllung eigentlich etwas anderes sein sollte. Wenn du die Getriebelogik zurücksetzt, geht es da mehr um das Schaltverhalten in Bezug auf die Gaspedalstellung zu gewissen Drehzahlen.

Ich kenne das vom E65. Die haben in den ersten Gängen beim schalten teilweise extrem geruckt. Nach einem reset war alles wieder normal...
 
Was tankt ihr eigentlich so?

In meinem Alltagswagen (Sunny GTi) kommt je nach Lust und Laune Super oder Super Plus rein wenn der Preis stimmt, beim Sommerauto muss ich hingegen die teure Aral Ultimate 102 Plörre tanken. Da ist schnell mal ein 100Euro Schein weg wenn ich voll tanke (55L Tankvolumen). Aber ich habe den Eindruck das der Sunny mit Super Plus ebenfalls etwas besser läuft, könnte an den 19° vom ZZP liegen (Serie 13° - 15°).
 
E10 trotz "schärferer" Kennlinie als Serie.
Mechanisch kann der Motor E10 (laut Hersteller) ab und die Leistung bringt er trotzdem ohne "verschlucken". Bei mittlerweile 10cent Unterschied zu E5 machen dann auch ein paar ml mehr Verbrauch nichts aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Könnt ihr euch noch an den schwarzen 100NX erinnern den ich für einen "Freund" von mir fertig machen sollte? Der Kollege hatte kein Geld für das Projekt und hat mir den Wagen verkauft... Da ich keinen Sinn drin gesehen habe unmengen Geld in die Erhaltung und Restauration zu stecken müsste er leider geschlachtet werden. Hat natürlich den Vorteil das ich nun alles fein säuberlich im Regal als Ersatz liegen habe. :)
 

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E10 trotz "schärferer" Kennlinie als Serie.
Mechanisch kann der Motor E10 (laut Hersteller) ab und die Leistung bringt er trotzdem ohne "verschlucken". Bei mittlerweile 10cent Unterschied zu E5 machen dann auch ein paar ml mehr Verbrauch nichts aus.

Bei uns liegt der Unterschied zwischen 2 und 3 cent, da lohnt es sich nun wirklich nicht.
 
Ich tanke schön nach Herstellervorgaben, also E10. Ist für heutige Maßstäbe eher günstig und der Realverbrauch paßt auch.

So halte ich es auch, allerdings ist die Herstellervorgabe Super+ (98). Aktuell ist Ultimate 102 drin, weil die Aral-Tanke kein Super+ hatte (nur E10 und Super (95)). So teuer war das Ultimate-Zeugs auch nicht.

Super geht zwar laut VW auch, Handbuch sagt aber Super+ sei optimal. Von daher...
 
Ich tank schon aus Prinzip kein E10, egal ob mein Auto (Peugeot 206 1.4i) das verträgt oder nicht. Bei mir in der Region beträgt der Preisunterschied auch gerade mal 2-3 Cent, von daher kommts bei ca. 45l Tankvolumen und ca. 6l/100km auf den knappen Euro nicht an.
 
Ich tanke sonst eigentlich nur Super, zwischendurch auch mal E10 :)

Wie hoch sollte man einen Benziner im kalten Zustand höchstens drehen?
Ich schalte spätestens bei 3k, meistens so bei 2,5k.
 
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