Der Auto-Thread

Richtig Riverna. Alleine Abgasgutachten kosten schnell 2.000 Euro aufwärts. Der Aufwand alleine ist unglaublich groß. Bei uns geht das wohl meist erst bei 2.500 Euro los, eine Obergrenze liegt im Bereich um 4.000 Euro.
 
Wobei mir nicht ganz einleuchtet wieso eine ganz normale Abgasuntersuchung nicht reicht, den dort kann man doch auch feststellen welche Euronorm der Motor erfüllt. Wahrscheinlich wollen die Prüfer ganz genau wissen wieviel der Motor bei jeglicher Umdrehung an Abgase ausstößt. :schief:
 
Tja, das sind eben Verordnungen, die vom Gesetzgeber vorgegeben werden. Wir sind ja nur das ausführende Organ der Exekutive und wollen natürlich auch Geld verdienen. :D
 
Da habe ich doch gleich mal eine Frage an dich, undzwar habe ich ja die Golf 3 Scheinwerfer in meinem Nissan verbaut. LWR vom Golf ist ebenfalls verbaut und funktioniert auch, nun kommt meine Frage. Ich war schon bei 4 verschiedenen TÜV Prüfern um zu fragen ob ich die Scheinwerfer eintragen muss und wie war es anders zu erwarten gab es drei unterschiedliche Aussagen.

1. Muss nicht eingetragen werden, sofern Halterung stabil ist, das Lichtbild stimmt und die LWR funktoniert. Somit wäre sie für mich Eintragungsfrei
2. Muss eingetragen werden, würde mich die normale knapp 50Euro kosten
3. Muss eingetragen werden, Lichtgutachen muss erstellt werden, Kosten irgendwas um die 1000Euro.

Der erste meint das E Prüfzeichen bezieht sich auf den Scheinwerfer und somit wären sie Eintragungsfrei, die anderen beiden meinen das E-Prüfzeichen bezieht sich NUR im Golf auf die Scheinwerfer. Was stimmt nun deiner Meinung nach? Kannst mir auch gerne per PN antworten, wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht öffentlich geht. Mich würde da halt mal die Meinung von einem Prüfer interessieren, dem nicht die $ Zeichen in den Augen steht sobald er mich sieht.

Du arbeitest für Hulk? :what:

Mal ne kleine Frage. Ich hab neulich gehört, moderne Motoren vertragen vom Start an sofort Vollgas. Ist da was dran?
Ich kann mir das kaum Vorstellen :schief:

Was verstehst du unter "vom Start"? Bezieht sich das auf das Einfahren sprich bei einem Neufahrzeug oder meinst du damit täglich, also im kalten Zustand?
 
Die Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Sicher sind Motoren durch heutige, enge Fertigungstoleranzen auch kalt sehr leistungsfähog, jedes System sollte aber erst bei Betriebstemperatur zur Volllast gezwungen werden. Pkws also irgendwo ab 60 bis 100 °C. Alles andere kann nicht gesund sein.

@ Riverna
Man kann die Paragraphen für lichttechnische Einrichtungen sehr unterschiedlich auslegen, daher ist eine grundlegende Aussage nicht immer möglich. Grundsätzlich tendiere ich aber zu 1, denn laut StVZO sind ja nur gewisse Anforderungen zu erfüllen, die du größtenteils bereits genannt hast. Aufgrund des Baujahres deines Fahrzeugs ist auch eine reine Betrachtung gemäß StVZO möglich, ohne das man EG-Richtlinien als weitere Anforderungen hinzunimmt.

Das "E" in der Kennung ist ja Kennzeichnung für ECE-genehmigte Fahrzeugteile. Somit sind die Bauteile in allen Ländern zulässig, die dieser ECE-Regelung zugestimmt und diese anerkannt hat. Oft auch als "Welt"-Gutachten bezeichnet. Sofern Europa dieser ECE-Regelung zustimmt, ist diese automatisch auch in Deutschland rechtmäßig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder Anhänger zwischen 750 kg und 3.500 kg zGG hat eine Auflaufbremse, da die Bremse des Zugfahrzeugs nicht ausreicht, das Gespann zu verzögern und in der Spur zu halten. Warum sollte das Rotz sein?

Gibt es solche Sicherheitstrainings? Wenn ja, ist das leicht nachvollziehbar. Landwirtschaftliche Gespanne sind mit max. 2 Anhängern sehr lang und nicht ganz einfach im Straßenverkehr zu führen. Und da sie grundlegend ein Verkehrshindernis darstellen, kann es sicher nicht schaden, wenn man die Fahrzegführer schult.
 
@Klutten
ich rede von traktoranhängern ;)
mag sein, dass wie hier die Ausnahme sind, aber hier fährt jeder etwas schwerere traktoranhänger mit druckluftbremse rum. deswegen auflaufbremse = rotz ;)
das Training wird auf der dekra seite angeboten =)
 
Anhänger für Traktoren gehören aber in den seltensten Fällen zu den von mir genannten. Sie gehören zu den Klassen O3 und O4 und sind oberhalb von 3.500 kg zGG angesiedelt, damit automatisch mit einer eigenen Druckluftbremse ausgerüstet. Du hattest die Anhänger ja nicht weiter spezifiziert, daher bin ich von üblichen Anhängern (O2) für Pkw ausgegangen.
 
Klutten schrieb:
Die Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Sicher sind Motoren durch heutige, enge Fertigungstoleranzen auch kalt sehr leistungsfähog, jedes System sollte aber erst bei Betriebstemperatur zur Volllast gezwungen werden. Pkws also irgendwo ab 60 bis 100 °C. Alles andere kann nicht gesund sein.

@ Riverna
Man kann die Paragraphen für lichttechnische Einrichtungen sehr unterschiedlich auslegen, daher ist eine grundlegende Aussage nicht immer möglich. Grundsätzlich tendiere ich aber zu 1, denn laut StVZO sind ja nur gewisse Anforderungen zu erfüllen, die du größtenteils bereits genannt hast. Aufgrund des Baujahres deines Fahrzeugs ist auch eine reine Betrachtung gemäß StVZO möglich, ohne das man EG-Richtlinien als weitere Anforderungen hinzunimmt.

Das "E" in der Kennung ist ja Kennzeichnung für ECE-genehmigte Fahrzeugteile. Somit sind die Bauteile in allen Ländern zulässig, die dieser ECE-Regelung zugestimmt und diese anerkannt hat. Oft auch als "Welt"-Gutachten bezeichnet. Sofern Europa dieser ECE-Regelung zustimmt, ist diese automatisch auch in Deutschland rechtmäßig.

Der von dem ich das habe ist Mechaniker bei Audi in Stuttgart :ugly:
Dementsprechend behandelt er auch seinen S6. Selbst bei Minusgraden geht's mit Vollgas vom Hof :nene:
Den hab ich nämlich gefragt nachdem ich den Fall mit der Celica gesehen habe...
 
Na dann viel Spaß. Auch ein Mechaniker bei den großen Herstellern hat oft nur sehr begrenztes Wissen. Ich prüfe häufig bei Audi, VW und BMW in den großen Niederlassungen und würde den Leuten ungern mein Auto überlassen. Ein Großteil der Mechaniker kann heutzutage kaum noch etwas anderes, als einen PC zur Fehlersuche einsetzen. Geschraubt wird katastrophal ohne Hirnschmalz und sobald man mal mit Altgesellen über die reine Funktion/Technik eines Bauteils oder Systems redet, klinken sich die Jüngeren aus. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber das ist der Normalzustand.
 
Klutten schrieb:
Na dann viel Spaß. Auch ein Mechaniker bei den großen Herstellern hat oft nur sehr begrenztes Wissen. Ich prüfe häufig bei Audi, VW und BMW in den großen Niederlassungen und würde den Leuten ungern mein Auto überlassen. Ein Großteil der Mechaniker kann heutzutage kaum noch etwas anderes, als einen PC zur Fehlersuche einsetzen. Geschraubt wird katastrophal ohne Hirnschmalz und sobald man mal mit Altgesellen über die reine Funktion/Technik eines Bauteils oder Systems redet, klinken sich die Jüngeren aus. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber das ist der Normalzustand.

Eigentlich Traurig. Aber andererseits erspart es auch die ewige Fehlersuche ;)

Bei uns musste mal der Tank leergepumpt werden. Normalerweise kommt man da ja mit dem langen Schlauch, aber der hat einfach nur nen Schlauch auf den Dieselfilter gesteckt und auf Auspumpen geklickt xD War jetzt nur ein kleines Beispiel, aber das zeigt das bei modernen Autos solches wissen kaum noch nötig ist...
 
Anhänger für Traktoren gehören aber in den seltensten Fällen zu den von mir genannten. Sie gehören zu den Klassen O3 und O4 und sind oberhalb von 3.500 kg zGG angesiedelt, damit automatisch mit einer eigenen Druckluftbremse ausgerüstet. Du hattest die Anhänger ja nicht weiter spezifiziert, daher bin ich von üblichen Anhängern (O2) für Pkw ausgegangen.

Soweit ich das weis werden eben nicht alle automatisch mit druckluft ausgeliefert
und wenn ich da von traktoren schreibe gehe ich auch von traktoranhängern aus ;)
 
Na dann viel Spaß. Auch ein Mechaniker bei den großen Herstellern hat oft nur sehr begrenztes Wissen. Ich prüfe häufig bei Audi, VW und BMW in den großen Niederlassungen und würde den Leuten ungern mein Auto überlassen. Ein Großteil der Mechaniker kann heutzutage kaum noch etwas anderes, als einen PC zur Fehlersuche einsetzen. Geschraubt wird katastrophal ohne Hirnschmalz und sobald man mal mit Altgesellen über die reine Funktion/Technik eines Bauteils oder Systems redet, klinken sich die Jüngeren aus. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber das ist der Normalzustand.

Leider ist das heute nicht nur bei KFZ-Mechenikern so. In allen Berufsgruppen werden Fachkräfte immer unfähiger.
 
...ein kleines Beispiel, aber das zeigt das bei modernen Autos solches wissen kaum noch nötig ist...

Elektronik hilft, aber das einzige was zählt ist Basiswissen, sei es jetzt mechanischer oder elektrischer Natur. Nur wer die Technik versteht, kann effektiv Fehler beheben. Gut, bei der üblichen "Austausch"-Philosophie aller großen Werkstätten gerät der Punkt immer mehr in den Hintergrund, aber in dem Punkt denke ich lieber "oldschool" - weils teilweise eben sinnvoller und zu 99% auch billiger ist. ^^

Kleines Beispiel in Kurzform: Mein Auto hatte vor Kurzem keine Leistung oberhalb von 3.000 Umdrehungen mehr und auch das Getriebe wollte nicht mehr fehlerfrei schalten. Also kurz beim Freundlichen während einem Termin nachgefragt, ausprobiert und prompt die Antwort bekommen, dass das Getriebe für 6.500 Euro getauscht werden muss. Dazu muss ich sagen, dass der Motor weiterhin seidenweich lief. Später dann im kleinen Kreis von 3 erfahrenen Personen, die in freien Werkstätten arbeiten den Fehler im System logisch zurückverfolgt und typische Probleme im Internet nachgelesen. Nahezu alle Ergebnisse deuteten auf die Diesel-Vorförderpumpe als Übeltäter hin, welche gerade mal 160 Euro kostet und es auch wirklich war. Muss man da noch etwas zur Erfahrung beim Hersteller direkt sagen? Besser nicht.
 
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