Der Auto-Thread

Das Problem heute ist jedoch, dass sich die Leute immer mehr auf die Elektronik verlassen und den "physikalischen Verstand" ins Handschuhfach legen.
Wenn ich da an die Sprüche aus der Firma denke, wo erklärt wird, dass die Autos nicht mehr aus der Kurve fliegen, weil man ja nun ESP hat und dass sie bei beschleunigen nicht mehr ausbrechen, weils ja ASR gibt und dann bla bla bla.

Sehe ich vollkommen anders.
Der "Normal-Autofahrer" hat keine Ahnung wie was an seinem Auto funktioniert und ist sich in der Regel kaum bewußt was in seinem Auto hinter den Kulissen werkelt um für eine sichere Fahrt zu sorgen.
Der Fahranfänger oder Hobby-Schumi ist genauso schlecht beraten ESP als Lebensversicherung zu sehen wie überbreite Reifen oder ein bretthartes Fahrwerk was vermutlich mehr Risiko als Nutzen mit sich bringt.

Insofern kann man festhalten das die Perfektionierung der Technik dem Löwenanteil der Verkehrsteilnehmer von Nutzen ist und denen die ihre charakterlichen oder intellektuellen Defizite im Straßenverkehr kompensieren müssen auch nicht helfen kann.
 
Der normale Fahrer sieht aber in seinem Begleitblatt zum Wagen, dass er jetzt alle möglichen Abkürzungen verbaut hat, die das Fahren bequemer und sicherer machen.
Darauf verlässt er sich oder wie kann das sein, dass einige aus der Kurve fliegen, weil sie dachten, dass das ESP es schon geregelt bekommt oder in Fluss fahren, weil das Navi das so gesagt hat?
 
Der normale Fahrer sieht aber in seinem Begleitblatt zum Wagen, dass er jetzt alle möglichen Abkürzungen verbaut hat, die das Fahren bequemer und sicherer machen.

Die Meisten haben keine Ahnung was in ihrem Auto verbaut ist, wann und wie es hilft, .... . Und wie man daraus "Vorteile" für seine Performance ziehen kann. Frag doch mal irgendwelche Autofahrer wie ihr BAS, CBC, EBV oder ähnliches hilft und was es bewirkt.

Darauf verlässt er sich oder wie kann das sein, dass einige aus der Kurve fliegen, weil sie dachten, dass das ESP es schon geregelt bekommt oder in Fluss fahren, weil das Navi das so gesagt hat?

Wer sich nur halbwegs an das hält was er in der Fahrschule mal gelernt hat kann durch sicherere Fahrzeuge nur profitieren. Spätpubertäre Loser haben natürlich nichts von, die glauben aber auch das ein Spoiler schneller macht :lol: .

Das Navi beispiel zeigt schön wie deine Theorie sich nicht belegen lässt.
Mittlerweile sind in Deutschland (Handynavis und "Scheibenkleber" mitgerechnet) über 20.000.000 Navigationssysteme im Einsatz. Wenn dann 5 Deppen im Jahr denken sie müssten nicht mehr aus dem Fenster schauen beim Autofahren, dann ist es ein sehr schlechtes Beispiel für Versagen der Technik, eher für Versagen von sehr inkompetenten Menschen.
 
Das ist einfach ein Zeichen, dass es Leute gibt, die ihren Verstand weitesgehend ausschalten, wenn sie der Meinung sind, dass die Technik ihnen das Denken abnimmt.

Eben nicht. Wenn von den 20.000.000 Ownern, etwa 1.000.000 im Jahr in den Fluß fahren würden wären wir einer Meinung, nicht wenn immernoch das Beispiel von 1995 vom 7er Fahrer her halten muss.

Daher graust es mir auch vor selbstfahrenden Autos. :ugly:

Da bin ich zwiegespalten. Bei vielen Chaoten (und Rentnern) auf unseren Straßen wäre es villeicht eine Verbesserung. Aber für mich persönlich ist es nichts. Da ich den Großteil meines Spaßes am Autofahren aus der Kontrolle ziehe. Und wenn ich selbst nur noch Passagier wäre, wäre der Spaß für mich vorbei.

Da es vielen Menschen so geht, sehe ich mittelfristig auch dunkelschwarz für solche Techniken. Denn wenn man ein Auto nicht über den Zweck des Personentransports verkaufen will, sondern über Emotionen (z.B. Freude am Fahren), dann ist es Kontraproduktiv den emotionalen Part wegfallen zu lassen.
 
Eben nicht. Wenn von den 20.000.000 Ownern, etwa 1.000.000 im Jahr in den Fluß fahren würden wären wir einer Meinung, nicht wenn immernoch das Beispiel von 1995 vom 7er Fahrer her halten muss.

Ich bezog mich nicht nur auf Navigationssysteme.
Ich hab das letzen Winter gesehen, wo sich eine Vielzahl von Leuten auf das verlassen haben, was sie in ihren Autos mit sich rum schleppen. Da wird einfach in die Bremse gelatscht, weil ABS macht das ja, aber noch ist der Reifen wichtiger und ein abgefahrener Sommerreifen rutscht im Winter nun mal super, daher spricht das ABS praktisch sofort an.
Dann die ganzen ASR Fahrer, die einfach aufs Gas latschen, denn die Schlupfregelung regelt ja die Motorleistung runter, dann rollt man schon. :ugly:
Und auf meinem Weg zur Arbeit im letzen Winter habe ich deutlich mehr Autos im Graben liegen sehen als noch in den Jahren zuvor, aber keine alten Heckschleudern, sondern neue, ESP gesteuerte Karren. :what:

Da es vielen Menschen so geht, sehe ich mittelfristig auch dunkelschwarz für solche Techniken. Denn wenn man ein Auto nicht über den Zweck des Personentransports verkaufen will, sondern über Emotionen (z.B. Freude am Fahren), dann ist es Kontraproduktiv den emotionalen Part wegfallen zu lassen.

Nun ja, einerseits wäre das aber schon ein Vorteil, gerade bei LKWs könnte das eine Sache sein, die Zukunft hat und wenn bei zähfließendem Verkehr die (funktionierende) Elektronik das Fahren übernimmt, um den Verkehr schneller fließen zu lassen, dann habe ich nichts dagegen.
Von Nebelfahrten rede ich da nicht mal, wenn sowas hilft, die Massenkarambolagen bei Nebel zu verhindern, dann her damit.

Dass darunter dann immer noch ein paar "Außenseiter" sind, die meinen unbedingt selbst fahren zu müssen, weil sie ihre freie Meinung ausleben (:ugly:), dann wird es sicher mal Gesetze geben, die das einschränken, denn immerhin darf man ja nicht mehr mit dem Handy am Ohr telefonieren.
Daher wird man irgendwann im Auto auch nicht mehr rauchen, Musik hören, Zeitung lesen, mit Mitfahrer reden oder wich... (:D) dürfen.
 
Ich bezog mich nicht nur auf Navigationssysteme.
Ich hab das letzen Winter gesehen, wo sich eine Vielzahl von Leuten auf das verlassen haben, was sie in ihren Autos mit sich rum schleppen. Da wird einfach in die Bremse gelatscht, weil ABS macht das ja, aber noch ist der Reifen wichtiger und ein abgefahrener Sommerreifen rutscht im Winter nun mal super, daher spricht das ABS praktisch sofort an.
Dann die ganzen ASR Fahrer, die einfach aufs Gas latschen, denn die Schlupfregelung regelt ja die Motorleistung runter, dann rollt man schon. :ugly:
Und auf meinem Weg zur Arbeit im letzen Winter habe ich deutlich mehr Autos im Graben liegen sehen als noch in den Jahren zuvor, aber keine alten Heckschleudern, sondern neue, ESP gesteuerte Karren. :what:

Das mag dein persönlicher Eindruck sein, den kann und will ich dir auch nicht absprechen. Liegt aber zu 100% Conträr zur Realität. Alle Zahlen belegen das Gegenteil, seit der großflächigen Einführung von Regelsystemen sind alle Unfallbezogenen Zahlen (absolute Zahl der Unfälle, Zahl der Schwerverletzten, Zahl der Getöteten, ...) auf dem Rückgang, die einzige Gruppe welche steigende Unfallzahlen verbucht sind die 18 bis 24 Jährigen welche ausgerechnet oftmals ohne Assistenzsysteme unterwegs ist.

Das es natürlich immer irgendwo einen Bekloppten gibt der tatsächlich glaubt das man breitere Reifen, härtere Fahrwerke oder eben ESP in höhere Geschwindigkeiten ummünzen muss, wird es immer geben. Aber was soll man da machen? Etwa wie "in den guten alten Zeiten" nur Schrittempo fahren und 50 Meter vorweg muss jemand mit einer Laterne laufen :ugly: .

Nun ja, einerseits wäre das aber schon ein Vorteil, gerade bei LKWs könnte das eine Sache sein, die Zukunft hat und wenn bei zähfließendem Verkehr die (funktionierende) Elektronik das Fahren übernimmt, um den Verkehr schneller fließen zu lassen, dann habe ich nichts dagegen.
Von Nebelfahrten rede ich da nicht mal, wenn sowas hilft, die Massenkarambolagen bei Nebel zu verhindern, dann her damit.

Ich persönlich vermute das doch eher der Großteil der LKWs nicht aus emotionalen Gründen gekauft werden, sondern um irgendwas durch die Gegend zu fahren und damit Geld zu verdienen.
Insofern wäre ich da auch für jedes System was dort mehr Effizienz und Sicherheit bringt.
Bzw. mein Favorit wäre die Abschaffung der Bahn zum Transport von Personen und die Umfunktionierung zum reinen Gütertransport. Dann müssten wirklich nur noch sehr kurze Strecken auf der Straße abgewickelt werden.

Dass darunter dann immer noch ein paar "Außenseiter" sind, die meinen unbedingt selbst fahren zu müssen, weil sie ihre freie Meinung ausleben (:ugly:), dann wird es sicher mal Gesetze geben, die das einschränken, denn immerhin darf man ja nicht mehr mit dem Handy am Ohr telefonieren.
Daher wird man irgendwann im Auto auch nicht mehr rauchen, Musik hören, Zeitung lesen, mit Mitfahrer reden oder wich... (:D) dürfen.

Gegen ein Drogenkonsumverbot im Auto hätte ich grundsätzlich nichts. Aber da Ticke ich wohl wie die meisten Menschen. "Was mich nicht betrifft, das stört mich nicht".

Abgesehen davon das die von dir angeführten Dinge schon seit je her verboten sind. Denn laut StVO ist alles verboten was vom Fahren ablenkt. Daher war auch das explizite Handyverbot nur zur Aufnahme in den Bussgeldkatalog nötig.


Wie auch immer, was die aktuellen Fahrzeuge angeht bin ich immer wieder begeistert was technisch machbar ist. Und wenn ich mal in einem älteren Fahrzeug sitze merke ich extremst wie bes******* sie im Vergleich dazu sind.
Sei es die Bremse in allen ihren Aspekten, die aktuellen Motoren die Kraft in jeder Lebenslage liefern, unabhängig vom Hubraum und eben auch die Fahrzeugelektronik die Dinge möglich macht wie sie vor nicht all zu langer Zeit undenkbar waren.
 
Das es natürlich immer irgendwo einen Bekloppten gibt der tatsächlich glaubt das man breitere Reifen, härtere Fahrwerke oder eben ESP in höhere Geschwindigkeiten ummünzen muss, wird es immer geben. Aber was soll man da machen? Etwa wie "in den guten alten Zeiten" nur Schrittempo fahren und 50 Meter vorweg muss jemand mit einer Laterne laufen :ugly: .

Man muss den Leuten halt "beibringen", wie die neue Technik das Fahren verändert, wenn die meisten hatten, als sie ihren Führerschein gemacht hatten, weder ABS oder Servolenkung, man muss damit umgehen können.
Mit Fensterhebern ist das einfach, aber bei ASR, ESP und Co. wirds schon schwieriger.


Bzw. mein Favorit wäre die Abschaffung der Bahn zum Transport von Personen und die Umfunktionierung zum reinen Gütertransport. Dann müssten wirklich nur noch sehr kurze Strecken auf der Straße abgewickelt werden.

Das kannst du total vergessen, weil die Güter dann erst zu den Verladebahnhöfen transportiert werden müssten und diese sind serh rar getreut. Da ist es einfach sinnfrei, von Neumünster erst nach Hamburg fahren zu müssen, um dort verladen zu können, wenns nach Rendsburg geht, aber bis nach Kiel auf den Gleisen bleibt, weil dort der nächste Verladebahnhof ist.


Abgesehen davon das die von dir angeführten Dinge schon seit je her verboten sind. Denn laut StVO ist alles verboten was vom Fahren ablenkt. Daher war auch das explizite Handyverbot nur zur Aufnahme in den Bussgeldkatalog nötig.

Seit wann ist rauchen im Auto verboten?
Seit wann darf man keine Musik mehr hören?
Nur fürs Handy wurden Beschränkungen eingeführt, aber für alle anderen Dinge letztendlich nicht, viele trinken oder essen während der Fahrt.
 
Mal eine allgemeine Frage:
Weiß einer was einem blüht, wenn man einen Leihwagen (Sixt z.B.) fährt wo man selbst als Fahrer nicht eingetragen ist und man von Polizei kontrolliert wird?
Hat das irgendwelche Folgen oder erst im Unfall-Fall ^^ ?
 
Man muss den Leuten halt "beibringen", wie die neue Technik das Fahren verändert, wenn die meisten hatten, als sie ihren Führerschein gemacht hatten, weder ABS oder Servolenkung, man muss damit umgehen können.
Mit Fensterhebern ist das einfach, aber bei ASR, ESP und Co. wirds schon schwieriger.

Alle Modifikationen am Auto verändern das Fahren. Egal ob es auf konventionellem "mechanischem" Weg vonstatten geht. Breite Reifen fahren sich anders als Schmalle, etc... . Oder eben durch elektronische Systeme.
Wenn Autofahren was mit Selbstbestimmung zu tun haben soll, dann muss jeder Fahrer für sich entscheiden ob er ein Fahrtraining oder sonstwas machen möchte.

Auf mich bezogen, ich habe Autofahren auf einem Pre-Facelift E36 gelernt und mein erstes Auto war ein E30. Insofern masse ich mir mal an zu unterscheiden zwischen "klassichem" Auto und Modernem. Und der E30 hatte ein Viellfaches an Potential um mich und meine Mitfahrer ins Grab zu befördern.
Einerseits bin ich heute froh das ich meine ersten Jahre ohne die geringste elektronische Unterstützung hinter mich gebracht habe und so viel gelernt habe. Andererseits kann ich von dem ursprünglich Gelerntem kaum noch was anwenden, da ich heute viele gefährliche Situationen gar nicht mehr mitbekomme, weil sie im Keim schon erstickt werden.

Das kannst du total vergessen, weil die Güter dann erst zu den Verladebahnhöfen transportiert werden müssten und diese sind serh rar getreut. Da ist es einfach sinnfrei, von Neumünster erst nach Hamburg fahren zu müssen, um dort verladen zu können, wenns nach Rendsburg geht, aber bis nach Kiel auf den Gleisen bleibt, weil dort der nächste Verladebahnhof ist.

Mit Umfunktionieren meinte ich nicht unser verkorkstes System mit Zwang durchsetzen, sondern eben UMFUNKTIONIEREN auf Güterverkehr.

Seit wann ist rauchen im Auto verboten?
Seit wann darf man keine Musik mehr hören?
Nur fürs Handy wurden Beschränkungen eingeführt, aber für alle anderen Dinge letztendlich nicht, viele trinken oder essen während der Fahrt.

Es ist für "dich" (also den entsprechenden Fahrer) verboten wenn es dich (oder ihn) von der Fahrt ablenkt.

Viele Fahrer berücksichtigen weder §1 der StVO, noch viele andere Paragraphen, richtiger/ erlaubter wird es davon aber nicht.
Dürfte der Laie spätestens nach einem Unfall feststellen, wenn sich die Frage auftut warum man sich mehr mit essen oder Radio programmieren als mit nach vorne schauen aufhällt.
 
Mal eine allgemeine Frage:
Weiß einer was einem blüht, wenn man einen Leihwagen (Sixt z.B.) fährt wo man selbst als Fahrer nicht eingetragen ist und man von Polizei kontrolliert wird?
Hat das irgendwelche Folgen oder erst im Unfall-Fall ^^ ?

Hat mit der Polizei/ dem Strafgesetz nichts zu tun.
Da du ja nur einen Vertrag mit deinem Verleiher brichst. Da ist nur zivilrechtlich was zu machen, strafrechtlich nichts.
 
Mal eine allgemeine Frage:
Weiß einer was einem blüht, wenn man einen Leihwagen (Sixt z.B.) fährt wo man selbst als Fahrer nicht eingetragen ist und man von Polizei kontrolliert wird?
Hat das irgendwelche Folgen oder erst im Unfall-Fall ^^ ?

Die Polizei kann am Auto ja nicht kontrollieren, ob der Fahrer eingetragen ist. Ich wüsste nicht, dass man den Mietvertrag dabei haben muss...
EDIT: Wo ich grade das Von ITP lese: Kann der Polizei ja auch egal sein, solange du einen Führerschein hast, stimmt.
Im Falle eines Unfalles kann es allerdings Probleme geben. - Seitens des Vermieters.

Zumal es ja scheinbar auch vom Mietvertrag abhängig ist, wer fahren darf. Ich habe mit jemanden mal einen Mietwagen auf Firmenkosten abgeholt und da der Empfänger seinen Führerschein nicht dabei hatte, musste ich als Fahrer und Mieter eingetragen werden. Wortlaut Europcar dazu: "Ist uns egal, wer nachher fährt, jetzt brauchen wir jemanden mit Führerschein".
 
Wortlaut Europcar dazu: "Ist uns egal, wer nachher fährt, jetzt brauchen wir jemanden mit Führerschein".

hm, laut Mietvertrag ist doch sowas festgelegt.
Würd mich nur interessieren was es für Folgen hat wenn der Vermieter es erfährt und wie er es erfahren kann.


Auszug aus nem Forum wo einer die gleiche Frage hatte:

"Also, generell darfst Du mit 18 und einem Führerschedin alles fahren, was in selbigem steht.
Ein generelles Verbot für Mietwägen oder Probefahrten unter 21 besteht jedoch nicht."

Aber alles ohne diese Aussage zu belegen, kann mir nicht vorstellen das jeder den Mietwagen fahren darf, finde im Netz auch nix brauchbares.
 
hm, laut Mietvertrag ist doch sowas festgelegt.
Würd mich nur interessieren was es für Folgen hat wenn der Vermieter es erfährt und wie er es erfahren kann.

Manche Verleiher (bei manchen Tarifen) definieren keinen bestimmten Fahrer, manchmal werden bestimmte Rahmendaten festgelegt (Alter der Fahrer) und die Regel ist eine genaue Definition des Fahrers.

Der einzige Weg wie ein Vermieter erfahren kann wer gefahren ist, wenn ein Unfall passiert. Und dann kommt der unangenehme Part. Es werden bei Vertragsbruch relativ hohe Vertragsstrafen fällig. Beträge um die 10.000,- Euro sind realistisch.

Wenn nichts passiert, passiert im wahrsten Sinne des Wortes nichts.
 
Ja, wenn Du gegen den Vertrag verstößt, hast Du halt eine hohe Eigenhaftung. Du must natürlich nicht 10.000€ zahlen, weil Du als unberechtigter Fahrer eine Beule ins Auto fährst, aber lass es mal einen Unfall sein, bei dem bei beiden Autos 4000€ Schaden enstehen, der "Gegner" sich den Arm bricht und man dann ein Monatsgehalt von dem übernehmen muss, kann es ein, dass Du das komplette selber blechen musst bzw. die Versicherung es sich von Dir halt holen wird. So ähnlich als ob Du quasi ohne Versicherung Moped fährst, was ja viele Idioten tun, wenn Sie ihr Moped zu sehr frisieren.
 
So ähnlich als ob Du quasi ohne Versicherung Moped fährst, was ja viele Idioten tun, wenn Sie ihr Moped zu sehr frisieren.

Was dann aber noch eine Anzeige verursacht ! Also muss ich dann nur das zahlen was ich kaputt mache...wobei ich das natürlich vermeiden möcht^^

Da fällt mir gerad die Diskussion ein paar Seiten vorher ein wo es um Spiegel ging die nicht am Moped montiert waren.
Mofas dürfen 1 Spiegel haben, auf der linken Seite. Der Rechte ist nicht vorgeschrieben. Sobald man aber schneller fährt, 45 km/h z.B., sind 2 Spiegel vorgeschrieben. Ansonsten gibt es ne Mängelkarte und die Karre kann bei nem ganz strengen Polizisten still gelegt werden bis das behoben wurd! Sprich Abschlepper kommt und bringt dir die Gurke zur Sicherstellung.
Aber Punkte wird es nicht geben.
 
Ja, wenn Du gegen den Vertrag verstößt, hast Du halt eine hohe Eigenhaftung. Du must natürlich nicht 10.000€ zahlen, weil Du als unberechtigter Fahrer eine Beule ins Auto fährst, aber lass es mal einen Unfall sein, bei dem bei beiden Autos 4000€ Schaden enstehen, der "Gegner" sich den Arm bricht und man dann ein Monatsgehalt von dem übernehmen muss, kann es ein, dass Du das komplette selber blechen musst bzw. die Versicherung es sich von Dir halt holen wird.

Das ist nicht ganz richtig. Der Versicherungsschutz besteht selbstverständlich. Denn der einzige Vertrag der "gebrochen" wurde ist zwischen dem Mieter und dem Vermieter. Dieser kann dafür eine Vertragsstrafe definieren. Diese liegt typischerweise bei bis zu 10.000,- Euro (alles andere wäre schlußendlich vor Gericht nicht durchzusetzen).

Insofern ist es erstmal egal ob man nur 20.000,- Euro Sachschaden oder 5.000.000,- Euro Personenschaden generiert. Die Vertragsstrafe steigt nicht proportional zum verursachten Schaden.
Im übrigen ist der Verstoß gegen einen Vertrag zwischen 2 Parteien nicht mit fahren ohne Versicherungsschutz oder Fahrerlaubniss gleich zu setzen. Sprich, dass Eine hat nichts mit dem Anderen zu tun.
 
Nep, ist so auch nicht richtig. Wenn ich mir im Autohaus auf meinen Namen ein Auto borge, dann ist der über das Autohaus vollkaskoversichert, mit 600€ Selbstbeteiligung für mich. Wenn jetzt meine Frau den fährt und einen Unfall baut, wurde der Vertrag mit der Versicherung verletzt, und sie bzw. ich muss für den gesamten Schaden aufkommen. Das könnte dann höchstens meine private Haftpflicht auffangen, mit etwas Glück.

Übrigens, fahren ohne Versicherung macht 3 Punkte und Strafanzeige. Also kein kleines Vergehen, sondern richtig nett mit Verhandlung etc. Bis zu 5 Jahre Knast sind drin.
 
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