@Cleriker
So.. alles durch gelesen. Also der Mazda war Neupreis über 64.000

Mazda 6 MPS. Geiles Auto, Power wie man es von alten japanischen Turbos kennt (bis 2.500 kommt nix, und dann bläst er

) und der hat sich genüssliche 10,5l Superplus genommen... Und ja, ich plane auch den Tesla lange zu behalten. 10 Jahre sind mal mindestens angestrebt. Den Mazda hatte ich 8 1/2 Jahre lang. Ich rechne ja aktuell auch nur die kosten die mich der km effektiv kostet. Mit Anschaffung etc. liegt der Mazda derzeit noch leicht vorn weil eben der Kaufpreis weniger war. Das kann ein 100k Auto nicht in 2 Jahren aufholen....
Zum Tesla. Ich selber parke in der Firma draussen, zu Hause so halb, er hat ein Dach überm Kopf aber weder Windschutz oder so... also Temperaturen bekommt er voll ab. Du hast 110km Tagesstrecke. Wenn du in D voll fährst (ok, bringt zeitlich wohl nix aber soll gut fürs Ego sein) wirst auf die Art wohl so 22 bis 23kWh brauchen. Nach kurzer Zeit nervt dich aber das Geheize und du nimmst es lockerer. Dann solltest im Schnitt mit 20 kWh am Tag hin kommen. Für die 110 km am Tag reicht auch der kleinste Akku mit 50% Kapazitätsverlust...

Wenns einer der ersten ist dann ist es wohl einer mit 85kWh. Die haben aktuell teilweise etwas Probleme und werden in der Kapazität und Ladeleistung eingeschränkt. Je nach Akku schlimmer oder weniger. Aber 320 - 330 km gehen damit auch im Winter noch. Wenn du oft viel Langstrecke fährst würde ich eventuell davon Abstand nehmen oder mir wenigstens bewusst sein dass du auch mal ne Stunde dann am SuC stehen kannst bis voll genug ist. Ob der Akku betroffen ist oder nicht lässt sich an der typischen Reichweite bei 100% Ladung sehen. Ich müsse die genauen Werte nachsehen wenn dir das wichtig ist.
Wenn du auf ne normale Haushaltssteckdose gehst wäre wichtig dass die sauber installiert ist und dann solltest nicht mit viel mehr als 11 oder 12A laden. Das sind dann rund 2,5kW, heisst also sop rund 9h müsstest den angesteckt haben damit du deine Tagesleistung wieder rein bekommst. Im Sommer etwas weniger, im Winter aber werden es die 9h sein. Eventuell macht es da sinn die Steckdose dann so installieren zu lassen dass du die blaue Campingsteckdsoe dran machen kannst dann könntest mit 16A laden was 3,7kW entspricht. Dann wären es nur noch gut 6h. Wennst aber die normale Steckdose in nem guten Zustand ist und du sie regelmässig überprüfst geht das auch. Eventuell hier dann einrechnen dass du so alle 1 - 2 Jahre mal das Innenleben austauscht weil die kleinen Klammern mit der Zeit lose werden und du dann mehr Übergangswiederstand hast was zu mehr Hitze führen kann. Wenn man da einfach dauerhaft mit 13A zieht über teilweise 20h oder mehr und die Steckdose is schon 30 Jahre alt kanns dann schon mal zu qualmen anfangen. Deshalb wäre eine blaue CEE Dose in jedem Fall das Optimale. Das reicht eigentlich auch schon. Du kannst im Auto ja manuell auch die Leistung runter regeln.
Ich lade in der Firma entweder mit der T13 einphasig mit 10A oder mit der T15 Dose 3phaisg bei 5A. Hab ja Zeit und langsames Laden hat der Akku angeblich gern.
Deine 9 Stunden an der Steckdose sind also machbar aber ehrlich gesagt nicht optimal solange du keine anderen Lademöglichkeiten sonst hast. Aber sobald du ne blaue CEE hast würde ich sagen problemlos. Da bekommst in 9h knapp über 30kWh rein. Das reicht locker.
Wenns einer der ersten ist dann ist er wohl schon aus der Werksgarantie raus, ausgenommen Akku und Motor. Motoren gehen eigentlich nicht mehr kaputt, die Zeiten sind vorbei. Hin und wieder mal die Lager, aber selbst damit könnte man noch zehntausende km fahren, es fängt nur irgendwann an zu surren

Ein weiterer Schwachpunkt ist die MCU 0/1, bzw. der Multimediacomputer. Der hat ne eMMC Karte drin und die wir durch extremes Logging früher oder später verrecken.

Eventuell war das schon der Fall, dann is wieder etwas Ruhe. Aber früher oder später kommt das. Kostet dann ab 3.000€ aufwärts. Es gibt aber schon Leute (unter anderem in Holland) die den alten eMMC Chip raus machen und nen neuen viel grösseren rein so dass das Problem dann damit gegessen ist. Bei den neueren MCU ab April 2018 hat Tesla selber schon nen grossen Chip rein gemacht, die halten auch. Ich bin auch noch mit de alten gesegnet und werde wohl am Tag nach Garantieende den Chip tauschen lassen.
Mechanisch kann nicht so arg viel kaputt gehen und viele Ersatzteile kosten auch nicht die Welt. Teuer wird's halt bei speziellen Hochvoltteilen oder eben dem Computer... zumal die nen Stundensatz haben der sich gewaschen hat. Dazu kommt dass sie ein ganz anderes Servicekonzept verfolgen als man kennt. Kein Telefon, kein e-mail. Du hast das Auto auf der Handyapp und kannst von dort aus Servicetermine direkt in dem gewünschten Center buchen. Wenn es was ist das keine Hebebühne braucht kommt in Zukunft immer öfter ein Ranger-Service vorbei. Der kann fast alles vor Ort reparieren (musst ihm nur sagen wo das Auto ist). Ich war letztens auf ner Veranstaltung in Bern und der Werkstattleiter meinte dass in bis 2 Jahren man wirklich nur noch Arbeiten vor Ort haben will die 11 oder mehrere Tage gehen. Batteriewechsel, Motorwechsel, Kabelbäume wechseln oder ne neue Klimaanlage einbauen etc. Alle anderen Arbeiten sollen dann direkt beim Kunden vor Ort erledigt werden. Is ein Konzept das man so hier nicht kennt.
Was du dir auch bewusst sein musst ist die Tatsache dass die ne etwas krasse Softwarepolitik haben. Ok, bei den ganz Alten kommt nicht mehr so viel. Aber es kommen immer noch laufend neue Funktionen etc. via Update. Wenn du bei VW ein neues Navi vom neuen Modelljahr haben willst musst ein neues Auto kaufen. Bei Tesla bekommst das Naviupdate halt online zugeschickt. Blöd dabei ist dass sie manchmal etwas übers Ziel hinaus schiessen und dann aber mal während ein paar Tagen bis paar Wochen eventuell ne andere Funktion raus fliegt weil was verbuggt ist. Je nachdem was du nutzt is es wichtig oder egal. Kommt zwar meist wieder aber kann halt sein dass du nen Monat zum Beispiel auf die automatische Inneraumklimatisierung beim Parken verzichten musst. Und glaub mir.. die programmieren die Klima meist im Sommer kaputt und die Heizung im Winter

Es sind geile Autos, was die Firma in den letzten 10 Jahren aufgebaut hat ist sowieso krank und sie gehen eher den Weg des Machens. Wenn's mal schief geht guckt man dann was man machen kann. Muss man in gewisser Weise mögen. Die warten nicht bis es quasi perfekt ist, sondern es kommt einfach mal und funktioniert mal besser und mal schlechter. Und nach 1 bis 2 Jahren geht's dann. Bestes Beispiel war der Regensensor. Da wollten sie weg von dem Sensor und das mit den Kameras die eh da sind machen... also gabs ab Anfang 2017 oder so nur noch Regensensor via Kamera und nicht mehr via eigenem Sensor.. naja. Sagen wirs so. Seit November 2019 tut es jetzt so wie ich es erwarte

Zwischen drin wurde es mal besser, dann auch mal schlechter und jetzt kann man sagen, es klappt.
In deinem Fall würd ich mal fragen ob du nicht einfach mal ein paar Tage das ausprobieren kannst. Dann siehst du am Besten ob es für dich passt oder nicht. Ich überred da niemanden mehr zu irgendwas sondern informiere einfach wie es läuft und biete auch Testfahrten etc. an. Und dann muss es für jemanden am Ende halt entweder passen oder nicht. Für mich gibt's jedenfalls definitiv keinen Verbrenner mehr, die Zeit ist vorbei. Ob ich in 10 Jahren wieder nen Telsa hole, was anderes oder eventuell gar kein eigenes Auto mehr.. kann ich jetzt und heute nedd sagen.
Puh.. viel Text, aber wennst willst, einfach melden wenn Fragen sind...
@Jom79
Keine Ahnung wie viel Wasser da drin ist. Ich hab nur einmal etwas nachgefüllt bisher... Okay, er hat leider keine Fächerdüsen, daher kommt da auch nicht soo arg viel raus. Aber ich weiss bis heute nicht wie die Lampe dazu aussieht