Der Auto-Thread

Du vielleicht, ich bin das gewohnt.
Aber meine Frage hast du trotzdem nicht beantwortet, sondern nur meine 5 Minuten beanstandet.
Also nochmal, wie lange braucht der, bis er von sagen wir mal 10% wieder auf 100% ist?
 
Keine Ahnung, da die letzten paar % extrem lange dauern. Denke für die letzten 5% kannste sicher 15 bis 20 Minuten rechnen. Oder so... ich kenne jetzt auch niemanden der auf 100% laden würde wenn er unterwegs ist da das unnötig Zeit frisst. Wennst wirklich schnell sein willst gehst nicht über 65% rauf. Das hast in weniger als 15 Minuten drin. Und dann die nächsten 250km zum nächsten SuC... und so weiter.
 
Und solltest du wirklich 500km durch fahren, dann 5 Minuten tanken und die nächsten 500km fahren würde ich mir mal Gedanken darum machen wie fit du da noch bist und ob es nicht besser wäre wenn du nicht mehr selber am Verkehr teil nehmen würdest.

Es soll vorkommen, dass zwei Erwachsene im Auto sitzen und sich beim Fahren abwechseln (können). ;)
 
Mal einfach überschlaggerechnet:

Ein E-Auto mit 100kW (136PS) Leistung - also recht moderat. Wenn dieses Fahrzeug 1 Stunde lang mit voller Leistung oder 4 Stunden mit 1/4 Leistung betrieben wird, sind 100kWh fällig. Um diese aufzufüllen hat der Besitzer 10 Stunden (zu Hause nachts). Damit müssen je Stunde 10kW Leistung zu Verfügung stehen (Verluste bleiben erst Mal unberücksichtigt).

Bei der Annahme, dass alle Verbrenner durch E-Autos ersetzt werden sollen und nur die Hälfte der Autos gleichzeitig aufgeladen werden sollen, wären das rund 32,5Mio Fahrzeuge. Es sollen also so viele Autos10 Stunden lang 10kW Leistung aus der Steckdose ziehen. Das macht 325Mio kWh (325GWh). Es muss also jeden Tag eine Leistung von 325GW 10 Stunden lang zu Verfügung stehen, um E-Autos zu laden, was 3,25TWh / Tag (Nacht) bedeuten.

Da E-Mobilität bekanntlich nur Sinn mit erneuerbaren Energien Sinn macht und man nicht eben Mal eine Trafostation vor jedes Haus gestellt werden kann, sind Transportwege der Energie lang und Verluste hoch. Weiterhin kann man getrost davon Ausgehen, dass die verwöhnten Autofahrer sich nich alle mit 136PS-Kleinwagen zufrieden geben werden, sondern dicke SUVs mit min. 300PS und mehr müssen her. Dass wären dann 220kW+. Im Mittel kann man von 200kW ausgehen. Betrachtet man noch Wirkungsgrad des Systems E-Auto, was unter günstigen Bedingungen rund 50% beträgt, werden aus ursprünglichen 100kW 400kW, die in den 10 Stunden nachts pro Auto (40kWh) zu Verfügung stehen müssten. Macht 13TWh / Tag (Nacht) und 1,3TW Leistung 10 Stunden lang. Und auch hier sind noch keine Netzverluste berücksichtigt, denn 1,3TW müssen an Steckdosen der Verbraucher vorhanden sein. Da Netzverluste sehr schwer einzuschätzen sind, lasse ich das einfach. Es ist aber auch nicht nötig, denn schon jetzt ist klar, dass das zu viel ist. Alle Windkraftanlagen sollen etwa eine Leistung von rund 55GW haben. Ohne jetzt die Leistung der Wasser- und Solaranlagen zu kennen, kann man getrost davon ausgehen, dass es zu wenig ist, um der E-Mobilität zu Verfügung zu stehen. Rechnet man noch den Energiebedarf für Akkuherstellung dazu... Na ja.

Hier geht es auch nicht darum alles klein zu rechnen, sondern ein fach die Größenordnung einzuschätzen. Man muss kein naturwissenschaftliches Studium haben - und auch keine Glaskugel, um zu sehen, dass E-Mobilität wie sie heuete propagandiert wird, nicht Mal theoretisch möglich ist. Aber selbst wenn sie es wäre, praktische Umsetzung würde an Behördenirsinn, Bürokratie, Protesten und was weiß ich an was alles noch scheitern. Alles was der Staat anfasst, klatscht er an die Wand (Stuttgarter Bahnhof hier, Berliner Flughafen da, Mobilfunknetzausbau, A5 und A7 sei auch erwähnt). Kosten für Infrastruktur für E-Mobilität würden sich nicht in Milliarden rechnen können - es wären Billionen. Man müsste jetzt schon damit anfangen in jeder Stadt Straßen aufzureißen, um alle 5m Ladesäulen hinzustellen, die sicher gegen Wandalismus sind, alle Normen erfüllen usw. und dicke Kabel verlegen, zusätzliche Trafoanlagen für jede Stadt hinbauen. Sieht man sich an wie lange heute eine Baustelle für Wasserrohraustausch oder Kanalisationreparatur dauert, wie lange würde dann wohl der Bau der E-Mobilität-Infrastruktur dauern. Es würde nie fertig werden - ganz einfach. Weiterhin werden für Akkuherstellung seltene, teuere Rohstoffe benötigt. Würden alle plötzlich E-Autos fahren wollen, würden Preise dafür explodieren. Eine Nachhaltige Mobilität ist nur mit Rohstoffen möglich, die "unbegrenzt" verfügbar sind. Kobalt und Lithium sind es nicht, Erdöl schon. Gerade vor kurzem hat China gewaltige Öl und Gas Vorkommen bei Sich aufgedeckt. Diese werden die natürlich exportieren wollen oder eigene Importe deutlich senken. Ölpreise werden fallen. Wen interessiert da noch E-Auto?
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum gibts hier keinen like Knopf?

Fehlt nur noch die Rechnung mit den LKWs, die je nach Strecke 40-200l Diesel auf 100km verbrauchen und pro Tag 1000km fahren. Bei der Riesenbatterie, die das ermöglicht, sinkt die Nutzkapazität von einem 40 Tonner auf 5 Tonnen oder sowas in der Richtung. :D
 
@Spiritus-96: Du hast genau das vorgerechnet, bei dem ich vorhin schon gesagt habe, dass unsere netz für dieses gigantische Strommenge NICHT ausgelegt sind, weder die Kraftwerke sind in der Lage diese Menge an Strom zur Verfügung zu stellen noch sind unsere Netz in der Lage diese Menge zu transportieren. Danke !
 
Es darf aber gar nicht Ziel sein alle Autos 1:1 zu ersetzten. Da fängt es schon mal an. Vor allem in den Städten wird es wie bisher nicht weitergehen können. Das wird sich in den nächsten 20 - 30 Jahren brutal ändern. Das gesamte Mobilitätsverhalten wird sich ändern. Bei denen für die Lärm und PS wichtig sind vielleicht erst ganz zum Schluss, aber bei vielen anderen fängt das Umdenken jetzt schon an ;)
Hier mal aktuelle KBA Zahlen aus D:

59,9 Prozent der Neuwagen waren mit einem Benzinmotor ausgestattet (146.463/+13,8 %),
29,6 Prozent waren Dieselfahrzeuge (72.519/+23,5 %).
Pkw mit alternativen Antriebsarten zeigten zwei- bis dreistellige Zuwachsraten.
Elektrisch betriebene Pkw (5.880/2,4 %) wiesen ein Plus von +149,5 Prozent auf.
Fahrzeuge mit Hybridantrieb (18.945/7,7 %) legten um +88,5 Prozent zu,
darunter Plug-in-Hybride (3.572/1,5 %) um +51,2 Prozent.

Erdgasfahrzeuge (514/0,2 %) wiesen gar ein Plus von +213,4 Prozent auf
und Flüssiggasfahrzeuge (293/0,1 %) ein Plus von +99,3 Prozent.

Hier in der CH sieht es noch anders aus. Diesel spielt inzwischen fast gar keine Rolle mehr, Benziner eher und die BEV sind bei fast 4% inzwischen... Und ich sage mal, 80% derer die bereits umgestiegen sind wollen nicht mehr zurück. Deren Anteil wird also von Monat zu Monat grösser. Es wäre also Zeit von den alten Techniken komplett weg zu gehen und was zu suchen das effizent und irgendwann bezahlbar ist. Ich bin ja gespannt wie die Wahlen hier ausgehen. Wenn Grün so weiter wächst gibt's in Zürich bald ein Verbot von Verbrennern... mal sehen was der Banker dann kauft. Wenn er mit seinem GT2 nicht mehr in die City darf muss er entweder nen Taycan kaufen oder Rad fahren... Letzteres wird wohl eher nicht passieren ;)


Bei den schweren Nutzfahrzeugen wird es auch nicht die Batterie sein, dort wird es wohl Richtung H2 laufen. Wobei die Verbräuche oben eher dem Fahrstil von TFB entsprechen, damit hätte er bei uns nach 2 Wochen nicht mal die Probezeit überstanden. Bin letzten Woche mehrmals mit 40t Gesamtgewicht nach Genf und zurück gefahren, 22l/100km waren das, wenn einer 40l weg säuft fliegt bei uns entweder der Fahrer oder der LKW ;)
Glaub der mit dem meisten Verbrauch ist der 5 Jahre alte MAN Kranwagen der zwar wenig km macht aber viele Betriebsstunden hat, der hat nen Jahresschnitt von 46l/100km. Selbst unsere Kipper und Betonmischer kommen nicht weit über 40l.

Fallende Ölpreise sind ja gut, aber wenn dann die geforderte Abgasreinigung nicht mehr unter 10k€ herzustellen ist wird sich niemand mehr das leisten können. Und du kannst sicher sein, die jetzigen Grenzwerte sind in 5 Jahren das oberste Maximum. Aber komm mir dann nicht mit Umwelt, die Ölgewinnung mittels Fracking etc. ist definitiv noch schlimmer als andere Rohstoffgewinnung. Beides ist nicht super, aber das Öl ist jetzt noch mal ne Stufe dreckiger.
Ich kann mich täuschen, aber 2030 ist der Verbrennungsmotor mit Benzin/Diesel im Neuwagenbereich vermutlich tot. Und die Herstellerlandschaft wird sich auch geändert haben.
 
Deshalb verstehe ich nicht warum so viele - sogar manche studierte Elektrotechniker - das nicht begreifen. Schulwissen in Physik, Grundrechenarten und etwas Verstand reichen aus, um zu sehen, dass das ganze nichts weiter ist als politische Bigotterie ohne Vergleich. Man könnte natürlich die Kosten für die E-Mobiltät auf Haushalte in DE verteilen. Gibt jeder Haushalt 10000€ / Jahr, kämen rund 400Mlrd. zusammen. Der größte Teil würde in Behörden, Politik und sonstigen Parasiten, die sich sehr schnell in solchem Langzeitprojekt einnisten würden, sinnlos verpuffen, genau wie Steuergelder. Aber der Rest würde vielleicht reichen. Also, liebe Bürger, euch ist für die Umwelt nicht zu schade, gibt jährlich 10000€ für E-Mobilität aus - auch die, die sich mit Häuslebau für Jahrzehnte verschuldet haben, damit ein winziger Bruchteil des CO2-Ausstoßes in 1 Jahrhundert eingespart werden kann. Denn Industrie, Nutzlastverkehr, Flugverkehr, Landwirtschaft können mit sowas nicht belastet werden, da die Wirtschaft sofort in Ruinen liegen würde. Unglaublich was für eine Lügenblase um die CO2-Einsparung und E-Mobilität mittlerweile aufgeblasen wurde.:wall:

@Kuhprah
Es geht nicht darum was gemacht werden muss, sondern darum was mit zu Verfügung stehenden Mitteln machbar ist. Und zur Zeit ist das nichts. Und sobald genug sich ein E-Fahrzeug angeschaft haben, werden Preise für Strom und Akkus so explodieren, dass dir Hören und Sehen vergeht. Noch sind E-Autos so selten, dass man sich das schön reden kann... Du bist ja optimistischer als unsere Politiker. Die haben bis 2030 15% als E-Autos angepeilt. Heute hätten bereits 1Mio E-Fahrzeuge unterwegs sein müssen, wenn man sich an Ziele von vor 10 Jahren erinnert. :rollen: Gerade in Großstädten wird flächendeckende E-Mobilität immer eine Utopie bleiben, da dort die meisten Menschen zu Miete wohnen und am Straßenrand parken. Wo sollen die bitte ihre Autos laden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Pkw mit alternativen Antriebsarten zeigten zwei- bis dreistellige Zuwachsraten.
Elektrisch betriebene Pkw (5.880/2,4 %) wiesen ein Plus von +149,5 Prozent auf.
Fahrzeuge mit Hybridantrieb (18.945/7,7 %) legten um +88,5 Prozent zu,
darunter Plug-in-Hybride (3.572/1,5 %) um +51,2 Prozent.

Was Vorführwagen so alles ausmachen... :D

Bin letzten Woche mehrmals mit 40t Gesamtgewicht nach Genf und zurück gefahren, 22l/100km waren das, wenn einer 40l weg säuft fliegt bei uns entweder der Fahrer oder der LKW
zwinker4.gif
Solange man sanft auf der Bahn rollt, ist das mit neuen LKWs auch machbar. Wenn niemand mehr mit einem Berg in der Nähe beliefert wird, dann könnte man das sogar umsetzen. :gruebel:
 
Ihr braucht nicht über Verbrauch bei LKW und auch nicht bei sonstigen Fahrzeugen zu diskutieren. Wie ich schon sagte, es geht um Größenordnung: Zwischen dem was benötigt wird und dem was verfügbar ist, gibt es eine gewaltige Lücke. Um diese zu schließen, reichen weder 10 Jahre, noch das was der Staat dafür ausgibt.
 
Hier werden schon wieder wilde Berechnungen aufgestellt, dass jedes E-Fahrzeug täglich laden muss.
Das ist Schwachsinn. Was war nochmal die durchschnittliche Fahrleistung pro Tag ? 35-40km oder so ?
In dem Fall lädt man 1x die Woche je nach Fahrzeug.
Und was passiert eigentlich wenn alle Verbrenner gleichzeitig tanken wollen ?
Da wäre dann auch Ende mit einer problemlosen Versorgung.

Dann noch kurz zu den Strompreisen: Im Gegensatz zum Sprit wo einem die ollen Araber+die nachgelagerten Industrien den Preis diktieren, könnte ich ein E-Fahzeug problemlos mit einer PV-Anlage laden (die heutzutage auch billig geworden sind) und wäre so komplett unabhängig vom Stromanbieter.
Das ist auch der größte Vorteil neben den zahlreichen anderen Vorteilen, weshalb ich in ein paar Jahren auch auf E-Wechsel, zumindest beim Alltagsauto.
 
Der deutsche Staat wird wenn die Zeit der E-autos gekommen ist (falls sie kommt) schon dafür sorgen dass das laden wieder genug steuern einbringt. :-)
 
@MR-C=KinG


einen Benziner / Diesel zu tanken dauert 3 min. - ein E-Auto für besagte 35-40km 4Stunden am normalen 230V-Netz zu Hause. Wenn alle auf ein Mal tanken wollten, dann würde man das schnell merken und zu nächsten Tanke fahren oder warten bis man dran ist. Beim E-Auto merkst du nicht, wenn alle auf ein Mal laden wollen. Wenn das Netz, welches nie für E-Mobilität ausgebaut wird, überlastet wird, dann gehen Lichter aus. Da das Laden grundsätzlich viel länger dauert, ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass zu viele Autos an einem Netzstrang plötzlich hängen. Es spielt keine Rolle ob zu viele Autos ganzes Jahr oder nur eine Minute das Netz überlasten wollen. Wenn Leistung zum laden nicht vorhanden ist, dann ist sie nicht vorhanden.


Dass du mit PV-Anlage laden kannst ist schön, aber das werden nur die wenigsten können. Immer nur ich, ich, ich... dann gilt das für alle?


Ich glaube kaum, dass jemand der sich gerade für 3 Jahrzehnte beim Hausbau verschuldet hat, sich auch noch eine PV-Anlage für 5-stelligen Betrag installieren lässt. Ich sehe jedenfalls nie irgendwelche PVs an Pappschachteln von Neubauten. Effektive Lademöglichkeiten von E-Autos können nur funktionieren, wenn lokal irgendwelche – natürlich CO2 neutrale – Energieerzeugungsanlagen aufgestellt werden, damit Leistung ohne großer Verluste transportiert werden kann. Siehst du schon Bagger anrollen, damit das rechtzeitig wirklich klappt? Ich nicht. Stattdessen sehe ich jedes Jahr an selben Straßen- und Autobahnabschnitten die selben Baustellen, die Staus verursachen, aber dort nicht ein einziger Bauarbeiter oder Baumaschine zu finden ist. Diese dienen nur dem Zweck Steuergelder zu verpulvern, welche für ernste Vorhaben schlichtweg zu gering sind aber auch nicht übrig bleiben dürfen. Und dabei soll eine Infrastruktur für E-Mobilität entstehen???


Ich kann nirgendwo ein E-Auto laden. Nicht zu hause, nicht an der Arbeit und sonst nirgends. Ich denke nicht, dass mein Vermieter auf meinen Wunsch eine PV installieren lässt oder eine Windmühle aufstellt und mir eine Kabeltrommel zur Straße ausrollt, damit ich ein E-Auto laden kann. Und ich denke nicht, dass sich das in absehbarer Zukunft ändert. Und weil ich, ich, ich... mit dem E-Auto nichts anfangen kann, kann das keiner und Punkt!


Und überhaupt wozu eigentlich die ganze E-Mobilität, wenn das meiste CO2 sowieso von Industrie, Flugverkehr, Transportwesen und Landwirtschaft rausgeballert wird. Und wird uns nicht erzählt, dass beim Verheizen eines Baums nur so viel CO2 entsteht, wie der Baum beim Wachstum aufgenommen hat? Wenn das stimmt, dann müssten auch fossile Brennstoffe CO2 neutral sein, da sie bekanntlich aus Pflanzen über Millionen von Jahren entstanden sind, die vorher jede Menge CO2 aufgenommen haben? Wo ist also das Problem? Ganz einfach: Der Autofahrer in DE war schon immer, traditionell der Zahlesel des Staates und der Autoindustrie. Glaub ihr wirklich, dass den Wirtschaftsbossen und Politik nicht klar war, dass bei bestehenden Wachstumsraten der Konzerne die Absatzmärkte für Autos am Tag X wegbrechen werden? Und dass danach wieder eine dicke Lüge her muss, um den Autofahrer zum Kauf neuer Autos zu bewegen? Dummerweise kam dieser Tag dieses Mal durch Zollstreitereien etwas früher als erwartet. Dadurch wird es jetzt viel lauter herum geplärrt wie wichtig Umweltschutz sei, während der ganze Industriemüll irgendwo in Entwicklungsländern abgeladen wird und unsere liebe Angie mit der AKK in zwei halbleeren Fliegern am selben Tag in die selbe Stadt in USA fliegen, wo sie Tag vorher mit guten Greta über Umweltschutz beraten haben und ausgerechnet die Grünen den größten CO2-Ausstoß in 2019 mit ihrem Getue verursacht haben.


Fazit: Kauft euch möglichst viele E-Autos. Das sichert viele Jobs in der Automobilindustrie und Einnahmen dem Staat. Da E-Autos für Langstreckenpendler nie eine Option sein werden, weil zu wenig Reichweite und zu lange Ladezeiten, aber auch nicht für Großstadtbewohner, weil sie am Straßenrand ihre E-Autos nicht geladen bekommen, werden E-Autos immer nur eine Option für selbstgerechte und jene, die an das gute glauben, weil sie nicht wissen wie diese schmutzige Welt wirklich funktioniert, sein.


PS:
Jetzt lese ich doch tatsächlich, dass bis 2022 das Ziel von 2020 erreicht werden soll – also 1Mio E-Fahrzeuge. Da kann man gespannt sein. Die gute Angie wird bis dahin wahrscheinlich abtreten und die Verantwortung auf irgendeine andere dumme Nuss abgeschoben haben.


Entschuldigung, dass das ganze zu politisch geworden ist. Aber da das ganze eng zusammenhängt, musste das Mal sein.:ugly:
 
PV-Anlagen sind deutlich günstiger, wenn man sie direkt beim Hausbau installiert, da ein guter Teil der Kosten so gespart werden kann. Die PV-Module an sich sind nicht der Kostentreiber. Wie du richtig feststellst, gibt es für viele in der Stadt nicht die Möglichkeit, ihr E-Auto zu laden. Hier muss angesetzt werden anstatt so für das Beibehalten fossiler Brennstoffe zu argumentieren.

Fossile Brennstoffe sind insofern nicht CO2-neutral, da das CO2 vor Millionen von Jahren aus der Atmosphäre kamen und kein Teil des heutigen CO2-Kreislaufs sind, ergo Überschuss.

Und überhaupt wozu eigentlich die ganze E-Mobilität, wenn das meiste CO2 sowieso von Industrie, Flugverkehr, Transportwesen und Landwirtschaft rausgeballert wird.

Korrekt ist, dass in allen Bereichen reduziert werden muss.
 
Wie du richtig feststellst, gibt es für viele in der Stadt nicht die Möglichkeit, ihr E-Auto zu laden. Hier muss angesetzt werden anstatt so für das Beibehalten fossiler Brennstoffe zu argumentieren.

In 30 Jahren wird sich niemand mehr der in grösseren Städten lebt ein Auto antun wollen/müssen. ;) Die Dinger stehen ausserhalb. Individualverkehr mit dem eigenen Auto in Großstädten wird weniger und weniger werden.
 
Die Vorstellung ist schön, aber ich fürchte nicht realistisch. In jedem Fall ist es einfacher Ladesäulen zu bauen als Städte bzw. deren Straßen und öffentlichen Raum so umzustrukturieren, dass die Priorität beim ÖPNV, dem Fahrrad und den Fußßgängern liegt. Natürlich ist beides nötig, wenn man langfristig was ändern möchte.
 
@SPIRITus, ich denke du bist hier das Problem, da du nur deinen Standpunkt siehst. Ein Großteil der Bevölkerung kann eben sehr wohl zu Hause, auf der Arbeit oder unterwegs laden.

@MR-C=KinG


einen Benziner / Diesel zu tanken dauert 3 min. - ein E-Auto für besagte 35-40km 4Stunden am normalen 230V-Netz zu Hause. Wenn alle auf ein Mal tanken wollten, dann würde man das schnell merken und zu nächsten Tanke fahren oder warten bis man dran ist. Beim E-Auto merkst du nicht, wenn alle auf ein Mal laden wollen.

Und der Sprit kommt aus der Zapfsäule, richtig ? In dem Fall würde die Infrastruktur nicht mal reichen um den Sprit zu den Tankstellen zu bekommen, das wäre das Problem.

Wenn das Netz, welches nie für E-Mobilität ausgebaut wird, überlastet wird, dann gehen Lichter aus. Da das Laden grundsätzlich viel länger dauert, ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass zu viele Autos an einem Netzstrang plötzlich hängen. Es spielt keine Rolle ob zu viele Autos ganzes Jahr oder nur eine Minute das Netz überlasten wollen. Wenn Leistung zum laden nicht vorhanden ist, dann ist sie nicht vorhanden.

Schon heute gibt es smarte Ladesäulen welche ihre Ladeleistung an die Netzbelastung anpassen. Zudem gehen aktuell die Energieversorger davon aus, dass die Netze der E-Mobilität gewachsen sind. Auch weil eben nicht von jetzt auf gleich jeder Verbrenner durch ein E-Fahrzeug ersetzt wird.

Dass du mit PV-Anlage laden kannst ist schön, aber das werden nur die wenigsten können. Immer nur ich, ich, ich... dann gilt das für alle?

Gerade außerstädtisch zimmern sich momentan sehr viele Haushalte eine PV-Anlage auf's Dach. Auch hier eben nicht "die wenigsten".
Wäre auch dumm wenn nicht (wenn die Ausrichtung vom Dach passt), da sich eine z.B.9,99kW PV-Anlage Stand heute nach 5-8Jahren amortisiert hat.


Ich glaube kaum, dass jemand der sich gerade für 3 Jahrzehnte beim Hausbau verschuldet hat, sich auch noch eine PV-Anlage für 5-stelligen Betrag installieren lässt.

Siehe oben. Zudem kostet eine 08/15 9,99kW Anlage keine 5 stellige Summe.

Ich sehe jedenfalls nie irgendwelche PVs an Pappschachteln von Neubauten.

Die Vorbereitung für PV hat heute eigentlich jeder Neubau, sodass auch einfach nachgerüstet werden kann. Wenn du nie PV-Anlagen auf Neubauten siehst, muss das ja schon eine seltsame Gegend bei euch sein.

Effektive Lademöglichkeiten von E-Autos können nur funktionieren, wenn lokal irgendwelche – natürlich CO2 neutrale – Energieerzeugungsanlagen aufgestellt werden, damit Leistung ohne großer Verluste transportiert werden kann. Siehst du schon Bagger anrollen, damit das rechtzeitig wirklich klappt? Ich nicht.

Warum sollte man das machen, wenn die Netze die Ladesäulen problemlos stemmen können ? Es wird erst ausgebaut, wenn die Netze an die Kapazitätsgrenze gelangen, was heute (bis auf Ausnahmen) nicht der Fall ist.
Gucke mal in den Niederladen, wo zig Ladesäulen in Wohngebieten und Innenstädten stehen, das funktioniert auch (Den Haag, Amsterdam, Rotterdam, Utrecht).

Ich kann nirgendwo ein E-Auto laden. Nicht zu hause, nicht an der Arbeit und sonst nirgends. Ich denke nicht, dass mein Vermieter auf meinen Wunsch eine PV installieren lässt oder eine Windmühle aufstellt und mir eine Kabeltrommel zur Straße ausrollt, damit ich ein E-Auto laden kann. Und ich denke nicht, dass sich das in absehbarer Zukunft ändert.

Selbst bei uns gefühlt am Ende der Welt kannst du in jeder Ortschaft, wo es Einkaufsmöglichkeiten gibt laden. Zudem enstehen jeden Tag zig zusätzliche Ladepunkte in DE.
Zudem wird niemand gezwungen, schon heute auf ein E-Fahrzeug umsteigen zu müssen.
Wenn man so einen Vermieter an der Backe hat, hat das E-Fahrzeug an deiner Situation schuld ?

Und weil ich, ich, ich... mit dem E-Auto nichts anfangen kann, kann das keiner und Punkt!
:hmm:


Und den letzten Absatz streiche ich auch mal.
Wie schafft man es sich sowas auszudenken oder hast du das von irgendwelchen Seiten mit alternativen Fakten kopiert ?
 
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