Der Auto-Thread

naja, drehzahl führt nicht imemr zu schnellerem verschleiss. Da spielen so viele faktoren mit, dass man eine solch allgemeine aussage einfach nicht treffen kann.
Ein gutes beispiel sind motorradmotoren, die drehen nicht selten bis 15000,und ich kenne ein paar leute die solche motorräder besitzen. Ein gutes beispiel ist ein bekannter, der eine R1 hat, die ist ca 12 jahre alt. Gewartet wird sie so gut wie nie, ölwechsel ist das einzige was einigermasen regelmäßig gemacht wird. Sonst wird sie halt in der saison gefahren, danach wird sie so wie sie ist in n schuppen gestellt, und in der nächsten saison wieder rausgezogen und weitergefahren.
hat nun auch um die 70tkm drauf, und trotz der zähen "wartung" noch keinen einzigen schaden gehabt und läuft immer aufs erste an.
Also, bei guter materialwahl etc kann ein hochdrehzahlmotor auch lange leben, die wartung spielt halt auch eine rolle (wobei es bei diesem biespiel scheinbar auch ohne große wartung funktioniert^^)
 
Ob der Motor nun 350.000 Kilometer packt oder 420.000 Kilometer läuft dürfte am Ende egal sein. Ein Motor der 400.000 Kilometer bei normalem Einsatz mit hohen Drehzahlen (2000U/Min - 7800U/Min) packt, wird mit weniger Drehzahl keine 900.000 Kilometer schaffen. Für solche Aussagen das Drehzahlen generell schädlich für Motoren sind, wird keiner von euch einen Beweis haben. Weil wenn das so wäre würde Honda und Nissan doch absolut geile Motoren bauen, wenn die mit hohen Drehzahlen schon bis zu 400.000 Kilometer erreichen... was dann mit weniger. :devil:

übrigens möchte der S2000 auch ganz gerne gepflegt werden um so schön zu halten. und 2liter sind etwas anderes als 1.4 o.O

Du scheinst auch immer eine Ausrede für deine nicht zutreffenden Aussagen zu finden oder? Natürlich muss ein Motor mit einer hohen Literleistung und mit hohen Drehzahlen gepflegt werden, dass trifft aber genau so auf andere Motoren zu.
 
... dir ist aber schon klar dass die nicht ständig in der drehzahl getreten werden oder ? und ich wage zu bezweifeln, dass wenn du den motor ständig trittst, der die 400k sieht.
 
Der Zusammenhang zwischen Belastung und Verschleiß ist ein Fakt, da brauch man nicht groß spekulieren.
das stimmt. Aber belastungen gibt es viele. Drehzahl, Ladedruck, lastmoment etc...
Außerdem leigt es wie schon gesagt, auch stark an den motoren selber wie lange sie potentiell halten bis die ersten großen reperaturen kommen, das hat jeder hersteller besser oder schlechter im griff. Gutes beispiel find ich porsche, die motoren machen locker 200tkm mit ohne großen verschleiss, werden aber trotzdem oft hart rangenommen und haben ne vergleichsweise hohe literleistung ;)
 
Das man nicht ständig von S2000 Motorschäden hat ist wenig verwunderlich, das Modell ist absolut selten vertreten und auch Unterhaltungstechnisch auf Porschenniveau. Wenn der Motor in einem Volumenmodell wie dem Golf drin wäre, würde man denke schon häufiger was über Probleme hören.
Ich denke auch, dass mehr Drehzahl mehr Verschleiß bedeutet. Finde ich auch logisch, da die gesamten beweglichen Teile sind einfach X mal mehr bewewegen müssen.

Zu der Theorie, dass die kleine Turbomotoren öfters getreten werden kann ich eigentlich nur gegenteiliges behaupten. Denn gerade weil der Motor mehr Leistung hat und das dank Turbo über eine breite und früh anliegende Drehzahl, kann der Motor schonender gefahren werden.
Bei einem 1.4 Liter Sauger mit sagen wir mal 70PS muss man doch richtig aufs Gas latschen damit man auf die Nennleistung kommt und es forwärts geht.

Das Motorradbeispiel finde ich interessant, aber nicht gut gewählt. Wenn ich mich nicht täusche gilt ein Motorradmotor mit 70k Kilometern doch schon eher zu den Langläufern?
 
Da greift sozusagen das Budget. Porsche verkauft teuer genug um gutes Personal, aufwändige Tests und best mögliches Material zu verarbeiten und als Krönung wissen auch die meisten Kunden wie man mit so einem Meisterwerk umzugehen hat.
 
Da greift sozusagen das Budget. Porsche verkauft teuer genug um gutes Personal, aufwändige Tests und best mögliches Material zu verarbeiten und als Krönung wissen auch die meisten Kunden wie man mit so einem Meisterwerk umzugehen hat.

ich würde auch sagen das die altersgruppe ein wenig anders ist, als die eines Polos oder Golfs... (was natürlich auch auf das budget zurück zuführen ist)
 
und als Krönung wissen auch die meisten Kunden wie man mit so einem Meisterwerk umzugehen hat.
DAS würd ich jetzt nicht sagen :D Ein porsche ist schliesslich nicht gemacht um gemütlich mit 100 sachen über die autobahn zu schleichen ;)
Guck mal die gebrauchtangebote durch, wie viele porsche es mit 200tkm+ gibt, und die motoren sind idR noch lange nicht fertig, weil sie eben für solche belastungen ausgelegt sind...
Wobei ich finde, dass die motorenhaltbarkeit heutzutage das kleinste problem bei nem auto ist, da machen andere faktoren wie elektrik, rost und co den löwenanteil aus. In dem geschäft vom vatter gab es z.B. schon vor 20 jahren nen Peugeot diesel, der hatte glaub so um die 400tkm drauf, und nie irgend ein motorproblem gehabt. Aber behandelt wurde er laut aussage vom vatter nie toll, praktisch immer überladen, im kalten zustand immer sofort vollgas etc... von daher muss man sagen, dass die motoren bei den meisten herstellern mittlerweile doch sehr verschleissarm sind :daumen:
 
Das Porsche Fahrzeuge mit besonderer Sorgfalt behandelt werden belegt sowohl die Wartungsstatistik von Porsche, Porsche Fahrzeuge werden noch zum PZ gebracht wenn normale Fahrzeuge als Inspektion nur noch einen Ölwechsel von Mr. Wash bekommen. Als auch die Versicherungsstatistik welche belegt, dass Porsche Fahrzeuge relativ selten Unfallursächlich sind.

Und der andere Punkt ist, dass man nicht darauf reinfallen sollte, "Statistiken" von Einzelerfahrungen ab zu leiten. Die sagen nichts aus.
Ich habe z.B. In der letzten Woche einen netten Gewinn im Lotto eingefahren, dennoch glaube ich nicht das das jetzt jede Woche so weiter geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
mein 1.4er im Rocco dreht die meiste Zeit im 7. Gang unter 2500rpm. Bei 3000rpm sind 150 erreicht, was für den Alltag reicht. Wo soll da bitte erhöhter Verschleiß herkommen? Den Motor im Passat Prügel ich trotz 230tkm immer noch ordentlich auf Langstrecken, hat bisher auch nicht geschadet.
 
Der Zusammenhang zwischen Belastung und Verschleiß ist ein Fakt, da brauch man nicht groß spekulieren.

Klar sind hohe Drehzahlen eine Mehrbelastung. jedoch wird diese nicht ins Gewicht fallen. Ich habe einige Freunde im Bekanntenkreis die keinerlei Probleme mit ihren HDZ Motoren haben trotz Laufleistungen von über 250.000 Kilometer. Mein Motor läuft auch noch sehr gut, obwohl er 230.000 Kilometer runter hat und viel und öft Vollgas und vorallem Drehzahlen von über 6000 U/Min sieht. Unter anderem waren da auch 300 Kilometer Vollgasfahrten mit Dauerhaft 6800U/Min dabei... keinerlei Probleme. Ölwechsel wird halt alle 7.000 Kilometer gemacht, dann hat man auch mit hohen Drehzahlen kein Problem. Dieses Vorurteil von wegen "böse böse Drehzahlen" kommen komischweise meistens von Leuten die noch nie Drehzahlen von über 5000 gesehen haben.

Und zum Unterhalt vom S2000... dieser ist im Unterhalt um einges günstiger als meine Karren. Also wird das wohl kaum ein Argument sein, dass die Besitzer den Karren besonders schonen. Dafür ist die Anschaffung und der Unterhalt einfach zu günstig.

Ich bleibe bei meiner Aussage, wenn der Motor für hohe Drehzahl gemacht wurde (Nissan, Honda und Co) halten die Motoren auch ohne Probleme ihre 300.000 Kilometer.
 
Dieses Vorurteil von wegen "böse böse Drehzahlen" kommen komischweise meistens von Leuten die noch nie Drehzahlen von über 5000 gesehen haben.
Bei einem Benziner hast du bei über 5000 Umdrehungen aber auch einen ziemlich hohen Spritverbrauch, deshalb werden woh viel nicht über längere Zeit mit sehr hohen Drehzahlen fahren, weil's einfach zu unwirtschaftlich ist, außer Rentner, die brauchen zum einparken schon oft über 5000 Umdrehungen ( und die Kupplung riecht bis hier :ugly: ).Meine Auto kann sowieso nur maximal 4700 1/min ab, ist aber auch ein Diesel.
 
Ich denke, dass der Verschleiß beim Sauger mit hoher Drehzahlen genau so hoch ist wie bei einem aufgeladenen Motor mit nicht so hohen. Nur macht sich dieser Verschleiß an anderen Stellen bemerkbar. Während bei hohen Drehzahlen Kolbenringe und Zylinder mehr leiden, zerren bei aufgeladenen Motoren höhere Kräfte an Lagern, Pleuel und Kurbelwelle. Bei beiden Arten sind die Teile entsprechend der Belastung dimensioniert.

Spritverbrauch ist sowieso ein Thema, bei dem die Autoindustrie versucht den heutigen Autofahrer dreist für dumm zu verkaufen. Von Generation zu Generation, vom Facelift zum Facelift erzählen die dauernd was von xx% mehr Leistung und xx% weniger Verbrauch. Da dürften Autos mittlerweile gar kein Sprit mehr verbrauchen, sondern diesen erzeugen.:lol: Hauptsache das "dumme Volk" konsumiert. Ich erinnere mich daran wie mein Ford Cougar BJ. 1999 mit einer 2.5l Maschiene 170PS sich mit 6,7l/100km begnügte - bei ruhiger AB-Fahrt. Kann mir mal einer sagen, wieviel ein modernes Auto mit vergleichbarer Leistung und etwa 1600kg Masse vebraucht - nur reale Werte bitte.
 
Ich erinnere mich daran wie mein Ford Cougar BJ. 1999 mit einer 2.5l Maschiene 170PS sich mit 6,7l/100km begnügte - bei ruhiger AB-Fahrt. Kann mir mal einer sagen, wieviel ein modernes Auto mit vergleichbarer Leistung und etwa 1600kg Masse vebraucht - nur reale Werte bitte.

So funktioniert das leider nicht. Mit einem gesamt Schnitt kann man deutlich mehr anfangen, als wenn man sich nur die Rosinen rauspickt.
Auf der BAB braucht mein Wagen auch nur einen super niedrigen 6er Wert bei Tempomat 150. Aber das sagt nichts aus.

Verbrauch.jpg
 
Du kannst Diesel nicht mit Benziner vergleichen. Ich habe mit dem 1.9er TDI bei 140km/h mit Tempomat + Automatik und ordentlich beladen 3,9L im Durchschnitt erreicht. Das Gleiche Auto hat aber auch bei ca 560km Autobahn mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 176km/h 16 Liter im Durchschnitt gebraucht.
 
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