Der Auto-Thread

@ITpassion-de: Die Qualität wird ständig besser ja, aber was hattest du nach dem A3 für Wagen?

BMW 320d Touring (defekte HK Anlage, viel zu hoher Verbrauch), BMW 735i (defekt an Bremsanlage und Servolenkung), Skoda Octavia L&K (defektes Birnchen im Beifahrertürgriff), VW Scirocco (Mängelfrei), Audi TT Roadster (Mängelfrei).

Vorher BMW 316 (defekter Blinkermechanismuss, Motorlauf, ...), BMW 318i (Probleme mit der Kupplung, Servolenkung, Sitzen, ...), BMW 520i (Probleme mit dem Motorlauf, Fensterheber irreparabel gab Geld vor Gericht), Audi A4 2.4 (zu hoher Ölverbrauch), Audi A3 1.8T (defekte Zentralverriegelung, Elektronik Fehler, Scheinwerferreinigungsanlage defekt, Innenbeleuchtung hatte Eigenleben, ....), Audi TT quattro (Bremspedal abgefallen, Lüftungsdüse in Öffnung reingefallen), Audi A3 1.9 TDi (Xenon ging immer in Notmodus, hätte mich auf einer Bergstraße fast das Leben gekostet, 6 mal nachgebessert -> Wandlung).

Als ich bin selber Audi Fahrer und würde sagen, dass die Qualität in den letzten Jahren eher schlechter wurde im Vergleich zu den Vorgängern. Das fängt an bei billigem Softlack, der nach teilweise weniger als 100k km anfängt sich zu verabschieden bis hin zum 170 TDI Fiasko.

Ich würde definitiv sagen das die Qualität in den letzten 5 Jahren bei allen Fahrzeugen aus der VW Gruppe einen riesigen Sprung nach vorne gemacht hat. Fahrzeuge die älter als 5 Jahre sind haben oftmals den schlechten Softlack und andere Verarbeitungsfehler. Ist nicht dramatisch aber bei Neupreisen die bis in sechstellige reichen sollte man sowas nicht erwarten.

Da muss ich jetzt zumindestens bei Audi mal drauf rumhaken. Bei anderen Marken kenne ich mich da qualitätstechnisch nicht sondernlich aus. Wobei ein Kumpel meinte, dass sein alter E46 deutlich besser verarbeitet war als sein jetziger 1er BMW.

Der E46 hat sowohl konstruktive Fehler (Hinterachsaufnahme) wie auch Verarbeitungsprobleme. Der typische Gebrauchtkäufer merkt es nur nicht, da die meisten Fahrzeuge schon eine lange Liste von Nachbesserungen hinter sich haben, welche teilweise "unbemerkt" im Rahmen der Inspektionen mit durchgeführt wurden.

BTW: Das mit dem chronisch defekten Xenonlicht war zu der Zeit eine Audikrankheit, war im A4 nicht anders. Aber da gabs viele Krisen, der A3 litt ja auch an Rost an der Dachpfalz. 2004 waren es dann die 3.2er Maschinen die Reihenweise abgeschmiert sind und von Audi als " Stand der Technik" abgestempelt wurden.

Zu Problemen mit dem VR6 ist Audi auch der falsche Ansprechpartner, da diese Fehlkonstruktion auf das Konto von VW geht.
 
Die Entwicklung bei Dieselmotoren ist doch sehr interessant, gerade wenn es um sportliche Modelle geht. Nimmt man den aktuellen BMW 5er (F10/F11) und den kommenden großen 3-Liter-Diesel (550d), sind die Fahrleistungen jedem Otto-Motor deutlich überlegen. Etwa 380 PS Leistung, 700 Nm Drehmoment und irgendwo bei 5 Sekunden auf Tempo 100 sind höchstes Fahrniveau. Wer braucht da unbedingt Drehzahlen, die auch aktuelle Otto-Turbo-Motoren nicht mehr bieten wollen.
Das liegt rein am Turbo, nicht am Diesel.

Ich sehe da keine verbindung.Um schnell zu fahren muß ein motor doch nicht zwangsläufig 6000+ Upm machen.;)
Mehr Drehmoment bei höherer Drehzahl = mehr Leistung = schnellere Beschleunigung! Mehr Leistung bei höherer Drehzahl ermöglicht längeres Fahren in einem niedrigem Gang ->mehr Drehmoment an den Antriebsrädern.

Den schub unten herum macht kein turbo,sondern ein kompessor (z.b. bei TSI-Motoren).Turbo-benziner sind unten rum auch lahm,weil der turbo da nicht greift.
Generell ja, BMW zeigt aber Eindrucksvoll, dass aktuelle Turbos auch schon bei unter 2000upm ordentlich Druck machen. Der aktuelle Mini JCW erreicht bei unter 2000 upm bereits sein maximales Drehmoment!

Edit: @Burn_out: Das pdf erklärt das Thema sehr gut!
 
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Generell ja, BMW zeigt aber Eindrucksvoll, dass aktuelle Turbos auch schon bei unter 2000upm ordentlich Druck machen. Der aktuelle Mini JCW erreicht bei unter 2000 upm bereits sein maximales Drehmoment!
Selbst meine Aklasse hat das max. Drehmoment schon bei 1800U/min, das geht hoch bis knapp 4900U/min. IT's TT hat sein max. Drehmoment auch bei unter 2000.
 
Wenn man sich auf Konstruktionsfehler oder solche Sachen bezieht kann man auch sehr gut die Baureihe des VW Passat 3BG mal heran ziehen. Dieses technische Meisterwerk von Auto wurde nachträglich von fast jeden aus meinen bekanntenkreis als Schrotthaufen bezeichnet. Auch Langzeittests der bekannten Autozeitungen meinten dazu dann nur noch "mehr Schein als Sein mit sehr vielen Fehlern".

Die Konstruktion der Vorderachse war so ein technischer Fortschritt, dass selbst VW bzw. Audi damit nicht klar kamen, diese zu reparieren. Ständig klapperte was oder die neuen Querlenker (von insgesammt 10 oder 12) hielten nur ein paar Tausend Kilometer. Die Lenkgetriebe hatten ein Lebenserwartung, welche ein Vielfahrerauto nach ca. 3-5 Jahren erreicht haben dürfte. Und die Lenkgetriebegeschichte bekommt erfahrungsgemäß jeder Passat oder A4 der diese Konstruktion drin hat.:daumen2: Der 2,5TDI-Motor ist nun auch nicht grade ein Meisterwerk der Zuverlässigkeit!

Wenn man sich jetzt die Werkstattkosten mal vor Augen hält, kann man dieses Auto eigentlich beim ersten defekt von diesen Teilen fast als Wirtschaftlichen Totalschaden abstempeln.
Wenn denn noch die VW-Händler in der Umgebung entweder nichts aufn Kasten haben oder aber den Kunden übern Tisch ziehen wollen werde ich mir hier wohl keinen VW-Audi schrott mehr kaufen.

Mein Fazit nach 4 Autos aus diesen Konzern: Für mich eines der unzuverlässigsten Autos, die man für teures Geld kaufen kann.
 
Zu der Zeit hatte eigentlich jeder deutscher Hersteller seine Problemchen mit den Achsen. Audi/VW mit der Vorderachse und BMW mit der Hinterachse.

Das Problem beim BMW war, dass der E46 die Achse vom E36 drin hatte, aber der E46 deutlich mehr auf die Wage gebracht hat. Die Folgen sind bekannt und erst mit dem Facelift Ende 2001 bekam BMW das in den Griff. Bei Audi war es genauso, da war Ende 2000 als der A4 B6 vom Band lief Schluss mit den Achsproblemen.
Ber Passat hat ja auch die Achse vom Audi A4 B5 und da ist das wenig verwunderlich. Ich denke auch hier liegt es am Gewicht, der Passat hat ja fast die Maße von einem Audi A6.

Ich hatte das Glück, dass mir der Vorbesitzer einen neuen TÜV versprochen hat und der bemängelte auch was an der Vorderachse, ich glaube die Achsmanchetten/gummis oder so. Hat ihn letztendlich nochmal an die 500€ gekostet.

Beim nächsten Wagen versuche ich mich nicht von dem Audi Design verlocken zu lassen. Ich möchte weg vom Hausfrauenantrieb und mir was heckgetriebenes suchen aus der bayrischen Gegend :D.
 
BMW hat da aber auch viel gearbeitet. Auch dank der VANOS kommt untenheraus mehr Schub.

Rein auf aufgeladene Fahrzeuge bezogen hat das nichts mit Vanos zu tun. Denn bei allen Herstellern von aufgeladenen Fahrzeugen gibt es mittlerweile Modelle die 100% ihres Drehmoments bei Drehzahlen ab 1.200-1.800 Upm abgeben und dann bis hoch in die 4.000er-5.000er Drehzahlen halten.
 
Ein Musterbeispiel für einen Sportwagenmotor ist für mich immernoch der Motor des Honda S2000. 2 Liter Sauger der über seine Drehzahl kommt. Schade, dass sowas so selten ist.:(

Endlich jemand der weiß worauf es ankommt, bei einem richtigen Sportwagen.:daumen:

Ich hoffe,das ich das jetzt nicht kommentieren muß...Ihr wisst hoffenlich,das heutige dieselmotoren nicht mehr aus russland kommen und dort von deutschen kriegsgefangenen mühevoll aus einem stück eisen gefeilt werden...:schief:

:huh::huh::huh::huh::huh:

Die Entwicklung bei Dieselmotoren ist doch sehr interessant, gerade wenn es um sportliche Modelle geht.

Sicher ist die Entwicklung von Dieselmotoren interessant, wenn es um Familienkombis oder Pseudogelendewagen geht, aber Diesel und sportlich...:nene: Das passt nicht zusammen.
 
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Das Beispiel mit dem Le Man Rennen finde ich eigentlich garnicht so angebracht. Denn das ist ja immerhin ein Langstreckenrennen auf Zeit. Das sind die Paradedisziplinen für Diesel, also logisch, dass keine/kaum Benziner teilnehmen.
 
Mit dem Problem dass seitdem Audi und Peugeot ein einsames Rennen für sich fahren, Le Mans schon ein gewisses Problem bekommen hat - es wird langweilig. Brauch man sich ja nur mit der ACO und co angucken das ewige Hin und her mit den Einstufungen der Diesel Autos. War ja in der WTTC auch so als da Seat mit den TDI's allen voraus fur.

So erfolgreich ist der LMP von Audi auch nicht, Le Mans hat der zwar gewonnen aber der Rest der Saison ging quasi komplett an Peugeot - der sieht nebenbei sogar noch schöner aus ;)

Mein Fazit: als Tracktool ne Drehzahlsau gerne aber als Alltagshure würde ich mich auch mit nem 550d oder 335d gerne zufrieden geben. Es fährt sich im Alltag einfach angenehmer ...
 
Lautstärkemessungen am Straßenrand sind kaum rechtskräftig. Daher schickt unsere Polizei die Leute auch immer gerne zu uns, da wir mit geeichten Messmitteln und einem entsprechenden Messaufbau exakte Werte ermitteln können. Pkw´s sind höchst selten, aber Motorräder werden über den Sommer hinweg 1-2 Mal pro Woche zu einer Prüfstelle begleitet. Ist die Messung negativ, gibt es die Anzeige gleich vor Ort. :D
 
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