Der Auto-Thread

Also mir persönlich ist der Topspeed egal solange die Kiste ca 250 km/h mindesten geht viel wichtiger ist mir die Beschleunigung. Nicht umbedingt weil ich bei jeder Ampel per Kickdown von 0-100 zische sonder da man genug Reserven hat um mal bei höherem Tempo schön abzuziehen

Ich sehe das genauso. Da ich zu 90% nur auf der Autobahn nterwegs bin ist mir wichtig, dass er auch bei über 100 noch genug Leistung hat. Und mehr als 250 fahre ich eigentlich auch fast nie.
Und Ampelrennen... Sind eigentlich immer ziemlich langweillig, sowas machen größtenteils irgendwelche halbstarken mit ihren 60PS Golf oder ihren 316er BMW. Da reicht ja schon 1/4 Gas um sie abzuhängen.

Das erinnert mich an einen Audi den ich mal gesehen hatte.
Vier Armdicke Endrohre sonst sah der ganz normal aus... bis auf den kleinen Schriftzug "Jage nicht, was du nicht erlegen kannst"

Den Schriftzug muss ich mir glaub auch auf meinen Audi kleben. =)
Nur dass ich lediglich 2 Versteckte Endrohre hinten dran habe. Also noch unauffälliger. ;)
Der perfekte Wolf im Schafspelz. :D

mfg, Shibi
 
Hatten wir doch schonmal, der Vorgänger des Aktuellen oder sowas.
Hab den Shibi doch schonmal ausgefragt darüber, erinnere mich an ein Chiptuning, kommt das hin? :P
 
Für einen 60PS Golf wird wohl Viertel-Gas reichen, so lahm ist der A6 bestimmt nicht ;)
Kenne ihn zwar nicht, aber bei 2,7L Biturbo mit ordentlichem Chiptuning sollte doch Dampf hinter sein.
 
Für einen 60PS Golf wird wohl Viertel-Gas reichen, so lahm ist der A6 bestimmt nicht ;)
Kenne ihn zwar nicht, aber bei 2,7L Biturbo mit ordentlichem Chiptuning sollte doch Dampf hinter sein.

Werksseitig braucht das Ding schlimmstenfalls über 8 Sekunden auf 100. Zum Vergleich ein 5er mit kleinstmöglichem 4 Zylinder Diesel ist etwa eine halbe Sekunde langsamer :ugly: . Insofern ist gegen aktuelle Autos kaum ein Stich zu machen.
 
wir reden hier eigentlich von 1/4-Gas bei einem 60PS Golf, nicht von einem aktuellen 5er mit Dieselschub ;) Da wird es natürlich nicht so einfach sein.
 
wir reden hier eigentlich von 1/4-Gas bei einem 60PS Golf, nicht von einem aktuellen 5er mit Dieselschub ;) Da wird es natürlich nicht so einfach sein.

Oh bitte. Es gibt keinen Dieselschub, wenn dann kommt der Druck vom Lader. Habe übrigens den kleinen Diesel nur als Vergleich rangezogen, da er die langsamste Motorisierung für den 5er ist.

Wie auch immer. Ist eben kein Paradekandidat für das in Grund und Boden fahren von irgendwelchen Autos.
 
Oh bitte. Es gibt keinen Dieselschub

Nicht? Dann glaub ich du bist noch nie nen kräftigen Diesel gefahren.

Fahr mal z.B. nen 330d, schalte früh in den 2. und lass ihn "ausrollen" bis zur Gasanhebung. Dann gib Vollgas. Bei ca. 1700 U/min wird das Köpfchen schlagartig nach hinten katapultiert.
Mach das gleiche mit nem starken Benziner und Turbo, siehe da, es passiert nicht so ruckartig und viel geschmeidiger. Es sei denn man hat irgendeinen getunten Wagen wo der Turbo erst spät einsetzt, ab 4000 U/min o.Ä.

wenn dann kommt der Druck vom Lader
Da hast du natürlich Recht, aber trotzdem tritt das Phänomen fast ausschließlich bei Dieselmotoren auf. Der Dieselmotor hat nunmal mehr Power untenrum und viel mehr Drehmoment, was aber fast wieder nur am Lader liegt.
Von daher kann man als Überbegriff schon Dieselschub sagen ;)
Das der Diesel das nicht allein erzeugt, sollte jedem klar sein...
 
Nicht? Dann glaub ich du bist noch nie nen kräftigen Diesel gefahren.

Ist halt immer die Frage was ist Stark. Mein Limit war ein ML400CDi, bzw. 740d. Aber ohne die beiden Lader würde da überhaupt nichts kommen.

Da hast du natürlich Recht, aber trotzdem tritt das Phänomen fast ausschließlich bei Dieselmotoren auf. Der Dieselmotor hat nunmal mehr Power untenrum und viel mehr Drehmoment, was aber wieder am Lader liegt.
Von daher kann man als Überbegriff schon Dieselschub sagen ;)
Das der Diesel allein das nicht erzeugt, sollte jedem klar sein...

Und wieder ein Vorurteil das es zu wiederlegen gilt.
Schauen wir mal anhand von 2 Beispielen wer mehr Schub wie früh liefert.

BMW 335i (single Turbo) vs. BMW 330d.
335i 400 Nm von 1.200 Upm bis 5.000 Upm, 0->100 5,6 Sekunden
330d 520 Nm von 1.750 Upm bis 3.000 Upm, 0->100 6,1 Sekunden

Audi A4 2.0 TFSi vs. Audi A4 2.0 TDi
A4 2.0 TFSi 350 Nm von 1.500 Upm bis 4.200 Upm, 0->100 6,9 Sekunden
A4 2.0 TDI 350 Nm von 1.750 Upm bis 2.500 Upm, 0->100 8,3 Sekunden

Wenn man jetzt noch weiß das die Otto Motoren jewilsw nur etwa halb soviel Ladedruck (ca. 0,6 zu ca. 1,2 bar) haben sollte einem das mal zu denken geben.
 
Man lernt ja nie aus,deswegen:
erklär mir dann mal, warum der Schub bei einem Diesel so plötzlich und heftig auftritt, während er in einem Benziner eher sanft kommt und warum die Aussage falsch ist:
"Der Dieselmotor hat nunmal mehr Power untenrum"
Auf dem Blatt sollte es anders aussehen, nur in der Praxis nicht.

Hier ein nettes Video.
Trotz total versautem Start vom Diesel holt er fast noch auf bis ~120 km/h
http://www.youtube.com/watch?v=3bsn1pn1QBI&feature=fvw
 
Man lernt ja nie aus,deswegen:
erklär mir dann mal, warum der Schub bei einem Diesel so plötzlich und heftig auftritt, während er in einem Benziner eher sanft kommt und warum die Aussage falsch ist:
"Der Dieselmotor hat nunmal mehr Power untenrum"
Auf dem Blatt sollte es anders aussehen, nur in der Praxis nicht.

Weil Dieselmotoren eine relativ unsaubere Kraftentfaltung gekoppelt mit einem meist vorhandenen Turboloch haben. Deshalb wirkt der Leistungseinsatz besonders heftig. Nur da sich Uhren nicht von subjektiven Eindrücken täuschen lassen gibt es teilweise eine riesige Differenz zwischen der gefühlten und der gemessenen Leistung.

Das Turboloch ist beim Diesel deshalb so groß weil die Abhängigkeit vom Lader so groß ist. Die meisten Dieselmotoren aktueller Bauart arbeiten mit Ladedrücken oberhalb von einem bar. Bei Ottomotoren findet man solche Ladedrücke typischerweise eher bei "Sportmotoren". Z.B. der TT-S arbeitet mit 1,2 bar und mobilisiert so aus 2 Litern Hubraum 272 PS. Bei gleichem Ladedruck hat der 2 Liter TDi 170 PS.

Und deshalb lache ich mich in der Praxis kaputt wenn ein Fahrer irgendeiner Ölheizung denkt er wäre unüberholbar und dann kann man mit relativ wenig Motorleistung vorbeifahren, da sie nicht nur gefühlt sondern eben messbar vorhanden ist.

Falls du glaubst das tatsächlich das Selbstzünderprinzip für die tolle "Dieselleistung" verantwortlich wäre. Dann empfehle ich eine Fahrt in einem der letzten SDi Motoren (ist ein TDi ohne Turbo). Der leistet dann um die 70 PS und um die 140 Nm bei 2 Liter Hubraum und geht in rund 18 Sekunden auf 100 :lol: . Zum Vergleich, ein halbwegs gut konstruierter Saug Otto Motor aus den letzten 20 Jahren hat etwa 100 Nm pro Liter Hubraum.

Ein Teil des Irrglaubens ist dadurch begründet das man oftmals Dieselmotoren nur als Turbo fährt, bei Ottomotoren gab es in der Vergangenheit primär Sauger. Zum Glück wandelt es sich derzeit stark.
Die andere Hälfte des Irrglaubens wird auch von der Motorpresse und dem Handel geprägt. Dort wird Drehmoment deutlich überbewertet. Aber Drehmoment alleine sagt relativ wenig über die Fahrleistungen eines Fahrzeugs. Die Leistung hingegen ist schon etwas Aussagekräftiger.
 
Du darfst nicht vergessen, dass bei Dieselmotoren die Leistung der der Menge des eingesprizenten Kraftstoffs abhängig ist, also egal wie hoch die Drehzahl gerade ist, Abgase sind immer genügend da.
Beim Benziner ist das nicht so, da muss man mit recht kleinen Turbos gegen arbeiten und kleinere Turbos haben zwar ein besseres Ansprechverhalten, was Abgase angeht, weil sie weniger Eigenmasse haben, aber sie können nicht so viel Ladedruck ab.

Außerdem kann man Dieselmotoren eh nicht mit Ottomotoren vergleichen.
Die Prinzipien sind zu unterschiedlich, ein Dieselmotor ohne Aufladung ist völlig kraftlos, aber auch mit Aufladung ist er immer noch deutlich sparmsamer als ein Benzinmotor ohne Aufladung und trotzdem spritziger.
 
Solange es nicht der Alte A6 2.7T ist, denn der zieht die Wurst nicht vom Brot.
Der Serien 2.7T ist wirklich kein Wunderfahrzeug, den kann man am besten mit einem 3 Lieter Sauger vergleichen. Aber mit ein paar kleinen Modifikationen kann man dann doch ordentlich Leistung aus dem Motor holen.
Im A6 Forum ist einer unterwegs der hat 15-20000€ in seinen 2.7T gesteckt und jetzt eine Leistung jenseits der 600PS. Hat mal 7,76s von 100-200 gemessen. ;)
Ganz so viel hab ich nicht reingesteckt, aber gegen einen S6 mit dem 4.2 V8 bin ich schon erfolgreich angetreten. :) Nur den RS6 werde ich vermutlich nicht ganz packen.

Wenn man jetzt noch weiß das die Otto Motoren jewilsw nur etwa halb soviel Ladedruck (ca. 0,6 zu ca. 1,2 bar) haben sollte einem das mal zu denken geben.
Ich finde es unsinnig, dass Ottomotoren nur mit so weig Ladedruck betrieben werden. Die Serienlader des 2.7T arbeiten mit 0,6-0,7 Bar. Und das obwohl die K03 Lader bis zu 1,3 oder sogar 1,4 Bar verkraften.
Nur durch die Anhebung des Ladedrucks und ein paar kleine Änderungen am Motorsteuergerät kann man deutlich mehr Leistung rausholen.
Noch Interresanter wirds natürlich wenn man auf die K04 Lader umrüstet. =)

mfg, Shibi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein bisschen mehr Leistung vertragen sie normalerweise problemlos.
Muss den Maik mal fragen was er bei seinem 600 PS Umbau alles ausgetauscht hat. Ich glaube nicht, dass er die Pleuel und die Kurbelwelle etc. ausgetauscht hat. Das einzige was der Belastung nicht standgehalten hat war meines Wissens bisher die Kupplung. Aber das war ja zu erwarten.

MfG, Shibi
 
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