Der Auto-Thread

Also mir gehts um den Spritverbrauch, hab mir nen günstigen Ford Kuga zum Kilometer Schrubben gekauft.
Ist nen Diesel 2.0 / 150ps.
Welches Baujahr denn?
Früher hatte ich ja einen Focus ST, da hab ich die Motorsteuerung verbessern lassen. Das hat mir 1l auf 100km gebracht. Und die Leistung war echt gut gepuscht.
Oft geht ne Menge.
Frage mich halt ob bei dem Kuga jetzt auch so etwas geht. 1l wäre ja schon schön.
1 Liter bei gleicher Fahrweise glaube ich nicht. Würde eher max. 0,5L (eher 0,3) erwarten. Hängt aber echt stark an den Gewohnheiten. ( Fahrweise, wann hochschalten usw.)
 
Gerade beim Diesel würde ich behaupten da lässt sich nichts chippen was nicht die Abgaswerte verschlechtert. Ob Letzteres TÜV, DEKRA etc. überhaupt richtig nachgemessen bekommen ist dann wieder eine andere Frage.

Mit höherer Abgastemperatur müssten die Werte wieder passen.

Wobei bei meinem alten GTD die Software auch nicht eingetragen war weil es eben der Tüv nicht merkt....
 
Von dem was ich kenne, lässt sich immer noch Sprit sparen, wenn die Fahrweise sich etwas anpasst. Früher hochschalten, weil mehr Drehmoment untenrum usw.
Die messen doch eh nix mehr.
AU ist OBD Stecker dran, auslesen fertig.
Irgendwer hat mir in den letzten Jahren erzählt, das auch wieder gemessen werden soll.

Habe zuletzt nicht drauf geachtet, bei unseren.
 
Man kann doch jedes Auto mit Turbo also auch Turbo Diesel Chippen bzw Steuerung überarbeiten lassen oder?
Jedes nicht... nur die, deren Steuergerätinhalt editierbar bzw. nicht verschlüsselt ist, wenns das ist gehts nur mit den unsäglichen Tuningboxen die dem Steuergerät falsche Werte vorgaukeln.

Aber auch wenns ein Modell ist das eine Kennfeldprogrammierung erlaubt: Ja, da ist Potential drin aber weit weniger als vor 10 oder 20 Jahren, einfach weil die "Sicherheitspuffer" der Hersteller immer kleiner geworden sind und auch bereits ab Werk sehr viel Richtung Effizienz getrimmt werden musste (mal ehrlich, ich fahre mit nem 300PS-Turbobenziner auffe Arbeit und brauche ~5,5 Liter auf 100km - das brauchte mein Fiesta Einlitersauger mit nicht nur gefühlten 40 PS vor 20 Jahren auch :haha:). Rein mehr Leistung machen geht bei Turbomotoren praktisch immer - dafür reicht ganz grob gesagt mehr Sprit und mehr Ladedruck (bis was kaputtgeht halt :ugly: ), aber eine Effizienzverbesserung ist sehr schwierig.
Wenn du bei SEHR guten Tunern bist können die ein Effizienztuning anhand deines persönlichen Fahrprofils machen, beispielsweise den Verbrauch beim Betriebspunkt "120 km/h Autobahn Tempomat" gezielt optimieren. Dann kannste da nen halben Liter auf 100 gewinnen, sowas geht aber ggf. damit einher, dass die Werte in allen anderen Betriebspunkten auch schlechter werden können.
Ich würds nicht machen weils einfach viel zu viel Aufwand pro Nutzen ist. Das hat dann Sinn wenn du "richtiges" Tuning machst, also auch mit anderer Hardware. Dann kannste dir überlegen ob du eher untenrum sehr effizient willst und weniger Maximalleistung oder ob du lieber oben raus fetzen kannst ohne Ende aber dafür unten nix kommt und ineffizient ist.
 
Jedes nicht... nur die, deren Steuergerätinhalt editierbar bzw. nicht verschlüsselt ist, wenns das ist gehts nur mit den unsäglichen Tuningboxen die dem Steuergerät falsche Werte vorgaukeln.

Aber auch wenns ein Modell ist das eine Kennfeldprogrammierung erlaubt: Ja, da ist Potential drin aber weit weniger als vor 10 oder 20 Jahren, einfach weil die "Sicherheitspuffer" der Hersteller immer kleiner geworden sind und auch bereits ab Werk sehr viel Richtung Effizienz getrimmt werden musste (mal ehrlich, ich fahre mit nem 300PS-Turbobenziner auffe Arbeit und brauche ~5,5 Liter auf 100km - das brauchte mein Fiesta Einlitersauger mit nicht nur gefühlten 40 PS vor 20 Jahren auch :haha:). Rein mehr Leistung machen geht bei Turbomotoren praktisch immer - dafür reicht ganz grob gesagt mehr Sprit und mehr Ladedruck (bis was kaputtgeht halt :ugly: ), aber eine Effizienzverbesserung ist sehr schwierig.
Wenn du bei SEHR guten Tunern bist können die ein Effizienztuning anhand deines persönlichen Fahrprofils machen, beispielsweise den Verbrauch beim Betriebspunkt "120 km/h Autobahn Tempomat" gezielt optimieren. Dann kannste da nen halben Liter auf 100 gewinnen, sowas geht aber ggf. damit einher, dass die Werte in allen anderen Betriebspunkten auch schlechter werden können.
Ich würds nicht machen weils einfach viel zu viel Aufwand pro Nutzen ist. Das hat dann Sinn wenn du "richtiges" Tuning machst, also auch mit anderer Hardware. Dann kannste dir überlegen ob du eher untenrum sehr effizient willst und weniger Maximalleistung oder ob du lieber oben raus fetzen kannst ohne Ende aber dafür unten nix kommt und ineffizient ist.
Naja, wenn man beim Verbrauch minimal was spart und zusätzlich 20% Mehr Leistung oben raus, bei bedarf. Das lohnt schon. Ist die Frage wen man fragt.
 
Naja, wenn man beim Verbrauch minimal was spart und zusätzlich 20% Mehr Leistung oben raus, bei bedarf. Das lohnt schon. Ist die Frage wen man fragt.
Was du gemacht hast war ja Abstimmung auf anderen Sprit. Da hast du rein physikalisch auch kaum was gewonnen gegenüber 95 Oktan Sprit. Du hast nur aufgehört das 100+ Oktan Zeug ohne Zusatzeffekt zu verprassen. Steigern ließe sich das noch mit einem E85 Umbau.
Vergleichbares beim Diesel wäre mir aber neu.
 
Naja, wenn man beim Verbrauch minimal was spart und zusätzlich 20% Mehr Leistung oben raus, bei bedarf.
Wenn das noch ohne Weiteres geht (bzw. der Kunde das Risiko noch tragen möchte) ok. Aber insbesodneere letzteres wird auch selten vernünftig kommuniziert.

Wenn ich bei meiner Kiste ein solches Chiptuning möchte wären das 300 --> 360 PS und 400 --> 500 Nm übern groben Daumen. Natürlich kann man das machen und klar fährt das auch. Es ist bei nem normalen Fahrprofil das die leistung praktisch nie ausreizt auch nicht zu erwarten das da was kaputtgeht. ABER. Die Bauteile sind heute viel näher an der Grenze als sie es vor Jahrzehnten waren.
Um diese Leistungsteigerung so zu erreichen haue ich dem Turbo ein paar zehntausend UPM mehr rein, belaste den Kolben/Brennraum mit mehr Temperatur und mehr Druck, Pleuel, Lagerschalen usw. der ganze Antriebsstrang kriegen mehr Kraft/Spannung ab, das DSG kämpft mit mehr Druck gegen das erhöhte Drehmoment dass nichts rutscht usw. - und all diese Teile haben heute nicht mehr 50% Puffer wie früher. Die können sowas mal kurzfristig und selten ab aber nicht mehr dauerhaft (ja ich weiß es gibt Leute die "ich fahr seit drölfzigtausend km so"-Autos haben - das ist aber die Ausnahme, nicht die Regel^^).
Wenn du sowas bei einem Fahrer machst der sagen wir mal nen schweren Fuß hat und/oder gar nicht weiß was er da tut (ihr kennt die typen - Powerbox für +30% PS rein, vollgas ballern aber trotzdem 30.000km lang dasselbe Longlife-Öl fahren) haste schnell mal größere Schäden dran.
 
Also mir gehts um den Spritverbrauch, hab mir nen günstigen Ford Kuga zum Kilometer Schrubben gekauft.
Ist nen Diesel 2.0 / 150ps.

...


Whow, in der heutigen Zeit noch Geld rauswerfen (leisten) zu können ist fast schon ein Privileg.

Dann mal viel Spaß. Ich muss bei 30k km im Jahr elektrisch fahren, sonst fressen einem die Kosten die Haare vom Kopp.

Fünf Jahre noch, dann ist der Wagen endlich bezahlt - vom Finanzamt. :ugly::daumen:



Viele Grüße,
stolpi
 
Das wäre nur billiger wenn er
A: kaum fährt.
B: keine Pendlerpauschale nutzen kann.
C: nur öffentlich und auch hier nur teuer ad hoc laden kann.


Ansonsten bin ich auf seine Aufrechnung gespannt.


Viele Grüße,
stolpi
 
Lädt hauptsächlich zuhause, fährt glaube 25-30tkm im Jahr.
Sein Diesel verbraucht nur im die 4 Liter.
Oder er hat einfach gemerkt, daß das Auto nichts für ihn ist.
 
Was du gemacht hast war ja Abstimmung auf anderen Sprit. Da hast du rein physikalisch auch kaum was gewonnen gegenüber 95 Oktan Sprit. Du hast nur aufgehört das 100+ Oktan Zeug ohne Zusatzeffekt zu verprassen. Steigern ließe sich das noch mit einem E85 Umbau.
Vergleichbares beim Diesel wäre mir aber neu.
Sry, ne ne. Wir haben mehr gemacht und haben am Ende ca 1/3 mehr Leistung und Drehmoment.

Aber ja, mit e85 ginge noch etwas mehr. Wäre auch besser für die Umwelt. Mal schauen wann sich der Preis, so weit erhöht das sich sowas wieder lohnt.

Vorher kommt aber neuer Turbo, der noch weiter Luft gibt. ;)
 
Welches Baujahr denn?
15 noch ohne Add Blue die Version.
Ist nen richtiger Schatz gewesen unter 50.000 und noch 4 stellig gekauft.
Wenn das noch ohne Weiteres geht (bzw. der Kunde das Risiko noch tragen möchte) ok. Aber insbesodneere letzteres wird auch selten vernünftig kommuniziert.

Wenn ich bei meiner Kiste ein solches Chiptuning möchte wären das 300 --> 360 PS und 400 --> 500 Nm übern groben Daumen. Natürlich kann man das machen und klar fährt das auch. Es ist bei nem normalen Fahrprofil das die leistung praktisch nie ausreizt auch nicht zu erwarten das da was kaputtgeht. ABER. Die Bauteile sind heute viel näher an der Grenze als sie es vor Jahrzehnten waren.
Um diese Leistungsteigerung so zu erreichen haue ich dem Turbo ein paar zehntausend UPM mehr rein, belaste den Kolben/Brennraum mit mehr Temperatur und mehr Druck, Pleuel, Lagerschalen usw. der ganze Antriebsstrang kriegen mehr Kraft/Spannung ab, das DSG kämpft mit mehr Druck gegen das erhöhte Drehmoment dass nichts rutscht usw. - und all diese Teile haben heute nicht mehr 50% Puffer wie früher. Die können sowas mal kurzfristig und selten ab aber nicht mehr dauerhaft (ja ich weiß es gibt Leute die "ich fahr seit drölfzigtausend km so"-Autos haben - das ist aber die Ausnahme, nicht die Regel^^).
Wenn du sowas bei einem Fahrer machst der sagen wir mal nen schweren Fuß hat und/oder gar nicht weiß was er da tut (ihr kennt die typen - Powerbox für +30% PS rein, vollgas ballern aber trotzdem 30.000km lang dasselbe Longlife-Öl fahren) haste schnell mal größere Schäden dran.
Nee also mein Problem ist das ich zu viel fahren muss, schätze ich hab mehr als 200.000 km wenn die nächsten 4 Jahre um sind.
Jährlich ca 50 - 60 k...

Da nehm ich dann garantiert nicht das gute Auto für ;-)
Also maximal effizient Tuning macht Sinn und bei den Kilometern die ich mit dem unterwegs bin würde sich 0,5 Liter wohl langfristig auch lohnen.
Aber es ist ja schon mal gut das die Autos effizienter geworden sind.
Whow, in der heutigen Zeit noch Geld rauswerfen (leisten) zu können ist fast schon ein Privileg.

Dann mal viel Spaß. Ich muss bei 30k km im Jahr elektrisch fahren, sonst fressen einem die Kosten die Haare vom Kopp.

Fünf Jahre noch, dann ist der Wagen endlich bezahlt - vom Finanzamt. :ugly::daumen:



Viele Grüße,
stolpi

Mit Elektro selbst mit Tesla komme ich leider nicht hin und zurück. Und ich muss für die Arbeit fahren... Hab auch erst skeptisch überlegt rechnet sich aber dennoch deutlich für mich. Ist ne neue Stelle.

Der Kuga ist es ja auch nur geworden weil die Preise generell am Rad drehen bei relativ wenigen gebrauchten. Hab einfach nix besseres gefunden... :ugly:
 
Wenn das noch ohne Weiteres geht (bzw. der Kunde das Risiko noch tragen möchte) ok. Aber insbesodneere letzteres wird auch selten vernünftig kommuniziert.

Wenn ich bei meiner Kiste ein solches Chiptuning möchte wären das 300 --> 360 PS und 400 --> 500
Spontan fällt mir ein.
Skoda Octavia RS 2020.

245ps Basis dort gehen auf 102 Oktan 350PS aufwärts, ohne Defekte.

Ist aber ein extrem Beispiel!

Unser TT macht aktuell 440PS / 630nm statt 340PS / 450nm, seit über 90tkm fährt dieses Auto mit über 400PS.

Ich fahre auch so, das diese Leistung zum nutzen da ist.

Wer sich hier mal in der richtigen kreisen informiert, erfährt das auf der Basis auch 500+ PS möglich sind.


Die 20% mehr Leistung sind auch heute in den meisten Fällen problemlos. 20% mehr Drehmoment nicht immer, ohne Hardware Änderungen.
Unsere Schmusepumpe A5 macht zum Beispiel die Kupplung nur bis 15% mehr Drehmoment.
Whow, in der heutigen Zeit noch Geld rauswerfen (leisten) zu können ist fast schon ein Privileg.

Dann mal viel Spaß. Ich muss bei 30k km im Jahr elektrisch fahren, sonst fressen einem die Kosten die Haare vom Kopp.

Fünf Jahre noch, dann ist der Wagen endlich bezahlt - vom Finanzamt. :ugly::daumen:



Viele Grüße,
stolpi
Unsere zwei Benziner fahren zusammen knapp 40t km im Jahr. Haare noch da
 
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