Der Auto-Thread

Warum zum Geier geht man die Gefahr eines Motorschadens ein um ein paar Euro zu sparen? Das will mir nicht in den Kopf gehen...
 
Warum zum Geier geht man die Gefahr eines Motorschadens ein um ein paar Euro zu sparen? Das will mir nicht in den Kopf gehen...

Ich auch nicht. Allerdings kommt das wohl auch auf die Belastung des Öl an. Meine Eltern haben einen Suzuki Jimny, der sollte eigentlich alle 15tkm neues Öl bekommen.
Bei 60tkm haben wir das erste mal selbst Öl gewechselt und siehe da: Die Die Werkstatt hatte vielleicht 1x vorher das Öl gewechselt. War gut zu erkennen an der Ablassschraube das die noch nie draußen war und auf den Rechnung war nie eine drauf. Das Öl sah nicht so schlimm aus wie erwartet aber drin lassen würde ich das nicht. Wurde schon leicht zäh das Öl.

Beim Scirocco sah das Öl nach 15tkm schon schlimm aus. Voll mit Ruß vom TSI. Das Öl 30tkm wie VW vorsieht zu fahren würde ich dem Motor nicht antun. Der Seat bekommt jetzt den ersten Wechsel sobald die Temperaturen wieder über 10 Grad sind und dann alle 15tkm.
 
VW sieht soweit ich weiß nicht stumpf 30000km vor. Das hängt davon ab wie das Auto bewegt wird. Wenn Du viel Kurzstrecke fährst kann sich das Auto auch schon früher melden und um nen Ölwechsel bitten.
 
VW sieht soweit ich weiß nicht stumpf 30000km vor. Das hängt davon ab wie das Auto bewegt wird. Wenn Du viel Kurzstrecke fährst kann sich das Auto auch schon früher melden und um nen Ölwechsel bitten.

Eigentlich ist das Intervall dynamisch, aber bisher bei jedem VW den ich hatte ziemlich exakt 30tkm bis zum Ölwechsel.
 
Warum zum Geier geht man die Gefahr eines Motorschadens ein um ein paar Euro zu sparen? Das will mir nicht in den Kopf gehen...

Verstehe ich auch nicht.
Ich zahle für 6l hochwertiges 0W40 Öl ca 55€ + Ölfilter.
Vergleicht man das mit den ganzen anderen Kosten für das Auto, fallen die Kosten für einen Ölwechsel nicht mehr ins Gewicht.
Unser z4 bekommt z.B. alle max. 10.000km neues Öl, da der so wenig gefahren wird (in Verbindung mit recht viel Kurzstrecke).
 
Ich auch nicht. Allerdings kommt das wohl auch auf die Belastung des Öl an. Meine Eltern haben einen Suzuki Jimny, der sollte eigentlich alle 15tkm neues Öl bekommen.
Bei 60tkm haben wir das erste mal selbst Öl gewechselt und siehe da: Die Die Werkstatt hatte vielleicht 1x vorher das Öl gewechselt. War gut zu erkennen an der Ablassschraube das die noch nie draußen war und auf den Rechnung war nie eine drauf. Das Öl sah nicht so schlimm aus wie erwartet aber drin lassen würde ich das nicht. Wurde schon leicht zäh das Öl.
Bei Daimler ist die Ölablasschraube bei 95% aller Motoren im ganzen Leben des Autos noch kein einziges Mal draußen gewesen. Wir saugen das Öl ab. Geht schneller, ist gründlicher, spart Kosten und wensendlich weniger Risiko. Nur freie Buden drehen bei Daimler Motoren die Schraube raus. Und halt AMG Motoren, die müssen eigentlich alle technisch bedingt abgelassen werden, da geht das Absaugen nicht.

Wenn das Öl schon leicht zäh ist, dann war der Wechsel schon zu spät. Dann ist die Schmierfähigkeit schon lange nicht mehr gut.

Warum zum Geier geht man die Gefahr eines Motorschadens ein um ein paar Euro zu sparen? Das will mir nicht in den Kopf gehen...
Für uns Mechaniker ist das aber gut, wenn die Leute am Ölwechsel sparen. Dann ist wenigstens immer genug Arbeit da und der Job ist sicher. Von mir aus könnte ich jede Woche einen Motor ersetzen, wegen zu wenig Ölwechsel. Ist immer gute Arbeit, die Spaß macht. ;)


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Dieses Laser Licht von BMW taugt doch nix... Wir bei Daimler haben jetzt wassergekühltes Hallogenlicht. Der Lichtstrahl der Lichthupe ist jetzt so intensiv, dass man dem Schleicher vor sich die Stoßstange anbrennen kann! :D
 
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@TheBadFrag
Absaugen billiger für den AN ist klar, aber gründlicher? Oder gibt's bei den Kundenfahrzeugen von Euch extra einen Pumpensumpf zur Absaugung? Kenne mich nur bei Fahrzeugen vom VW-Konzern aus, da gibt's keinen.
 
@TheBadFrag
Absaugen billiger für den AN ist klar, aber gründlicher? Oder gibt's bei den Kundenfahrzeugen von Euch extra einen Pumpensumpf zur Absaugung? Kenne mich nur bei Fahrzeugen vom VW-Konzern aus, da gibt's keinen.

Wenn du nach dem Absaugen die Schraube rausdrehst, dann kommen da vielleicht 5-6 Tropfen raus. So lange lässt aber niemand die Schraube draußen und wartet bis es komplett ausgetropft ist. Die meisten Motoren haben auch nicht an der tiefsten Stelle die Ablassschraube, weil der Motor ja immer ein bischen gekippt ist. Wenn man absaugt dann wird das Öl ja mit richtig dampf da rausgezogen und deswegen wird der Motor leerer, als wenn man es nur ablässt und sich das Öl den Weg alleine aus der Ölwanne suchen muss.
 
Wenn du nach dem Absaugen die Schraube rausdrehst, dann kommen da vielleicht 5-6 Tropfen raus. So lange lässt aber niemand die Schraube draußen und wartet bis es komplett ausgetropft ist. Die meisten Motoren haben auch nicht an der tiefsten Stelle die Ablassschraube, weil der Motor ja immer ein bischen gekippt ist. Wenn man absaugt dann wird das Öl ja mit richtig dampf da rausgezogen und deswegen wird der Motor leerer, als wenn man es nur ablässt und sich das Öl den Weg alleine aus der Ölwanne suchen muss.
Absaugen ist gründlicher aber nach dem Absaugen kommt noch was raus wenn die Schraube weg ist? Natürlich wartet keine Werkstatt eine Stunde bis der letzte Tropfen raus kommt. Das mach ich vielleicht als autoverrückter Privatmann, aber kein gewinnorientiertes Unternehmen. Das Adjektiv gewinnorientiert ist der einzige Grund warum das Öl abgesaugt wird.
Wenn die Entwicklung des Fahrzeugherstellers sich nicht morgens mit dem Amboss kämt ist die Ölwanne entsprechend geformt damit die Ablassschraube an der tiefsten Stelle ist, auch wenn die Einbaulage den Rumpfmotors gekippt ist. Nützt natürlich alles nichts wenn die Werkstatt dann das Öl am Berg wechselt.
Wird die Ölmenge eines Motors mehr wenn man diese mit höherer Geschwindigkeit entfernt? Dachte eigentlich die bleibt gleich wegen den Erhaltungssätzen und V_voll>V_leer und so, aber kann sein dass die mittleiweile überholt sind, ist ja ein paar Jahre her als ich die gelernt hab.
 
Die meisten Motoren haben auch nicht an der tiefsten Stelle die Ablassschraube, weil der Motor ja immer ein bischen gekippt ist.

Das wäre dann aber eine "Glanzleistung" wenn das so wäre. :ugly: Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Was spricht für die Ingenieure dagegen, die Ablassschraube auch bei "gekippten Motor" dort zu platzieren wo sie am tiefsten sitzt?
 
Warum zum Geier geht man die Gefahr eines Motorschadens ein um ein paar Euro zu sparen? Das will mir nicht in den Kopf gehen...

Weil das Risiko sehr gering ist. Das vorgegebene Ölwechselintervall der Hersteller ist ultrakonservativ und mit Blick auf die Werkstätten und deren Bedürfnisse festgelegt. Wenn man das bei einem halbwegs normal bewegten Auto um Faktor 2 oder 3 Überzieht passiert mit extremst hoher Wahrscheinlichkeit nix. Es mag Motoren geben die besonders rumsauen und Öl besonders schnell vernichten oder auch Fahrweisen die das begünstigen. Da muss man dann vlt. vorsichtig sein, aber Normalfahrer haben nix zu befürchten.

Wenn man das Intervall sogar deutlich unterschreitet wie von Riedochs für den Scirocco propagiert und bei =MR-C=KinG[GER] offenbar beim Z4 vollzogen, dann ist das (ohne jetzt die Umstände zu kennen) schlicht verbranntes Geld.
 
Sehe ich nicht so. Das Auto wird pro Jahr weniger als 7000km gefahren und der Motor wird, sobald er warm ist, immer gut belastet. Dazu kommt dann noch relativ viel Kurzstrecke.
Außerdem kommen noch Trackdays dazu, bei denen das Öl aufgrund hoher Temperaturen und der Maximalbelastung des Motors stark belastet wird.
Und deshalb kommt da alle 1,5-2 Jahre neues Öl rein.
Und das bisschen Geld investiere ich da gerne.
 
Das wäre dann aber eine "Glanzleistung" wenn das so wäre. :ugly: Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Was spricht für die Ingenieure dagegen, die Ablassschraube auch bei "gekippten Motor" dort zu platzieren wo sie am tiefsten sitzt?
Es ist einfach technisch nicht möglich. Ich hab mal nen vereinfaches Bild gemacht.


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Zwischen Motor und Getriebe kann man die Schraube nicht machen, weil man sie dann nie wieder lösen kann. Unten drunter die Schraube machen ist eine verdammt blöde Idee.:ugly: Und direkt auf die Ecke einer Ölwanne wäre fertigungstechnisch viel zu aufwendig. So bleiben halt ein paar ml Restöl mehr drin, als beim Absaugen. Ist ansich ja nicht schlimm, da im Motor eh ungefähr 0,5 Liter drinbleiben.

Wenn man das Intervall sogar deutlich unterschreitet wie von Riedochs für den Scirocco propagiert und bei =MR-C=KinG[GER] offenbar beim Z4 vollzogen, dann ist das (ohne jetzt die Umstände zu kennen) schlicht verbranntes Geld.
Lieber ein Ölwechsel mehr, als ein Motorschaden zu viel. Man kann natürlich 50€ pro Jahr sparen und damit um seinen 12000€ Motor auf Spiel setzen. Ist nur sehr sinnfrei.

Absaugen ist gründlicher aber nach dem Absaugen kommt noch was raus wenn die Schraube weg ist? Natürlich wartet keine Werkstatt eine Stunde bis der letzte Tropfen raus kommt. Das mach ich vielleicht als autoverrückter Privatmann, aber kein gewinnorientiertes Unternehmen. Das Adjektiv gewinnorientiert ist der einzige Grund warum das Öl abgesaugt wird.
Wenn die Entwicklung des Fahrzeugherstellers sich nicht morgens mit dem Amboss kämt ist die Ölwanne entsprechend geformt damit die Ablassschraube an der tiefsten Stelle ist, auch wenn die Einbaulage den Rumpfmotors gekippt ist. Nützt natürlich alles nichts wenn die Werkstatt dann das Öl am Berg wechselt.
Wird die Ölmenge eines Motors mehr wenn man diese mit höherer Geschwindigkeit entfernt? Dachte eigentlich die bleibt gleich wegen den Erhaltungssätzen und V_voll>V_leer und so, aber kann sein dass die mittleiweile überholt sind, ist ja ein paar Jahre her als ich die gelernt hab.
Das bischen Öl, was im Gewinde der Schraube steht, kommt noch raus. Deswegen kommen da noch ungefähr 5 Tropfen. Wenn man Öl mit höherer Geschwindigkeit entfernt, dann wird logischer Weise mehr Öl und Feststoffe mitgerissen.
 
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Deswegen habe ich ja geschrieben "ohne die Umstände genauer zu kennen". Das es da Ausnahmen gibt ist ja ganz sicher so, aber für ein normal bewegtes Auto gelten halt andere Dinge.
 
Deswegen habe ich ja geschrieben "ohne die Umstände genauer zu kennen". Das es da Ausnahmen gibt ist ja ganz sicher so, aber für ein normal bewegtes Auto gelten halt andere Dinge.
Ölwechsel nicht machen ist genauso wie nur eine Glühlampe zu wechseln. Die andere Lampe leuchtet ja noch und die 20 extra Stunden kann man ja schließlich ausnutzen! Man hat zwar viel mehr Ärger und Aufwand, weil man 2 Mal ohne Licht fährt und man muss 2 Mal dabei und eine Lampe tauschen aber man hat die eine Lampe immerhin bis zum Ende ausgenutzt! Eine heile Glühlampe weniger im Müll! Wenn man bei jeder Lampe die paar Stunden extra Licht addiert, die man nicht verschwendet, dann kommt man bestimmt auf 2 Euro im Autoleben! Da macht man nen echten Schnapper mit, absoluter Geheimtrick unter den Autokennern.:D Dafür bekommt man immerhin nen Cheeseburger+kleine Cola gratis pro Auto.

Oder beim Zahnriemenwechsel den alten Keilriemen nochmal nehmen! Er ist zwar runter und man müsste nur die 20-30€ Material bezahlen aber lieber den alten weiter fahren. Der hält vielleicht noch nen Jahr bis man dann sogar noch Arbeitslohn für das wechseln des Keilriemens zahlen muss. Aber man hat den wenigstens noch ein Jahr genutzt. Den guten 10 Jahre alten Keilriemen kann man ja nicht einfach so in die Tonne werfen, der hält ja mit Sicherheit 11 Jahre!

Bremsklötze bei fast komplett runtergefahrenen Bremsscheiben erneuern ist auch so ein Geheimtipp! Da sind ja noch ein paar zehntel auf der Scheibe, also lieber den nur leicht angefahrenen Satz Bremsklötze in die Tonne kloppen, wenn die Scheiben dann ganz runter sind.

Bei gebrochener Feder nur 1 Seite erneuern lassen macht auch richtig was aus. Das Auto hängt schief, weil sich die andere Seite gesetzt hat, das Auto wird schief vermessen aber die heile Feder der anderen Seite einfach in den Müll werfen geht ja gar nicht! Lieber in einem halben Jahr erst die andere gebrochene Feder ersetzen und das Auto dann noch mal vermessen.
 
Das Fortführen dieser Diskussion ist genauso sinnbefreit, weil keine Gruppe die andere überzeugen wird.
Man könnte grob geschätzt davon ausgehen, dass 80% sich für den Ölwechsel nach Plan entscheiden und 20% den Ölwechsel nicht befürworten.
 
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