Erschreckend gut war der Skoda Octavia 1,8 L&K. Der war perfekt verarbeitet, die einzige ausserplannmässige Reparatur war eine LED der Türgriffinnenbeleuchtung auf der Beifahrerseite.
Ich hatte bisher vier Autos aus dem Hause VW (3x Golf 1x Passat) und die Dinger sind mir immer nach eninger Zeit zusammengebrochen (richtiger Mist war der Golf TDI, dessen Turbo nach 80.000km einfach ausgefallen war), echt mieser Schrott, den VW da gebaut hat.
Aber Skoda ist wohl das einzige, was ich mir von VW noch mal kaufen würde, wenn ich VW noch mal kaufen würde.

Da bekommt man echt noch einen vernünftiges, gutes Auto für einen fairen Preis, das kann man von Golf, Passat und A4 nicht mehr sagen.
Also kann ich unter dem Strich festhalten, dass wir alle relativ wenig Probleme mit neuen und nicht so neuen Autos haben.
Früher war es schlimmer als meine Eltern noch Opel gefahren sind, die waren eigentlich immer kaputt. Egal ob es der gebrauchte E-Kadett war oder der neue Astra, die Dinger taugten keinen Schuß Pulver.
Ha ha ha, mein erstes Auto war ein E-Kadett, rund fünf Jahre alt, knapp 40.000 auf der Uhr.
Bei dem fingen schon die Holme (am Hinterrad) an zu gammeln.
Einmal Opel, keinmal mehr Opel.

Obwohl, mir ist mal Öl über den Peilstab ausgetreten, sodass der Motor fast ohne Öl war (ich musste knapp 4 Liter nachfüllen), aber der Motor schnurrte immer noch wie ein Kätzchen.

Dafür Glückwunsch an Opel.
Aber wie auch schon erwähnt, die Tatsache das ein gepflegtes Auto überhaupt funktioniert sehe ich nicht als Qualität an sondern als niedrigste Grundvoraussetzung. Wenn man unterschiedliche Computer bewertet dann gibt es ja auch keine Puntke dafür das ein Gerät funktioniert. Was soll es denn sonst tun?
Deshalb ist für mich Qualität wenn alles mit einem Hauch Perfektion verarbeitet ist und da bin ich verdammt froh drum das sich dieser Gedanke in den letzten 10 Jahren massiv durchgesetzt hat.
Natürlich hat sich Qualtiät durchgesetzt und das ist gut so, ich will auch die diversen Airbags und Elektronik auch nicht mehr verzichten. Wenn man mal daran denkt, wieviele Leute vor 30 Jahren im Straßenverkehr umgekommen sind und wie viele es heute sind, trotz des deutlich höheren Verkehrsaufkommen.
Aber Qualität erkennt man auch, wenn der Wagen einige Jahre auf dem Buckel hat und man dann immer noch den Eindruck hat, dass er einen guten Eindruck hinterlässt.
Mein letzter VW (der Passat) hatte da qualitätive Probleme. Da löst sich nach 2 Jahren der Klaviarlack von den Türen ab und das helle Armaturenbrett wurde an einigen Stellen unschön dunkler (nee, kein Schmutz von mir

, der VW Typ hatte gesagt, dass die Versiegelung nicht ausreichend war, sodass das Material unter UV mit der Luft reagieren konnte).
Das hat mir echt den Rest gegeben und seit dem Fahre ich Toyota (jetzt den zweiten).