Der Auto-Thread

Genau so ist es auch bei mir: Habe mein Auto auch nicht weil ich es unbedingt brauche, sondern nur aus Spaß. Bis zum nächsten TÜV behalte ich den noch, danach kommt der Dodge Charger SRT8.:sabber:

Nicht dein Ernst, oder ?! :wow: Mich würd das echt interessieren was diese Kisten an Unterhalt kosten, abgesehen von Verbrauch und Versicherung. Die Aussagen die ich bis Heute so gehört bekommen habe haben mich extrem abschrecken lassen sodass ich mir nicht einmal vorstellen könnte so ein Auto zu fahren.

Es ist immer die Rede von utopischen Ersatzteile-Kosten und Mangel an fähigen Werkstätten etc. etc. etc.
 
Ich habe mal von meinen Versicherungsfritzen mal ein paar Chevy durchrechnen lassen so teuer (für das was sie an Fahrspass bieten ) sind die gar nicht, da sind stellenweise die typisch verdächtigen Heizerkarren (3er BMW, Golf GTI, Focus ST usw .. ) deutlich höher in den Policen ...

@ Ersatzteile wenns Chevy ist heute auch kein Problem mehr kannst bei jeden GM Händler machen lassen, bzw. Dodge machens auch Chrysler / Jeep Niederlassungen

würde wetten mit Tempomat Tempo 100 brauch so neuer Hemi oder Smallblock auch nicht mehr wie ein "deutsches Premiumauto. Als Dailydriver ist für mich trotzdem der Diesel unabdingbar.
 
Das "Knausern" schließt ja den Spaß nicht aus ;-)
Beispiel Audi: Der ältere 3,0 TDI mit 233 PS und 450 Nm verbraucht mehr Diesel als der neuere Motor mit 240 PS und 500 Nm.
Wenn man auf der Suche nach einem Gebrauchtem ist, kann man durchaus solche Werte in seine Überlegungen einfließen lassen.
Ein Diesel mag zwar sparsam sein, aber erstens bin ich kein großer dieselfan, und zweitens habe ich mich schon auch nach dieseln umgeschaut damals. Hängen geblieben bin ich hauptsächlich beim Civic 2.2 Diesel, aber für den hätte ich soviel mehr steuer bezahlt, dass der niedrigere verbrauch sich bei meiner fahrleistung nicht ausgezahlt hätte ;)

Außerdem ist der A200 Turbo generell recht günstig im unterhalt, steuer geht mit 145€ in ordnung, und vor allem ist die versicherung in der klasse richtig günstig ;) Außerdem mag ich ja exotische autos, welche nicht an jeder ecke stehen, und dafür ist die A200 Turbo auch gut geeignet :daumen:
 
Mal eine Frage zu Einschätzung einer Fahrsituation, über die ich mit meiner besseren Hälfte diskutiert habe (sie meinte, das man sowas nicht machen könne (also als guter Autofahrer, nicht rechtlich).

Folgendes Szenario: mäßig volle Autobahn, auf der rechten Spur immer mal wieder ein LKW. Ich fahr Links mit ~180km/h, von hinten nähert sich langsam aber sicher ein Passat, der aber noch weit entfernt von Drängeln war (also genau wie ich links an den LKWs vorbei fuhr). Bei einer etwas größeren Lücke bin ich rechts rüber (Rechtsfahrgebot und so) und habe, da es die Situation zuließ, etwas Gas gegeben (vll. auf ~200km/h, kein Kickdown oder sowas).
Die Folge: der Passat hat es nicht vorbei geschafft, beim nächsten LKW bin ich wieder auf die linke Spur - der Verkehr wurde dann allgemein dichter, sodass sich solche Geschwindigkeiten eh nicht mehr realisieren ließen.

Meine Frau war nun der Meinung, dass ich den aus ihrer Sicht offensichtlich überholwilligen Passat mit Absicht nicht vorbei gelassen habe. Aus meiner Sicht habe ich ihm eigentlich den Grund zum überholen genommen, in dem ich schneller gefahren bin. Auf einer Landstraße mit Gegenverkehr wäre ich natürlich deutlich vom Gas gegangen, aber ich hatte nun mal keine Lust, hinter dem nächsten LKW festzuhängen (was einem ja schnell passieren kann) - und es hätte ja auch durchaus sein können, dass der Passat ohne Probleme vorbei kommt, einem Passat sieht man die PS ja auch nicht zwingend an :schief:

Eure Meinung?
 
War doch völlig OK. Du hast dich ans rechtsfahrgebot gehalten und bist gefahren was die Situation zulies.
Wenn der olle Passat dir nicht hinterherkam ist das ja sein Problem.
Niemand sagt das auf der linken Spur schneller gefahren werden muss.
 
Ein bekannter hat den 2010er (?) Mustang mit dem V8.
Er erzählte mal was von 13 Litern die er braucht. Fährt durchschnittlich, also kein Raser aber auch kein notorischer Standgasfahrer.
 
Ich liege grad am Strand, und kanns nicht gescheit googeln, aber wird nicht gerade immer die Corvette für den günstigen Verbrauch gelobt? Gerade oder trotz der antiken Motorbauweise mit viel Hub und ellenlanger Getriebeübersetzung? Moderne überteuerte deutsche "Premiumprodukte" sind da auch nicht wirklich signifikant besser. Trotz teurer und modernem Motor und Getriebe.
 
Ich liege grad am Strand, und kanns nicht gescheit googeln, aber wird nicht gerade immer die Corvette für den günstigen Verbrauch gelobt? Gerade oder trotz der antiken Motorbauweise mit viel Hub und ellenlanger Getriebeübersetzung? Moderne überteuerte deutsche "Premiumprodukte" sind da auch nicht wirklich signifikant besser. Trotz teurer und modernem Motor und Getriebe.

Übersicht: Chevrolet - Corvette - Spritmonitor.de

Anzahl Kraftstoff min Ø max
54 Benzin 9,78 13,20 20,21
1 Autogas (LPG) 12,93 12,93 12,93
 
Ein aufgeladener 1,8l Motor kann bei Vollgasorgien auf der AB auch mehr verbrauchen als ein 3,5l Sauger.

Bei hohen Drehzahlen wird teilweise mehr Benzin eingespritzt als verbrannt wird um Bauteile zu kühlen!

In der Praxis hat mein alter Corolla Compressor bei 200 km/h um die 18liter geschluckt (max. 8.200 u/min). Da ist der 350z mit 3,5l sparsamer.

Wenig Hubraum = weniger Verbauch ist nicht immer richtig!
 
Bei Vollgasfahrten (240km/h laut Tacho) verbraucht mein kleiner 2L Sauger auch um die 23L. Wenn man nun ein Auto mit sagen wir mal der doppelten Leistung hat (sprich 320PS) wird er einen deutlich niedrigeren Verbrauch haben. Selbe Spiel kann man auch bei 120km/h machen, da braucht ein 2L 200PS Motor auch weniger als ein 1L 50PS Motor. Das hat einfach was mit der Gasstellung zu tun und nicht mit dem Hubraum oder der Leistung. Bei 30% Last verbraucht man halt weniger als bei 90%. Bei Vollgasfahrten braucht ein großer Motor dann natürlich wieder mehr, hat aber idR auch eine höhere Endgeschwindigkeit.
 
Das hat einfach was mit der Gasstellung zu tun und nicht mit dem Hubraum oder der Leistung. Bei 30% Last verbraucht man halt weniger als bei 90%.

Das erscheint mir eine sehr gewagte These zu sein!

Es gibt einige Faktoren, die den Verbrauch beeinflussen, aber das Ganze auf die Gaspedalstellung zu reduzieren ist Quatsch. Zumal es ja auch nicht so ist, dass der Verbrauch automatisch sinkt, je mehr Leistung ein Motor hat.
 
Bei TopGear hatten sie das mal. Der Test War zwar eher als Spass anzusehen aber naja :D

Haben einen Prius Hybrid und einen Mustang GT genommen und sind mehrere Vergleichsfahrten gefahren.
Der Prius hat fast immer mehr verbraucht da es für ihn ja schwerer ist ein bestimmtes Tempo von sagen wir mal 140 zu fahren.
 
Bei Vollgasfahrten (240km/h laut Tacho) verbraucht mein kleiner 2L Sauger auch um die 23L. Wenn man nun ein Auto mit sagen wir mal der doppelten Leistung hat (sprich 320PS) wird er einen deutlich niedrigeren Verbrauch haben. Selbe Spiel kann man auch bei 120km/h machen, da braucht ein 2L 200PS Motor auch weniger als ein 1L 50PS Motor. Das hat einfach was mit der Gasstellung zu tun und nicht mit dem Hubraum oder der Leistung. Bei 30% Last verbraucht man halt weniger als bei 90%. Bei Vollgasfahrten braucht ein großer Motor dann natürlich wieder mehr, hat aber idR auch eine höhere Endgeschwindigkeit.

ja trotzdem nutzen Motoren Benzin auch zum kühlen. Der eine mehr der andere weniger! Da kann auch ein 2,0l mehr brauchen als ein 1,8l Motor.
Es sind viele Faktoren die eine Rolle spielen.
 
Bei TopGear hatten sie das mal. Der Test War zwar eher als Spass anzusehen aber naja :D

Haben einen Prius Hybrid und einen Mustang GT genommen und sind mehrere Vergleichsfahrten gefahren.
Der Prius hat fast immer mehr verbraucht da es für ihn ja schwerer ist ein bestimmtes Tempo von sagen wir mal 140 zu fahren.

Ja das ist ja auch klar. Ein Hybrid - zumal so einer wie der Prius - verbraucht nur unter bestimmten Bedingungen weniger als ein normales Auto. Bei einer Autobahnfahrt hilft dem Hybrid der E-Motor nicht oder nur wenn er eine Lastpunktanhebung (ich glaub das heißt so) machen kann, was der Prius meines Wissens eben nicht kann.
 
Nicht dein Ernst, oder ?! :wow:

Und ob.

Mich würd das echt interessieren was diese Kisten an Unterhalt kosten, abgesehen von Verbrauch und Versicherung. Die Aussagen die ich bis Heute so gehört bekommen habe haben mich extrem abschrecken lassen sodass ich mir nicht einmal vorstellen könnte so ein Auto zu fahren.

Versicherung und Verbrauch sind nichts spektakuläres für Fahrzeuge dieser Klasse. Wie man ein Paar Posts vorher lesen konnte, kann so ein A6 mit 4,2L Motor gar noch mehr schlucken.

Es ist immer die Rede von utopischen Ersatzteile-Kosten und Mangel an fähigen Werkstätten etc. etc. etc.

Das stimmt zum Teil. Das Problem ist aber nicht so viel der Preis für ein Ersatzteil selbst, wie die Häufigkeit, wie oft man dieses braucht. Der Verschleiß von Fahrwerksteilen z.B. ist gewaltig. Bremsbeläge vorne - alle 30000km, hinten nicht viel länger. Querlenkerteile waren bei mir nach nicht mal 50000km schrott, Spurstangenköpfe, Stabikoppelstangen ebenso. Spurstangen und Stoßdämpfer hinten werden bald fällig. Der Wagen hat jetzt gerade mal 57000km. Die schlechten Straßen tragen zum Verschleiß noch bei. Das einzige an diesen Autos was lange hält, sind die Motoren, wenn man diese vernünftig behandelt.
Was Werkstäten betrifft, das stimmt 100%. In meiner Nähe gibt es keine einzige, die halbwegs mit Fahrzeugspezifischen Problemen auskennt. Ich war in 3 Chrysler Werkstätten und habe immer wieder feststellen müssen, dass die 0 Ahnung von dem Auto haben. Nicht mal das was OBD rauspuckt, können diese Pfeifen auswerten. Aber 45€ dafür zu verlangen, können die.:ugly:
Aber so ist es eben: Spaß kostet.
 
Bei 30% Last verbraucht man halt weniger als bei 90%.

Das kann man so nicht behaupten. Mehr Last ist besser für den Verbrauch. (Mit Last ist Drehmoment gemeint) Daher brauchen downgesizte Motoren in der Stadt auch weniger. Der Sinn hinter Downsizing ist ja Lastpunktverschiebung - und zwar in Richtung hohe Last.
Das ein Auto mit weniger Leistung bei hohen Geschwindigkeiten mehr verbraucht als eines mit viel Leistung liegt dann viel mehr an der Drehzahl. Der Motor im Auto mit wenig Leistung dreht ja deutlich höher dabei, weil der Motor sonst nicht die Leistung für die Geschwindigkeit bereitstellen kann.

Daher ist es vom Verbrauch auch besser einmal zügig auf die Zielgeschwindigkeit zu beschleunigen als kilometerweit ganz sachte zu Beschleunigen. Vollgas ist natürlich auch wieder schlecht. ;)
Benzin zum kühlen kommt nur in der Nähe von Vollgas zum Einsatz.
 
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