Mahoy
Volt-Modder(in)
Der Endverbraucherpreis von AAA-Titel liegt heute im Schnitt auf dem gleichen Stand wie vor 20 Jahren, obwohl deutlich mehr Exemplare/Lizenzen/Was-auch-immer verkauft werden. Das liegt einfach daran, weil auch die Konkurrenz größer geworden ist und, um sich abzusetzen, immer mehr Geld in die Produktion und die Werbung gesteckt werden muss.
Kurz, es liegt auch an den Spielern. Vor 20 Jahren war die Erwartungshaltung der Kundschaft an eine AAA-Produktion noch erfüllbar, indem ein oder vielleicht auch mal zwei Dutzend Leute mit Energie und Herz bei der Sache waren. Mit dem gleichen Einsatz kommt heute bestenfalls ein Underdog-Achtungserfolg zustande, der sich mit viel Glück neben den Großproduktionen behaupten kann. Und wird das Studio dadurch bekannt, wird es zumeist von den Großen geschluckt, darf bestenfalls unter eigenem Namen weiterbestehen und unter massivem Erfüllungsdruck Auftragsarbeiten durchführen - oder verschwindet recht schnell wieder, weil die ursprüngliche Qualität einfach darauf beruhte, das machen zu können, worin man gut ist, ohne dass einem jemand von oben dreinredet. Nur die wenigsten Studios können sich autark und gesund irgendwo zwischen Underdog und Big Player platzieren, bedienen dann meist aber eine bestimmte Nische mit treuer Spielerschaft.
Sprich, es bringt überhaupt nichts, sich über Einheitsbrei und arschige Monetarierungsmethoden zu beschweren und dann doch den zigsten Aufguss eines ausgelutschten Franchise zu kaufen, nur weil es in irgend einer sekundären Kategorie neue Superlative präsentiert und man mitreden können will. Denn so lange die Verkaufszahlen und die Einnahmen stimmen, wird das Erfolgskonzept tot geritten. Immer.
Kurz, es liegt auch an den Spielern. Vor 20 Jahren war die Erwartungshaltung der Kundschaft an eine AAA-Produktion noch erfüllbar, indem ein oder vielleicht auch mal zwei Dutzend Leute mit Energie und Herz bei der Sache waren. Mit dem gleichen Einsatz kommt heute bestenfalls ein Underdog-Achtungserfolg zustande, der sich mit viel Glück neben den Großproduktionen behaupten kann. Und wird das Studio dadurch bekannt, wird es zumeist von den Großen geschluckt, darf bestenfalls unter eigenem Namen weiterbestehen und unter massivem Erfüllungsdruck Auftragsarbeiten durchführen - oder verschwindet recht schnell wieder, weil die ursprüngliche Qualität einfach darauf beruhte, das machen zu können, worin man gut ist, ohne dass einem jemand von oben dreinredet. Nur die wenigsten Studios können sich autark und gesund irgendwo zwischen Underdog und Big Player platzieren, bedienen dann meist aber eine bestimmte Nische mit treuer Spielerschaft.
Sprich, es bringt überhaupt nichts, sich über Einheitsbrei und arschige Monetarierungsmethoden zu beschweren und dann doch den zigsten Aufguss eines ausgelutschten Franchise zu kaufen, nur weil es in irgend einer sekundären Kategorie neue Superlative präsentiert und man mitreden können will. Denn so lange die Verkaufszahlen und die Einnahmen stimmen, wird das Erfolgskonzept tot geritten. Immer.
