Den Wiederverkauf von digital erworbenen Spielen finde ich... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

Haha... Denk du lieber mal nach!

Wenn Du meinst... Ich denke ich habe gut argumentiert, Du eher nur mit hohlen Phrasen. Nur weil die Branche tatsächlich sehr groß ist, und damit (wie jede große Branche) auch einen entsprechenden Wasserkopf hat, ist keines meiner Argumente auch nur im Ansatz widerlegt.

Wie toll GoG damit lebt, dass sie keine DRM Techniken und deswegen auch nur eine kleine Zahl an Publishern haben, die GoG nutzen, sieht man ja nur zu deutlich.
 
Der Wiederverkauf von digital erworbenen Spielen ist nicht mehr als Recht denn es spielt doch keine Rolle ob ich ein Spiel digital oder auf Datenträger kaufe denn man bekommt das gleiche Spiel. Zumal sollte man auch Bedenken das Steam und Konsorten uns diesen "Zwang" aufgedrückt haben und die ganzen Publisher haben mitgemacht denn kauft man ein Game auf Datenträger wie zuletzt Anno 1800 muss man trotzdem alle Dateien runterladen und da fragt man sich als Kunde wieso man überhaupt ein Spiel auf Datenträger gekauft hat aber man trotzdem downloaden muss. Auch bei den Datenträgern muss man ja den Key immer bei Steam und Konsorten aktivieren und heute im digitalen Zeitalter spielt es doch keine Rolle ob digital erworben oder auf Datenträger denn man hat es gekauft auch wenn sich das heute Nutzungsrecht nennt aber da wurden wir doch eh die ganzen Jahre über den Tisch gezogen und die ach so armen Entwickler bekommen heute ja auch nicht mehr Geld als früher weil Valve die Hand aufhält und auch Epic und wie sie alle heißen.

Es geht um unser Recht als Kunde das man seine Spiele verkaufen darf und die Spielebranche macht genug Reibach mit unserem Geld also sollte unser Recht auch wieder da sein als Kunde da ohne uns Steam und Konsorten kleine Würstchen wären.

Steam war die logische Antwort auf die Brennwelle, in der ich aufgewachsen bin. Bei uns auf dem Schulhof wurden alle Spiele gebrannt vertickt. Es reichte, wenn einer das Game hatte und es wurden verdammt viele damit versorgt. Wir hatten einen mit einer Liste, da konnte man sich was aussuchen und am nächsten Tag hat er dir das gegen 5 Mark mitgebracht. Damit haben sich alle eingedeckt inklusive Lehrer. Es hat sich keiner Gedanken darüber gemacht, was das für die Spieleindustrie bedeutet. Das muss so um 1997/1998 gewesen sein. Ich weiß, dass ich damals Redneck Rampage als einen meiner ersten Titel da gekauft habe, dass kam 1997 raus. Half Life 1 war kurz danach der absolute Verkaufsschlager. Jeder hatte das und keiner Original. Und ich wette, wir waren nicht die einzigen bei denen das so war. Das Valve daraus eine Konsequenz gezogen hat, ist mehr als Verständlich, wenn man das ausmaß kennt.
 
Ein sehr interessantes Video zu einem ähnlichen Thema, Game as a service. Sehr ausführlich recherchiert, ich empfehle einen Blick, da dort ähnliche Aspekte angesprochen werden.

YouTube

Grüße
 
Kann man doch eh schon, wenn man bei GoG kauft.

Man läd sich die Installationsdateien runter, mit denen man das Spiel später einfach installieren kann, und kann diese immer wieder, auch ohne Client, nutzen. Ein Verkauf des Spiels zwischen Spieler und Spieler ist so ohne weiteres möglich.
Das funktioniert aber nicht legal, denn: du kannst bei dem Weiterverkauf deinen Besitzanspruch nicht vollständig aufgeben. Bei gog.com kannst du jederzeit den Installer erneut herunterladen, da dies an dein dortigen Account gebunden ist. Um legal weiterzuverkaufen, musst du aber ALLES dem neuen Besitzer übergeben. Du müsstest diesem also auch dein gog-Account übergeben, mit dem du das Spiel gekauft hast, da du das Spiel nicht von diesem Account lösen kannst.
So gesehen gleiches Spiel wie bei Steam und Co. Mit dem Unterschied, das du die Internetverbindung nur für den Kauf und den Download benötigst. Bei Steam und Co. jedes mal wenn du es installieren willst.

BluRay ist ein Medium, dass Du verkaufen kannst (da greifbar). Deswegen kannst Du auch Konsolespiele, die auf Datenträger verkauft werden, gebraucht verkaufen. Du verkaufst letztlich das Medium und die Nutzungsbedingung ist an das Medium gekoppelt.

Da sich auch ein Spiele- und Film-Medium nicht unbegrenzt oft verkaufen lässt (erstaunlicher Weise werden sogar diese Medien immer schlechter und verkaufen sich nicht mehr, außerdem ist der Akt des Verkaufs mit so viel Aufwand und Zeit verbunden, dass auch hier natürliche Grenzen gesetzt sind), ist der Gebrauchtverkauf hier tragbar. Zumal es ja doch auch viele Sammler gibt, die nicht verkaufen wollen.

Bei rein digitalen Produkten ist das völlig anders. Zeitaufwand beim "Verkauf": Null. Verbrauch des "Mediums": Null. Sammelwert: Kaum vorhanden.
Der Weiterverkauf von Videospiele in Retail-Verpackungen starb mit dem Aufstieg Steams quasi aus. Kaum noch ein Retail-Spiel (für den PC), lässt sich auch nur einmal weiterverkaufen, da man dieses an einen Account bei Steam, UPlay, Origin, Epic Launcher oder einem weniger verbreiteten Launcher, binden muss.
Mich wundert es, das dies bei Konsolen nicht auch längst üblich ist. Na ja, damit würden sie die Konsolen-Nutzer zwingen ihre Konsolen ans Internet hängen zu müssen, noch wollen sie diese Käufer aber wohl nicht vergraulen.
 
BluRay ist ein Medium, dass Du verkaufen kannst (da greifbar). Deswegen kannst Du auch Konsolespiele, die auf Datenträger verkauft werden, gebraucht verkaufen. Du verkaufst letztlich das Medium und die Nutzungsbedingung ist an das Medium gekoppelt.

Da sich auch ein Spiele- und Film-Medium nicht unbegrenzt oft verkaufen lässt (erstaunlicher Weise werden sogar diese Medien immer schlechter und verkaufen sich nicht mehr, außerdem ist der Akt des Verkaufs mit so viel Aufwand und Zeit verbunden, dass auch hier natürliche Grenzen gesetzt sind), ist der Gebrauchtverkauf hier tragbar. Zumal es ja doch auch viele Sammler gibt, die nicht verkaufen wollen.
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Eigentlich falsch. Ja, technisch gesehen ist die Bluray ein Medium, allerdings der Film darauf ist eine Privat-Nutzungslizenz (keine öffentliche Aufführung etc. pp.). Daher geht Deine Argumentation ins Leere, denn der entscheidende Unterschied ist, dass Publisher wie Warner technisch gesehen den Weiterverkauf nicht unterbinden können, dies in meinem Amazon-Account jedoch sehr wohl.

Zudem habe ich nur überwiegend betriebswirtschaftliches Mimimi gelesen, jedoch nichts was darauf schließen lässt, dass der Erschöpfungsgrundsatz im EU-Recht nicht auch in der Spielebranche mit Accounts gelten soll. Wie bereits dargelegt ist es in Teilen der Softwarebranche bereits so, dass Lizenzen legal weiterverkauft werden können - der Ersteller hat mit dem ersten Verkauf sein Geschäft gemacht, Ende Gelände.

Ja, der Preis für "gebrauchte" Software ist niedriger, denn auch Spiele altern. Ein FIFA 18 lässt sich mit Erscheinen des FIFA20 sicherlich nicht (mehr) für 60€ weiterverkaufen. Meiner Meinung nach lässt sich an Portalen wie Kinguin oder g2play immer gut ablesen, wie "wertbeständig" oder "nachgefragt" ein Spiel im Markt wirklich ist - bekommt man es binnen 6 Monaten für 10€ statt 60€, ist es nicht weit um mit der Nachfrage (z.B. Fallout 76 bekam man sehr schnell hinterher geschmissen).

Langer Rede kurzer Sinn: die Branche hat sich sehr lange einen Umgehungstrick mit Accountbindung zunutze gemacht, um Gesetze zu umgehen. Wenn sich neue Geschäftsmodelle etablieren, bitteschön, sofern sie sich an die Gesetzeslage halten. Ich habe bisweilen auch kurzzeitig die Abos von EA oder aktuell von XBox Ultimate genutzt, um im ersteren Fall Anthem "durchzuspielen" und in letzterem Metro Exodus und Gears 5 für derzeit 4€ - in meinen Augen optimal, denn ein Langzeit-Interesse hatte ich nie. Hingegen Anno1800 würde ich kaufen und niemals wieder verkaufen, da es ein anderes Spielen ist und "durch"spielen nicht wirklich existiert.

Will sagen, mein gedrucktes Buch kann ich gebraucht am Flohmarkt oder Amazon Marketplace leicht verkaufen und wieder andere kaufen, und das wird tatsächlich jeden Tage getan und es gibt noch heute Bücher. Würde Amazon oder der Autor also pleite gehen, wenn ich meine Kindle-Edition ähnlich verkaufen kann? Merkste selbst, oder? :schief:
 
Abos über Zeit wären bei Games - aus Verbrauchersicht - jedenfalls nicht sinnvoll. Ein Spiel für eine Woche, einen Monat oder sogar nur tageweise auszuleihen mag für Manche in Frage kommen, aber ich vermute, die Nutzungszeit ist bei den meisten Leuten fragmentierter.

Da wäre ein Abo nach tatsächlicher Spieldauer irgendwie attraktiver: Man mietet das Spiel für x Stunden und nutzt diese, wenn man Zeit dafür hat. Ist das Kontingent verbraucht und man will noch spielen, mietet man nach.

Für jemanden, der es noch erlebt hat, wie Singleplayer-Titel in Boxen verkauft werden, ist das zwar immer noch gewöhnungsbedürftig, aber zigmal besser als wenn Entwickler/Publisher auf Monetarisierungsmethoden setzen, die sich auf die Vielfalt auswirken. Und genau das würde geschehen.
 
Gerade um GoG mache ich persönlich mir sorgen, falls der Wiederverkauf eingeführt wird. Die sind sowieso schon klamm. Wenn dann noch (möglicherweise) die Einnahmen zurückgehen, weil User ihre Games verkaufen dürfen, dann könnten da schlimmstenfalls ganz schnell die Lichter ausgehen.
Das heißt nicht, dass es tatsächlich auch so kommt, aber in Betracht ziehen sollte man solche Worst Case Szenarien schon.

Aber gerade GoG zeigt doch dass bei ihren Käufern das "Fehlverhalten" vernachlässigbar ist, oder? Witcher 3 verkauft sich ja auch gut über GoG, und auch über andre Plattformen. Aber bei GoG halt DRM frei. Wenn ich wollte könnte ich quasi illegalerweise W3 bei GoG laden, auf Datenträger übertragen und den dann verkaufen und der Käufer installiert das dann daheim ohne Probleme und spielt drauf los. Das scheint nicht im Großen Ausmaß zu passieren, weil die Käufer bei GoG auch teilweise etwas ältere Gamer sind die solche Kapriolen schon nicht mehr nötig haben.

Anstatt den Wiederverkauf zu erlauben würde ich eher die Rechte der Kontoinhaber stärken falls die Plattformen pleite gehen oder sonstwas. Der Käufer einer Digital Lizenz sollte starke Rechte haben, fast so wie ein Kontoinhaber bei einer Bank. Wenn eure Bank pleitegeht bekommt ihr dennoch die Kohle die auf eurem Konto liegt. Es wäre also gut wenn man die Plattform Betreiber stark in die Pflicht nimmt und die nicht einfach schalten und walten können wie sie wollen. Wie genau das auszusehen hat, weiß ich nicht. Aber wenn der Wiederverkauf erlaubt wird sehe ich da einen Wildwuchs überall und die Leute machen was sie wollen. Für die Entwickler wird das wohl gravierende Auswirkungen haben, daher sehe ich das nicht als positiv an.

Ich denke der GoG Ansatz ist daher im Grunde der beste. Du kaufst dort die Lizenz, kannst das Game dort runterladen und spielen wo du willst, aber kannst es jederzeit irgendwo physisch sichern. Wenn GoG hops geht kannst du immer noch die Spiele zocken, musst dich aber halt selbst ums Backup kümmern. :ka:
 
Ich denke der GoG Ansatz ist daher im Grunde der beste. Du kaufst dort die Lizenz, kannst das Game dort runterladen und spielen wo du willst, aber kannst es jederzeit irgendwo physisch sichern. Wenn GoG hops geht kannst du immer noch die Spiele zocken, musst dich aber halt selbst ums Backup kümmern. :ka:

Da gebe ich dir ohne Zweifel recht. Für den Kunden ist das das beste System. Ich fürchte allerdings, dass die Großen sich niemals freiwillig auf sowas einlassen werden.
 
Noch ein Einwurf :)

Der BGH entschied mit Urteil vom 17. Juli 2013 – Az. I ZR 129/08 (UsedSoft II), dass der Erschöpfungsgrundsatz auch auf per Download erworbene Software gilt. Somit kommt es nicht zu einer Doppelnutzung, wenn man das Spiel verkauft und der Käufer es nochmal spielt.

"Der Erschöpfungsgrundsatz
Der Handel mit gebrauchter Software beruht auf dem sogenannten Erschöpfungsgrundsatz des Urheberrechtsgesetzes (UrhG). Laut § 69 c Nr. 3 Satz 2 UrhG erschöpft sich das Verbreitungsrecht eines Herstellers an seinem Produkt in dem Moment, in dem es erstmals mit seiner Zustimmung in Verkehr gebracht wird. Sodann erschöpft sich das Verbreitungsrecht bzgl. des gesamten Binnenmarktes der Europäischen Union bzw. Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (gemeinschaftsweite Erschöpfung).

Zunächst liegt das Verbreitungsrecht beim Hersteller. Die Einräumung dieses Rechts soll gewährleisten, dass der Urheber durch den Verkauf seines Produktes eine angemessene Gegenleistung für seine Wertschöpfung erhält. Wurde dieses Recht allerdings einmal ausgeübt, hat es sich erschöpft. Danach ist das betreffende Werkstück zur Weiterverbreitung frei. Und zwar explizit „ungeachtet einer inhaltlichen Beschränkung des eingeräumten Nutzungsrechts“, wie es im Leitsatz des BGH-Urteils vom 6. Juli 2000 heißt. Der Erschöpfungsgrundsatz des Urheberrechts gilt sowohl in Deutschland als auch auf dem gesamten Gebiet der Europäischen Union und existiert in verwandter Weise ebenso in der Schweiz. Dabei erschöpft sich allerdings nicht das Recht zur Vermietung."


Lg Aleco
 
Es ist moralisch verwerflich ein Spiel zu kaufen, es in 2 Wochen durch zu Spielen, und es dann für 5€ weniger zu Verkaufen.
Dann zu sagen, dies ist mein gutes Recht als Verbraucher nur 5€ bezahlt zu haben für eventuell 70 schöne Spielstunden, ist bekloppt.
Das erinnert mich an meinen bekloppten Nachbarn, der immer nur weiß was ihm zusteht, aber nicht was seine Pflichten sind.

Ein gutes Spiel muss man voll bezahlen!!!

Ich habe gerade erst Greedfall gekauft, obwohl es echt nicht so gut ist, um diese Leute zu unterstützen. Vielleicht wird Greedfall 2 ganz nett?.....
Was PCGH_Torsten und Grestorn gesagt haben kann ich uneingeschränkt beipflichten. Danke für eure sehr guten Ausführungen
 
Offtopic: Warum ist Greedfall "echt nicht so gut"? :-) Ich habe zwar erst wenige Stunden hinter mir und es fühlt sich in einigen Disziplinen etwas "clunky" an, grundsätzlich ist das atmosphärisch und handwerklich für eine 20-Mann-Butze (!) jedoch beachtlich und somit unterstützenswert. Erinnert mich phasenweise nicht nur an Dragon Age, sondern auch an Raven's Cry, das viele gute Seiten hat.

MfG,
Raff
 
Offtopic: Warum ist Greedfall "echt nicht so gut"? :-) Ich habe zwar erst wenige Stunden hinter mir und es fühlt sich in einigen Disziplinen etwas "clunky" an, grundsätzlich ist das atmosphärisch und handwerklich für eine 20-Mann-Butze (!) jedoch beachtlich und somit unterstützenswert. Erinnert mich phasenweise nicht nur an Dragon Age, sondern auch an Raven's Cry, das viele gute Seiten hat.

MfG,
Raff

Wenn du mir jetzt noch sagst an das "Gute" Dragon Age schau ich mir es mal an. :D Ich meine nicht das wo man Scherben sammeln musste. Ich hab letztens eine Glas Flasche runtergeschmissen, das Scherben Sammeln hat mir da auch keinen Spaß gemacht. Weiß also nicht wie Bioware auf die Idee kam das sei eine gute Quest... :ugly:
 
Offtopic: Warum ist Greedfall "echt nicht so gut"? :-) Ich habe zwar erst wenige Stunden hinter mir und es fühlt sich in einigen Disziplinen etwas "clunky" an, grundsätzlich ist das atmosphärisch und handwerklich für eine 20-Mann-Butze (!) jedoch beachtlich und somit unterstützenswert. Erinnert mich phasenweise nicht nur an Dragon Age, sondern auch an Raven's Cry, das viele gute Seiten hat.
MfG,
Raff

Es ist so "leer" irgendwie. Wenn ich durch Häuser laufe, komme ich mir vor wie in einem eckigen Schuhkarton. Ein langer eckiger Gang, wo dann nur ein Tisch steht, der gleiche der überall steht.
Wäre auch nicht so schlimm das die Häuser nicht so vielfältig ausgestattet sind, aber denn macht man die nicht so riesengroß manchmal(Schlösser). Das Save-Haus ist ganz nett gestaltet, aber das ist eigentlich das gleiche
Haus in dem der Botschafter und alle anderen NPC´s wohnen, welche man mal besucht. Die Städte sind zwar im ersten Augenblich Pompös, jedoch im zweiten Blick Schlauchlevel, wie auch die Wald Gebiete.
Als ich eine Werkstadt betrat, und dort alle NPC´s einfach nur vor ihren Werktischen standen, fühlte ich mich verschaukelt.
Die Botox Gesichter Mimik rundet die UNGLAUBWÜRDIGKEIT der erzählten Geschichte ab. Spielt sich wie die Mod eines eigentlich guten Games.
 
Ich versteh nicht, was jetzt bei Downloadtiteln unmöglich sein soll, was früher bei physischen (PC) Spielen Gang und Gäbe war. Weil sich physische Datenträger abnutzen? Schonmal was von Sicherheitskopien gehört, was früher sogar von den Herstellern oft angeraten wurde? Davon abgesehen funktionieren meine alten MS-DOS CD-Rom Titel noch alle.
Im Grunde geht es darum, mehr Geld vom Kunden abzuschöpfen. Was Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte ging, soll heutzutage ein Problem darstellen, die Publisher nagen alle am Hungertuch und die Branche insgesamt ist seit den Anfangzeiten mit seinen Schwarzkopien, Gebrauchtspielemärkten usw. ja überhaupt nicht gewachsen...

Das Einzige, was es heute erleichtern würde, das Spiel schnell durchzuspielen und für vll. 5€ weniger weiterzuverkaufen ist, dass es durchs Internet einfacher geworden ist, die Ware an Frau oder Mann zu bringen. Mit physischen Spielen (wie auch mit anderen Medien) ist das genauso möglich und wäre es auch schon vor 30+ Jahren gewesen, hätte es damals Internet als solche und Plattformen wie Ebay gegeben. Dafür hat man als Sammler den Nachteil, dass alte Spiele extrem im Preis gestiegen sind, da sich jeder an Ebay und Co. orientiert und es darum schwer ist, Spiele ala Suikoden 1 und 2, Panzer Dragoon Saga, alten Ultima Spielen etc. zu einem günstigen Preis zu erstehen.

"Steam hat ja so viele Sales blablabla..." Guess what?! Oft sind die Spiele bei Händlern in der physischen Box günstiger, als auf den Online Platformen. Sales gabs auch schon immer, dass ist keine Steam Erfindung, wie es manche gern darstellen. Dann gab es oft Rereleases in der Softwarepyramide zu schmalem Preis. Oder Spielemagazine, wie z.B. PC Games boten Vollversionen älterer Spiele für 20 DM an.

Im Endeffekt wurden uns Spielern Steam und Co. aufgezwungen. Niemand hat damals danach geschriehen, Spiele erst online aktivieren zu müssen. Innerhalb weniger Jahre gab es aber so gut wie keine PC-Spiele ohne Online-Aktivierung (meist Steam) mehr. Lieber hab ich wieder Securom anstatt jegliche Rechte bis auf ein "Nutzungsrecht" aufzugeben. Die ganzen Sachen wie Cloud und Streaming sollen nur noch weiter die Rechte der Nutzer beschneiden, was man auch an Sachen wie Adobe Cloud oder Office 365 sieht. Ja keine Software ohne zeitliche Beschränkung mehr, damit man immer weiter abkassieren kann. MS hat Serverprobleme? Tja, pech gehabt, wenn Office 365 tagelang nicht mehr funktioniert.
Wer glaubt, dass Unternehmen den Kunden was Gutes tun wollen, ist mehr als naiv. Die machen nichts ohne Berechnung, denn Money makes the World go round. Kostenlos gibts im Zusammenhang mit Unternehmen auch nicht, von daher sind Freebies wie bei Epic auch nicht wirklich kostenlos. Werbung, Leute zur Platform locken, Kundendaten, etc. sind der Preis "kostenfrei" angebotener Produkte.

Ich warte darauf, dass die erste Plattform geschlossen wird und die Leute ihre teuer erkauften Spielebibliotheken verlieren. Bei der Masse geplanter Streamingdienste erwarte ich es bei einem dieser noch eher als bei Steam, Epic und Co. Bei Steam und Co. gibts zumindest noch Cracks, während bei reinen Streaming Titeln kein Spielen mehr möglich sein wird, außer die Software wird irgendwie geleaked.

Wir sehen uns dann in 30 Jahren wieder und werden schaun, ob wir heutige oder morgige Spiele noch spielen werden können (ohne sie nochmal neu kaufen zu müssen), wie dies mit heutigen 30 Jahren alten Computer- und Konsolenspielen der Fall ist. Die Branche sieht Spiele ja nicht als Kunst, an deren Erhalt ihnen etwas liegt, solang es nicht mehr Geld bedeutet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist so "leer" irgendwie. Wenn ich durch Häuser laufe, komme ich mir vor wie in einem eckigen Schuhkarton. Ein langer eckiger Gang, wo dann nur ein Tisch steht, der gleiche der überall steht.

Du hast recht. Das ist auch genau einer der Punkte, wo sich die schwache Manpower des Studios bemerkbar macht. Um die Immersion zu erhöhen, muss man die Umgebung sinnvoll mit Clutter füllen, was als echte Handarbeit bereits für sich ziemlich zeitaufwändig ist. Viele zusätzlich Objekte, insbesondere wenn sie eigentlich nur Kulisse sind, erhöhen aber auch die Grafiklast und erfordern zusätzliche Optimierungen, die ihrerseits mehr Zeit und Personal erfordern, als das Studio derzeit aufbringen kann. Da gleiche gilt für NPC-Gestaltung, Texting, Vertonung und alles, was sonst noch dazugehört.

Deshalb bin ich auch absolut deiner Meinung, dass man einen alles andere als perfekten, aber soliden Erstling würdigen und durch den Kauf unterstützen sollte. Dadurch bekommt das Studio Geld rein, kann zusätzliche Leute einstellen und den Nachfolger verbessern. Und wenn ihnen Produktpflege wichtig ist, wird womöglich sogar der Erstling durch Updates lebendiger.
 
Du hast recht. Das ist auch genau einer der Punkte, wo sich die schwache Manpower des Studios bemerkbar macht. Um die Immersion zu erhöhen, muss man die Umgebung sinnvoll mit Clutter füllen, was als echte Handarbeit bereits für sich ziemlich zeitaufwändig ist. Viele zusätzlich Objekte, insbesondere wenn sie eigentlich nur Kulisse sind, erhöhen aber auch die Grafiklast und erfordern zusätzliche Optimierungen, die ihrerseits mehr Zeit und Personal erfordern, als das Studio derzeit aufbringen kann. Da gleiche gilt für NPC-Gestaltung, Texting, Vertonung und alles, was sonst noch dazugehört.

Deshalb bin ich auch absolut deiner Meinung, dass man einen alles andere als perfekten, aber soliden Erstling würdigen und durch den Kauf unterstützen sollte. Dadurch bekommt das Studio Geld rein, kann zusätzliche Leute einstellen und den Nachfolger verbessern. Und wenn ihnen Produktpflege wichtig ist, wird womöglich sogar der Erstling durch Updates lebendiger.

Das Spiel ist ein gutes Beispiel. Solche Studios, wo sich die Spiele erst langsam einen guten Ruf "erarbeiten", werden unter dem Weiterverkauf extrem leiden.
 
Ich versteh nicht, was jetzt bei Downloadtiteln unmöglich sein soll, was früher bei physischen (PC) Spielen Gang und Gäbe war. Weil sich physische Datenträger abnutzen? Schonmal was von Sicherheitskopien gehört, was früher sogar von den Herstellern oft angeraten wurde? Davon abgesehen funktionieren meine alten MS-DOS CD-Rom Titel noch alle.
Im Grunde geht es darum, mehr Geld vom Kunden abzuschöpfen. Was Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte ging, soll heutzutage ein Problem darstellen, die Publisher nagen alle am Hungertuch und die Branche insgesamt ist seit den Anfangzeiten mit seinen Schwarzkopien, Gebrauchtspielemärkten usw. ja überhaupt nicht gewachsen...
Das Einzige, was es heute erleichtern würde, das Spiel schnell durchzuspielen und für vll. 5€ weniger weiterzuverkaufen ist, dass es durchs Internet einfacher geworden ist, die Ware an Frau oder Mann zu bringen. Mit physischen Spielen (wie auch mit anderen Medien) ist das genauso möglich und wäre es auch schon vor 30+ Jahren gewesen, hätte es damals Internet als solche und Plattformen wie Ebay gegeben. Dafür hat man als Sammler den Nachteil, dass alte Spiele extrem im Preis gestiegen sind, da sich jeder an Ebay und Co. orientiert und es darum schwer ist, Spiele ala Suikoden 1 und 2, Panzer Dragoon Saga, alten Ultima Spielen etc. zu einem günstigen Preis zu erstehen.
"Steam hat ja so viele Sales blablabla..." Guess what?! Oft sind die Spiele bei Händlern in der physischen Box günstiger, als auf den Online Platformen. Sales gabs auch schon immer, dass ist keine Steam Erfindung, wie es manche gern darstellen. Dann gab es oft Rereleases in der Softwarepyramide zu schmalem Preis. Oder Spielemagazine, wie z.B. PC Games boten Vollversionen älterer Spiele für 20 DM an.
Im Endeffekt wurden uns Spielern Steam und Co. aufgezwungen. Niemand hat damals danach geschriehen, Spiele erst online aktivieren zu müssen. Innerhalb weniger Jahre gab es aber so gut wie keine PC-Spiele ohne Online-Aktivierung (meist Steam) mehr. Lieber hab ich wieder Securom anstatt jegliche Rechte bis auf ein "Nutzungsrecht" aufzugeben. Die ganzen Sachen wie Cloud und Streaming sollen nur noch weiter die Rechte der Nutzer beschneiden, was man auch an Sachen wie Adobe Cloud oder Office 365 sieht. Ja keine Software ohne zeitliche Beschränkung mehr, damit man immer weiter abkassieren kann. MS hat Serverprobleme? Tja, pech gehabt, wenn Office 365 tagelang nicht mehr funktioniert.
Wer glaubt, dass Unternehmen den Kunden was Gutes tun wollen, ist mehr als naiv. Die machen nichts ohne Berechnung, denn Money makes the World go round. Kostenlos gibts im Zusammenhang mit Unternehmen auch nicht, von daher sind Freebies wie bei Epic auch nicht wirklich kostenlos. Werbung, Leute zur Platform locken, Kundendaten, etc. sind der Preis "kostenfrei" angebotener Produkte.
Ich warte darauf, dass die erste Plattform geschlossen wird und die Leute ihre teuer erkauften Spielebibliotheken verlieren. Bei der Masse geplanter Streamingdienste erwarte ich es bei einem dieser noch eher als bei Steam, Epic und Co. Bei Steam und Co. gibts zumindest noch Cracks, während bei reinen Streaming Titeln kein Spielen mehr möglich sein wird, außer die Software wird irgendwie geleaked.
Wir sehen uns dann in 30 Jahren wieder und werden schaun, ob wir heutige oder morgige Spiele noch spielen werden können (ohne sie nochmal neu kaufen zu müssen), wie dies mit heutigen 30 Jahren alten Computer- und Konsolenspielen der Fall ist. Die Branche sieht Spiele ja nicht als Kunst, an deren Erhalt ihnen etwas liegt, solang es nicht mehr Geld bedeutet.

Du sprichst auch eine meiner Befürchtungen an. Quasi Games als Service anzubieten, z.B. Cloud Gaming.
Wäre leider eine Möglichkeit den Wiederverkauf von Digitalen Medien/Spielen von vorne herein auszuhebeln.
Ich kann nur mutmaßen was die Zukunft bringen wird, wenn die Spielebranche sich auf den Wiederverkauf von Spielen einstellt.

@Mahoy, ich hoffe es gibt mehr Leute wie uns, die einfach Fair sind und hoffentlich gutes damit fördern.

"Die Intelligenz einer Gruppe ist so hoch wie der IQ des dümmsten geteilt durch die Anzahl der Leute" (hab ich mal irgendwo aufgeschnappt, ist leider wahr)
 
Genau! Sieht man ja daran, dass zu Zeiten brennbarer CD's und DVD's nur Mist rausgekommen ist, Spiele wie Gothic, Diablo, Freelancer... Ohne DRM hätte es so etwas nie geben können, hätte ja Niemand Arbeit investiert!


Jaaaaa, jetzt mal im Ernst, dieses stumpfe, erzkapitalistische Argument des "Wenn keiner eine Garantie auf Gewinn bekommt, arbeitet Niemand!" ist schon hunderte Male in der Realität und philosophisch entlarvt worden. Es basiert auf einem sehr negativen Menschenbild.

Menschen tun aber gerne etwas Sinnvolles. Menschen opfern Zeit und Geld für ein Projekt an dem sie Spaß haben. Menschen machen Anderen gern eine Freude. Menschen beweisen sich gern selbst was sie können. Es gibt so unendlich viele andere Motivationen als Geld.
Und wenn die, die nur Geld machen wollen keine Spiele mehr entwickeln...Nun, mir würde jedenfalls nichts fehlen. Man merkt Spielen, wie Filmen, Musik, Büchern und allen anderen Medien, nämlich deutlich an warum sie entwickelt/geschrieben/erdacht wurden. Als kleinster gemeinsamer Nenner, um möglichst alle zu erreichen und viel zu verkaufen oder als Idee, verbunden mit der Hoffnung, andere Menschen mögen davon unterhalten werden/daraus lernen etc. Ersteres bringt immer dieselben Spielsysteme/Narrative/Akkorde zum Vorschein, halt massenkompatible Versatzstücke.
Letzteres Kunst.
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Ganz davon abgesehen, haben Spiele (wie mein sarkastischer erster Absatz zeigen sollte) auch ohne DRM schon Gewinn abgeworfen, verteidigt wird hier also nichtmal mehr der Profit, sondern schon die Profitmaximierung.

Dann freut sich dein Chef sicherlich darüber, dass du ohne Bezahlung arbeitetest, weil du ja nichts zum Leben brauchst und es dir einfach so viel Spaß macht? ^^
Menschen müssen aber Geld verdienen, weil sie eben Wohnen und Essen wollen. Nicht jeder hat Millionen im Lotto gewonnen, um so ein Herzensprojekt durchziehen zu können. Und auch das Ziel eines jeden Unternehmens ist Wachstum, um auch weiterhin existieren zu können und weitere Projekte auf die Beine zu stellen. Und letztlich sitzen hinter jedem Tripple-A-Hersteller eine Horde geldgeiler Aktionäre, die den Hahn sofort abdrehen, wenn es nicht mehr sprudelt und genau daher kommen die großen und bekannten Spiele, über die jeder redet. Dann freu dich auf die unzähligen Spiele, die von Hinterhof- und Garagenfirmchen gefertigt und dann verschenkt werden, wie in der guten alten Zeit...

Sonst freut mich deine idealistische Anschauung aber er ist eben vollkommen unrealistisch.
 
Man merkt das viele wohl jünger sind. Bis in die 2000er war es ganz und gäbe Spiele weiterverkaufen zu können. Ja der Konsoldnmarkt kennt das heute noch. Und ist damals alles zusammen gebrochen? Nein, aber schon damals wurden Gebrauchtkäufer beschimpft.

Übrigens "altern" auch Spiele. Sei es in der Grafik, sei es im Gameplay oder sei es in der Bedienung.

Finde aber schön wenn schön sich die Konsumenten brav für Einschnitte ihrer Rechte stark machen. Macht es den Firmen viel einfacher. Ich hab da noch ein paar Punkte die man schleichend abschaffen könnte.
 
Diese Art von eingeschränkter Nutzung kenne ich nur von teuer Software wie z.B. Catia, die explizit für einen namentlich genannten Account genutzt werden darf.

Ziemlich jedes AAA-Spiel ist in der Erstellung viel teurer als die meiste sonstige "teurere" Anwendungssoftware. Und für solche "königliche" Anwendungssoftware zahlt man, wenn man sie dann nutzen möchte, immer fürstliche Preise. die ansonsten "nutzlosen" Spiele sollen aber natürlich spotbillig sein - weil Spielen vermutlich für viele keinen Wert hat (größtenteils für nutzlos erachtet wird), Kinderkram oder unnötiger Luxus ist...

Ich kenne keine Anwendungssoftware an der hunderte Leute für mehrere Jahre arbeiten, bis sie Marktreif ist.
 
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