Dein ökologischer Fußabdruck

Leider sind vielle dieser Rechner ungenau. Denn es ist schon klar, dass eine Person mit einer Familie mehr Energie verbraucht, mehr für Konsumgüter ausgibt und auch sonnst von allem mehr macht.
Zudem finde ich sind vergleiche zwischen den Länden sehr schwierig. Denn wärend man in Indien auch "ganz gut" auf der Straße leben kann, weil es so warm ist und auch zuhause muss man aus diesem Grund nicht heizen. Wird es in solchen ländern wie Canada, Russland - aber auch in Deutschland sehr schwierig damit. Obwohl die letzten 4 Jahre wir zuhause fast nicht geheizt haben, da es so warm war.
Zudem auch die regionale Ernährung sehr schwierig ist. Wärend man in Indien 3 Ernten pro Jahr einfahren kann, sind es in Deutschland nur 1 pro Jahr. Um sich also Regional zu ernähren, müsste man 3/4 des Jahres auf frisches Obst und Gemüse verzichten und nur noch eingelegtes oder tiefgefrohrenes Gemüse essen.

Wie man hier auch an den Beiträgen erkennt, ist die unverzichtbare Mobilität zur Arbeit das größte Problem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe jetzt nochmal in einer ruhigen Minute die Flugstunden des letztes Jahres zusammengezählt und kam auf weit über 100h Langstrecke für vierwöchige Termine in Mexiko. Damit komme ich dann auch über 17 Erden. :klatsch:

Gut, aber wie bekommen wir die und wioe und wer soll da hin reisen, das wird nicht erklärt. Oder soll das Ziel sein, sich einzuschränken? Das können doch diese Ökofaschisten nicht erst meinen, oder doch? Warum sollte ich denn aufhören zu fliegen, da wäre es doch viel einfacher, zehntausend Inder .... na gut, das Fliegen ist eine Katastrophe.

Warum wird dann eigentlich die Lufthansa mit Milliarden unterstützt und Airbus gepampert? Wo ist der Aufschrei für diesen Blödsinn?
 
Warum wird dann eigentlich die Lufthansa mit Milliarden unterstützt und Airbus gepampert? Wo ist der Aufschrei für diesen Blödsinn?

Airbus ist ein extrem wichtiges Unternehmen.
An Lufthansa hängen einige Arbeitsplätze und das Geld, mit welchem man sich dort Anteile gekauft hat ist nicht weg sondern wird mit der Zeit eher mehr, da auf lange Sicht davon auszugehen ist, dass es mit der Luftfahrtsbranche wieder bergauf geht.
 
An Lufthansa hängen einige Arbeitsplätze und das Geld, mit welchem man sich dort Anteile gekauft hat ist nicht weg sondern wird mit der Zeit eher mehr, da auf lange Sicht davon auszugehen ist, dass es mit der Luftfahrtsbranche wieder bergauf geht.

Ich würde eher sagen, dass es um Prestige geht.
Deutschland als starke Wirtschaftsmacht muss eine eigene Fluglinie besitzen.
Ist in Frankreich nicht anders, wo die Air France seit Jahrzehnten subventioniert wird.
Ist bei Banken letztendlich auch so. Die Deutsche Bank wird gestützt und hofiert, weil Deutschland ja eine Bank von internationalen Rang braucht.

Denk an die Landesfürsten, die alle einen eigenen Flughafen wollen, egal wie sinnvoll das ist. ;)
 
Ich würde eher sagen, dass es um Prestige geht.
Deutschland als starke Wirtschaftsmacht muss eine eigene Fluglinie besitzen.
Ist in Frankreich nicht anders, wo die Air France seit Jahrzehnten subventioniert wird.

Das wird definitiv auch eine Rolle spielen, nichts destotrotz sorgt die Lufthansa, die außerhalb einer solchen Extremsituation auch erfolgreich ist, für 140.000 Arbeitsplätze weltweit, wovon ein großer Teil in Deutschland beschäftigt ist.

Die Deutsche Bank wird gestützt und hofiert, weil Deutschland ja eine Bank von internationalen Rang braucht.

Zugang zum internationalen Finanzmarkt ist in Krisensituationen essenziell.
 
Das wird definitiv auch eine Rolle spielen, nichts destotrotz sorgt die Lufthansa, die außerhalb einer solchen Extremsituation auch erfolgreich ist, für 140.000 Arbeitsplätze weltweit, wovon ein großer Teil in Deutschland beschäftigt ist.

In der Gastronomie oder im Schauspielwesen arbeiten Millionen Menschen und die Branchen gehen gerade den Bach herunter.
Da wünsche ich mir mal etwas Fingerspitzengefühl aus Berlin.
 
In der Gastronomie oder im Schauspielwesen arbeiten Millionen Menschen und die Branchen gehen gerade den Bach herunter.
Da wünsche ich mir mal etwas Fingerspitzengefühl aus Berlin.

Es ist wesentlich schwieriger tausende Kleinstunternehmen zu retten, die zum größten Teil auf finanziell wackeligen Beinen stehen, als einige wenige große, vorher finanziell nicht angeschlagene, Unternehmen.
 
Es ist wesentlich schwieriger tausende Kleinstunternehmen zu retten, die zum größten Teil auf finanziell wackeligen Beinen stehen, als einige wenige große, vorher finanziell nicht angeschlagene, Unternehmen.

Nö,
viele große Unternehmen nutzen jetzt die Coronakrise,
um längst fällige Strukturveränderungen zu verzögern.
 
Die viele Kleinen ohne Einfluß sind viel wichtiger als einige Große.
Elektriker, Klempner, Dachdecker, Maurer, Berufskraftfahrer, Gerüstbauer, Zerspanungstechniker, Krankenpfleger/innen, Gärtner, Landwirte, Beton- Straßenbauer, Ingenieure, Verwaltungsbetriebe, usw. Versucht mal ohne diese Klein- und Mittelbetriebe zu leben.
Dazu natürlich der Kunstbereich und natürlich auch die Restaurants und Kneipen.
Da sind einige Großkonzerne schon weniger "systemrelevant". Nur haben diese einen guten Zugang in die Politik. Man nimmt die Kleinen weniger wahr und denkt, die werden sich schon berappeln. Wobei diese es sehr viel schwerer haben als manch andere denen man die "Stütze" hinterher trägt.
 
Es geht doch nicht um "wichtiger" oder "bedürftiger"...es geht ums Geld.
Tausenden Kleinunternehmern zu helfen ist ein heiden Aufwand und Tausende "Steuerzahler" mit Freibeträgen.
Das Geld kommt halt bei Großkonzernen auf jeden Fall und sehr viel schneller wieder rein + Gewinne natürlich. Man will sich schließlich auch mal wieder die Diäten erhöhen, die Renten, Arbeitslosen, Sozialhilfeempfänger und andere Dinge wollen bezahlt werden.
 
Das nützt dir doch eh nix,
solange die Regierungen nichts aktiv schnellmöglichst gegen den Klimawandel etwas unternehmen.

Die vereinbarten 1,5 Grad vom Pariser Klimagipfel sind eh schon Geschichte,
2-3 Grad dürften wohl real sein bis 2050,
wenn das so weitergeht.
 
Spielt doch am Ende keine Rolle, ob uns das Klima oder nen Krieg uns killt. Der Klimawandel ist halt nach uns Menschen für die Natur besser als wenn alles strahlt...von daher. :ugly:
 
Airbus ist ein extrem wichtiges Unternehmen.
Wofür wichtig? Es ist klimatechnisch der Supergau, dass muss nicht noch steuerlich und mit Subventionen gefördert werden. Das Geld wäre in tausenden neuen zukunftsgerichteren Unternehmen besser aufgehoben ober als zielgerichtete Entwicklungshilfe für Elektroflugzeuge. Da geht was:
...
 
Wofür wichtig? Es ist klimatechnisch der Supergau, dass muss nicht noch steuerlich und mit Subventionen gefördert werden. Das Geld wäre in tausenden neuen zukunftsgerichteren Unternehmen besser aufgehoben ober als zielgerichtete Entwicklungshilfe für Elektroflugzeuge. Da geht was:
...

Sorry aber wie kann man nach den letzten Jahren und den Vorkommnissen bei Boing so etwas schreiben.
Wir können alle die zumindestens mal ab und zu weswegen auch immer in einem Flieger sitzen, dankbar dafür sein, dass es alleine der Sicherheit wegen, kein US Boing Monopol auf dem Flugzeugmarkt gibt. Du wirst auch trotz Klimawandel Millionen von Menschen nicht davon abhalten ihre Famillien zu besuchen, wenn die sich aus persönlichen Gründen über die Welt verteilen.
Teile der Menschheit fliegen, im Moment weniger wegen der Pandemie, wenn diese mit einem Impfstoff im Griff ist, wohl auch wieder mehr und Monopole haben noch nie zu etwas Gutem geführt, deshalb ist Airbus alleine deswegen essentiell wichtig!
 
Ich bin heute mal wieder durch den Harz gefahren. Weite Teile sind baumlos, es ist zum Heulen und dann faseln Egoisten von ihren Recht, Umweltverschmutzung ohne Gleichen zu betreiben. Niemand sagt, das Airbus pleite gehen soll, verkaufen sie aber nur noch halb soviele Flugzeuge, hätte das viele Vorteile.

Und was spricht gegen Elektroflugzeuge oder welche mit Wasserstoffhybridantrieb? Das muss gefördert werden, nicht die Verschwendung von fossilen Energieträgern. Warum übrigens MUSS man sich auch um die Welt verteilen und meint dann, man hat ein Recht auf regelmäßige Besuche? Weltweit muss die CO2 Steuer massiv erhöht werden und wenn Länder wie Saudi Arabien das einfach ignorieren helfen massive Sanktionen, wie z.B. Einflugsverbote in die EU.
 
Ich bin heute mal wieder durch den Harz gefahren. Weite Teile sind baumlos, es ist zum Heulen und dann faseln Egoisten von ihren Recht, Umweltverschmutzung ohne Gleichen zu betreiben.

Mit einer Aufforstung ohne Monokulturen wäre das Problem voerst gelöst und falls du es noch nicht bemerkt hast, du lebst in einer freiheitlichen Demokratie!
Und was spricht gegen Elektroflugzeuge oder welche mit Wasserstoffhybridantrieb? Das muss gefördert werden, nicht die Verschwendung von fossilen Energieträgern.
Wo hat jemand dagegen gesprochen, die sind aber weder Morgen noch Übermorgen marktreif, sondern das wird noch ein paar Jahre dauern.
Warum übrigens MUSS man sich auch um die Welt verteilen und meint dann, man hat ein Recht auf regelmäßige Besuche?
Siehe oben, aber du kannst ja gerne versuchen die Leute einzusperren oder ihnen diktatorisch vorzuschreiben wie und wo sie zu leben haben. Welche Umstände Menschen dazu treiben, nicht an ihrem Geburtsort zu verweilen, geht dich in unserer freiheitlichen Demokratie rein gar nichts an. Meine Eltern leben in der Nähe von Stuttgart, ich lebe in der Nähe von Hannover, warum geht dich nichts an, genauso wie, wann und wie oft wir uns besuchen, das gleiche gilt analog für weitere Distanzen.
 
Siehe oben, aber du kannst ja gerne versuchen die Leute einzusperren oder ihnen diktatorisch vorzuschreiben wie und wo sie zu leben haben.
Was soll so eine widerliche Unterstellung? Wie soll man mit Ihnen diskutieren, wenn Sie beleidigend werden? STEUERN sind in einer Marktwirtschaft ein legitimes Mitteln um zu STEUERN. Das hat nichts mit Verboten zu tun und noch weniger mit Diktatur.

Mein Gott, das ist nicht zu ertragen, was Sie von sich geben .....
 
Bei einer Diskussion im Forum wurde das Thema der Nachhaltigkeit und des Konsumverhaltens von uns im Westen angesprochen und die Auswirkungen die es mit sich bring - Klimawandel.

Da kam mir die Idee zu gucken wie es eigentlich hier im Forum damit aussieht. Wie groß ist der "ökologischer Fußabdruck" von den Mitgliedern der PCGH?

Wie ihr wisst gibt es Rechner im Internet, die den Fußabdruck ausrechnen können. Vielleicht habt ihr Interesse da mit zu machen! Ich habe mir einen Rechner ausgesucht von dem ich meine, dass er am besten ist, da er viel abfragt und damit doch etwas genauer ist. (Wenn ihr einen besseren kennt, der vor allem den Konsum von tierischen Lebensmitteln besser abbildet, dann können wir auch diesen benutzen.)

Zum einen https://www.mein-fussabdruck.at/
alternative https://uba.co2-rechner.de/de_DE

Kenne keinen besseren Rechner, finde aber die beiden weitestgehend unbrauchbar. Was sollen relative Selbsteinschätzungen "weniger/mehr als Durchschnitt"? Warum werden nicht konkrete Werte abgefragt? Wenn ich mit sparsamer Biogas-Heizung in der zweitschlechtesten Kategorie lande, während eine Elektroheizungs-Umweltkatastrophe Bonuspunkte bringt, dann sagen auch die "4,23 ha" am Ende nichts über mich aus. Willkürliches System, aber drei zählende Stellen ausspucken. Beim zweiten Rechner kann ich wenigstens den realen Energieverbrauch im Haushalt und Verkehr angeben und komme auf 5,6 t insgesamt, aber allein 1,7 t davon sollen Ernährung sein, ohne das an irgend einer Stelle nachgefragt wurde, was und vor allem wieviel ich eigentlich esse. Mit 500 g Fleisch-/Wurstwaren pro Woche bin ich zwar sicherlich kein Vorbild, werde aber wegen der gleichmäßigen Verteilung trotzdem schlechter gewertet als jemand der Sa/So ein Kilo Steaks vom Grill zieht.

Warum wird dann eigentlich die Lufthansa mit Milliarden unterstützt und Airbus gepampert? Wo ist der Aufschrei für diesen Blödsinn?

Genau da, wo er immer ist, wenn Umweltzerstörung staatlich organisiert wird: Z.B. bei mir. Und irgendwo am Arsch bei 95% der restlichen Bevölkerung. Glaubst du ernsthaft, dass sich eine SPD/CDU-Regierung für das Klima interessiert?

Airbus ist ein extrem wichtiges Unternehmen.
An Lufthansa hängen einige Arbeitsplätze und das Geld, mit welchem man sich dort Anteile gekauft hat ist nicht weg sondern wird mit der Zeit eher mehr, da auf lange Sicht davon auszugehen ist, dass es mit der Luftfahrtsbranche wieder bergauf geht.

Wieviele dieser Arbeitsplätze sind von Millarden-Subventionen für Flugzeubau, Flugzeugunterhalt, Flugsicherung, Flughäfen, Flugsicherheit, etc. abhängig?
Es gibt einen Unterschied zwischen ABM-Maßnahmen und sinnvollen Tätigkeiten. Ein Unternehmen, dass 6 Milliarden direkte Hilfszahlungen zusätzlich zu obigen Unterstützungen braucht, weil 11000 Arbeitsplätze in Gefahr sind, gehört ganz klar in erstere Kategorie. Für das gleiche Geld hätte man 18 Jahre lang ein Medianeinkommen an 11000 Leute zahlen können. Wohlgemerkt ohne dass die einen einzigen Cent Arbeitsleistung zur Refinanzierung beitragen müssten, die Lufthansa zieht aber afaik Einnahmen aus der Tätigkeit ihrer Mitarbeiter, aus denen sich die Arbeitsplätze auch so finanzieren sollten. Und wieviel Geld der Staat aus solchen Geldgeschenken wieder zurückbekommt, hat man bei den Bankenrettungen, den Griechenland"hilfs"paketen oder ähnlichem gesehen. Merkel investiert nie in lukrative Geschäfte, die werden grundsätzlich im Vorfeld den Unternehmen überlassen. Erst wenn es sich definitiv nicht mehr lohnt, wird Steuergeld verschenkt.


Ich würde eher sagen, dass es um Prestige geht.
Deutschland als starke Wirtschaftsmacht muss eine eigene Fluglinie besitzen.

Wieso?
 
Interessant!
Dein Zitat:
Warum übrigens MUSS man sich auch um die Welt verteilen und meint dann, man hat ein Recht auf regelmäßige Besuche?
Natürlich hat man in unserer freiheitlichen Demokratie dieses Recht, das wurde durch diesen Satz klar in Frage gestellt!

Darüber hinaus würde ich gerne wissen wie realistisch in der augenblicklichen politischen Lage eine weltweite CO2 Steuer ist?!
 
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