Das Ende der Spiele-Keys: Ubisoft gibt künftig keine Schlüssel mehr an Händler heraus

AW: Das Ende der Spiele-Keys: Ubisoft gibt künftig keine Schlüssel mehr an Händler heraus

Der digitale Vertrieb hat die Margen leicht verdoppelt. Spiele kostet heute dafür weit über 100€.
Das was du heute für 60€ kaufst, ist nicht das selbe, wie damals Spiele für 60€.
Wie kann man da zusammenhänge verwechseln?
Dafür wird die Spieleentwicklung immer komplexer.
Mehr hochauflösende Texturen, höher aufgelöste Modelle, mehr und neue Effekte, detailiertere Level, etc... Das alles kostet auch mehr Geld und Arbeitszeit.
Früher wurden Spiele von wenigeren Leuten/kleineren Gruppen programmiert.
 
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Du lebst wohl in einem anderen Deutschland als der Rest
Einkommen: Die 401 Kreise und Staedte Deutschlands im UEberblick - SPIEGEL ONLINE
Deutschland: Ungleichheit in Karten - wo man gut und gerne wohnt (und wo nicht) - SPIEGEL ONLINE

Selbst in München sind 30K/Kopf im Schnitt, das ist verdammt viel im Vergleich zum Rest, vorallem dem Osten.
Das sind 2500 Brutto/Monat

Die erste Karte zeigt dir das verfügbare Einkommen. Also alles addiert und davon Steuern und Abgaben abgezogen. Stamberg: 34.987€ /12 =2915,58€ im Monat. Netto. Das ist etwas mehr als 4000€ Brutto wenn man alleine lebt.
Klar könnte man sagen blahrg das ist jetzt das best verdienende Gebiet im ganzen Land - aber das ist DA, es ist keine Summe die vom Himmel gefallen ist.
Ich lebe im selben Deutschland wie fast alle hier im Forum, kA wo du lebst :)
 
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Komm doch mal runter Atma.... Du bist ja heut unausstehlich. ^^
Es ist halt meine Meinung und ich finde diese Art von "Kopier- und Billigshop-Schutz" eine super Sache.
Wer sich gerne wie eine Weihnachtsgans ausnehmen lässt und bei den Machenschaften der Gaming Industrie wegschaut, der findet das selbstverständlich super. Dir ist nicht mehr zu helfen, jegliche Hoffnung ist verloren.

hast du´n Schuh gefressen oder was? Dein Kommentar ist so hilfreich wie ein Anruf beim Bum.....
Kannst du den den Assi-Dialekt noch weiter auspacken? Frag Google, es ist Fakt, dass es dem PC als Gaming Plattform besser als je zuvor geht.
 
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Klar könnte man sagen blahrg das ist jetzt das best verdienende Gebiet im ganzen Land - aber das ist DA, es ist keine Summe die vom Himmel gefallen ist.

Ja genau das ist doch der Punkt. Du suchst dir das Maximum raus und sagst "Hey! Deutschland ist Reich!". So funktioniert das nicht. Die überweltigende Mehrheit kann sich nicht mal ein Smartphone ohne Vertrag leisten.

Dafür wird die Spieleentwicklung immer komplexer.
Mehr hochauflösende Texturen, höher aufgelöste Modelle, mehr und neue Effekte, detailiertere Level, etc... Das alles kostet auch mehr Geld und Arbeitszeit.
Früher wurden Spiele von wenigeren Leuten/kleineren Gruppen programmiert.


Klar, es kommen aber auch immer mehr Fortsetzungen, die wiederum das Wiederverwenden von alten Sachen ermöglicht.
Es wird nur noch selten wirklich komlett neu entwickelt (ist ja auch nicht immer nötig), sondern "nur" weiterentwickelt. Das spart auch Geld.
 
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Der digitale Vertrieb hat die Margen leicht verdoppelt.

Was ist der Unterschied zwischen leicht verdoppelt und schwer verdoppelt?

Spaß beiseite, hast Du nen Quellennachweis für die Behauptung? Also dass sich die Margen durch digitalen Vertrieb verdoppelt haben? Bei Produktionskosten heutiger AAA Titel (Beispiel The Division: 120 Millionen) halte ich das für ein ziemliches Gerücht.

Spiele kostet heute dafür weit über 100€.

Ich hab noch nie in meinem Leben 100 EUR für ein Spiel ausgegeben, schon gar nicht "weit darüber". Und ich kaufe ziemlich viele Spiele. Irgendwas machst Du falsch.

Das was du heute für 60€ kaufst, ist nicht das selbe, wie damals Spiele für 60€.

Inwiefern? Ein 15 Jahre altes Far Cry unterscheidet sich kaum von einem aktuellen Far Cry, außer dass das neue deutlich aufwendiger produziert ist, gefühlt 1000 mal größer ist und viel besser aussieht. Trotzdem zahlt man heute wie früher 60 EUR dafür.


Was haben denn die Gewinne dieser beiden Ausnahmespiele mit meiner Argumentation zu tun? Ich schrieb doch nirgends, dass die Entwickler nix mehr verdienen. Ich schrieb lediglich, dass Deine Argumentation hinsichtlich immer teurer werdender Spiele schlicht und ergreifend komplett falsch ist und habe das entsprechend begründet. Dass die Spieleentwickler verdammt gut verdienen, hab ich nicht abgestritten. Wir leben (zum Glück) nicht im Sozialismus. Der Hersteller steht nicht in der Pflicht, seine Gewinne auf Dritte umzuverteilen.

Nochmal: Du bist einfach nur angefressen, weil Du nicht mehr wie ein Billigheimer am Graumarkt beziehen kannst. Ausgespielt. Jetzt musst auch Du wie jeder andere den normalen Preis zahlen. Und das nervt Dich. Deine Argumentation, mit der Du das zu kaschieren versuchst ist allerdings haltlos.
 
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Wer sich gerne wie eine Weihnachtsgans ausnehmen lässt und bei den Machenschaften der Gaming Industrie wegschaut, der findet das selbstverständlich super. Dir ist nicht mehr zu helfen, jegliche Hoffnung ist verloren.


Kannst du den den Assi-Dialekt noch weiter auspacken? Frag Google, es ist Fakt, dass es dem PC als Gaming Plattform besser als je zuvor geht.

Atma, das bezweifle ich nicht. Ich bin seit 30 Jahren PC-Gamer, ich bin der letzte, der sich über schlechte PC-Zahlen freut.
Du bist heute unausstehlich. Damit du doch beruhigen kannst bin ich raus, sonst wirds unschön.
 
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Na wieviele Kopien eines Top Games sind denn vor 15-20 Jahren verkauft worden, und wie viele heute?

Keine Verpackung, Datenträger, gedruckte Anleitung,
aber millionen von Keys die in der Herstellung was kosten? Nix.

In den 80ern haben sich Entwickler für ein paar tausend Zockern die Finger wundprogrammiert, unter Entwicklungsumgebungen die heute keiner mehr anpackt.

Die Publisher sind seit jeher die großen Nutznießer des digitalen Vertriebs und jetzt möchten sie ihre Gewinne noch mehr vervielfachen.

Nichts wird besser durch Exclusives, ausschalten des Zwischenhandels und freier Verkäufe.

Zum Glück kanns mir mittlerweile am ***** vorbeigehen, meine Augen taugen kaum noch für 1080p und meine Ohren nicht mehr als 15kHz.. Retrogames ich komme heim. :P
Oder ich angel die nächsten 10 Jahre in FC5, mir fehlen da noch die ganzen Fischerei Errungenschaften.
 
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Weil ich die Wahrheit über die Gaming Industrie sage bin ich unausstehlich? Ist die Wahrheit für ein paar Individuen hier so schwer zu ertragen oder woran liegt es?

Das Problem ist, dass Du Deine "Wahrheit" als die alleingültige hinstellst und Leuten, die Deiner Wahrheit (Meinung) widersprechen ziemlich mies von der Seite anfährst. Da musst Du dich nicht mal ansatzweise wundern, wenn Dir jemand sagt, Du seist unausstehlich.
 
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Ja genau das ist doch der Punkt. Du suchst dir das Maximum raus und sagst "Hey! Deutschland ist Reich!". So funktioniert das nicht. Die überweltigende Mehrheit kann sich nicht mal ein Smartphone ohne Vertrag leisten.

Maximum? Das ist das MITTLERE Einkommen dort. Klar haben einige Regionen etwas weniger, aber arm sind wir hier definitiv nicht. Die Russen verdienen 800€ Brutto, wir hier 4000€ Brutto - die Preise für deren Region sind deswegen so popelig. Wir können uns Spiele für 60€ leisten, die NICHT.
 
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Na wieviele Kopien eines Top Games sind denn vor 15-20 Jahren verkauft worden, und wie viele heute?

Keine Verpackung, Datenträger, gedruckte anleitung,
aber millionen von Keys die in der Herstellung was kosten? Nix.

Merkst Du selbst, oder? Also dass Deine Argumente irgendwie unausgegoren sind. Als wäre es mit der Herstellung von Keys getan. Wie gesagt, das Spiel The Division hat 120 Millionen bis zur Fertigstellung gekostet, und die Serverinfrastruktur, die seit Jahren aufrechterhalten wird, kostet hunderttausende im Monat. Und Division ist hier nicht die Ausnahme.

Ja, heute wird viel mehr verkauft, die Produktions- und Betriebskosten sind aber ebenso um ein vielfaches gestiegen. Dass unterm Strich trotzdem ein Gewinn übrig bleiben soll und muss, sollte selbstverständlich sein.

Ich hab manchmal das Gefühl, dass die Leute ihr Gehirn ausschalten, sobald bei Unternehmensgewinnen von Milliarden die Rede ist. So als sei das irgendwie grundsätzlich verwerflich oder schändlich. Stehen da nur ein paar Millionen, ist alles gut. Obwohl dort das Gleiche passiert, nur mit einer kleineren Skalierung.
 
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@cryptochrome
leicht -> von 20/30% Marge (Retail) auf 70% Marge (Steam/Digital) auf 100% eigener Store
Dann addiere mal alle Ingame Käufe, DLCs usw mit dem initalen Kaufpreis und du zahlt weit über 100€. Du willst doch richtig vergleichen oder? Also vollständiges Spiel vs vollständiges Spiel.
Far Cry 5 Gold Edition . PC . Ubisoft Store – DE - Weltkarte und OST fehlen immer noch
Kaufe Assassin’s Creed Odyssey Ultimate Edition . PC . Ubisoft Store - DE - gleiches wie oben
Und wir betrachten UVP, denn in einem geschlossenem Markt gibt es keine alternative, Release ohnehin nicht.
Das ist sogar Ubistore also 100% der Einnahmen gehen an den Publisher.

@Division
Tom Clancy's The Division hits 20 million players on second anniversary | VentureBeat
Das würde 6€ pro Spieler machen, dürfte ein leichtes sein, das zu erzielen.

cryon1c
Maximum der Landkreise. Es ist der reichste Landkreis <- dieses Maximum
In München zahlst du halt nicht 800€ für alles, wie in Russland, da zahlst du 1400 € für ne 50m² Wohnung, jeden Monat, ohne Essen usw.
 
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Das Problem ist, dass Du Deine "Wahrheit" als die alleingültige hinstellst und Leuten, die Deiner Wahrheit (Meinung) widersprechen ziemlich mies von der Seite anfährst. Da musst Du dich nicht mal ansatzweise wundern, wenn Dir jemand sagt, Du seist unausstehlich.
Das ist die Wahrheit und nicht nur meine simple Meinung.

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cryon1c
Maximum der Landkreise. Es ist der reichste Landkreis <- dieses Maximum
In München zahlst du halt nicht 800€ für alles, wie in Russland, da zahlst du 1400 € für ne 50m² Wohnung, jeden Monat, ohne Essen usw.

Und dann? Dann bleiben dir da noch 2000€ übrig. Die Russen haben 200€ übrig. Wer kann sich wohl ein 60€ Spiel leisten und wer nicht?

Die regionalen Preise machen Sinn. Wir haben das Geld, die Länder die es nicht haben, bekommen halt kleinere Preise. Und was machst du? Richtig, einen Key kaufen der für die arme Bevölkerung der Erde gedacht ist. Daran ist ja nix schlimmes, nur haben die Entwickler und Publisher nix davon.
Kann man schon machen, aber dann sollte man sich auch nicht wundern wenn das dicht gemacht wird wie gerade von Ubisoft.
 
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@cryptochrome
leicht -> von 20/30% Marge (Retail) auf 70% Marge (Steam/Digital)

Nochmal, woher nimmst Du diese Zahlen? Quelle?

Dann addiere mal alle Ingame Käufe, DLCs usw mit dem initalen Kaufpreis und du zahlt weit über 100€. Du willst doch richtig vergleichen oder? Also vollständiges Spiel vs vollständiges Spiel.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Ich verglich die Standard Edition von Far Cry 5 mit der von Far Cry 1. Beide Spiele sind vollständig, die komplette Kampagne lässt sich in beiden Spielen von vorne bis hinten durchspielen, es fehlt absolut nichts. DLCs etc. sind Add Ons. Die mag es früher in der Form nicht gegeben haben, das ändert aber nichts an der faktischen Tatsache, dass beide Far Cry Versionen 60 EUR kosten und beide zu diesem Preis vollständig waren.

Und wir betrachten UVP, denn in einem geschlossenem Markt gibt es keine alternative, Release ohnehin nicht.

Wieso geschlossener Markt? Ist Ubisoft der einzige Spielehersteller? Nein. Er macht das, was alle anderen Marktteilnehmer auch machen (um mal wieder zum Topic zurückzukehren): Er kontrolliert die Preise seiner eigenen Produkte. Nicht mehr und nicht weniger. Das macht jeder Autohersteller, jeder Computerhersteller, jeder Hersteller von Kaffeemaschinen. Nur bei Ubisoft ist das in der verkorksten Welt der Outrage Gamer ein Skandal.

Das ist sogar Ubistore also 100% der Einnahmen gehen an den Publisher.

Ja selbstverständlich. Wohin denn sonst? :lol:

@Division
Tom Clancy's The Division hits 20 million players on second anniversary | VentureBeat
Das würde 6€ pro Spieler machen, dürfte ein leichtes sein, das zu erzielen.

Mensch, Du redest Dich hier um Kopf und Kragen. Diese Spieler haben einmal Geld ausgegeben für das Spiel. Damit lassen sich die Produktionskosten mit Gewinn wieder einfahren, keine Frage. Dass der Betrieb einer Online-Spiele-Platform für 20 Millionen Spieler aber hunderttausende im Monat verschlingt (wenn nicht mehr), lässt Du an der Stelle geschickt außen vor. Das muss auch irgendwie bezahlt werden. Und trotzdem muss ein Gewinn übrig bleiben. Auch drei Jahre später noch.

Wenn Dir dieser Gedanke so arg zu wieder ist, dann empfehle ich die Umsiedlung in eines der wenigen verbliebenen sozialistischen Länder. Lass mal überlegen... Venezuela? Die sollen tolle Strände haben. Oder wie wärs mit Nord-Korea? Schickst Du uns ne Ansichtskarte? :D
 
AW: Das Ende der Spiele-Keys: Ubisoft gibt künftig keine Schlüssel mehr an Händler heraus

2000€ übrig:lol:
Komm doch bitte mal in der Realität an. Der normale nicht studierte Mensch (so die Mehrheit) hat sich nicht mal annähernd 1000€ am Ende des Monats übrig. Viele bringen gerade einmal so viel nach Steuern nachhaus.

@cryptochorme
zu der ersten Behauptung müsste ich suchen.. heute nicht mehr.

Ich vergleiche ein Spielkauf von früher, also 60€ mit ALLEM und einem Spielkauf von heute mit ALLEM -> 100€ und mehr

Geschlossender Markt -> Gebraucht gibt es ja nicht und andere Bezugsquellen gibt es ja dann nicht mehr (anders als bei Autos und deinen Beispielen) Und zu einem Golf kann ich etwas vergleichbares kaufen, zu einem Spiel nicht.
Man könnte jetzt sagen, läuft halt wie Buchpreisbindung, doch warum sollte ich sowas auch nur gut finden?


Und so eine Serverfarm legt man natürlich komplett neu an, für jedes Spiel, klar. Dann wären die Preise aber viel zu niedrig. Das läuft auf ein paar wenigen gemieteten Servern in Rechenzentren. Das Hosting kostet keine Millionen. Wie sollten sich denn bitte Millionen an Hostingkosten pro Game! pro Jahr refinanzieren? Sicher nicht mit 20 Millionen Spielern nach 2 Jahren, selbst wenn die 40€ einnahmen / Spieler generieren würden. Steam bietet ja genau diesen Dienst an, mit nur 30% des Kaufpreises. Das wäre vollkommen undenkbar, mit deiner Annahme.


Bisher sind deine Vergleiche alle Mist, kommt dann mal was von der außer sinnloses dagegen gerede? Kapitalistisch ist Ubi/Publisher handeln vollkommen OK. Ich bin auf der Verbraucher Seite und die ganze Entwicklung ist einfach nur fürn A****.
 
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AW: Das Ende der Spiele-Keys: Ubisoft gibt künftig keine Schlüssel mehr an Händler heraus

2000€ übrig:lol:
Komm doch bitte mal in der Realität an. Der normale nicht studierte Mensch (so die Mehrheit) hat sich nicht mal annähernd 1000€ am Ende des Monats übrig. Viele bringen gerade einmal so viel nach Steuern nachhaus.

Naja all zu viele nicht studierte haben wir nicht mehr, die Jugend stopft doch jede Uni voll und Handwerker gibt es immer weniger.
Vergiss nicht auf welches Publikum diese Angebote abzielen. Nicht auf "Nolifer" die im Keller bei Mutti wohnen, sondern auf moderne Leute die das schätzen und bereit sind Geld auszugeben für so was. Und davon haben wir hier mehr als genug.
Und 1000€ nach Steuern ist bei den aktuellen Preisen = Armut. Man hat dann kein Geld am Ende des Monats.
 
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Und dann? Dann bleiben dir da noch 2000€ übrig. Die Russen haben 200€ übrig. Wer kann sich wohl ein 60€ Spiel leisten und wer nicht?

Die regionalen Preise machen Sinn. Wir haben das Geld, die Länder die es nicht haben, bekommen halt kleinere Preise. Und was machst du? Richtig, einen Key kaufen der für die arme Bevölkerung der Erde gedacht ist. Daran ist ja nix schlimmes, nur haben die Entwickler und Publisher nix davon.
Kann man schon machen, aber dann sollte man sich auch nicht wundern wenn das dicht gemacht wird wie gerade von Ubisoft.

In welch "nützlichem" Job man soviel Geld verdient will ich garnicht wissen. 3400 netto....vielleicht als Lehrer im Westen. Unnützer Kram wie Versicherung oder andere Abzocker nicht mitgerechnet.

Ich als Krankenpfleger in Vollzeit habe mit viel Glück und weil ich gerade gebraucht werde am Ende des Monats mit Schicht, Wochenend und Feiertagszuschlag 2000 netto knapp raus. Wohnung, Essen, Auto, laufende Kosten nicht abgezogen.

Sorry aber das ist eine noch dümmere Milchmädchenrechnung als die von der Regierung (Durschnittslohn netto 2000 Euro). München, Bawü und andere Wohlstandsregionen sind nicht der Maßstab für den bundesdeutschen Durchschnitt. Im Osten gibts immernoch 20% weniger Lohn, dafür arbeiten wir 2-3h länger die Woche. Fair ne. Und bevor wieder so ein Klugscheißer kommt: Wir zahlen den Soli genauso wie ihr (wir profitieren natürlich zu Recht davon, immerhin hat eure Treuhand hier nach der Wende alles mit Absicht kaputtgemacht). Lebenshaltungskosten sind hier nahe Bayern übrigens in den letzten 5 Jahren auf bayrisches Niveau gestiegen. Die Löhne nicht.

2000 Euro übrig? Da weiß ich dann das die Ehefrau von Beruf Hausfrau und Gattin ist. 1 Kind und auf dem Rücken promoviert. Hat den Ingenieurs und Doktortitel gleich mitgeerbt.

Der Durchschnittsdeutsche hat am Ende des Monats mit Glück 100-200 Euro über. Das spart er dann für den Urlaub oder spezielle Kosten wie große Autoreperaturen.

Deswegen kauf ich Games nicht zum Vollpreis. Die Kröten die bleiben geb ich nicht für unfertigen Scheißdreck (Star Citizen oder jedes Releasegame) in Form von 70 Euro oder überteuerte Grafikkarten aus.
 
AW: Das Ende der Spiele-Keys: Ubisoft gibt künftig keine Schlüssel mehr an Händler heraus

Geschlossender Markt -> Gebraucht gibt es ja nicht und andere Bezugsquellen gibt es ja dann nicht mehr (anders als bei Autos und deinen Beispielen) Und zu einem Golf kann ich etwas vergleichbares kaufen, zu einem Spiel nicht.
Man könnte jetzt sagen, läuft halt wie Buchpreisbindung, doch warum sollte ich sowas auch nur gut finden?

Es wäre ein geschlossener Markt, wenn es nur einen Spieleentwickler gäbe. Du kannst aber jederzeit andere Spiele kaufen, wenn Du mit der Vermarktung der Spiele von Ubisoft nicht einverstanden bist. Wenn Dir der BMW zu teuer ist, kaufst Du halt nen Opel. Und Ubisoft schafft ja nicht den Verkauf über Dritte ab. Nur den Billig-Verkauf von ominös vom Laster gefallenen Keys.

Und so eine Serverfarm legt man natürlich komplett neu an, für jedes Spiel, klar. Dann wären die Preise aber viel zu niedrig. Das läuft auf ein paar wenigen gemieteten Servern in Rechenzentren. Das Hosting kostet keine Millionen. Wie sollten sich denn bitte Millionen an Hostingkosten pro Game! pro Jahr refinanzieren? Sicher nicht mit 20 Millionen Spielern nach 2 Jahren, selbst wenn die 40€ einnahmen / Spieler generieren würden. Steam bietet ja genau diesen Dienst an, mit nur 30% des Kaufpreises. Das wäre vollkommen undenkbar, mit deiner Annahme.

Selbstverständlich werden Server Ressourcen pro Spiel neu aufgebaut - das Konstrukt nennt sich Cloud Computing. Da werden keine physischen Server verwendet, sondern virtuelle - die je nach Bedarf dynamisch gestartet/gestoppt werden. Es ist auch in der Tat so, dass es nicht mit ein paar wenigen gemieteten Servern im Rechenzentrum getan ist. Die meisten Publisher hosten auf Amazon AWS. Schon mal in deren Preisliste geschaut? Mach mal, spaßeshalber. Da fällst Du vom Glauben ab.

Die Architektur der Spiele ist heute auch derart, dass viele der im Spiel notwendigen Berechnungen auf dem Server stattfinden. Das ist bei Multiplayer Spielen unumgänglich. Bei Division 2 werden z.B. pro Server Instanz nur 12 Spieler drauf gelassen. Du kannst Dir ausrechnen, wie viele Server Instanzen bei 20 Millionen Spielern notwendig sind. Und echt, wirf dann mal einen Blick in die Amazon AWS Preisliste!

Aber mit Compute und Storage alleine ist es da noch lange nicht getan. Du brauchst zusätzliche Infrastruktur wie z. B. Loadbalancer (die sich Cloud Provider wie Amazon ebenfalls fürstlich entlohnen lassen). Hinzu kommen die Traffic Kosten. Da ist nix mit Flat Rate. Da zahlst Du pro übertragener Dateneinheit, und zwar in beide Richtungen. Und das nicht zu knapp.

Also: Ja, moderne Infrastruktur die auf 20 Millionen Spieler skaliert kostet locker hunderttausende - pro Monat.

Die Kosten sinken natürlich mit der Zeit. Das ist ja ein Vorteil moderner, cloud-basierter Infrastruktur. Sie skaliert. Wenn die Anzahl der Spieler runter geht, wird die Anzahl der Server Instanzen dynamisch abgesenkt. Und umgekehrt.

Bisher sind deine Vergleiche alle Mist, kommt dann mal was von der außer sinnloses dagegen gerede? Kapitalistisch ist Ubi/Publisher handeln vollkommen OK. Ich bin auf der Verbraucher Seite und die ganze Entwicklung ist einfach nur fürn A****.

Mit Verlaub, aber das ist halt reichlich naiv :)
 
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Das mit der Zielgruppe.. ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dir da ganz folgen will. Von Schülern, über Azubis und Leuten, die gerade fertig wurden, hmm. Das sind eigentlich oft schwierige Jahre bis zum Ende der Ausbildung, wenn man nicht gerade bei den Eltern wohnt (die "Nolifer"?)

Anzahl der Studenten in Deutschland bis 2018/2019 | Statista
So mal die Studierendenzahl in den Raum geworfen. Ist halt fraglich, wie es mit absolventen Aussieht und in welchen Fachbereichen. MINT = easy Money. Bei sozialen Wissenschaften siehts da komplizierter aus mit viel Geld.
In meinen ersten beiden Semestern waren wir satte 150 Leute, ach dem dritte 50, nach dem sechsten 30. Wieviele absolviert haben kp :)
 
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