D5 vs AQ XT Ultimate

hallolo2_

PC-Selbstbauer(in)
Also ja es gibt in anderen Foren solche Themen aber die sind ziemlich veraltet(nicht die Foren) und die Threads beantworten mir nicht wirklich meine Fragen. Also wie schon oben zu sehen ist geht es mir um die Entscheidung zwischen der D5 und der XT Ultimate. Wichtig ist mir, dass sie LEISE ist bei einer tauglichen Förderleistung. Also die D5 hat zwar den Vorteil, dass es AGBAufsätze gibt(ja auch für die XT aber die sind einfach nicht schön und entkoppelt wird die D5 dann auch nicht) aber die XT hat einfach so viele Features, die auch sehr lockend sind. Beide Pumpen würden auf einem Shoggy Sandwich landen und das auf dem Boden der unteren Kammer eines Thermaltake Core X71 landen. Mich interessiert hauptsächlich, welche Pumpe bei einer tauglichen Förderleistung leiser ist. Tauglich bedeutet für mich, dass die Kühlung nicht behindert wird. Der Wiederstand ist nicht sonderlich groß: 420mm Radi,Cpu,Graka und PETG 13/10mm. Die D5 würde mir die Entwässerung einfacher machen und der Preis kommt ziemlich aufs gleiche raus, da ich bei der D5 einen Aufsatz brauche. Welche Pumpe würdet ihr nehmen?
 
Da die D5 meines Wissens nach leiser ist würde ich diese auch nehmen. Klar, die XT Ultra hat noch ein paar nette Features, aber ich bezweifle das man die braucht. Die sind eher nice-to-have als ein must-have.
 
Meine D5 schafft einen 3660er Radi (kein Tippfehler)und nur 8/2er Schläuchen bei 50% mit ausreichend Durchfluss zu versorgen. Dabei ist sie unhörbar aus 1m Abstand, obwohl sie sich außerhalb von meinem PC-Case befindet.
 
Meine D5 schafft einen 3660er Radi (kein Tippfehler)und nur 8/2er Schläuchen bei 50% mit ausreichend Durchfluss zu versorgen. Dabei ist sie unhörbar aus 1m Abstand, obwohl sie sich außerhalb von meinem PC-Case befindet.

Was hast du für Lüfter in deinem System, damit du sie unhörbar findest und auf wieviel Volt?
 
Eine "taugliche Förderleistung" haben definitiv beide, mehr als das.
Was die D5 leistet hat HisN ja bereits beschrieben, ich nutze die XT und kann einen großen Kreislauf (MoRa420, 3 Feinstrukturkühler, mehrere Hähne, Schnellkupplungen, Filter usw.) problemlos auf der Mindestdrehzahl betreiben, resultiert in 50-60 l/h Durchfluss.
 
Was hast du für Lüfter in deinem System, damit du sie unhörbar findest und auf wieviel Volt?

6 Silentwings geregelt nach Wassertemp, laufen im Winter in der Regel auf 4v, in den Seiten vom Radi.
2 200er im Deckel und aufm Boden vom Radiator, sind 800RPM-Lüfter, die hört man selbst auf 12v praktisch nicht.
5 Noctua 800RPM-Lüfter an der Lüftersteuerung vom Mainboard. Sind auf Silent gestellt. Keine Ahnung was die an Spannung bekommen und wie sie Touren. Sind selbst auf 12V schwer zu hören.
Netzteil-Lüfter fix auf 700 Touren. Den hört man deutlich *würg*
1 200er Corsair-Lüfter vom 600D in der Front, den hört man auch deutlich, egal wie er läuft *würg*

Das gute am Radi: Ist extern, kann man weiter weg stellen^^
Und noch etwas: Wir sind gerade aus der Stadt von der Hauptstraße weg aufs Dorf ins grüne gezogen. Kein Straßen-Lärm. Mehr so absolute Stille draußen.
 
6 Silentwings geregelt nach Wassertemp, laufen im Winter in der Regel auf 4v, in den Seiten vom Radi.
2 200er im Deckel und aufm Boden vom Radiator, sind 800RPM-Lüfter, die hört man selbst auf 12v praktisch nicht.
5 Noctua 800RPM-Lüfter an der Lüftersteuerung vom Mainboard. Sind auf Silent gestellt. Keine Ahnung was die an Spannung bekommen und wie sie Touren. Sind selbst auf 12V schwer zu hören.
Netzteil-Lüfter fix auf 700 Touren. Den hört man deutlich *würg*
1 200er Corsair-Lüfter vom 600D in der Front, den hört man auch deutlich, egal wie er läuft *würg*

Das gute am Radi: Ist extern, kann man weiter weg stellen^^
Und noch etwas: Wir sind gerade aus der Stadt von der Hauptstraße weg aufs Dorf ins grüne gezogen. Kein Straßen-Lärm. Mehr so absolute Stille draußen.
Darf ich das so verstehen, dass sie mit Silent Wings leiser als diese ist oder mit Corsair Lüfter leiser als die?
 
Der Corsair-Lüfter ist lauter.
Die Silent-Wings sind leiser.

Ich mach mal ein Video. Mal sehen ob man den Unterschied dort hören kann.
Edit: Ne kommt nicht rüber. Den Corsair hört man kaum und die Pumpe ... da hört man nur die Vibrationen die sie macht, weil die ich Gopro direkt auf ihr Gehäuse stelle. Die Pumpe hört man Null auf dem Video.
 
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Interessant ist, dass die objektiv gemessene Lautstärke (dba) bei der XT (minimal) niedriger ist. In meinen Vergleich 1-2db. Dennoch sagen viele im direkt Vergleich sei die XT lauter.

Die Art der Geräuschemission stört viele bei der XT, mich eingeschlossen. Ein brummiger,summiger Unterton während ich die D5 bis ~60 nicht hören kann. Die XT hat mich auf jeder Frequenz wahnsinnig gemacht
 
Ich hatte zwei D5 in Reihe verbaut, beide auf Stufe drei fast nicht hörbar und mit ausreichend viel Durchfluss.

MFG
 
Gute wahl.
Wenn du über einen aquaero steuern willst, brauchst du aber die aqua-computer variante :)
 
Ein Aquacomputer gibts erstmal nicht, da mit nem neuen Gehäuse + CustomWaKü das Budgdet erst mal aausgereitzt ist. Es wird warscheinlich eine Aquacomputer D5 mit USB die hat auch eine Aquabus Schnittstelle.
 
Ich finde allgemein das Thema Lautstärke völlig sinnlos, da jeder Mensch eine andere Empfindung der Lautstärke hat. Zur Leistung kann ich nur sagen das ich mit meiner AQ XT mehr als zu frieden bin, läuft auf 100% und ich höre sie, ich höre auch meine 8 Lüfter die auf 500-600RPM laufen, da der PC oben auf dem Tisch steht.
 
Bei mir waren mal 3 in Reihe verbaut und bekam ein Durchfluss von knapp 220l/min hin, ob es sinn macht sein mal dahin gestellt aber es sah in meinem Case sehr gut aus. ;) Ich würde jederzeit eine D5 der XT vorziehen. Hatte die XT auch mal aber war nicht so mein Fall. Erstens sieht sie nicht so schick aus und vom Durchfluss, ist zwar unwichtig wie hoch der Durchfluss ist, kam nicht viel. Die ganzen Extras die die XT biete kann man mit einem Aquaero nachrüsten. Somit sollte das auch kein Problem sein. Hörbar sind die D5 auch nur wenn Sie auf voller Leistung laufen. Musst halt selbst entscheiden was wichtig für dich ist. Die günstigere Variante scheint aber die XT zu sein.
 
Ich weiß nicht ob es niemandem auffällt, aber hier wird ständig mit der AS XT Ultra argumentiert. Die AS XT ULTIMATE, zu der hallolo2_ Meinungen sucht ist noch gar nicht auf dem Markt ;). Von daher kann es dazu keine Erfahrungsberichte geben. Trotz der verbesserten Motorsteuerung wegen der aquacomputer verspricht die Lautstärke reduziert zu haben, glaube ich zwar auch nicht, dass dem in nennenswertem Umfang so ist, da an der Mechanik nichts geändert wird, aber es ist dennoch müßig über ungelegte Eier zu diskutieren. Im Übrigen kann man die D5 imho auch nur dann wirklich zu den leisen Pumpen zählen, wenn man sie maximal etwa auf Stufe 2 betreibt. In diesem Zustand ist ihre Kennlinie viel viel flacher als die zu der die Kenndaten bei Nennleistung auf Stufe 5 und 12V gehören. Eine D5 auf Stufe zwei ist also keine sonderlich starke Pumpe mehr - aber eine zumindest subjektiv und mit einem vernünftigen Deckel betrieben einigermaßen leise. Auch die AS-XT (egal ob Ultra oder ULTIMATE) wird man aber nicht bei Nennleistung fahren - allerdings kann man hier die ihre Kennlinie automatisch anpassen lassen, was besonders bei restriktiven Kreisläufen eine Maximierung des Volumenstroms zulässt, aber nicht unbedingt den Punkt darstellt, bei dem die niedrigste Lautstärke erreicht wird. Manuell geregelt, hat man jedenfalls das gleiche Phänomen wie bei der D5 - die Kennlinie flacht mit sinkender Frequenz immer stärker ab. Bei 50Hz, entspricht eine AS-XT strömungsmechanisch einer verhältnismäßig schwachen (aber relativ leisen) Eheim 1046 230V. Jedenfalls wird man im Regelfall auch hier so oder so nicht mit der Nennleistung arbeiten und vergleicht daher zwei Arbeitspunkte die sich abhängig vom Kreislauf irgendwo nebulös in den Kennlinienfeldern der beiden Pumpen verstecken und das bringt mich zum nächsten Punkt: Dem "tauglichen" Volumenstrom (also Durchfluss).

Grundsätzlich ist der Durchfluss in der ganz überwiegenden Mehrzahl aller Systeme (um nicht zu sagen fast aller), keine Kenngröße die bezüglich der Kühlleistung des Systems eine entscheidende Bedeutung hat, sobald der Bereich der laminaren Strömung innerhalb der Kühlstrukturen der Kühler sicher überschritten ist. Dieser Punkt ist mit heutigen Kühlern aber in der Regel bereits bei ca. 30l/h sicher erreicht (im Übrigen auch mit den allermeisten älteren Modellen), was selbst in großen Kreisläufen mit vielen Kühlern und anderen Widerstand erzeugenden Komponenten bereits mit sehr schwachen Wakü-Pumpen locker erreicht wird. Steigender Turbulenzgrad in den Kühlstrukturen verbessert den Wärmeübergang zwar noch etwas, aber dieser Effekt läuft mit steigendem Volumenstrom asymptotisch gegen einen Grenzwert der vor allem von der Effektivtät der Kühlstrukturen bestimmt wird. Jedenfalls hat sich aus diesem Grund die immer noch gültige Faustregel etabliert, die besagt, dass es nicht lohnt einen Volumenstrom über 60l/h anzustreben, sofern dies nicht ohne negative Nebenwirkungen (insb. erhöhte Pumpenlautstärke, erhöhter Wärmeeintrag durch die Pumpe) zu haben ist. Mit den zwar nur noch geringfügig stattfindenden Effizienzverbesserungen bei den Kühlern über die letzten Jahre hinweg, könnte man die Grenze dieser Regel auch bei 50l/h veranschlagen, aber grundsätzlich ist das ungefähr der Bereich ab dem eine darüber hinaus gehende Volumenstromsteigerung immer unter dem Aspekt betrachtet werden sollte, ob man die möglichen negativen Nebenwirkungen tatsächlich für einen Effekt akzeptieren will, der sich wenn überhaupt nur am Rande der Messbarkeitsgrenze abspielt. Je höher man den Volumenstrom treibt, desto weniger verbessert sich damit der Wärmeübergangskoeffizient, desto stärker sind aber die Nebenwirkungen, was im Falle der Pumpenabwärme sogar soweit gehen kann, dass der Effekt ins Negative umschlägt (wobei das i. d. R. nur bei unzureichender Rückkühlung - sprich zu wenig oder zu schlecht belüfteter Radiatorfläche messbar werden würde). Wenn aber ein leises System im Fokus liegt, ist ein im obigen Sinne "tauglicher" Volumenstrom also im Bereich bis max. 60l/h zu verorten, welcher mit so gut wie jeder Pumpe erreichbar ist, wenn der Kreislauf nicht gerade gigantische Ausmaße mit einer Vielzahl restriktiver Kühler etc. annimmt. Der geplante Kreislauf von hallolo2_ sollte diesbezüglich jedenfalls keinerlei Herausforderung für fast alle am Markt befindlichen Wakü-Pumpen darstellen. Mit allen sollte man hier Volumenströme im Bereich dessen erreichen was man üblicher Weise als vernünftig ansehen kann. Lediglich, wie weit man die jeweilige Pumpe dafür herunter regeln muss ist offen, weil dies eben vom Kreislauf und vom Kennlinienfeld der Pumpen abhängt.

Die Frage wie sich im Wakü-Kreislauf von hollolo2_ nun eine auf Drehzahl X herunter geregelte D5 mit einem nicht weiter spezifizierten Deckel, im Gegensatz zu einer ebenfalls in einem unbekannten Arbeitspunkt fahrenden und noch nicht mal auf dem Markt befindlichen AS-XT ULTIMATE hinsichtlich seines subjektiven Hörempfindens schlagen wird, lässt sich aber auch mit obigen Erkenntnissen nicht ansatzweise beantworten. Was man lediglich sagen kann: Beide Pumpen sind leistungsmäßig so stark überdimensioniert, dass ein deutlich herunter geregelter Betrieb im geplanten Kreislauf mit beiden bei Volumenströmen die mehr als ausreichend sind möglich ist. Die Geräuschcharakteristik (also das Frequenzspektrum) von Laing D5 und Eheim 1046 (unabhängig vom Modell) ist grundsätzlich ein etwas unterschiedliches und müsste im Prinzip auch für unterschiedlichen Drehzahlen bzw. Frequenzen einzeln bewertet werden. Von der grundlegenden Geräuschcharakteristik haben sich Eheim-1046-basierte Pumpen bislang meist als diejenigen erweisen, die zwar wenig hochfrequente Anteile haben aber dafür eher brummig und klanglich eher grob wirken, während die Laings (die D5 jedoch etwas weniger als die DDC) eher mit hochfrequenten Nebengeräuschen auf sich aufmerksam machen. Was nun aber für das individuelle Gehör angenehmer wirkt, kann man wirklich nur selbst herausfinden - und noch dazu verändert sich auch der eigene Höreindruck mit dem Alter ;). Welche der beiden Pumpen also als leiser empfunden wird, kann man im Vorfeld definitiv nicht sagen und für einen (zumindest für das Gehör des TE) aussagekräftigen Vergleich müsste er beide Pumpen abwechselnd im gleichen Kreislauf verbauen, sie jeweils auf den gleichen Volumenstrom herunter regeln und dann entscheiden. <- zugegeben bei den vorgeschlagenen Kandidaten inkl. Zubehör eine etwas kostspielige Angelegenheit und ohnehin erst möglich wenn die AS-XT ULTIMATE verfügbar ist :D.
 
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Ich weiß nicht ob es niemandem auffällt, aber hier wird ständig mit der AS XT Ultra argumentiert. Die AS XT ULTIMATE, zu der hallolo2_ Meinungen sucht ist noch gar nicht auf dem Markt ;). Von daher kann es dazu keine Erfahrungsberichte geben. Trotz der verbesserten Motorsteuerung wegen der aquacomputer verspricht die Lautstärke reduziert zu haben, glaube ich zwar auch nicht, dass dem in nennenswertem Umfang so ist, da an der Mechanik nichts geändert wird, aber es ist dennoch müßig über ungelegte Eier zu diskutieren. Im Übrigen kann man die D5 imho auch nur dann wirklich zu den leisen Pumpen zählen, wenn man sie maximal etwa auf Stufe 2 betreibt. In diesem Zustand ist ihre Kennlinie viel viel flacher als die zu der die Kenndaten bei Nennleistung auf Stufe 5 und 12V gehören. Eine D5 auf Stufe zwei ist also keine sonderlich starke Pumpe mehr - aber eine zumindest subjektiv und mit einem vernünftigen Deckel betrieben einigermaßen leise. Auch die AS-XT (egal ob Ultra oder ULTIMATE) wird man aber nicht bei Nennleistung fahren - allerdings kann man hier die ihre Kennlinie automatisch anpassen lassen, was besonders bei restriktiven Kreisläufen eine Maximierung des Volumenstroms zulässt, aber nicht unbedingt den Punkt darstellt, bei dem die niedrigste Lautstärke erreicht wird. Manuell geregelt, hat man jedenfalls das gleiche Phänomen wie bei der D5 - die Kennlinie flacht mit sinkender Frequenz immer stärker ab. Bei 50Hz, entspricht eine AS-XT strömungsmechanisch einer verhältnismäßig schwachen (aber relativ leisen) Eheim 1046 230V. Jedenfalls wird man im Regelfall auch hier so oder so nicht mit der Nennleistung arbeiten und vergleicht daher zwei Arbeitspunkte die sich abhängig vom Kreislauf irgendwo nebulös in den Kennlinienfeldern der beiden Pumpen verstecken und das bringt mich zum nächsten Punkt: Dem "tauglichen" Volumenstrom (also Durchfluss).

Grundsätzlich ist der Durchfluss in der ganz überwiegenden Mehrzahl aller Systeme (um nicht zu sagen fast aller), keine Kenngröße die bezüglich der Kühlleistung des Systems eine entscheidende Bedeutung hat, sobald der Bereich der laminaren Strömung innerhalb der Kühlstrukturen der Kühler sicher überschritten ist. Dieser Punkt ist mit heutigen Kühlern aber in der Regel bereits bei ca. 30l/h sicher erreicht (im Übrigen auch mit den allermeisten älteren Modellen), was selbst in großen Kreisläufen mit vielen Kühlern und anderen Widerstand erzeugenden Komponenten bereits mit sehr schwachen Wakü-Pumpen locker erreicht wird. Steigender Turbulenzgrad in den Kühlstrukturen verbessert den Wärmeübergang zwar noch etwas, aber dieser Effekt läuft mit steigendem Volumenstrom asymptotisch gegen einen Grenzwert der vor allem von der Effektivtät der Kühlstrukturen bestimmt wird. Jedenfalls hat sich aus diesem Grund die immer noch gültige Faustregel etabliert, die besagt, dass es nicht lohnt einen Volumenstrom über 60l/h anzustreben, sofern dies nicht ohne negative Nebenwirkungen (insb. erhöhte Pumpenlautstärke, erhöhter Wärmeeintrag durch die Pumpe) zu haben ist. Mit den zwar nur noch geringfügig stattfindenden Effizienzverbesserungen bei den Kühlern über die letzten Jahre hinweg, könnte man die Grenze dieser Regel auch bei 50l/h veranschlagen, aber grundsätzlich ist das ungefähr der Bereich ab dem eine darüber hinaus gehende Volumenstromsteigerung immer unter dem Aspekt betrachtet werden sollte, ob man die möglichen negativen Nebenwirkungen tatsächlich für einen Effekt akzeptieren will, der sich wenn überhaupt nur am Rande der Messbarkeitsgrenze abspielt. Je höher man den Volumenstrom treibt, desto weniger verbessert sich damit der Wärmeübergangskoeffizient, desto stärker sind aber die Nebenwirkungen, was im Falle der Pumpenabwärme sogar soweit gehen kann, dass der Effekt ins Negative umschlägt (wobei das i. d. R. nur bei unzureichender Rückkühlung - sprich zu wenig oder zu schlecht belüfteter Radiatorfläche messbar werden würde). Wenn aber ein leises System im Fokus liegt, ist ein im obigen Sinne "tauglicher" Volumenstrom also im Bereich bis max. 60l/h zu verorten, welcher mit so gut wie jeder Pumpe erreichbar ist, wenn der Kreislauf nicht gerade gigantische Ausmaße mit einer Vielzahl restriktiver Kühler etc. annimmt. Der geplante Kreislauf von hallolo2_ sollte diesbezüglich jedenfalls keinerlei Herausforderung für fast alle am Markt befindlichen Wakü-Pumpen darstellen. Mit allen sollte man hier Volumenströme im Bereich dessen erreichen was man üblicher Weise als vernünftig ansehen kann. Lediglich, wie weit man die jeweilige Pumpe dafür herunter regeln muss ist offen, weil dies eben vom Kreislauf und vom Kennlinienfeld der Pumpen abhängt.

Die Frage wie sich im Wakü-Kreislauf von hollolo2_ nun eine auf Drehzahl X herunter geregelte D5 mit einem nicht weiter spezifizierten Deckel, im Gegensatz zu einer ebenfalls in einem unbekannten Arbeitspunkt fahrenden und noch nicht mal auf dem Markt befindlichen AS-XT ULTIMATE hinsichtlich seines subjektiven Hörempfindens schlagen wird, lässt sich aber auch mit obigen Erkenntnissen nicht ansatzweise beantworten. Was man lediglich sagen kann: Beide Pumpen sind leistungsmäßig so stark überdimensioniert, dass ein deutlich herunter geregelter Betrieb im geplanten Kreislauf mit beiden bei Volumenströmen die mehr als ausreichend sind möglich ist. Die Geräuschcharakteristik (also das Frequenzspektrum) von Laing D5 und Eheim 1046 (unabhängig vom Modell) ist grundsätzlich ein etwas unterschiedliches und müsste im Prinzip auch für unterschiedlichen Drehzahlen bzw. Frequenzen einzeln bewertet werden. Von der grundlegenden Geräuschcharakteristik haben sich Eheim-1046-basierte Pumpen bislang meist als diejenigen erweisen, die zwar wenig hochfrequente Anteile haben aber dafür eher brummig und klanglich eher grob wirken, während die Laings (die D5 jedoch etwas weniger als die DDC) eher mit hochfrequenten Nebengeräuschen auf sich aufmerksam machen. Was nun aber für das individuelle Gehör angenehmer wirkt, kann man wirklich nur selbst herausfinden - und noch dazu verändert sich auch der eigene Höreindruck mit dem Alter ;). Welche der beiden Pumpen also als leiser empfunden wird, kann man im Vorfeld definitiv nicht sagen und für einen (zumindest für das Gehör des TE) aussagekräftigen Vergleich müsste er beide Pumpen abwechselnd im gleichen Kreislauf verbauen, sie jeweils auf den gleichen Volumenstrom herunter regeln und dann entscheiden. <- zugegeben bei den vorgeschlagenen Kandidaten inkl. Zubehör eine etwas kostspielige Angelegenheit und ohnehin erst möglich wenn die AS-XT ULTIMATE verfügbar ist :D.

Erst mal danke für die lange Antwort

Ich habe gesehen, dass man auch ein Upgradekit kaufen kann, wo man dann nur die Elektronik wechselt und dann eine Ultimate hat und ich glaube, dass sich deswegen mechanisch so gut wie fast nichts geändert hat.
 
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Erst mal danke für die lange Antwort

Habe bei Aquatuning gesehen, dass man auch ein Upgradekit kaufen kann, wo man dann nur die Elektronik wechselt und dann eine Ultimate hat und ich glaube, dass sich deswegen mechanisch so gut wie fast nichts geändert hat.
Nicht ganz. Wie man im Video sieht wurde die Pumpe ein wenig verändert, sodass sie bei niedrigen Drehzahlen etwas leiser ist (oder leiser sein soll).
Allerdings wirst du alle Features wohl auch haben wenn du dir einfach ein Aquaero dazu kaufst.
 
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