Custom Wasserkühler für einen Dinosaurier...

Xyrian

Freizeitschrauber(in)
Custom Wasserkühler für einen Dinosaurier...

Hallo und guten Abend, liebe Community.

Ich bin hier zwar schon seit Jahren Mitglied, aber seit fast drei Jahren nun kaum noch aktiv. Abschluss, Studium etc...
Aber jetzt plane ich ein kleines Projekt, über das ich schon lange nachgedacht habe. Es handelt sich um einen Wasserkühler für mein 780i.
Nun werden einige sagen, was interessiert uns das, wir wollen QUAD TITAN Kühler sehen, aber ich habe Anlass zu der Vermutung, dass mein Vorhaben doch ein wenig Interesse erweckt.
Und zwar folgendes: Ich möchte für meine Kühler etwas neues probieren, was anderes als das übliche CNC-Fräsen, nämlich Lasersintern.
Wem das kein Begriff ist: Beim Lasersintern wird das Objekt Schicht für Schicht aus Plastikpulver zusammen gebacken, einfach gesagt. Ich verliere später noch ein paar Worte dazu.
Ich habe aufmerksam recherchiert und will es nun auf einen Versuch ankommen lassen. Dafür beginne ich zunächst mit einem Spannungswandlerkühler:
Kühlkörper Basis.png
Der untere Teil ist Kupfer, der obere Teil schwarzes Polyamid. Das Design lehnt sich an andere Modelle an, die für dieses Mainboard gedacht sind.
Jedenfalls: Das Top ist bereits bestellt, das Lieferdatum ist der 8.3., bis dahin sollten auch die O-Ringe, die ich bestellt habe, sowie die M3 Inbusschrauben da sein. Bilder gibts selbstredend dann auch welche ;)

Nochmals: Ich plane kein episches Projekt, ich werde zunächst nur die Möglichkeiten des Lasersinterns in diesem speziellen Fall untersuchen. Innovationen gibts, sowie die Tauglichkeit unter Beweis gestellt ist. :devil:

Und jetzt, warum das ganze? So ein Ding hätte man ja auch Fräsen lassen können... Ja und nö.
Hätte man machen können, wäre aber teuer geworden. Zumindest teurer als meine Planung vorsieht.
Ich habe für dieses kleine Teil lediglich acht Euro gelöhnt, dazu kommen nochmal zwei Euro für den O-Ring sowie ein paar Cent für Schrauben und ein passendes Stück Kupfer.
Aber noch ist alles graue Theorie. Ich weiß weder, ob das Material etwas taugt, noch, ob mein Design sinnvoll ist. Außerdem werde ich das Teil sobald es hier ist unter Umständen noch imprägnieren müssen, da ich nicht weiß, ob es dicht hält.
Aber, wenn, und nur wenn, das Verfahren meine Erwartungen erfüllt, dann wird das Bombe, das sag ich euch. Wir reden hier über im Material eingebettete Kanäle für die Flüssigkeit oder über beliebige Strukturen auf der Oberfläche der Kühler. Es gäbe kaum Limits! Denkt drüber nach...

So, das wars vorerst von mir. Weitere Neuigkeiten folgen, sowie es welche gibt :P

Gruß Xyrian

P.S.: Bestellt habe ich bei Sculpteo. Fragt das Internet danach, und ihr werden fündig. Ich poste besser keinen Link, ich weiß nicht, ob ich das darf. :huh:
 
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die kunststoffprinter kann man sich auch schon für den hausgebrauch kaufen.
ne amerikanische firma,hat die machienen verkleinert und für privatpersonen interessant gemacht.
kosten wird so ne kiste ca 1500 dollar.
damit kann man alles herstellen,was man will.es gibt auch schon foren,wo die matrizen für alle möglichen gegenstände getauscht und
runtergeladen werden können.
 
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Klingt net ;) Ich freu mich drauf, die Materialkosten klingen nett.

So wie ich das sehe hast du ein Kupfer-Plättchen und ein Kunststoff-Oberteil, in dem die Rinne ist, in der das Wasser läuft. Bei kleinen Kühlern für Chipsatz, SpaWas und RAMs könnte das sicher gut funktionieren. Bei Dingen, die mehr Wärme abgeben, könnte es schwierig werden, da du die nötige Fläche zur Wärmeabgabe nicht so gut hinbekommen wirst.
 
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Hi erstmal, schön, dass euch mein Vorhaben interessiert :D

die kunststoffprinter kann man sich auch schon für den hausgebrauch kaufen.
ne amerikanische firma,hat die machienen verkleinert und für privatpersonen interessant gemacht.
kosten wird so ne kiste ca 1500 dollar.
damit kann man alles herstellen,was man will.es gibt auch schon foren,wo die matrizen für alle möglichen gegenstände getauscht und
runtergeladen werden können.

Ich weiß, der Anbieter bei dem ich das in Auftrag gegeben hab hat auch eine riesige Sammlung an Modellen zur Auswahl. Die machen sogar Tassen aus richtiger Keramik... O.o Aber nichts dabei, das mir hier was geholfen hätte ;)

Klingt net ;) Ich freu mich drauf, die Materialkosten klingen nett.

So wie ich das sehe hast du ein Kupfer-Plättchen und ein Kunststoff-Oberteil, in dem die Rinne ist, in der das Wasser läuft. Bei kleinen Kühlern für Chipsatz, SpaWas und RAMs könnte das sicher gut funktionieren. Bei Dingen, die mehr Wärme abgeben, könnte es schwierig werden, da du die nötige Fläche zur Wärmeabgabe nicht so gut hinbekommen wirst.

Ich weiß, aber ich denk nicht, dass bei dem Board derartig viel Abwärme rumkommt. Ich dremel vielleicht noch Rinnen ins Material, aber ich denke, das wird nicht nötig werden. Prozessorkühler wären natürlich weitaus aufwändiger, GraKakühler auch, das wird man um Fräsen nicht rumkommen. Aber Prozessorkühler gibts ja wie Sand am Meer, da muss man nicht selbst was machen :)

Gruß Xyrian
 
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Aber Prozessorkühler gibts ja wie Sand am Meer, da muss man nicht selbst was machen

Naja, wo ist den da der Bastel-Drang? :devil:

Das der Chipsatz nicht so viel Abwärme produziert, ist klar, hab ich ja auch schon so geschrieben.

kosten wird so ne kiste ca 1500 dollar.
"nur" 1500 Dollar, dafür kannst du auch ne CNC-Fräse selber bauen, gibts ja genug Leute, die das machen ;)
 
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"nur" 1500 Dollar, dafür kannst du auch ne CNC-Fräse selber bauen, gibts ja genug Leute, die das machen ;)
Hmm...
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Gruß Xyrian
 

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Du solltest nicht klassisch sintern sonst hast du immer Luft/Gaseinschlüsse die die Wärmeleitfähigkeit erheblich reduzieren sondern selektiv-Laserschmelzen. Für Kupfer brauchst du da aber schon eine ziemlich... anspruchsvolle Anlage.

Gegenüber "klassischem" (CNC-) Fräsen ist das Verfahren natürlich um einiges aufwendiger und teurer bietet aber gleichzeitig (in dieser Anwendung) keine wesentlichen Vorteile.

Ich würde davon abraten es sei denn du hast zufällig eine high-End SLM Anlage herumstehen und keine CNC Fräse.

Den Deckel kannst du natürlich 3D Drucken wenn du einfachen Zugang zu einem 3D Drucker hast aber fräsen ist auch hier keine schlechtere Option.


Edit: für einen einfachen Chipsatzkühler ist wohl auch ein gesinterter Kühler gut genug aber natürlich ebenfalls schlechter als ein gefräster.
 
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AW: Custom Wasserkühler für einen Dinosaurier...

Du solltest nicht klassisch sintern sonst hast du immer Luft/Gaseinschlüsse die die Wärmeleitfähigkeit erheblich reduzieren sondern selektiv-Laserschmelzen. Für Kupfer brauchst du da aber schon eine ziemlich... anspruchsvolle Anlage.

Gegenüber "klassischem" (CNC-) Fräsen ist das Verfahren natürlich um einiges aufwendiger und teurer bietet aber gleichzeitig (in dieser Anwendung) keine wesentlichen Vorteile.

Ich würde davon abraten es sei denn du hast zufällig eine high-End SLM Anlage herumstehen und keine CNC Fräse.

Den Deckel kannst du natürlich 3D Drucken wenn du einfachen Zugang zu einem 3D Drucker hast aber fräsen ist auch hier keine schlechtere Option.


Edit: für einen einfachen Chipsatzkühler ist wohl auch ein gesinterter Kühler gut genug aber natürlich ebenfalls schlechter als ein gefräster.

Ich hab mich vielleicht verwirrend ausgedrückt: NUR der Deckel wird gesintert. Metallsintern kostet mehr wie mein PC momentan noch wert ist :ugly:
Den Kupferteil feil ich mir selbst zusammen, so komplex ist der nicht. Andere Teile würde ich gerne wasserstrahlschneiden lassen, aber ich weiß nicht ob das was wird.

Ich sehe einfach nur gigantisches Potenzial für das Verfahren, aber das seht ihr dann wenn ich im Projekt weiter bin.

Gruß Xyrian
 
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So, ein Update:
Heute kam das frisch gedruckte Plastikteil. Erstmal ein BILD:
CIMG6654.JPG
Ich habe leider im Moment keine Zeit für ein anständiges Update, aber ich wollte euch auf dem laufenden halten ;)
Das Material ist in echt weitaus weniger körnig als es auf dem Foto erscheint. Es ist sehr leicht und fühlt sich ein bisschen an wie festes Styropor. Ich denke, es wird als Material taugen, aber das wird sich zeigen, sobald meine O-Ringe angekommen sind. Die lassen nämlich noch auf sich warten :schief:

Morgen kommt mehr, aber heute bin ich im Stress.

GRuß Xyrian
 
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Wie hast du das mit den G1/4"-Gewinden vor. Sind die mit gedruckt, willst du sie schneiden, oder versuchst du es mit einem Anschluss als selbstschneidende bzw. - drückende Schraube?
Wenn du sagst, es fühlt sich an wie festes Styropor, lässt das ja nicht unbedingt auf einen Werkstoff schließen, der sich eignet um darin mit BSP-Gewinden zu arbeiten...

Bin jedenfalls gespannt was daraus wird. Sollte die Festigkeit ausreichen um mit G1/4"-Gewinden sicher arbeiten zu können, wird´s interessant. Hab da zwar etwas Zweifel, aber vllt. lassen sich die ja ausräumen.
Welche O-Ring Größe brauchst du denn?
 
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Sind da denn schon Gewinde drin? Das ganze sieht ja wirklich schon sehr rau aus. Kann man das nicht noch irgendwie überziegen? In einen Lack tunken oder so, damit die Oberfläche glatter aussieht. Ansonsten, ist das auch stabil? Wenn du das als festes Styropor beschreibst, kommt bei mir rüber, dass man das einfach zerbrechen könnte.
 
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Sind da denn schon Gewinde drin? Das ganze sieht ja wirklich schon sehr rau aus. Kann man das nicht noch irgendwie überziegen? In einen Lack tunken oder so, damit die Oberfläche glatter aussieht. Ansonsten, ist das auch stabil? Wenn du das als festes Styropor beschreibst, kommt bei mir rüber, dass man das einfach zerbrechen könnte.

Nein, keine Gewinde. Die hab ich heute geschnitten, aber dazu gleich mehr. Rauh ja, aber das wirkt wie gesagt in echt wesentlich glatter als auf dem Bild. Überzug könnte man versuchen, aber das ist mir im Moment noch relativ egal. Sculpteo bietet an, die Dinger zu polieren, aber das muss ich mir in Ruhe ansehen. Stabilität ist der Hammer, aber auch dazu gleich noch mehr.


Wie hast du das mit den G1/4"-Gewinden vor. Sind die mit gedruckt, willst du sie schneiden, oder versuchst du es mit einem Anschluss als selbstschneidende bzw. - drückende Schraube?
Wenn du sagst, es fühlt sich an wie festes Styropor, lässt das ja nicht unbedingt auf einen Werkstoff schließen, der sich eignet um darin mit BSP-Gewinden zu arbeiten...

Bin jedenfalls gespannt was daraus wird. Sollte die Festigkeit ausreichen um mit G1/4"-Gewinden sicher arbeiten zu können, wird´s interessant. Hab da zwar etwas Zweifel, aber vllt. lassen sich die ja ausräumen.
Welche O-Ring Größe brauchst du denn?

Ich will die von Hand schneiden, weil ioch nicht wusste, wie präzise der Druckvorgang ist. Nach meinen heutigen Erfahrungen muss ich sagen, dass mein nächstes Teil die Gewinde wahrscheinlich mitgedruckt bekommt.

So, wie versprochen heute mein Erfahrungsbericht.
Erstmal noch ein paar Out-of-the-Box Bilder, dafür war gestern leider keine Zeit mehr, deshalb liefere ich diese heute nach:
k-CIMG6654.JPG k-CIMG6655.JPG k-CIMG6656.JPG

Hier die Unterseite mit dem Kanal und der Einbettung für den O-Ring (nennt man das so? Ich hoffe, ihr wisst was gemeint ist). Hier ist auf der rechten Seite ein Fehler, die EInbettung ist zu schmal, warum auch immer. ICh werde das bei Gelegenheit mit dem Dremel fixen.
attachment.php



So, nun zu erfreulicheren Neuigkeiten: Gewinde sind drin, und das Material hält BOMBENFEST.


k-CIMG6665.JPG k-CIMG6666.JPG k-CIMG6667.JPG k-CIMG6668.JPG


Es ist ein seltsames Material, mit nichts zu vergleichen, was ich schonmal in Händen hatte. Porös, ultraleicht, fühlt sich weich an. Nun gut, ich also mit dem Teil in den Keller, und angefangen Gewinde zu schneiden.
Ich hatte bereits zu dem Zeitpunkt ein mulmiges Gefühl, eben weil es sich so weich angefühlt hat, dieses war jedoch völlig unbegründet. Das Zeug ist zwar relativ weich an der Oberfläche, aber man kann es zum Beispiel mit dem Fingernagel wenig bis garnicht eindrücken. Entsprechende Versuche resultierten in glänzenden Stellen auf der Oberfläche und in furchtbarer Pein durch abgebrochene Fingernägel :ugly:
Beim Gewindeschneiden musste ich feststellen, dass das Zeug obendrein noch zäh wie Juchte ist. Der Schneider, obwohl scharf wie ein Rasiermesser, hat das Material mehr oder minder nur verformt. Man kann auf dem dritten Bild von rechts das dadurch entstandene Problem sehen: Der Schneider drückt das Material zur Seite (wobei er fast steckengeblieben wäre), wodurch die Gewindegänge nicht so tief sind, wie sie eigentlich sein müssten, und das ganze Teil verformt sich dadurch, wenn man die Fittings einschraubt. Die Unterseite ist jetzt vielmehr konkav, und ich bin mir nicht sicher, ob der Kühler noch so abdichtet, wie ich das geplant hatte. Schlimmstenfalls muss ein Viertelmillimeter abgeschliffen werden, aber wozu sich jetzt schon verrückt machen, ich hab ja noch nichtmal die O-Ringe, an die Schrauben und das Kupfer ist sowieso noch nicht zu denken. Dazu muss ich noch sagen, dass ich notgedrungen nur eine niedrige Wandstärke neben den Gewinden habe, weil einfach nicht mehr Platz an dieser Stelle des Mainboards ist.
Die verwendeten Anschlüsse sind 10/8er mit G1/4" Rohrgewinde, und die sitzen derart fest, dass ich nicht denke, dass ich die da nochmal losschrauben kann. Beim Einschrauben habe ich bewusst brutale Gewalt angewendet, um zu sehen, ob das Material hält, und ich kann nur sagen, dass es das tut. Die Dinger sitzen. (Natürlich werde ich nicht auf 10/8er setzen, ich dachte vielmehr an 13/10er Fittings für das finale Setting, und die Abstände der Löcher sind daraufhin angepasst, keine Sorge ;))

Abschließend: Meiner Ansicht nach und ausgehend von den Tests, die ich bis jetzt durchgeführt habe (Gewindeschneiden, übermäßige Gewalt beim Fittings festschrauben) kann ich nur sagen, dass das Material geeignet ist.
Einzige Nachteile:
Erstens ist es, wie gesagt, so zäh, dass es sich eher dehnt, als sich bearbeiten zu lassen. Das kann jedoch auch ein Vorteil sein, weil ich glaube, es ist fast nicht möglich, einen Riss zu produzieren (was ein Geschenk des Himmels ist, das letzte Material in das ich WaKü Gewinde geschnitten habe, war Plexi gewesen, und das reißt schon wenn mans nur ansieht :daumen2:)
Zum zweiten ist es nicht durchgehend schwarz, sondern nur an der Oberfläche. Das ist aber eigentlich kein Problem, nur schränkt es halt die Möglichkeiten der Nachbearbeitung ein (kein Schleifen, kein Bohren)
Wer seine Teile nachbearbeiten will, sollte das Teil in weiß ordern und selbst lackieren.

Weiteres wird sich zeigen. Ich bin am überlegen, ob ich ein weiteres Modell ordern sollte, diesmal MIT bereits fertigen Gewinden, nur um zu sehen, ob die Verformung dadurch in den Griff zu bekommen ist. Ob diese aber ein wirkliches Problem darstellt, kann ich momentan noch nicht sagen.

Gruß, Xyrian
 

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Bin echt beeindruckt, was das Material alles aushält & mitmacht. Ich häng mich auf alle Fälle mal ran und bin gespannt auf das Finale. :wow:
 
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So, Update gibts noch keins, aber ein paar kleine Neuigkeiten.
Zum einen verzögern sich die O-Ringe weiterhin (Ich hab mich wie gesagt verbestellt und muss jetzt den Umtausch regeln). Schrauben sind unterwegs! (Schwarze M3 Inbus)
Zum anderen ist der Fullcover für North- und Southbridge fertig und kann sogar, man höre und staune, direkt in Google SketchUp begutachtet werden. Ihr findet das Teil im Anhang. Nicht für kommerzielle Nutzung! :ugly:
Ich habe trotz der sehr kleinen Lücke zwischen Grafikkarte, RAM-Sockeln und PCI-E Slot zwei Kanäle untergebracht. Ich habe weiterhin das nötige Volumen an Kupfer auf das maximale Minimum reduziert.
Nur ist das Teil ziemlich massiv. Sculpteo will 77€ in dieser Variante, das ist mir zu teuer. Weitere Anbieter sind Shapeways und i.materalise. fabberhouse wäre der vierte im Bund, aber die machen nur ABS-Schmelzschichtung, das kommt für mich nicht in Frage. Shapeways macht das Teil schon für knappe 60 Dollar, das wären etwa 45€. i.materalise will 38,58€, nur um die Dienste mal grob zu vergleichen.
Ich bin noch in der Entscheidungsphase, außerdem macht mein Budget für diesen Monat langsam schlapp. Den Fullcover bestelle ich also ohnehin frühestens nächsten Monat. Der SpaWa-Kühler wird aber demnächst fertig, soviel kann ich sagen. Bis dahin habe ich noch ein wenig Lektüre für Interessierte. Es handelt sich um einen Artikel aus der c't von 2004 (oder so) mit einem Test der Druckanbieter, die ich hier schon aufgelistet habe. Ist interessant!

Zum Abschluss noch eins: Ich habe testweise das Teil, das ich schon habe, in Wasser eingelegt und in einem Behälter auf den Heizkörper verfrachtet, um das warme WaKü-Wasser zu simulieren. Ich wollte eben mal sehen, ob sich Material löst etc pp. Bis jetzt ist alles bestens. ich denke jedoch, es saugt das Wasser auf, denn die Oberfläche ist sehr porös. Ein Stück Kupfer hab ich auch ausgegraben, aber ich habe am Samstag eine Prüfung (Allgemeine Informatik) und die geht einfach vor.

So far,

Xyrian
 

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