CPUs: So vergleicht AMD den Ryzen 7 1700X mit Intels Core i7-7700K

Komisch, gerade bei Heimanwendern sind Prozessoren mit ausreichend vielen Kernen (4) aber hoher Pro Takt Leistung quasi in allen Dau Aufgabengebieten schneller.
Was Streaming und Videencoding angeht, macht der Ryzen sicher seine Punkte, aber groß Unterscheidet sich die Anwendungsleistung nicht zwischen einem 7700k und einem Ryzen 7 1700x.
CB, PCGH, HT4U, 3D Center kommen bei einem Mix aus Anwendungen auf 5 bis 10% mehr Leistung des 1700x gegenüber dem 7700k.

Nah an der Realität ist da wenig. Vor allem was Bildbearbeitung angeht ist ein 7700k die CPU der Wahl imho. AMD betreibt eben cherry picking.
Auch in Spielen ist die Leistung out of the box beim 7700k 20% höher, jedenfalls sagt das eine Mischung aus mehreren Tests.



Die macht man nicht, weil du dann nicht den Prozessor testest, sondern die GPU.



Ryzen läuft auch in Spielen gut, nur nicht halt ganz so gut und das hat mit der Infinity Fabric eben auch seinen Grund.

Zitat aus dem Artikel: "Die neuen Zahlen von AMD decken sich auch weitestgehend mit den unabhängig ermittelten Leistungsdaten des Topmodells Ryzen 7 1800X."
Mehr, sage ich auch nicht dazu.

Aber dazu:
Nun schmeiß mal die Einzeldisziplinen nicht aus dem CB, PCGH, HT4U und 3D Center-Mix nicht in einen Topf.
Mix heißt, das der Durchschnitt, bzw. die Wertung der einzelnen Disziplinen auf ein einziges Ergebnis zusammengeführt werden!
PCGH macht meistens extra für solche Verallgemeinerungen, eine differenzierte Aussage/Empfehlung, in Bezug zu verbesserten, oder nicht ganz erreichten Leistungen, so das der Anwender/Nutzer sich entsprechend seinen Bedürfnissen die jeweilige CPU heraus suchen kann!
Krass ausgedrückt kann ein Einzelergebnis mit sehr schlechter Wertung, das Gesamtbild eines Mix-Ergebnisses dramatisch beeinflußen, aber genau in dieser Einzeldisziplin, wo die Stärken vorhanden sind, ist aber das Anspruchsgebiet des Käufers vorhanden.
Wenn das Mix-Ergebnis allein nur zählt, was glaubst du wohl was die Menschen kaufen, und letztlich auch bezahlen müßen?

Prozessoren mit ausreichend vielen Kernen....
Hmm!
Je nach dem, was der einzelne als ausreichend für sich benennt, dann kann dein bevormundende Verallgemeinerung ja nicht richtig sein!



PCGH hat die Ryzen CPU's auch in 4K laufen lassen und es gibt dazu auch Einzel- und Mehrkern-Testergebnisse!
Das Thema ist nun schon ein alter Hut und zeigt die schwächen und stärken in den entsprechenden Test ab 720p bis zur 4K-Auflösung recht deutlich.


Wer mit der Spieleleistung von Ryzen nicht zufrieden ist, hat ja genug Optionen, nur wer ist alles Highend-/Enthusiastgamer.

Macht doch nicht dauernd das Leistungsvermögen einer CPU am eigenen Bedarf fest, sondern laßt die Menschen sich über seriöse Tests ihre eigene Entscheidung treffen.
Dazu könnte die PCGH-Lektüre, auch im Heftformat, eine Denkhilfe sein, denn da steht sinnvollerweise eine nüchterne Einschätzung, genannt Fazit, am Ende diverser Artikel.
Der Preis/Leistung-Index beinhaltet auch in etwas kleiner gedruckter Kurzfassung, differenzierte Einzelergebnisse, womit man schon etwas genauer eine CPU/GPU einschätzen kann und die ist in jeder Printausgabe vorhanden!

Niemals wird die Ansicht des Artikelverfassers jede einzelne Meinung treffen, das sollte zumindest klar sein, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir drängt sich der Eindruck auf, dass Spiele ab 2016 deutlich besser mit mehr als 4 Kernen skalieren als dies zuvor der Fall war. Gleichzeitig sind in diversen Benchmarkparcours noch Spiele von 2015 oder früher zu finden, weil diese entsprechend beliebt sind. Das verzerrt in gewisser Weise das Bild zu Ungunsten von CPUs (egal ob von AMD oder Intel) mit mehr als vier Kernen, aber weniger Takt. --> Würde man konsequent nur Spiele der letzten 12 Monate betrachten, sähe die Sache anders aus.

Ja das ist ein gutes Argument, das sollte man wirklich tun.
Ich schlage mal etwas vor:

Batlefield 1 Mulitplayer
Ghost Recon Wildlands
Conan Exiles
Watchdogs 2
Arma III
Civilization
Project Cars (das neue)
For Honor
Prey
Squod

Ich würde aber gar nicht unbedingt für sicher halten, dass der Index auch mit neuen Spielen deutlich besser für Ryzen ausfallen wird.
Man muss es eben erstmal auch testen um es zu wissen. Und die 100ste Auflage von Battlefield im Multiplayer wird halt auch langweilig.

Da ist eine Menge Spekulation dabei, aber auf Grund der Tatsache, dass sowohl in den aktuellen als auch (zumindest bei Microsoft) nächsten Konsolengeneration CPUs mit acht Kernen verbaut sind, werde ich mir keine 4-Kern-CPU mehr kaufen, auch nicht mit SMT. Und in dem Bereich (6 Kerne+) hat AMD - zumindest aktuell - das deutlich bessere, weil preislich attraktivere Portfolio.

Computerbase testet aktuell ziemlich moderne Spiele, außer vielleicht Anno.
Dort ist ein Ryzen 1600x quasi gleichauf mit dem 1800x bei gleichem Takt und ein 1500x 14% zurück.
Eine Skaleriung auf 6 kerne scheint vorhanden, von 6 auf 8 aber quasi nicht existent zu sein.
Hab mir deswegen den Ryzen 1600 geholt und bin sehr zufrieden damit.:)

Zitat aus dem Artikel: "Die neuen Zahlen von AMD decken sich auch weitestgehend mit den unabhängig ermittelten Leistungsdaten des Topmodells Ryzen 7 1800X."
Mehr, sage ich auch nicht dazu.

Bezweifelt ja niemand, nur gibt es halt auch bei Anwendungen weit mehr wichtige Einsatzgebiete die eben nich 8 Kerne nutzen und AMD eben das aus der Betrachtung völlig rauslässt.
Auch bei Spielen ist ein Abstand von 8% zwischen dem 1700x und dem 7700k in Full HD ziemlich AMD freundlich.

Krass ausgedrückt kann ein Einzelergebnis mit sehr schlechter Wertung, das Gesamtbild eines Mix-Ergebnisses dramatisch beeinflußen, aber genau in dieser Einzeldisziplin, wo die Stärken vorhanden sind, ist aber das Anspruchsgebiet des Käufers vorhanden.

Ja das soll es doch auch beeinflussen, schließlich soll eine CPU ja auch in Anwendungen getestet werden die keine8 Kerne nutzen. Man muss ja nicht so tun als ob die Leistung unendlich nach oben skaliert.

Macht doch nicht dauernd das Leistungsvermögen einer CPU am eigenen Bedarf fest, sondern laßt die Menschen sich über seriöse Tests ihre eigene Entscheidung treffen.

Eben das versucht AMD ja hier darzustellen. Die Leistung für eine kleine Gruppe die die CPU auch immer mit ihren Anwendungen völlig auslasten kann. Daher die Kritik von mir daran.

Niemals wird die Ansicht des Artikelverfassers jede einzelne Meinung treffen, das sollte zumindest klar sein, oder?

Deswegen gibt es ja einen Index mit mehreren Tests. Daraus kann sich jeder seine Tests die für ihn wichtig sind heraussuchen. AMD tut hier aber nur so, als wäre der 1700x quasi in allen Anwendungsbereich überlegen, außer in Spielen. Das ist leider nunmal Blödsinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu 2. (für mich der gravierende Punkt): Ich spiele am GPU-Limit mit UHD-Auflösung und VSync - ob da jetzt eine CPU auf Full HD 130 oder "nur" 120 Frames aus dem System rausholt, ist für mich zweitrangig! Ich will für mein Geld eine CPU haben, die die nächsten drei bis vier Jahre nicht zum Flaschenhals wird. Da ist eine Menge Spekulation dabei, aber auf Grund der Tatsache, dass sowohl in den aktuellen als auch (zumindest bei Microsoft) nächsten Konsolengeneration CPUs mit acht Kernen verbaut sind, werde ich mir keine 4-Kern-CPU mehr kaufen, auch nicht mit SMT. Und in dem Bereich (6 Kerne+) hat AMD - zumindest aktuell - das deutlich bessere, weil preislich attraktivere Portfolio.

Eben, genau so spiele ich auch und habe mir die CPU auch bereits direkt zu Release geholt.
Da ich brandneue Spiele immer erst dann kaufe, wenn sie ausgereift sind, sprich in der Regel 1-2 Jahre nach Release, werde ich mit dem 7700k in Kombination mit der 1080Ti SC2 voraussichtlich jetzt auch die nächsten 4 Jahre sehr gut bedient sein. Selbst wenn ich neuere Games früher spielen würde, würde sich dabei vermutlich nichts ändern. Klar, 4 Kerne + SMT sind keine 8 echten Kerne aber ob in den nächsten 2 Jahren diese Multicore Unterstützung für 8 reale Kerne oder drüber hinaus wirklich so massiv ansteigen wird, dass es sich auszahlt sich jetzt teure CPUs dafür anzuschaffen, bezweifle ich doch sehr stark. Auch die aktuell am Markt befindlichen Spiele, wo man wirklich starke Vorteile (ich spreche nicht von 5 Frames mehr) bei solchen Spielen profitiert, halten sich ja sehr in Grenzen. Wenn man dann ohnehin nur eine ausgewählte Hand voll Spiele zockt im Jahr, weil für mehr einfach nicht Zeit ist, schränkt das die Anzahl der optimierten Spiele wohl sogar noch eine Ecke weiter ein.

Man muss eben das Produkt kaufen, welches einem bei den Spielen die man spielt am besten zur Hand geht.
Bis 8+ Kerner von Intel dann mal wirklich für mich interessant werden, bekomme ich sie auch locker zum Preis den ich jetzt für den 7700k bezahlt habe und die Welt ist wieder in Ordnung :D
 
Zitat aus dem Artikel: "Die neuen Zahlen von AMD decken sich auch weitestgehend mit den unabhängig ermittelten Leistungsdaten des Topmodells Ryzen 7 1800X."

Fällt das sonst niemandem auf? ^^
Den Verweis auf den 1800X finde ich an der Stelle etwas merkwürdig, denn der Vergleich von AMD sollte sich ja auf den 1700X beziehen.
Das klingt wie ein "Achtung: AMD vergleicht hier eigentlich den teureren 1800X mit dem 7700K. Lasst euch nicht verkackeiern.":ugly:
 
Ich finde die Darstellung von AMD sogar ziemlich nah bei der Realität! Ryzen 1700X ist für alles besser als der 7700K außer bei den Spielen... und dazu sollte man auch sagen dass das volle Potenzial von Ryzen in Spielen NOCH nicht genutzt wird da die Spiele selten die Last effizient auf alle Cores verteilen können und der i7 aufgrund seiner höheren Taktung und der dezent höheren IPC (Instructions Per Cycle) minimal die Nase vorn hat. Ich finde auch diese 1080p Benchmarks alle für die TONNE... ob 220 oder 240 FPS... who cares?!!! Aber 4K Benchmarks macht keiner... vermutlich weil hier der Unterschied gleich 0 ist... !!!

Ich denke in einem Halben Jahr, wenn die wichtigsten Spiele Engines gepatcht sind, könnte das ganze anders aussehen.

Ich finde den Artikel werde Pro noch Contra AMD obwohl ich persönlich klar Pro AMD bin damit der Markt in Schwung kommt!

Gruss

Echtzeitsysteme sind eben nicht beliebig parallelisierbar. Das ist genau der Fehler, er immer wieder wiederholt wird, wenn nach mehr und mehr Kernen gejammert wird.
Es kommt im Spielebereich immer, und das bleibt in der Zukunft gleich, auf die individuelle Leistung der Kerne an.
Ein Kern wird immer der Taktgeber für die zur Seite verteilte Arbeit sein. Der verwaltet die Race-Konditions und ist der limitierende Faktor für das Gesamtsystem.

Es gibt also keine Wunderpatches für alle Spiele, die von jetzt auf gleich für 100% Auslastung auf allen Kernen + HT sorgen.
Nicht heute und nicht in hundert Jahren.

Deshalb muss (und glücklicherweise darf man das seit Ryzen auch) sich seine CPU genau für sein Anwendungsgebiet aussuchen.

Wenn ich mit OBS in Software (weil deutlich bessere Quali als die Encoder von AMD, Nvidia oder Intel) ohne FPS-Drops streamen will und das mit einer bezahlbaren CPU: Wunderbar, kann ich seit März nen Ryzen R7 kaufen. Klasse CPU dafür.

Wenn ich Echtzeitstrategie mit hunderten Einheiten spielen will, nicht streame aber in in FHD irgendwie mein 144Hz-Panel füttern will, ist sehr wahrscheinlich der Intel die bessere Wahl.

Den deutlich teureren 1800X gegen den kleinen i7 zu stellen, ist natürlich ungeschickt.
Genauso könnte ich ein teureres Modell von (sagen wir mal) VW gegen eine Hippie-Kiste für die verwöhnte Tochter zum 18. Geburtstag (neue A-Klasse oder wegen mir 1er BMW) stellen und mich hinterher bei allen Bekannten darüber kundtun, dass im Passat ja achso viel mehr Platz ist.

PS: Meine ist erst 4. Und die bekommt natürlich nen Ferrari zum 18. :cool:
 
Ja das ist ein gutes Argument, das sollte man wirklich tun.
Ich schlage mal etwas vor:

Batlefield 1 Mulitplayer
Ghost Recon Wildlands
Conan Exiles
Watchdogs 2
Arma III
Civilization
Project Cars (das neue)
For Honor
Prey
Squod

Ich würde aber gar nicht unbedingt für sicher halten, dass der Index auch mit neuen Spielen deutlich besser für Ryzen ausfallen wird.
Man muss es eben erstmal auch testen um es zu wissen. Und die 100ste Auflage von Battlefield im Multiplayer wird halt auch langweilig.



Computerbase testet aktuell ziemlich moderne Spiele, außer vielleicht Anno.
Dort ist ein Ryzen 1600x quasi gleichauf mit dem 1800x bei gleichem Takt und ein 1500x 14% zurück.
Eine Skaleriung auf 6 kerne scheint vorhanden, von 6 auf 8 aber quasi nicht existent zu sein.
Hab mir deswegen den Ryzen 1600 geholt und bin sehr zufrieden damit.:)



Bezweifelt ja niemand, nur gibt es halt auch bei Anwendungen weit mehr wichtige Einsatzgebiete die eben nich 8 Kerne nutzen und AMD eben das aus der Betrachtung völlig rauslässt.
Auch bei Spielen ist ein Abstand von 8% zwischen dem 1700x und dem 7700k in Full HD ziemlich AMD freundlich.



Ja das soll es doch auch beeinflussen, schließlich soll eine CPU ja auch in Anwendungen getestet werden die keine8 Kerne nutzen. Man muss ja nicht so tun als ob die Leistung unendlich nach oben skaliert.



Eben das versucht AMD ja hier darzustellen. Die Leistung für eine kleine Gruppe die die CPU auch immer mit ihren Anwendungen völlig auslasten kann. Daher die Kritik von mir daran.



Deswegen gibt es ja einen Index mit mehreren Tests. Daraus kann sich jeder seine Tests die für ihn wichtig sind heraussuchen. AMD tut hier aber nur so, als wäre der 1700x quasi in allen Anwendungsbereich überlegen, außer in Spielen. Das ist leider nunmal Blödsinn.


Ich habe kein Statement zu dem 1700x abgegeben, sondern prangere die prinzipielle Verallgemeinerung und Bevormundung an!
Mir ist egal ob z.B. Intel, AMD, Nvidia, oder sonst wer!

Mit dem 1800X im Bezug, konnte ich auch nicht so richtig was anfangen, aber vielleicht bekommt man ja noch eine Erklärung!
 
Zu 2. (für mich der gravierende Punkt): Ich spiele am GPU-Limit mit UHD-Auflösung und VSync - ob da jetzt eine CPU auf Full HD 130 oder "nur" 120 Frames aus dem System rausholt, ist für mich zweitrangig! Ich will für mein Geld eine CPU haben, die die nächsten drei bis vier Jahre nicht zum Flaschenhals wird.
Wenn die CPU nicht zum Flaschenhals werden soll, müsstest Du aber den Prozessor kaufen, der 130 statt 120 Frames bietet.
[Ich halte Ryzen übrigens für sehr gelungen, aber diese Argumentation ist und bleibt völlig unverständlich.]
 
Och ne, ich dachte, wir hätten dieses Thema mittlerweile abgehakt... :schief:
Für alle, denen es nicht schon zum Hals raushängt: kauft euch die CPU, von der ihr denkt, dass sie die beste für eure individuellen Anforderungen ist. Es gibt keine bessere und keine schlechtere CPU zwischen den beiden.
Danke.
gRU?; cAPS
 
Wenn die CPU nicht zum Flaschenhals werden soll, müsstest Du aber den Prozessor kaufen, der 130 statt 120 Frames bietet.
[Ich halte Ryzen übrigens für sehr gelungen, aber diese Argumentation ist und bleibt völlig unverständlich.]

Nachdem aktuell nahezu(?) jeder Benchmark in UHD ans GPU-Limit stößt, glaube ich nicht, dass in den nächsten Jahren eine der beispielhaft genannten CPUs ernsthaft zum Flaschenhals wird. Es sei denn, es findet bei den Engines eine Art Revolution in Richtung Ray-Tracing o.ä. statt - und dann wäre die CPU mit mehr Kernen imho erst recht im Vorteil, auch wenn sie aktuell 10 FPS weniger "bringt".

Och ne, ich dachte, wir hätten dieses Thema mittlerweile abgehakt... :schief:
Für alle, denen es nicht schon zum Hals raushängt: kauft euch die CPU, von der ihr denkt, dass sie die beste für eure individuellen Anforderungen ist. Es gibt keine bessere und keine schlechtere CPU zwischen den beiden.
Danke.
gRU?; cAPS

Mir geht es nicht um Ryzen vs. Core i7, sondern eher um die Diskussion "4 Kerne mit viel Takt sind besser als 8 Kerne mit weniger Takt" - genau das sehe ich nämlich unter Beschränkung auf Spiele der letzten 16 Monate anders.
 
Nachdem aktuell nahezu(?) jeder Benchmark in UHD ans GPU-Limit stößt, glaube ich nicht, dass in den nächsten Jahren eine der beispielhaft genannten CPUs ernsthaft zum Flaschenhals wird.
Das denke ich ja auch, aber warum nennst Du einen möglichen Flaschenhals dann als Dein Hauptargument?
 
Wieso wird ein 8 Kerner eigentlich immer mit einem 4 Kerner verglichen ? Irgendwie sinnfrei das ganze :schief:

Liegt vielleicht daran, dass es jeweils die "Vollausbauten" sind. Die Ryzen-Sechskerner sind teildeaktivierte Achtkerner. Preislich haut's auch hin, also warum nicht? Gerade deshalb kann man so schön darüber orakeln, wie der aktuelle Stand ist und sich in den nächsten Jahren entwickeln wird.
Dass die Ryzen-Quadcores (bzw. 2+2-Cores ;)) den i7 leistungsmäßig aktuell unterlegen sind und dies wohl auch bleiben, ist denke ich unstrittig.

Mich würde interessieren, ob AMD evtl. doch noch einen Quadcore mit einem CCX plant.

Das denke ich ja auch, aber warum nennst Du einen möglichen Flaschenhals dann als Dein Hauptargument?

Da hast du mich missverstanden: Das Hauptargument ist, dass ich im GPU-Limit spiele und die CPU-Limit-Szenarien für mich irrelevant sind. Ob nun Full HD mit 120 oder 130 FPS interessiert mich nicht, weil es nicht mein Szenario ist - aber beide CPUs werden die nächsten drei Jahre schnell genug sein. <-- Besser? ;)
 
Liegt vielleicht daran, dass es jeweils die "Vollausbauten" sind. Die Ryzen-Sechskerner sind teildeaktivierte Achtkerner. Preislich haut's auch hin, also warum nicht? Gerade deshalb kann man so schön darüber orakeln, wie der aktuelle Stand ist und sich in den nächsten Jahren entwickeln wird.
Dass die Ryzen-Quadcores (bzw. 2+2-Cores ;)) den i7 leistungsmäßig aktuell unterlegen sind und dies wohl auch bleiben, ist denke ich unstrittig.

Mich würde interessieren, ob AMD evtl. doch noch einen Quadcore mit einem CCX plant.

Ja preislich mögen die ja nahe beieinander liegen, aber mehr auch nicht. Fairerweise müsste man trotzdem 4 mit 4 Kerner vergleichen. Den Autovergleich spare ich mir jetzt aber :D
 
Ja preislich mögen die ja nahe beieinander liegen, aber mehr auch nicht. Fairerweise müsste man trotzdem 4 mit 4 Kerner vergleichen. Den Autovergleich spare ich mir jetzt aber :D

In gewisser Weise richtig, aber letztlich ist die CPU eine Baugruppe. So lange Preis und Stromverbrauch vergleichbar sind, warum soll ich die CPUs dann nicht hinsichtlich ihrer Leistung gegenüberstellen?
Die Octa-Cores werden ja auch verglichen: mit dem Ergebnis, dass die Achtkerner von Intel zwar mehr leisten, aber für die Mehrleistung deutlich überteuert sind.

Man findet fast immer einen Grund, zwei Dinge miteinander zu vergleichen - und meistens auch Gründe, warum gerade dieser Vergleich "hinkt".
 
Ja preislich mögen die ja nahe beieinander liegen, aber mehr auch nicht. Fairerweise müsste man trotzdem 4 mit 4 Kerner vergleichen. Den Autovergleich spare ich mir jetzt aber :D

Die Argumentation hat man mit Ryzen schon häufig gehört, aber nachvollziehen konnte ich sie noch nie. Warum ist es denn so schlecht, einen Ryzen 7 mit einem 7700K zu vergleichen? Gleich vorweg: dass die Kernanzahl unterschiedlich ist, weiß ich selber. Aber wieso sollte das ein Ausschlusskriterium sein?
Wenn man sich das am stärksten vereinfachte Modell der Preisfestlegung anschaut, dann haben Produkte eben zwei Eigenschaften: Preis und Leistung. Solange das Verhältnis aus beidem passt, ist eine CPU gut, weil sie einen bestimmten Markt bedient. Ein Core i7 6950X ist eine hervorragende CPU, aber garantiert nicht für jeden. Auf der anderen Seite ist auch ein Intel Pentium eine hervorragende CPU, nur halt nichts für Leute, die gerne und viel rendern und auch deutlich mehr Geld für einen potenteren Rechnerunterbau zur Verfügung gehabt hätten. Dennoch macht der Preis den Pentium attraktiv. Natürlich ist das stark vereinfacht, die oben angesprochene "Leistung" ist in der Realität ein Sammelsurium aus ganz verschiedenen Faktoren, die jeder anders gewichtet: Rechenleistung in Far Cry 4, Rechenleistung in Blender, Rechenleistung in VeryCrypt, Stromverbrauch, Übertaktbarkeit, Robustheit und Langlebigkeit... die Liste ist beliebig lang und hat bei jedem eine andere Länge.
Und jetzt kommt der Knackpunkt an der Geschichte: da jeder diese Faktoren eh anders gewichtet, kann es nur falsch sein, wenn Jemand den Anspruch erhebt, zu wissen, wie man CPUs vergleichen muss und wie nicht. Mit Prozentpunkten gewinnt man schließlich keinen Blumentopf. Was bringt mir eine CPU, die in allen Programmen, die ich nicht nutze, um den Faktor 200 schneller ist als die Konkurrenz, aber eben diese Konkurrenz in den drei von mir genutzten Programmen um den Faktor 10 schneller sind, als meine CPU? Anwender A hat den Anspruch, die schnellste CPU für bis zu 350€ zu kaufen, wobei er seinen Rechner ausschließlich für Spiele nutzt. Anwender B schneidet ausschließlich Filme. Warum sollte man für die beiden jetzt eine universelle Empfehlung geben, wo doch ihre Anwendungsprofile komplett unterschiedlich sind?
Und aus diesem Grund hat es keinen Sinn, einen universellen Vergleich aufzustellen und es ist auch vollkommen irrelevant, ob in Test XY meine Lieblings-CPU vorne oder hinten liegt. Der Core 7700K und der Ryzen 7 sind zwei komplett unterschiedliche CPUs, die beide in ihrer Hinsicht ganz hervorragende Produkte sind - aber sie sind halt auch stark unterschiedlich. Es liegt am Anwender, um zu entscheiden, welche CPU am ehesten dem eigenen Anwendungsprofil entspricht, ganz unabhängig davon, wie irgendjemand anders das Performancerating aufstellt und daraus die Schlüsse zieht, welche CPU die bessere ist - wenn es sowas überhaupt gibt.
gRU?; cAPS
 
Die Argumentation hat man mit Ryzen schon häufig gehört, aber nachvollziehen konnte ich sie noch nie. Warum ist es denn so schlecht, einen Ryzen 7 mit einem 7700K zu vergleichen? Gleich vorweg: dass die Kernanzahl unterschiedlich ist, weiß ich selber. Aber wieso sollte das ein Ausschlusskriterium sein?
Wenn man sich das am stärksten vereinfachte Modell der Preisfestlegung anschaut, dann haben Produkte eben zwei Eigenschaften: Preis und Leistung. Solange das Verhältnis aus beidem passt, ist eine CPU gut, weil sie einen bestimmten Markt bedient. Ein Core i7 6950X ist eine hervorragende CPU, aber garantiert nicht für jeden. Auf der anderen Seite ist auch ein Intel Pentium eine hervorragende CPU, nur halt nichts für Leute, die gerne und viel rendern und auch deutlich mehr Geld für einen potenteren Rechnerunterbau zur Verfügung gehabt hätten. Dennoch macht der Preis den Pentium attraktiv. Natürlich ist das stark vereinfacht, die oben angesprochene "Leistung" ist in der Realität ein Sammelsurium aus ganz verschiedenen Faktoren, die jeder anders gewichtet: Rechenleistung in Far Cry 4, Rechenleistung in Blender, Rechenleistung in VeryCrypt, Stromverbrauch, Übertaktbarkeit, Robustheit und Langlebigkeit... die Liste ist beliebig lang und hat bei jedem eine andere Länge.
Und jetzt kommt der Knackpunkt an der Geschichte: da jeder diese Faktoren eh anders gewichtet, kann es nur falsch sein, wenn Jemand den Anspruch erhebt, zu wissen, wie man CPUs vergleichen muss und wie nicht. Mit Prozentpunkten gewinnt man schließlich keinen Blumentopf. Was bringt mir eine CPU, die in allen Programmen, die ich nicht nutze, um den Faktor 200 schneller ist als die Konkurrenz, aber eben diese Konkurrenz in den drei von mir genutzten Programmen um den Faktor 10 schneller sind, als meine CPU? Anwender A hat den Anspruch, die schnellste CPU für bis zu 350€ zu kaufen, wobei er seinen Rechner ausschließlich für Spiele nutzt. Anwender B schneidet ausschließlich Filme. Warum sollte man für die beiden jetzt eine universelle Empfehlung geben, wo doch ihre Anwendungsprofile komplett unterschiedlich sind?
Und aus diesem Grund hat es keinen Sinn, einen universellen Vergleich aufzustellen und es ist auch vollkommen irrelevant, ob in Test XY meine Lieblings-CPU vorne oder hinten liegt. Der Core 7700K und der Ryzen 7 sind zwei komplett unterschiedliche CPUs, die beide in ihrer Hinsicht ganz hervorragende Produkte sind - aber sie sind halt auch stark unterschiedlich. Es liegt am Anwender, um zu entscheiden, welche CPU am ehesten dem eigenen Anwendungsprofil entspricht, ganz unabhängig davon, wie irgendjemand anders das Performancerating aufstellt und daraus die Schlüsse zieht, welche CPU die bessere ist - wenn es sowas überhaupt gibt.
gRU?; cAPS

Ich gebe dir in jedem deiner aufgeführten Punkte recht, keine Frage. Nur mal rein theoretisch der 6950X würde genauso viel kosten wie ein 1700/1800, würde dann immer noch der 7700K als Vergleich genommen ? Das jeder ein anderes Anwendungsprofil hat mal außen vor gelassen. Das Intel so Mordspreise ist ja eine andere Geschichte, aber der Ryzen spielt ja alleine durch seine Kernanzahl in einer ganz anderen Liga als der 7700K.
 
Ich finde das der Vergleich auch gerechtfertigt ist. Beide Topmodelle des jeweiligen Herstellers. Wir werden doch sehen was die neuen Intel 6 Kerner im Mainstream Bereich bringen werden.
Solange ist der Vergleich doch passend.
 
Ja preislich mögen die ja nahe beieinander liegen, aber mehr auch nicht. Fairerweise müsste man trotzdem 4 mit 4 Kerner vergleichen. Den Autovergleich spare ich mir jetzt aber :D

Weil man das mit AMDs Acht- und Sechsmodulern auch gemacht hat ;-).


Preis/Leistung. Das ist das Kriterium nach dem ich den Wert von Konsumgegenständen bemesse. Ich habe eine bestimmte Menge Geld zur Verfügung. Ich bin quasi im Money-Limit. Und ich denke die meisten Anderen auch. Also wenn immer die Geldbörse limitiert, vergleiche ich eben genau die Produkte in meinem, recht eng begrenzten Preisbereich. Der liegt bei CPUs bei rund 200-300 Euro. Und in dieser Region vergleiche ich die Leistung. Der bessere kriegt den Zuschlag.

Einschränkend muss ich hinzufügen dass mit Ryzen die Entscheidung ein bisschen komplizierter geworden ist, wenn man nicht wie ich zu 90% zockt.


Und völlig OT: Hat jemand nen Test gesehen, der vergleicht wie sich die beiden bei der Rundenberechnung oder bei Ladezeiten verhalten? Da ich eher im GPU-Limit lande, sind die erreichbaren FPS für mich bei CPUs zweitrangig, aber der Unterschied bei den Ladezeiten würde mich viel eher interessieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich gebe dir in jedem deiner aufgeführten Punkte recht, keine Frage. Nur mal rein theoretisch der 6950X würde genauso viel kosten wie ein 1700/1800, würde dann immer noch der 7700K als Vergleich genommen ? Das jeder ein anderes Anwendungsprofil hat mal außen vor gelassen. Das Intel so Mordspreise ist ja eine andere Geschichte, aber der Ryzen spielt ja alleine durch seine Kernanzahl in einer ganz anderen Liga als der 7700K.

Was spielen die Kerne denn für eine Rolle? Letzten Endes ist die Leistung im Verhältnis zum Preis entscheidend.

Wenn du nen Audi A8 mit 8 Zylindern für 35000 bekommen könntest, würde man wohl auch eher diesen nehmen, also einen 4 Zylinder Passat um 32000. Unterhaltskosten kommen natürlich auch noch hinzu, wie bei einem PC. Der Vergleich ist eigentlich ziemlich gut, Verschiedene Leistungsdaten, unterschiedlicher Verbrauch.

Aber was am Ende zählt ist Preis/Leistung.
 
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