cryon1c
Lötkolbengott/-göttin
AW: Corona-Krise: EU und Netflix wollen über Sparmaßnahmen beraten
Offtopic.
Aber was denkste wie alle auf der Welt das machen?
Pendeln ist keine Lösung, schon gar nicht in unserer Zeit, das weiß auch jeder. Und ja auch Familien ziehen um. Kennt man sehr wohl aus den USA, die ziehen wesentlich öfter um als wir z.B.
Wohnungsproblem? Gibt kein Wohnungsproblem. Einige Städte in China usw. haben ein Wohnungsproblem, Seoul vll (ist extrem langgezogen), Moskau ist vor nicht all zu langer Zeit "explodiert" und hat alle umliegenden Dörfer und Kleinstädte gefressen. Hier? Mit so wenigen Einwohnern in den Ballungsgebieten? Gibt keine Probleme, wird auch massiv gebaut derzeit.
Und die Kosten - da müssen die Leute mit ihrem Arbeitgeber mal reden, was dem einfällt so wenig zu zahlen das es nicht mal für Miete, Essen und ein neues Fahrrad reicht um damit auf Arbeit zu radeln.
Gerade die Jobs die sich NICHT ins HomeOffice verlagern lassen werden überwiegend schlecht bezahlt.
Hingegen sind die Jobs die schon vorher für HomeOffice wunderbar geeignet waren recht gut bezahlt. Ich rede dabei nicht von Bürosklaven in Großraumbüros die unsere Innenstädte verstopfen, sondern von Arbeit die überwiegend von wenigen Leuten ausgeführt wird - ITler, Designer, Architekten, Anwälte, drölftausend Berater aller Art, Videoproduktion (gerade Videoschnitt) und alles andere - in den Berufen gibt es nur wenige die sich nicht in der Großstadt ne Wohnung mieten können.
Also müssen die Leute sich ihren Wert erkämpfen und dem Chef mal sagen - yo, für 12€/h kannste selbst arbeiten.
Glaub mir ich würde mich freuen wenn mehr Leute Home Office machen würden und wenn die dafür vorbereitet wären, aber das muss auf natürlichem Wege passieren, von sich aus, die Leute müssen das wollen (alle, inklusive Vorstand/Chef etc.), es muss genau überlegt werden was für Tools man nutzen will, man muss die Mitarbeiter trainieren damit sie dabei produktiver bleiben als ihre Katze und in vielen Berufen wirds trotzdem nicht gehen obwohl das theoretisch möglich wäre.
Und ja, ich halte eine Distanz von über 10 Kilometer zum Job für Unfug. Da kommste doch nie ohne Verspätungen auf Arbeit, ärgerst dich dumm und dämlich und verschwendest Zeit die woanders nützlicher wäre. 9-10km ist OK, maximal halbe Stunde mit den Öffis oder Fahrrad, mit Pech hat man ne Verspätung von 10min, nix wildes.
Nur wenige Leute kennen die wirklichen Nachteile vom HomeOffice, aber jetzt durch die aktuelle Lage werden viele Leute das ganze vor den Kopf bekommen, das ist das einzige erfreuliche. Wir werden in wenigen Wochen sehen welche Auswirkungen das hat, wie verpeilt die alle sind, wie schlecht vorbereitet und wie hart die Produktivität einknickt. Und das auch mit gedrosseltem Youtube, Netflix & co.
Ist klar, eine Familie, mit festen sozialen Strukturen(Kita, Schule, soziales Umfelt), finanzielle Verpflichtungen, Annuitätendarlehn etc., soll mal eben wegen einem Beruf umziehen, in was für einer Realität lebst du denn und sollen jetzt wirklich alle in Ballungszentren ziehen, nur weil es dort die meisen Jobs gibt, wie willst du das Wohnungsproblem praktisch lösen also wo sollen auf verdichtete Flächen neue Wohnungen entstehen und wie willst du das finanziell lösen, wenn auf Grund dessen die Preise explodieren und sich eine größere Personengruppe solche Wohnungen gar nicht mehr leisten könnte??
MfG
Offtopic.
Aber was denkste wie alle auf der Welt das machen?
Pendeln ist keine Lösung, schon gar nicht in unserer Zeit, das weiß auch jeder. Und ja auch Familien ziehen um. Kennt man sehr wohl aus den USA, die ziehen wesentlich öfter um als wir z.B.
Wohnungsproblem? Gibt kein Wohnungsproblem. Einige Städte in China usw. haben ein Wohnungsproblem, Seoul vll (ist extrem langgezogen), Moskau ist vor nicht all zu langer Zeit "explodiert" und hat alle umliegenden Dörfer und Kleinstädte gefressen. Hier? Mit so wenigen Einwohnern in den Ballungsgebieten? Gibt keine Probleme, wird auch massiv gebaut derzeit.
Und die Kosten - da müssen die Leute mit ihrem Arbeitgeber mal reden, was dem einfällt so wenig zu zahlen das es nicht mal für Miete, Essen und ein neues Fahrrad reicht um damit auf Arbeit zu radeln.
Gerade die Jobs die sich NICHT ins HomeOffice verlagern lassen werden überwiegend schlecht bezahlt.
Hingegen sind die Jobs die schon vorher für HomeOffice wunderbar geeignet waren recht gut bezahlt. Ich rede dabei nicht von Bürosklaven in Großraumbüros die unsere Innenstädte verstopfen, sondern von Arbeit die überwiegend von wenigen Leuten ausgeführt wird - ITler, Designer, Architekten, Anwälte, drölftausend Berater aller Art, Videoproduktion (gerade Videoschnitt) und alles andere - in den Berufen gibt es nur wenige die sich nicht in der Großstadt ne Wohnung mieten können.
Also müssen die Leute sich ihren Wert erkämpfen und dem Chef mal sagen - yo, für 12€/h kannste selbst arbeiten.
Glaub mir ich würde mich freuen wenn mehr Leute Home Office machen würden und wenn die dafür vorbereitet wären, aber das muss auf natürlichem Wege passieren, von sich aus, die Leute müssen das wollen (alle, inklusive Vorstand/Chef etc.), es muss genau überlegt werden was für Tools man nutzen will, man muss die Mitarbeiter trainieren damit sie dabei produktiver bleiben als ihre Katze und in vielen Berufen wirds trotzdem nicht gehen obwohl das theoretisch möglich wäre.
Und ja, ich halte eine Distanz von über 10 Kilometer zum Job für Unfug. Da kommste doch nie ohne Verspätungen auf Arbeit, ärgerst dich dumm und dämlich und verschwendest Zeit die woanders nützlicher wäre. 9-10km ist OK, maximal halbe Stunde mit den Öffis oder Fahrrad, mit Pech hat man ne Verspätung von 10min, nix wildes.
Nur wenige Leute kennen die wirklichen Nachteile vom HomeOffice, aber jetzt durch die aktuelle Lage werden viele Leute das ganze vor den Kopf bekommen, das ist das einzige erfreuliche. Wir werden in wenigen Wochen sehen welche Auswirkungen das hat, wie verpeilt die alle sind, wie schlecht vorbereitet und wie hart die Produktivität einknickt. Und das auch mit gedrosseltem Youtube, Netflix & co.


