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Corona-Kontakttracing: Luca-App von Smudo soll Öffnungen ermöglichen

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Corona-Kontakttracing: Luca-App von Smudo soll Öffnungen ermöglichen

Um schnell aus den Lockdown-Maßnahmen in Zeiten der globalen Coronavirus-Pandemie zukommen, hat ein Start-up mit den Fantastischen Vier eine neue App namens Luca entwickelt.

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PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
"Personen, die ihre persönlichen Daten nicht mit Google und Apple teilen oder nicht regelmäßig viel Geld an Elektronikhersteller zahlen haben Zutrittsverbot" – sind solche Schilder nicht ein Verbot gegen das Diskriminierungsgesetz?
 
Zuletzt bearbeitet:

twack3r

Software-Overclocker(in)
"Personen, die ihre persönlichen Daten nicht mit Google und Apple teilen oder nicht regelmäßig viel Geld an Elektronikhersteller zahlen haben Zutrittsverbot" – sind solche Schilder nicht ein Verbot gegen das Diskriminierungsgesetz?
Natürlich nicht, das ist Hausrecht des Betreibers.

Es war absehbar, dass in dieser Pandemie Datenschutz und Eindämmungsmaßnahmen aufeinander treffen würden, und darüber sollte auch trefflich gestritten werden.

Gerne aber explizit nicht auf Stammtischniveau.
 

Registrierzwang

PC-Selbstbauer(in)
Die App ist zwar nicht der große Bruder (aus 1984), aber vielleicht könnte man das als kleinen Bruder bezeichnen, denn die gesammelten und geteilten Daten in falsche Hände wäre etwas, was selbst die stärksten Befürworter nicht wollen.
Und das davon abhängig zu machen, ob man sich mit Google oder Apple "verheiraten" will, finde ich schon etwas grenzwertig.
 

bushgegner

Komplett-PC-Käufer(in)
Ich bin immer wieder erstaunt, welch Aufschrei um Daten entsteht, wenn es um gesundheitliche Dinge geht. Da werden Millionen Tweets, Bilder, Texte, und was weiß ich was durch das Instagram, Twitter, Facebook und Clubhouse Universum gejagt und bei einer Sache wo es um die eigene Gesundheit gehen kann, flippen viele immer aus und der Datenschutz ist plötzlich immens wichtig.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
und bei einer Sache wo es um die eigene Gesundheit gehen kann, flippen viele immer aus und der Datenschutz ist plötzlich immens wichtig.
Stell dir mal vor, du bekommst den Job/Wohnung/Kredit nicht, weil deine Daten mittels Logarithmus aufzeigen, dass du ein Risiko bist.
Nur wer sagt das? Irgendein Logarithmus, von dem keiner weiß., wie er eigentlich funktioniert?
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Ich bin immer wieder erstaunt, welch Aufschrei um Daten entsteht, wenn es um gesundheitliche Dinge geht. Da werden Millionen Tweets, Bilder, Texte, und was weiß ich was durch das Instagram, Twitter, Facebook und Clubhouse Universum gejagt und bei einer Sache wo es um die eigene Gesundheit gehen kann, flippen viele immer aus und der Datenschutz ist plötzlich immens wichtig.

Ein Glück, dass es noch nie einen Aufschrei wegen Instagram, Twitter, Facebook und Clubhouse gab, sondern alle Bürger von 0 bis 111 alle vier Portale zu jeder Tages- und Nachtzeit nutzen.

Im übrigen geht es nicht um die Gesundheit, sondern um eine digitale Hinterlegung von Kontaktadressen, die Nutzern von Apple- und Play-Store vorbehalten bleibt. Im Gegensatz zur Corona-Warn-App (deren Nutzerkreis auf gleichem Wege eingeschränkt wird, wird entsprechendem Null-Erfolg gerade bei Älteren) wird hier kein Kontakttracking oder eine andere, direkt auf das Infektionsrisiko bezogene Funktion angeboten. Es handelt sich um eine codierte, zentralisierte Besucherliste, die lediglich die schriftlichen Besucherlisten mit Name/Telefonnummer/Adresse ersetzen würde, die es während der letzten Kontaktphase gab. Also eine Verlagerung der Datenschutzlücke vom dezentralen (jeder vor Ort konnte alles lesen) zum zentralen (der Anbieter hat vollständige Bewegungsprofile) bei gleichzeitiger Aussperrung von Personen ohne aktuellem Apple-/Google-Smartphone.
 

VALL

Komplett-PC-Käufer(in)
Also komm ich nicht ganz mit? Wie soll die App den vorbeugend wirken?
Hinterher ist das Kind doch sowieso in den Brunnen gefallen. Oder nicht?
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Also komm ich nicht ganz mit? Wie soll die App den vorbeugend wirken?
Hinterher ist das Kind doch sowieso in den Brunnen gefallen. Oder nicht?

Man weiß eben, mit wem derjenige Kontakt hat und kann diese Leute warnen, damit die niemanden mehr anstecken können. Dadurch stoppt man die Pandemie von vornherein und soetwas, wie ein Lockdown ist nicht nötig.

So zumindest die Theorie.
"Personen, die ihre persönlichen Daten nicht mit Google und Apple teilen oder nicht regelmäßig viel Geld an Elektronikhersteller zahlen haben Zutrittsverbot" – sind solche Schilder nicht ein Verbot gegen das Diskriminierungsgesetz?

Das Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz schützt nur Dinge wie Religion, Alter, Geschlecht, Behinderte u.a.. Daneben ist man relativ frei. Ihr könntet also ein PCGH Abo also an den Nachweis über den Besitz eines Gaming PCs knüpfen. Auch ein Club für Besitzer von AMD Hardware wäre denkbar (bevor der Gag kommt: Nvidiakarten und Intel CPUs sind keine Behinderung [bei manchen könnte es allerdings als Religion durchgehen]).

Von daher können die Betreiber da machen, was sie wollen. Sie können sogar nur geimpfte reinlassen, auch das ist möglich.

 
Zuletzt bearbeitet:

twack3r

Software-Overclocker(in)
Ein Glück, dass es noch nie einen Aufschrei wegen Instagram, Twitter, Facebook und Clubhouse gab, sondern alle Bürger von 0 bis 111 alle vier Portale zu jeder Tages- und Nachtzeit nutzen.

Im übrigen geht es nicht um die Gesundheit, sondern um eine digitale Hinterlegung von Kontaktadressen, die Nutzern von Apple- und Play-Store vorbehalten bleibt. Im Gegensatz zur Corona-Warn-App (deren Nutzerkreis auf gleichem Wege eingeschränkt wird, wird entsprechendem Null-Erfolg gerade bei Älteren) wird hier kein Kontakttracking oder eine andere, direkt auf das Infektionsrisiko bezogene Funktion angeboten. Es handelt sich um eine codierte, zentralisierte Besucherliste, die lediglich die schriftlichen Besucherlisten mit Name/Telefonnummer/Adresse ersetzen würde, die es während der letzten Kontaktphase gab. Also eine Verlagerung der Datenschutzlücke vom dezentralen (jeder vor Ort konnte alles lesen) zum zentralen (der Anbieter hat vollständige Bewegungsprofile) bei gleichzeitiger Aussperrung von Personen ohne aktuellem Apple-/Google-Smartphone.
Du kannst mir glaube, dass allein diese Systematisierung der Erfassung, Aufbewahrung und Weiterleitung der Besucherdaten eine deutliche Verbesserung darstellt als die Praktiken die viele Unternehmen im Laufe des letzten Jahres versucht haben.

Vor allem aber ermöglicht dies die direkte Verfügbarkeit der Tracing Daten für die Gesundheitsämter. Was da letztes Jahr gelaufen ist war so desaströs, dass fast jede Veränderung eine Verbesserung darstellen wird.

Wenn das dann bedeutet, dass ich als Unternehmer wieder Gäste bewirten kann, um Miete, Personal, Lieferanten etc. zu bedienen dann nehme ich das lieber in Kauf, als weiterhin irgendwo zwischen Verzweiflung und Hilflosigkeit die nächste MPK abzuwarten um zu wissen wie lange ich noch einem Berufsverbot unterliege, wie lange meine Mitarbeiter noch in Kurzarbeit sein müssen, Mieten nicht gezahlt werden können etc.

Ich begrüße es ausdrücklich, dass Du hier Deine private Meinung äußerst, aber versuch das Ganze bitte einmal nicht aus der Arbeitnehmer-Brille zu betrachten; hunderttausende Unternehmen stehen kurz vor dem Kollaps oder sind bereits Zombies, der Schaden in den wir da als Gesellschaft reinlaufen ist unfassbar.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Das Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz schützt nur Dinge wie Religion, Alter, Geschlecht, Behinderte u.a.. Daneben ist man relativ frei. Ihr könntet also ein PCGH Abo also an den Nachweis über den Besitz eines Gaming PCs knüpfen. Auch ein Club für Besitzer von AMD Hardware wäre denkbar (bevor der Gag kommt: Nvidiakarten und Intel CPUs sind keine Behinderung [bei manchen könnte es allerdings als Religion durchgehen]).

Von daher können die Betreiber da machen, was sie wollen. Sie können sogar nur geimpfte reinlassen, auch das ist möglich.


Also wenn iOS nicht als Religion zählt, was dann?


Du kannst mir glaube, dass allein diese Systematisierung der Erfassung, Aufbewahrung und Weiterleitung der Besucherdaten eine deutliche Verbesserung darstellt als die Praktiken die viele Unternehmen im Laufe des letzten Jahres versucht haben.

Vor allem aber ermöglicht dies die direkte Verfügbarkeit der Tracing Daten für die Gesundheitsämter. Was da letztes Jahr gelaufen ist war so desaströs, dass fast jede Veränderung eine Verbesserung darstellen wird.

Wenn das dann bedeutet, dass ich als Unternehmer wieder Gäste bewirten kann, um Miete, Personal, Lieferanten etc. zu bedienen dann nehme ich das lieber in Kauf, als weiterhin irgendwo zwischen Verzweiflung und Hilflosigkeit die nächste MPK abzuwarten um zu wissen wie lange ich noch einem Berufsverbot unterliege, wie lange meine Mitarbeiter noch in Kurzarbeit sein müssen, Mieten nicht gezahlt werden können etc.

Ich begrüße es ausdrücklich, dass Du hier Deine private Meinung äußerst, aber versuch das Ganze bitte einmal nicht aus der Arbeitnehmer-Brille zu betrachten; hunderttausende Unternehmen stehen kurz vor dem Kollaps oder sind bereits Zombies, der Schaden in den wir da als Gesellschaft reinlaufen ist unfassbar.

Also mal ganz abgesehen davon, dass meiner privaten Meinung nach Grundrechte immer noch weit über Gewinnerzielungsabsichten stehen und die Gemeinschaft bereits zahlreiche Hilfsleistungen* finanziert, damit Unternehmer nach der Pandemie da weitermachen können, wo sie aufgehört haben, während zum Beispiel gerade viele der Ex-Beschäftigten in der Gastronomie seit einem Jahr auf HartzIV rumsitzen:
An welcher Stelle genau begründest du jetzt, warum ein Code-Generator den Besitzern aktueller Android- und iOS-Geräte mit gültigem Account vorbehalten bleibt? Wer "die Gesellschaft" retten möchte, hätte so etwas per Java-Applet auf jedem digitalen Gerät der letzten 20-25 Jahre lauffähig machen können und als Ausgabe keinen QR-, sondern einen auch als handschriftliche Notiz mitführbaren Alphanumerischen Code verwendet, den für komplett analoge Zeitgenossen sogar via Hotline generierbar wäre. Hier wird, soweit ich recherchieren konnte, nicht einmal die .apk zum Download angeboten und von einer Unterstützung für alte Android-/iOS-Versionen ist auch nicht die Rede. So werden erhebliche Teile der Gesellschaft als Menschen zweiter Klasse aussortiert.


*: In welchen Fällen diese angemessen und ausreichend sind und in welchen Fällen nicht und warum, würde hier den Rahmen sprengen und ich möchte auch keine politische, sondern eine technische Diskussion führen. Dass es, entgegen meiner stark vereinfachten Darstellung, für einige Unternehmer trotz aller Hilfen nicht nur um die berufliche, sondern auch die private Existenz geht und das zum Teil auch ohne eigene Fehler im Vorfeld, ist mir bewusst, durchaus bewusst. Aber eine Darstellung, der zu Folge Unternehmen die einzigen Opfer der Pandemie sind und Privatpersonen deswegen zu deren Gunsten weiteren Verzicht selbst auf elementarste Dinge wie Gleichbehandlung und Schutz der Privatsphäre verzichten sollen, wollte ich nicht unkommentiert stehen lassen.
 

bushgegner

Komplett-PC-Käufer(in)
Hier wird, soweit ich recherchieren konnte, nicht einmal die .apk zum Download angeboten und von einer Unterstützung für alte Android-/iOS-Versionen ist auch nicht die Rede. So werden erhebliche Teile der Gesellschaft als Menschen zweiter Klasse aussortiert.

Ich zitiere mal aus der FAQ der Seite:

Ich hab kein Smartphone, kann ich luca trotzdem nutzen?

Ja. Du kannst deine Kontaktdaten über ein Kontaktformular beim Veranstalter angeben. Deine Daten werden dann auch verschlüsselt und für den Veranstalter unleserlich gespeichert. Über die Web App kannst du dir einen temporären QR-Code generieren. Über unsere Website gelangst du zur Web App. Auch gibt es die Möglichkeit einen analogen Schlüsselanhänger mit einem QR-Code zu bestellen.
 

twack3r

Software-Overclocker(in)
Also mal ganz abgesehen davon, dass meiner privaten Meinung nach Grundrechte immer noch weit über Gewinnerzielungsabsichten stehen und die Gemeinschaft bereits zahlreiche Hilfsleistungen* finanziert, damit Unternehmer nach der Pandemie da weitermachen können, wo sie aufgehört haben, während zum Beispiel gerade viele der Ex-Beschäftigten in der Gastronomie seit einem Jahr auf HartzIV rumsitzen:
An welcher Stelle genau begründest du jetzt, warum ein Code-Generator den Besitzern aktueller Android- und iOS-Geräte mit gültigem Account vorbehalten bleibt? Wer "die Gesellschaft" retten möchte, hätte so etwas per Java-Applet auf jedem digitalen Gerät der letzten 20-25 Jahre lauffähig machen können und als Ausgabe keinen QR-, sondern einen auch als handschriftliche Notiz mitführbaren Alphanumerischen Code verwendet, den für komplett analoge Zeitgenossen sogar via Hotline generierbar wäre. Hier wird, soweit ich recherchieren konnte, nicht einmal die .apk zum Download angeboten und von einer Unterstützung für alte Android-/iOS-Versionen ist auch nicht die Rede. So werden erhebliche Teile der Gesellschaft als Menschen zweiter Klasse aussortiert.


*: In welchen Fällen diese angemessen und ausreichend sind und in welchen Fällen nicht und warum, würde hier den Rahmen sprengen und ich möchte auch keine politische, sondern eine technische Diskussion führen. Dass es, entgegen meiner stark vereinfachten Darstellung, für einige Unternehmer trotz aller Hilfen nicht nur um die berufliche, sondern auch die private Existenz geht und das zum Teil auch ohne eigene Fehler im Vorfeld, ist mir bewusst, durchaus bewusst. Aber eine Darstellung, der zu Folge Unternehmen die einzigen Opfer der Pandemie sind und Privatpersonen deswegen zu deren Gunsten weiteren Verzicht selbst auf elementarste Dinge wie Gleichbehandlung und Schutz der Privatsphäre verzichten sollen, wollte ich nicht unkommentiert stehen lassen.
Mit Deiner Einleitung geht es schon los um ehrlich zu sein. 'Die Gemeinschaft zahlt damit Unternehmer nach der Pandemie da weitermachen, wo sie aufgehört haben (Renditeerzielung quasi als Vorwurf, obgleich sie die Grundlage z.B. Deines eignen Auskommens ist), während [...] Ex-Beschäftigte in der Gastro auf HartIV rumsitzen'. Das ist keine Prämisse zu einem Gespräch sondern massiv wertend, an der Realität vorbei (wieviel Ahnung hast Du denn was KUG angeht, wie Arbeitgeber KUG aufstocken, wann HartIV überhaupt anfällt etc?) und damit reine Meinungsmache/populistisches Geplapper.

2. Teil: Wir haben es viele Monate mit 'analogen' Lösungen versucht; das Ergebnis waren in jedem Betrieb meiner Unternehmensgruppe 10.000e Listen mit Kontaktdaten. Die Krönung war bei Nachforschungsgesuchen die restlose Überforderung der Gesundheitsämter in allen Bundeländern: als sie gesehen haben, wie viele Daten wir (regelkonform und angewiesen) erhoben haben wurden wir gebeten, die 'Datensätze zu verringern' denn das kann ja 'niemand abarbeiten'. Am Ende wurden deshalb durchaus nachvollziehbare Infektionsketten eben nicht nachverfolgt.

Mir ist es am Ende egal, ob die App von Smudo, DEHOGA oder anderen genutzt wird; was aber klar ist, ist dass bei zunehmender Fragmentierung der Netzwerknutzen flöten geht. Deswegen begrüße ich es absolut, wenn eine Lösung medienwirksam gepusht wird; und wenn die Basis dafür ein halbwegs aktuelles Smartphone ist, dann ist das eben so. Persönlich sehe ich mich da aus Sicht des Datenschutzes besser bei Apple als Google aufgehoben, aber jedem das Seine.

Denn wie würde denn z.B. Dein Java-Applet tatsächlich installiert und ausgeführt werden, wenn nicht über den jeweiligen Appstore? Das Jailbreaken soll dann die Lösung mit geringerer Hürde sein. Sorry, aber das ist nicht ernst zu nehmen.

Es muss absolut jedem klar sein, dass unsere Grundrechte derzeit in weit höherem und bedrohlicherem Maß beschnitten werden als qua Verfassung überhaupt zulässig; und ich bin absolut der Meinung, dass Privatsphäre ein hohes Grundrecht qua der Werte unserer Gesellschaft sind. Aber ich bin auch Realist und ziehe, für einen klar definierten Übergangszeitraum, definitiv die Reduktion meiner Privatsphäre zur Ermöglichung eines freieren Lebens vor, wenn es denn in diesem Ausnahmezustand notwendig ist, um andere weniger zu gefährden.

Den Luxus von Schwarz-Weiß Denken kann ich mir leider nicht mehr leisten.
 

T-MAXX

Software-Overclocker(in)
Noch eine App die den Klimawandel begünstigt.:ugly:
Ich möchte das alte Leben wieder haben und ohne ständig irgendwelche Apps durch zu zippen.:hail:
Der App-Wahn & Co soll endlich aufhören.
Das hält man ja im Kopf nicht mehr aus.
Alles leidet darunter...
 

Lowpinger

PC-Selbstbauer(in)
Noch eine App die den Klimawandel begünstigt.:ugly:
Ich möchte das alte Leben wieder haben und ohne ständig irgendwelche Apps durch zu zippen.:hail:
Der App-Wahn & Co soll endlich aufhören.
Das hält man ja im Kopf nicht mehr aus.
Alles leidet darunter...

passe dich an oder bleib daheim, aber jammere nicht rum

das "alte" leben wirds so schnell nicht wieder geben, deal with it
 

-Loki-

Freizeitschrauber(in)
passe dich an oder bleib daheim, aber jammere nicht rum

das "alte" leben wirds so schnell nicht wieder geben, deal with it
Was ist das denn für eine Argumentation? Die bewegt sich auf dem selben Niveau wie:"Selber doof!"
Darf man jetzt schon nicht mehr kundgeben das einen das Leben ohne all die Drölfzigtausend Aps und co besser gefallen hat?
 

Nobbis

Software-Overclocker(in)
Zum Glück haben wir so qualifizierte Menschen wie dich in Deutschland, welche an sich selbst die gleichen hohen Ansprüche stellen wie an die Politik und das alles viel besser lösen würden. Oder ist das ganze für dich auch nur ne lapidare Grippe? Konstruktive Vorschläge? Oder nur Beleidigungen und Emojis auf Lager?
Wer eine Grippe als "lapidar" bezeichnet, der sollte besser schweigen. Die "lapidare" Grippe tötet je nach Saison gerne mal über 20.000 Menschen in Deutschland.
 
Zuletzt bearbeitet:

T-MAXX

Software-Overclocker(in)
passe dich an oder bleib daheim, aber jammere nicht rum
Jammern tun nur die die alles schlimmer machen wollen.
Anpassungen haben heute einen ganz anderen Stellenwert erreicht.
Was jetzt alles in Deutschland abgeht grenzt an Massenhysterie.
Und das sage ich, weil mir das Ganze schon länger auf die Gesundheit schlägt.
Mit dieser Feststellung stehe ich nicht allein da.
Ich bleibe derzeit auch zu Hause, weil es mir gesundheitlich nicht gut geht.
Nein, ich habe keine C-Infektion, ferner liegt es an unserer Medienwelt, die mich im TV und Internet ständig zwangsmäßig begleitet.
Sicher könnte ich TV und Internet fern bleiben, aber heute hängen viele Faktoren davon ab. Und ganz dumm sterben möchte ich auch nicht.;-)
 

Jahtari

Software-Overclocker(in)
Stell dir mal vor, du bekommst den Job/Wohnung/Kredit nicht, weil deine Daten mittels Logarithmus aufzeigen, dass du ein Risiko bist.
Nur wer sagt das? Irgendein Logarithmus, von dem keiner weiß., wie er eigentlich funktioniert?
Willkommen in der Realität.
Wer eine Grippe als "lapidar" bezeichnet, der sollte besser schweigen. Die "lapidare" Grippe tötet je nach Saison gerne mal über 20.000 Menschen in Deutschland.
Man stelle sich vor, es gäbe keinen Impfstoff gegen Grippe.
 

yingtao

Software-Overclocker(in)
Ein Glück, dass es noch nie einen Aufschrei wegen Instagram, Twitter, Facebook und Clubhouse gab, sondern alle Bürger von 0 bis 111 alle vier Portale zu jeder Tages- und Nachtzeit nutzen.

Im übrigen geht es nicht um die Gesundheit, sondern um eine digitale Hinterlegung von Kontaktadressen, die Nutzern von Apple- und Play-Store vorbehalten bleibt. Im Gegensatz zur Corona-Warn-App (deren Nutzerkreis auf gleichem Wege eingeschränkt wird, wird entsprechendem Null-Erfolg gerade bei Älteren) wird hier kein Kontakttracking oder eine andere, direkt auf das Infektionsrisiko bezogene Funktion angeboten. Es handelt sich um eine codierte, zentralisierte Besucherliste, die lediglich die schriftlichen Besucherlisten mit Name/Telefonnummer/Adresse ersetzen würde, die es während der letzten Kontaktphase gab. Also eine Verlagerung der Datenschutzlücke vom dezentralen (jeder vor Ort konnte alles lesen) zum zentralen (der Anbieter hat vollständige Bewegungsprofile) bei gleichzeitiger Aussperrung von Personen ohne aktuellem Apple-/Google-Smartphone.

Soweit ich das gelesen habe hat aber erstmal niemand zugriff auf die Daten was eine Verbesserung zu den händisch ausgefüllten Kontaktlisten darstellt. Die App generiert Daten und schickt diese verschlüsselt an den Server wo diese verschlüsselten Daten dann nochmals verschlüsselt werden. Das Gesundheitsamt bzw. der App Anbieter weiß nur ob ich die App nutze oder nicht, jedoch nicht ob Daten generiert wurden (durch die zweifache Verschlüsselung). Ich als Nutzer werde dann vom Gesundheitsamt bzw. Anbieter informiert die Daten freizugeben und kann das per TAN in der App machen. Erst dann weiß der Anbieter ob überhaupt ein Datensatz existiert der dann an das Gesundheitsamt weitergeleitet werden kann.

Wenn das alles wirklich so funktioniert wäre das ein großer Fortschritt im Gegensatz zu den normalen Kontaktlisten wo man Vorort teilweise alle Klarnamen mit Addresse, Email, Telefon einsehen konnte (viele Betriebe nutzen eine Liste für alle anstatt einem Formular je Besucher) die im Nachgang dann vom Gesundheitsamt erst digitalisiert und in einer Datenbank abgespeichert werden mussten.

Ob Lockerungen durch die Nutzung solch einer App wirklich sinnvoll ist, sei mal dahin gestellt. Es hilft ja nur bei der Nachverfolgung und animiert wahrscheinlich sogar eher mehr Leute dazu wieder in Restaurants usw. zu gehen. Anstatt bei einem posititiven Fall dann 100 Leute sich testen lassen müssen oder in Quarantäne gehen, sind es dann 200 oder 300 oder wie in einem Fall in Bayern 600 Leute. Hilft im Idealfall infizierte Leute einzudämmen aber dafür müssten die Leute sich dann auch an die freiwillige Quarantäne halten, was viele nicht machen.

In meinem Wohnort gab es an einer Schule letzte Woche bereits einen neuen Fall wo die komplette Oberstufe in Quarantäne muss (rund 90 Schüler und meine 5 Lehrer), jedoch nur die Schüler. Geschwister, Eltern oder sonstige Kontakte müssen nicht in Quarantäne und viele der Eltern sagen dann auch das sie weiter Arbeiten gehen usw.

Kenne auch jemanden der offiziell in Quarantäne ist, aber jeden Tag eine Runde draußen laufen geht. Der meint er dürfte das weil die ihm nur gesagt haben das er nicht einkaufen gehen soll und Kontakte vermeiden.
 

bushgegner

Komplett-PC-Käufer(in)
Wer eine Grippe als "lapidar" bezeichnet, der sollte besser schweigen. Die "lapidare" Grippe tötet je nach Saison gerne mal über 20.000 Menschen in Deutschland.
Ja lapidar wahr die falsche Wortwahl. Sorry. Natürlich weiß ich, dass auch eine Grippe sehr viele Menschen töten kann. Allerdings gibt es ja auch eine Impfung dagegen...
 

Regenerator

PC-Selbstbauer(in)
Stell dir mal vor, du bekommst den Job/Wohnung/Kredit nicht, weil deine Daten mittels Logarithmus aufzeigen, dass du ein Risiko bist.
Nur wer sagt das? Irgendein Logarithmus, von dem keiner weiß., wie er eigentlich funktioniert?

Wie der Logarithmus funktioniert, sollte jeder wissen, der eine 10. Klasse besucht hat. Es sei denn, man gehört zu den Leuten, die beim Griechen gerne Pythagoras zum Mitnehmen bestellen.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Soweit ich das gelesen habe hat aber erstmal niemand zugriff auf die Daten was eine Verbesserung zu den händisch ausgefüllten Kontaktlisten darstellt. Die App generiert Daten und schickt diese verschlüsselt an den Server wo diese verschlüsselten Daten dann nochmals verschlüsselt werden. Das Gesundheitsamt bzw. der App Anbieter weiß nur ob ich die App nutze oder nicht, jedoch nicht ob Daten generiert wurden (durch die zweifache Verschlüsselung). Ich als Nutzer werde dann vom Gesundheitsamt bzw. Anbieter informiert die Daten freizugeben und kann das per TAN in der App machen. Erst dann weiß der Anbieter ob überhaupt ein Datensatz existiert der dann an das Gesundheitsamt weitergeleitet werden kann.

Wenn das alles wirklich so funktioniert wäre das ein großer Fortschritt im Gegensatz zu den normalen Kontaktlisten wo man Vorort teilweise alle Klarnamen mit Addresse, Email, Telefon einsehen konnte (viele Betriebe nutzen eine Liste für alle anstatt einem Formular je Besucher) die im Nachgang dann vom Gesundheitsamt erst digitalisiert und in einer Datenbank abgespeichert werden mussten.

Vor Ort kann deine Daten tatsächlich niemand einsehen, das stimmt und wurde von mir auch als positiv genannt. Das teilt sich Luca zum Beispiel mit der simplen Angabe einer anonymen E-Mail-Adresse, die man sich extra für diesen Zweck angelegt hat. Genau das wurde in der ersten Lockerungsphase aber ausdrücklich untersagt und die Restaurant-Besitzer im Gegenteil verpflichtet, via Perso überprüfbare Personendaten zu erfassen. Da die App ihrerseits auch nur darauf vertraut, dass der Anwender richtige Daten eingibt, genügt Luca somit nicht den bisher gestellten Anforderungen. Und wenn wir die (endlich) streichen würden, hätten wir längst ein viel einfacheres System.

Umgekehrt will die App aber selbst erst einmal alle Daten haben und wir müssen dem Anbieter vertrauen, dass diese nicht übertragen werden. Im zweitem Schritt muss außerdem darauf vertraut werden, dass der Generalschlüssel für die Gesundheitsämter geheim bleibt, obwohl er von 1.000den Nachverfolgern genutzt wird. Und natürlich muss man noch Apple oder Google vertrauen.

In wie weit die Daten bislang erst digitalisiert und in eine Datenbank übertragen werden mussten, kann ich nicht beurteilen. Bei der hohen Belastung der Gesundheitsämter rechne ich eigentlich nicht damit, dass mehrere Sachbearbeiter an einem Fall arbeiten (sondern ein Sachbearbeiter an mehreren Fällen), sodass keine zentrale Erfassung notwendig ist. Die Personenliste eines bestimmten Abends über einen bereits bestehenden, digitalen Dienst abrufen zu können anstatt sie gefaxt zu bekommen, ist vermutlich etwas einfacher beziehungsweise entbindet die Leute vom leserlichen Schreiben. Eine echte Zeitersparnis würde ich allerdings nur sehen, wenn routinemäßig alle Listen übertragen und systematisch ausgewertet werden – wodurch es dann aber wieder vollständige Bewegungsprofile aller Nutzer an einer zentralen Stelle gäbe.


Ich zitiere mal aus der FAQ der Seite:

Ich hab kein Smartphone, kann ich luca trotzdem nutzen?

Ja. Du kannst deine Kontaktdaten über ein Kontaktformular beim Veranstalter angeben. Deine Daten werden dann auch verschlüsselt und für den Veranstalter unleserlich gespeichert. Über die Web App kannst du dir einen temporären QR-Code generieren. Über unsere Website gelangst du zur Web App. Auch gibt es die Möglichkeit einen analogen Schlüsselanhänger mit einem QR-Code zu bestellen.

Danke.
Ich habe mir tatsächlich nur die Beschreibung des Systems durchgelesen, die ausschließlich die App behandelt. Einen Fallback mit abweichendem Funktionsprinzip in den FAQ zu verstecken und sonst nicht einmal zu erwähnen ... .

Interessant, was noch in den FAQ steht:

Luca FAQ schrieb:
Ich habe meine luca App gelöscht, kann mich das Gesundheitsamt trotzdem erreichen, wenn es nötig ist?
Ja. Das Gesundheitsamt kann dich trotzdem erreichen. Du kannst jedoch nicht über die luca App informiert werden, sondern wirst über einen anderen Meldeweg (z.B. Telefon) informiert. Solltest du selbst infiziert sein, kannst du deine Historie nicht mehr teilen.

Die persönlichen Daten sind also komplett im QR-Code enthalten und mit dem Master-Schlüssel des Gesundheitsamtes auslesbar. Nur für die lokal gespeicherte eigene Historie ist eine Freigabe nötig.
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Ich glaube kaum, daß der Ansatz zielführend ist. Es wird einfach zuviel Personal gebraucht, die Umsetzung greift erst nach Infektionen.
Ein Virus wird durch altbekannte Vorgehensweisen behindert die nachweisbar Erfolg haben. Durch eine App ist das nicht zu erreichen. Gut, sie sagt mir: Ich bin infiziert und habe mich mit 200 Personen getroffen. Wir verfolgen und testen dann und werden an Grenzen stoßen.
Es gilt aber die Infektion zu verhindern. Das heißt Testen, Impfen, Respekt vor Infektionsquellen und entsprechendes Verhalten.
Also eher Bekanntes. Die App könnte eine Sicherheit suggerieren die sie nicht bieten kann. Und egal was man macht, ein Restrisiko bleibt bei allem mit dem wir leben müssen. Auch wenn alle geimpft sind. Wie bei der Influenza auch.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Impfen ist in Arbeit, testen eigentlich auch schon ganz gut. Das mit dem Respekt vor Infektionsquellen klappt aber weiterhin ziemlich schlecht und die Verwendung von Infektionserschwernissmaßnahmen sowieso. Da viel es mir ehrlich gesagt auch schwer, letzten Herbst Mitleid mit den Restaurants hier in der Gegend zu verspüren als sie wieder schließen mussten. Habe natürlich nicht alle gesehen, aber Abstände von unter einem Meter zwischen Gästen selbst an verschiedenen Tischen, Mitarbeiter nur mit "Kinnschutz" und keinerlei Abstand zwischen anwesenden und kommenden/gehenden Gästen sowie herumlaufenden Kellnern scheint allgemeiner Standard gewesen zu sein. Dass das die Infektionszahlen nach oben getrieben hat, war so offensichtlich und hat eine Schließung unabdingbar gemacht. An der einzigen Alternative, "Vernunft", mangelte es nämlich.
(Mein Beileid an die wenigen Betriebe, die es rein statistisch auch irgendwo gegeben haben muss, die ein tatsächlich funktionierendes Infektionsschutzkonzept umgesetzt haben, und die dann mitgeschlossen wurden.)
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Impfen ist in Arbeit, testen eigentlich auch schon ganz gut. Das mit dem Respekt vor Infektionsquellen klappt aber weiterhin ziemlich schlecht und die Verwendung von Infektionserschwernissmaßnahmen sowieso. Da viel es mir ehrlich gesagt auch schwer, letzten Herbst Mitleid mit den Restaurants hier in der Gegend zu verspüren als sie wieder schließen mussten. Habe natürlich nicht alle gesehen, aber Abstände von unter einem Meter zwischen Gästen selbst an verschiedenen Tischen, Mitarbeiter nur mit "Kinnschutz" und keinerlei Abstand zwischen anwesenden und kommenden/gehenden Gästen sowie herumlaufenden Kellnern scheint allgemeiner Standard gewesen zu sein. Dass das die Infektionszahlen nach oben getrieben hat, war so offensichtlich und hat eine Schließung unabdingbar gemacht. An der einzigen Alternative, "Vernunft", mangelte es nämlich.
(Mein Beileid an die wenigen Betriebe, die es rein statistisch auch irgendwo gegeben haben muss, die ein tatsächlich funktionierendes Infektionsschutzkonzept umgesetzt haben, und die dann mitgeschlossen wurden.)
Das war auch mein Eindruck. Es gab welche, die haben investiert und reagiert. Die waren die Dummen. Bei anderen gab es keinerlei Maßnahmen die in der Situation angebracht gewesen wären.
Hier hätte man vielleicht eingreifen und differenzieren können. In der Praxis leider sehr schwer umsetzbar.
Ein Hemmschuh ist die träge Verwaltung und die Unkenntnis über alltäglich Abläufe. Daher unverständliche Regelungen. Man hätte wohl manches öffnen können das ein geringes Risiko birgt. Wie Baumärkte. Hier gibt es viel Platz, sehr viel umbautes Volumen. Dazu die Zugangsregelung. Man sitzt nicht beieinander, die Lüftung kann sehr gut geregelt werden. Die Leute wären beschäftigt mit diversen Tätigkeiten für die Baumarktsartikel benötigt werden.
Auch Außenbereiche der Gastronomie wären wohl möglich.
Aber es gibt nicht nur Gastronomie und Friseure, auch wenn man zur Zeit denkt die halbe Republik besteht daraus.
Hier hat der Staat mit den Hilfsleistungen versagt. In der freien Wirtschaft hat man eben nicht Monate Zeit bis Mieten, Material, Kredite, Gehälter bezahlt werden.
 

Registrierzwang

PC-Selbstbauer(in)
Ich glaube kaum, daß der Ansatz zielführend ist. Es wird einfach zuviel Personal gebraucht, die Umsetzung greift erst nach Infektionen.
Ein Virus wird durch altbekannte Vorgehensweisen behindert die nachweisbar Erfolg haben. Durch eine App ist das nicht zu erreichen. Gut, sie sagt mir: Ich bin infiziert und habe mich mit 200 Personen getroffen. Wir verfolgen und testen dann und werden an Grenzen stoßen.
Es gilt aber die Infektion zu verhindern. Das heißt Testen, Impfen, Respekt vor Infektionsquellen und entsprechendes Verhalten.
Also eher Bekanntes. Die App könnte eine Sicherheit suggerieren die sie nicht bieten kann. Und egal was man macht, ein Restrisiko bleibt bei allem mit dem wir leben müssen. Auch wenn alle geimpft sind. Wie bei der Influenza auch.
Also vielleicht hilft nicht Schwarz/Weiss sondern grau denken.
Dass diese neue App nicht hilft, die Ansteckung zu vermindern, sollte tatsächlich jeder im Hinterkopf behalten, weil alle so tun, als ob mit dieser App die Rückkehr zu Vor-Corona-Zeiten ohne Abstand halten und Maske tragen möglich wäre. Das ist *natürlich* nicht der Fall.
Andererseits hilft die App natürlich schon, die weitere ungehemmte Verbreitung durch bereits Infizierte zu dämpfen.
Vielleicht also beides, weiterhin alle (Kontakt-)Regeln befolgen (zu müssen) und die App - gleichzeitig.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Das war auch mein Eindruck. Es gab welche, die haben investiert und reagiert. Die waren die Dummen. Bei anderen gab es keinerlei Maßnahmen die in der Situation angebracht gewesen wären.
Hier hätte man vielleicht eingreifen und differenzieren können. In der Praxis leider sehr schwer umsetzbar.
Ein Hemmschuh ist die träge Verwaltung und die Unkenntnis über alltäglich Abläufe. Daher unverständliche Regelungen. Man hätte wohl manches öffnen können das ein geringes Risiko birgt. Wie Baumärkte. Hier gibt es viel Platz, sehr viel umbautes Volumen. Dazu die Zugangsregelung. Man sitzt nicht beieinander, die Lüftung kann sehr gut geregelt werden. Die Leute wären beschäftigt mit diversen Tätigkeiten für die Baumarktsartikel benötigt werden.
Auch Außenbereiche der Gastronomie wären wohl möglich.
Aber es gibt nicht nur Gastronomie und Friseure, auch wenn man zur Zeit denkt die halbe Republik besteht daraus.
Hier hat der Staat mit den Hilfsleistungen versagt. In der freien Wirtschaft hat man eben nicht Monate Zeit bis Mieten, Material, Kredite, Gehälter bezahlt werden.

Hier in Bayern haben die Baumärkte verzögert zu gemacht. Ergebnis: Die Leute sind am Wochenende zum shoppen in den Baumarkt gefahren. Es gab teilweise Stau vor den Parkplätzen. Das sind so die Momente in denen ich froh bin, Hardware-Redakteur und nicht Satiriker zu sein.


Also vielleicht hilft nicht Schwarz/Weiss sondern grau denken.
Dass diese neue App nicht hilft, die Ansteckung zu vermindern, sollte tatsächlich jeder im Hinterkopf behalten, weil alle so tun, als ob mit dieser App die Rückkehr zu Vor-Corona-Zeiten ohne Abstand halten und Maske tragen möglich wäre. Das ist *natürlich* nicht der Fall.
Andererseits hilft die App natürlich schon, die weitere ungehemmte Verbreitung durch bereits Infizierte zu dämpfen.
Vielleicht also beides, weiterhin alle (Kontakt-)Regeln befolgen (zu müssen) und die App - gleichzeitig.

Die neue App soll vor allem eine beschleunigte Öffnung ermöglichen und das exklusiv für ihre Nutzer.
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Also vielleicht hilft nicht Schwarz/Weiss sondern grau denken.
Dass diese neue App nicht hilft, die Ansteckung zu vermindern, sollte tatsächlich jeder im Hinterkopf behalten, weil alle so tun, als ob mit dieser App die Rückkehr zu Vor-Corona-Zeiten ohne Abstand halten und Maske tragen möglich wäre. Das ist *natürlich* nicht der Fall.
Andererseits hilft die App natürlich schon, die weitere ungehemmte Verbreitung durch bereits Infizierte zu dämpfen.
Vielleicht also beides, weiterhin alle (Kontakt-)Regeln befolgen (zu müssen) und die App - gleichzeitig.
Vielleicht ein wenig. Kann schon sein. Ich sehe da aber in der Umsetzung wenig Potential.
Der Staat verschiebt seine Verantwortung zunehmend auf den Bürger. Der ist natürlich an vorderster Front und ist teilweise erfahrungsresistent. Insofern besteht Nachholbedarf.
Aber was ist mit den vielzitierten Luftfiltern in Schulen? ! Jahr hatte man Zeit, nichts passiert.
Firmen und Privatleute haben billige Lösungen ersonnen und gebaut. Die Behörden verhindern den Einsatz mit fadenscheinigen Begründungen. Z.B. Brandgefahr, obwohl das Material das gleiche ist wie bei Schulmöbeln. Oder es entspräche keiner Norm obwohl es keine gibt.
Zusätzliche Container vor Schulen um Klassen zu halbieren, nichts passiert.
Laptops für Lehrer und Schüler, ähem ein paar zig liegen scheinbar schon wo rum.
Gerichtsentscheide, Hartzbezieher haben kein Anrecht auf einen Laptop für die Kinder um online unterrichtet zu werden.
So wirds natürlich nichts. Da muß uns wohl der Sommer, die Impfung oder Testen retten.
Aber was für ein Armutszeugnis für eine Industrienation.
Hier in Bayern haben die Baumärkte verzögert zu gemacht. Ergebnis: Die Leute sind am Wochenende zum shoppen in den Baumarkt gefahren. Es gab teilweise Stau vor den Parkplätzen. Das sind so die Momente in denen ich froh bin, Hardware-Redakteur und nicht Satiriker zu sein.
Gabs bei uns nicht. Bevor alle zumachten gab es Zugangskontrolle mit max Anzahl pro m2. Die Abstände in der Schlange vor dem Markt wurden eingehalten. Maske natürlich zwingend erforderlich für die Wartenden und den Zutritt. Stau gab es nicht. Die Wagen wurden mit Desinfektionsmittel behandelt nach jedem Kunden. (War z.B. auch bei Aldi so)
Ich denke es gäbe hier und da Öffnungsmöglichkeiten, aber wenn natürlich Deppen mit 100 Leuten in Gastronomiekellern oder privat dem Virus trotzen ist alles zu spät.
Als ich im Krankenhaus war habe ich die Corona Infizierten auf der Intensivstation sterben gesehen. War ein Stockwerk unter mir. Da war Hochbetrieb. Das scheinen manche noch nicht realisiert zu haben.
Panik oder Angst ist nicht angesagt, aber Respekt und Einsicht wäre angebracht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Maverick3k

BIOS-Overclocker(in)
Man weiß eben, mit wem derjenige Kontakt hat und kann diese Leute warnen, damit die niemanden mehr anstecken können. Dadurch stoppt man die Pandemie von vornherein und soetwas, wie ein Lockdown ist nicht nötig.
Bist du wirklich so naiv? Als würden die Menschen dann zu Hause bleiben. Die ganzen jungen Leute, die bei uns mit in Gruppen von so 10 Leuten rumlungern, ohne Sitzabstand.

Ältere Menschen die ohne Masken rumlaufen und/oder nah beieinander sitzen. Menschen, die alleine in einer Straße gehen und eine Maske aufhaben - es nach einem Jahr immer noch nicht kapiert haben.

Oder die ganzen Idioten in Supermärkten. Erst heute wieder bei unserem Edeka (80689) gesehen:

- keine Maske
- OP-Maske
- Schal*
- Stofftuch
- FFP2 Maske die bei Nase oder am Kinn nicht abschliesst
- Maske falsch herum (Bügel am Kinn)
- Maske unter der Nase
- Deppen, die die Maske zusammenfalten und aufsetzen (alleine das macht mich sprachlos)

Ist ja nicht so, als hätten wir in Bayern keine FFP2 Maskenpflicht. Selbst unser Edeka hat FFP2 Masken verkauft für 1€.

Maske richtig herum tragen, scheint viele geistig zu überfordern.

*Ein besonderer Spezialfall ist ja der Meinung, sein Schal wäre besser als jede FFP2 Maske

Ich bezweilfe es ganz klar, dass der Großteil der Menschen egoistisch handelt und nicht zu Hause bleibt. Man hat ja schließlich kein Corona und keine Symptome. Und wenn man es hat, man ist ja nur ganz kurz im Laden und gleich wieder raus.
 

VALL

Komplett-PC-Käufer(in)
Man weiß eben, mit wem derjenige Kontakt hat und kann diese Leute warnen, damit die niemanden mehr anstecken können. Dadurch stoppt man die Pandemie von vornherein und soetwas, wie ein Lockdown ist nicht nötig.

So zumindest die Theorie.


Das Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz schützt nur Dinge wie Religion, Alter, Geschlecht, Behinderte u.a.. Daneben ist man relativ frei. Ihr könntet also ein PCGH Abo also an den Nachweis über den Besitz eines Gaming PCs knüpfen. Auch ein Club für Besitzer von AMD Hardware wäre denkbar (bevor der Gag kommt: Nvidiakarten und Intel CPUs sind keine Behinderung [bei manchen könnte es allerdings als Religion durchgehen]).

Von daher können die Betreiber da machen, was sie wollen. Sie können sogar nur geimpfte reinlassen, auch das ist möglich.

Problem ist eben dass die Personen weiterhin mit anderen Kontakt haben bis zur Warnung und die eben auch. Dadurch ergibt sich für das Virus ein Vorsprung sozusagen. Ich wär eher dafür gewesen man hätte schon früh kostenlose Tests angeboten wie zB in Australien.
 
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