Die heutige HW ( CPU/GPU ) arbeitet natürlich meist schon automatisch am Optimum
Sagen wir mal so, sie kommen immer dichter ran bzw. die Scherheitspuffer zur Instabilität werden immer kleiner.
Der Punkt ist aber: Einen echten teilweise großen Mehrwert hat manuelles UV/Effizienztuning nur dann, wenn auch ein Lastszenario anliegt - denn wenn etliche Kerne voll belastet sind und Hunderte Watt raushauen machts einen groißen Unterschied, ob sie das mit 50 oder gar 100 mV mehr oder weniger machen. Daher macht hier manuelles UV durchaus oft Sinn.
Nur in dem Szenario das du beschrteibst als Multimedia-PC, also Musik, Videos, Surfen und ähnliche Kleinlasten, ist der Effekt mittlerweile nahe Null (sofern man den ab Werk ultraaggressiven Boost per Energieoptionen eingebremst hat der sonst für einen neuen Browsertab zu öffnen die CPU sofort auf 5,5 GHz taktet dass das ja 3 Millisekunden schneller passiert...). Denn einerseits ist es bei kleinen Lasten und sagen wir mal 2 GHz bei 0,8v oder sowas ziemlich Latte obs jetzt 0,8 oder 0,75v sind und andererseits sind solche CPUs heutzutage derart schnell, dass das allermeiste der oben genannten Dinge im Idletakt flüssig läuft und das System sich eher die Frage stellt wie viele Kerne es aufwecken soll statt wie hoch sie takten sollen.
Ich habs spaßeshalber mal probiert grade. Ich habe ein YT-Video im Hintergrund laufen, einige Tabs offen, Outlook und ähnlichen Kleinkram aktiv und habe jetzt diesen Text hier getippt. Folgendes hat mein 285K dabei gemacht:
(Werte aktuell / min / max während der Zeit, average habe ich nicht aktiv, dürfte aber ~25W sein).
Wenn ich das YT-Video beende fällt der Verbrauch auf ~12W runter, mit Streaming sinds irgendwas zwischen 20 und 25, mit kurzen Peaks Richtung 35W, vermutlich wenn Outlook wieder synchronisiert oder sowas. Das ist der Bereich wo du auch mit deinem Multimedia-PC mit Arrowlake landen würdest, mit weniger als 24 Kernen noch tendentiell etwas tiefer.