Core i9-9900K: Von Intel bezahlter Test mit Benchmarks hegt Zweifel

Update schrieb:
Man habe im Vorfeld die Performance mit und ohne den Game-Modus evaluiert und gemischte Resultate erhalten - zusätzliche Fps könnte es in Spielen geben, die nur wenige Kerne auslasten, da diesen so ein größeres Energiebudget zur Verfügung steht.
Boah das ist frech. Jetzt wollen sie die Leser auch noch für dumm verkaufen. Intel sollte den Saftladen einfach ruhig stellen und die Nachmessung garantieren um weitere Imageschäden zu vermeiden.

Der gewonnene Boost durch das höhere Energiebudget liegt im unteren einstelligen Prozentbereich (3 bis 5%), ist also vernachlässigbar, da der maximale Boosttakt limitiert ist. Aber das Abschalten von 50% der Kerne kann im Extremfall zu genau jenem Performanceverlust führen und liegt auch praktisch meist im deutlich zweitstelligen (20% und mehr) Bereich.
 
Mich intressiert vorallem der Stromverbrauch im vergleich zum 2700X.

schon beim 8700K hat der Intel bis auf Idle (da ca 2W weniger) das nachsehen, 6W mehr im Idle CAD, 10W mehr im Gaming Loop und 54W mehr im Torture :ugly:

Quelle bei solchen Aussagen verlasse ich mich immer auf die sehr verlässlichen Werte von Igor.

Wobei man ja sagen könnte, der leistet auch mehr. Was mich zur Gegenfrage verleitet: was passiert, wenn man beide CPU's (also auch den neuen i9) mit einem exaktem TDP Korsett testet? wo liegen wir dann in der Leistung?

Edit: Fake News entfernt, danke an @sterreich :daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Boah das ist frech. Jetzt wollen sie die Leser auch noch für dumm verkaufen. Intel sollte den Saftladen einfach ruhig stellen und die Nachmessung garantieren um weitere Imageschäden zu vermeiden.

Der gewonnene Boost durch das höhere Energiebudget liegt im unteren einstelligen Prozentbereich (3 bis 5%), ist also vernachlässigbar, da der maximale Boosttakt limitiert ist. Aber das Abschalten von 50% der Kerne kann im Extremfall zu genau jenem Performanceverlust führen und liegt auch praktisch meist im deutlich zweitstelligen (20% und mehr) Bereich.

Immerhin sind sie gut vorbereitet. Uninformierte und besonders blaue Jungs werden nur zu gerne bereit sein das zu schlucken.^^
 
Boah das ist frech. Jetzt wollen sie die Leser auch noch für dumm verkaufen. Intel sollte den Saftladen einfach ruhig stellen und die Nachmessung garantieren um weitere Imageschäden zu vermeiden.

Der gewonnene Boost durch das höhere Energiebudget liegt im unteren einstelligen Prozentbereich (3 bis 5%), ist also vernachlässigbar, da der maximale Boosttakt limitiert ist. Aber das Abschalten von 50% der Kerne kann im Extremfall zu genau jenem Performanceverlust führen und liegt auch praktisch meist im deutlich zweitstelligen (20% und mehr) Bereich.

Aber auch nur ohne Grafiklimit!

Einfach mal auf den Nachtest warten und sehen was passiert. Aber es ist dennoch zu begrüßen wie offen miteinander umgegangen wird. Einen Imageschaden hat es bisher nicht gegeben, weil bisher nur die typischen AMD Fanboys laut am schreien sind. Jeder potentielle Kunde wird sowie so erst unabhängige Tests abwarten, oder gar blind kaufen. Denn es ist sicher, das der 9900K die schnellste Spiele CPU sein wird und für die denen es egal ist, ob die CPU nun 300 oder 500 Euro kostet, warum nicht einen 9900K...

Nicht falsch verstehen, ich selbst würde aktuelle zum 2700X greifen (glaube ich, zumindest wahrscheinlich) und werde aber auf ZEN 2 warten und dann sehen, da mein 6700K OC @4,3 bis 4,64GHz aktuell eh noch viel zu dicht an einem 2700X und 8700K in spielen dran ist. Ab ZEN 2 wird aber defenitiv etwas neues kommen und ich denke wie schon gesagt, dann wird es ein ZEN 2!
 
"Das
3DCenter
merkt indes an, dass die Multicore-Enhancements laufen und keine TDP-Einschränkungen angegeben werden. Dementsprechend könnten die Intel-CPUs über ihre Standard-Turbo-Taktraten hinaus "boosten" - das ist bei Endnutzern gängige Praxis, deklariert PC Games Hardware in seinen Test allerdings explizit als OC."

Noch so ein Hammer. Die haben wirklich alles aufgeboten um ihren Auftraggeber besonders gut dastehen zu lassen. :hail:
 
Mich intressiert vorallem der Stromverbrauch im vergleich zum 2700X.

schon beim 8700K hat der Intel das nachsehen, 6W mehr im Idle, 10W mehr im Gaming Loop und 54W mehr im Torture :ugly:

Quelle bei solchen Aussagen verlasse ich mich immer auf die sehr verlässlichen Werte von Igor.

Wobei man ja sagen könnte, der leistet auch mehr. Was mich zur Gegenfrage verleitet: was passiert, wenn man beide CPU's (also auch den neuen i9) mit einem exaktem TDP Korsett testet? wo liegen wir dann in der Leistung?

8700k bei 54 Watt Torture mehr auf 8/16 Kernen.
Torture vermute ich beim 2700X mit 4 Kernen?
 
Wobei man ja sagen könnte, der leistet auch mehr. Was mich zur Gegenfrage verleitet: was passiert, wenn man beide CPU's (also auch den neuen i9) mit einem exaktem TDP Korsett testet? wo liegen wir dann in der Leistung?

Ich kann mich nicht erinnern, dass das im professionellen Bereich mal jemand gemacht hätte, obwohl das sicher interessant wäre.
Ich hab's vor einer Weile interessehalber mit meinem 8600k und dem 2700x ausprobiert, allerdings nicht so gründlich, dass man meine Angaben als verbrieft oder allgemeingültig betrachten dürfte - einmal ganz davon abgesehen, dass keine CPU einer Modellreihe exakt der anderen gleicht.

Mein 8600k schaffte - streng auf die nominelle TDP von 95 Watt festgenagelt, ziemlich genau den All-Core-Turbotakt *ohne* boardseitiges Multicore Enhancement (MCE). Ich hatte das Short Time Limit jedoch nicht angerührt, also ging er auch schon mal kurz auf knapp über 100 Watt hoch.
Mit Sicherheit wird ein 8700K unter gleichen Bedingungen die 95 Watt deutlicher überschreiten bzw. würde bei Limitierung den Turbo konservativer einsetzen.

Der 2700X überschritt die nominelle TDP von 105 Watt bei sehr straffen Einsatz des Boosts *inklusive* XFR um ca. 10 Watt. Ein richtig verlässliches Mittel, auch Ryzen strikt auf die nominelle TDP zu begrenzen gibt es nicht - zumindest auf meinem Board nicht, aber aufgrund der Art und Weise, wie der Ryzen-Refresh boostet, ist das womöglich schon rein technisch gar nicht möglich. Das kann vielleicht jemand anders genauer sagen.

Gab ich nun dem 8600K ein Long Time Limit von 115 Watt (also das, was sich mein 2700x bei maximalen Boost genehmigte), konnte der One-Core-Turbotakt mittels MCE auf alle Kerne angewandt und gehalten werden.
Ich fahre den 8600K @ 4,7 GHZ All-Core (Es geht mehr, aber das ist da Maximum ohne manuelle Spannungserhöhung, LLC auf "Auto" und Limits auf Maximum. Die Variante des faulen und vernünftigen Mannes. ;)), da geht er unter Vollast aber auch ruckzuck in Richtung 125 Watt.

Ausgehend davon erachte ich die nominelle TDP von 95 Watt schon für den 8700K als *sehr* optimistisch, beim 9900K jedoch reiht sich diese Angabe nahtlos in das Bullshitting ein, dass Intel derzeit betreibt. Die müssen echt Panik schieben, wenn man bedenkt, dass Intels TDP-Angaben damals, als sie noch ziemlich konkurrenzlos dastanden, eher ein Stück höher angesetzt waren, als eigentlich notwendig gewesen wäre.
 
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