Core i7-13700K und i5-13600K im Vorab-Test: Hohe Leistung bei hoher Stromaufnahme

Also nochmal ... verstehe ich das richtig?

Der i7-13700k soll im Multi-Core zwischen 32-34 % mehr Rechenleistung haben, als sein Vorgänger, dafür aber auch 33% mehr Strom fressen? Also keine Verbesserung.

Und der i5-13600K schafft im Multi-Core 39-41% mehr Rechenleistung, verglichen zu seinem Vorgänger i5-12600K, genehmigt sich dafür aber auch rund 20% mehr aus der Steckdose. Auch nicht gerade überragend im Mid- to Low-End.

OK Intel? *lazily clap hands*
Damit überzeugt ihr mich nicht zum Kauf.
Ich upgrade nur, wenn ich mehr Rechenleistung bei gleichbleibendem oder geringerem Verbrauch bekomme.
 
AMD hat bei seinen 8-Kernern zuletzt beim Generationswechsel von 1000 auf 2000 ganze 10W TDP aufgelegt. Seitdem sind die Dinger allesamt bei 105W TDP (=142W max) gedeckelt.
Man muss jetzt aber auch sagen viel mehr geht da denke ich nicht mehr. Der 5800x hat ja Stock schon so seine Probleme die Wärme abzuführen. Die TDP könnte sogar leicht sinken.

Mal schauen wie groß die Chiplets diesmal werden und wo sie auf dem DIE platziert werden.
 
AMD hat bei seinen 8-Kernern zuletzt beim Generationswechsel von 1000 auf 2000 ganze 10W TDP aufgelegt. Seitdem sind die Dinger allesamt bei 105W TDP (=142W max) gedeckelt.
Was so aber auch nicht ganz korrekt ist. Die elektrische Leistungsaufnahme war und ist nicht Bestandteil von AMDs TDP Klassifizierung. Die beruht auf anderen Faktoren. Und wenn man es darauf anlegt kriegt man die Ryzen CPUs mit hohem Corecount locker über 200w geballert. Mein 5600x kriegt ja schon fast 120w Package Power hin.

Zugegeben das ist Prime95 Small FFTs. Dazu PBO mit angepassten Limits und MSI Core Boost. Also keine unbedingtes "real World Szenario". Aber mit entsprechenden Blender Workloads geht das auch in die Richtung.

5600x_p95_small_ffts.png
 
Die TDP Brechstange ist die logische Folge von Konkurrenzdruck.

Intel und AMD sind beides hochgradig durch-optimierte Chips, weder der eine noch der andere wird wegen seiner Architektur den wahnsinnigen Durchbruch erzielen.

Intel und AMD haben ähnliche Dichte an Transistoren. AMD hat dank TSMC einen leichten Vorteil, aber nicht auf eine Weise, dass es das Produkt des Konkurrenten auf dem Markt überflüssig oder unrentabel macht.

Was beiden Firmen bleibt ist dann mehr Energie in den Chip zu pumpen. Mehr Power rein ist halt mehr Power raus, nicht linear, aber immerhin. Das gibt uns dann 170W Limits bei den kommenden AMD Chips und Intel wird wieder bis 250W pushen.

Die meisten Auswirkungen wie sich WIndwos11 von der Performance her anfühlt, bei Surf & Office ist die M.2 und das RAM. Wenn da die Anbindung einer CPU nur Mittelmaß ist (z.B. Atom Serie) dann ist die Performance Schrott und wenn die Anbindung gut ist, dann ist die Windows Performance gut. Bestes Beispiel ist hier der Sprung bei Intel von N4000 auf N6000. Von i3 auf i9 sind da keine Sprünge zu erwarten.
 
Ach du heilige Ineffizienz, da weiß ich ja fast nicht mehr was ich da noch sagen soll.
Ich habe ja bei alder lake schon genug herum gelästert, wie ĥoch doch der Verbrauch und wie ineffizient diese doch sind. Aber das sprengt wirklich alle Massstäbe. Ganze 60W mehr!
Glaubt ihr mir jetzt das es im gleichen Prozess und deutlich mehr Takt nur in einem Desaster enden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gleicher Fertigungsprozess, dabei aber mehr Kerne, höherer Takt, mehr Cache, daher insgesamt natürlich mehr Transistorbudget - eine höhere Leistungsaufnahme ist die einzig logische Konsequenz. Dank TSMCs N5-Prozess wird AMD erneut einen Fertigungsvorteil genießen und Zen 4 wird effizienter laufen als die Konkurrenz. Erst wenn Intel in Intel 4 fertigt, kann sich daran wieder etwas ändern. Nichts anderes war bzw. ist zu erwarten.

Gerade in den Klassen i5 und i7 finde ich das allerdings schon schade, wie ich zugeben muss. Ein i7-12700K war im Vergleich mit seinen Vorläufern einfach ziemlich sparsam und trotzdem sehr schnell, kurz: sehr effizient. Es ist bedauerlich, dass die Brechstange nun prompt zurückkehren muss.

In jedem Fall wird die nächste Generation High-End-PCs viele Netzteile vor die Belastungsprobe stellen. Intel und Nvidia drehen da ja auf jeden Fall voll auf, von AMD erwarte ich das im Top-Bereich ebenfalls, denn man muss ja mithalten und kocht genauso mit Wasser wie die Konkurrenz. Letztlich könnte man hinsichtlich Effizienz dennoch gewinnen, aber gerade im GPU-Bereich muss sich das auch erst noch zeigen.
 
Gerade in den Klassen i5 und i7 finde ich das allerdings schon schade, wie ich zugeben muss. Ein i7-12700K war im Vergleich mit seinen Vorläufern einfach ziemlich sparsam und trotzdem sehr schnell, kurz: sehr effizient. Es ist bedauerlich, dass die Brechstange nun prompt zurückkehren muss.
Eher der i5 anstatt der i7.
 
Abgesehen von den Topmodell Vielkernern (die nur in seltenen Ausnahmen in Spielen Vorteile haben) bleiben die Verbrauchsgrenzen bei AMD gleich.
Und ein 13700K ist mit 16 Kernen kein Vielkerner?
Der prügelt sich bestimmt mit dem 7900x.=)
Aber hat der nicht auch 230 Watt PPT?
Ein 7800X, also der klassische Spiele-8-Kerner, braucht (maximal) dasselbe wie ein 5800X. Und dasselbe wie der 3800X davor. Und der 2700X davor.
Das wird bei Intel wohl der 13400F mit 6 Kernen und 4 Sparbrotkernen regeln, wenn sich nicht der 13600K teilweise mit dem 7900x anlegen kann. Immerhin bietet dieser 14 Kerne und sollte deutlich vor dem 7700x liegen.

AMD hat bei seinen 8-Kernern zuletzt beim Generationswechsel von 1000 auf 2000 ganze 10W TDP aufgelegt. Seitdem sind die Dinger allesamt bei 105W TDP (=142W max) gedeckelt.
Irreführend, so wie die meisten Posts der AMD Apologeten.
 
Dann bist du bei Grafikkarten auch raus also auch im Computer Bereich :ka:
Ja, und jetzt?
Auch bei Grafikkarten werde ich Leistungssteigerungen auf Kosten des Verbrauchs nicht mitmachen. Was ist der Punkt, wenn etwas 30% stärker ist, aber 40% mehr Strom verbraucht? Das ist unterm Strich schlechter.
Da könnte man auch beii der Vorgängerhardware bleiben und sich mehr davon holen. Das ist kein Fortschritt, das ist Stagnation oder gar Rückschritt.
Es muss schon ein spürbarer Mehrwert bei rumkommen, damit sich das Geldbeutel-zücken lohnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der prügelt sich bestimmt mit dem 7900x.=)
Das verwirrt mich extrem.

Ein 7900x ist eigentlich eine Sockel 2066 10 Kern CPU von Intel.
Und ein 7800x ist eigentlich ein Intel 6 Kerner mit 12 Threads (Sockel 2066).
Was so aber auch nicht ganz korrekt ist. Die elektrische Leistungsaufnahme war und ist nicht Bestandteil von AMDs TDP Klassifizierung. Die beruht auf anderen Faktoren. Und wenn man es darauf anlegt kriegt man die Ryzen CPUs mit hohem Corecount locker über 200w geballert. Mein 5600x kriegt ja schon fast 120w Package Power hin.

Zugegeben das ist Prime95 Small FFTs. Dazu PBO mit angepassten Limits und MSI Core Boost. Also keine unbedingtes "real World Szenario". Aber mit entsprechenden Blender Workloads geht das auch in die Richtung.
Ich habe meinen ehemaligen 5950X locker über 270W in Cinebench 23 entlocken können.

Für mich sind diese allgemeinen Stromsparmechanismen für den Arsch. Wenn man Leistung braucht, dann kostet das eben Strom.
 
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MfG Föhn.
 
Wenn das Gebotene mit 75W funktionieren würde, gäbe es sicher auch wieder jemand, der sagt das ist zu viel.
Ausreizen der Architektur kostet immer Strom.
Da dieser nie billiger wird, verbraucht ihn, solang es noch so günstig ist!
Wer nen Sportwagen kauft, fragt auch nicht wie lang der Tank voll bleibt, der weis worauf er sich einlässt.
 
Mal ne blöde Frage, aber gibt es eigentlich irgendwo einen Test, wo man sehen kann, ob die E-Cores einen Einfluss aufs Gaming haben...?

Würde mich ja irgendwie interessieren xD

Zum Thema Leistungsaufnahme und Performance würd ich erst einmal die richtigen Tests abwarten - aktuell sind es, wenn man es überhaupt so nennen kann und darf, nur Anhaltspunkte die nicht zu überprüfen sind.

Und immer dran denken: Im Gaming zieht die CPU meist nicht einmal Ansatzweise das Maximum, sondern deutlich weniger - OC ausgenommen beim 12900k(s).
 
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