Conrad Electronic schließt fast alle Filialen und verstärkt Business-Fokus

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Statt auf Privatkunden will sich der bayerische Elektronikhändler Conrad Electronic mehr auf Geschäftskunden konzentrieren und fast alle Filialen schließen.

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Sollen Sie machen, kaufe eh nicht mehr in der Apotheke ein, bekomme alles günstiger im Netz.

Lange her, dass ich da was gekauft hatte...
 
Kein Verlust. Apothekenpreise für Elektroschrott. Damit kann man nur noch an die mittelständischen Unternehmen gehen und versuchen den Mist dort teuer zu verhökern.

Prognose: Insolvenz in 5 Jahren.
 
Sollen Sie machen, kaufe eh nicht mehr in der Apotheke ein, bekomme alles günstiger im Netz.

Lange her, dass ich da was gekauft hatte...

Für einzelne Teile war das tatsächlich eine tolle Sache. Außerdem sind damit tolle Kindheitserinnerungen verbunden, wenn es ein- bis zweimal im Jahr zum Conrad in München ging und danach noch eine Tour durch die Videospieleläden gemacht wurde.

Wir hatten zu meiner Zeit ja nichts anderes...

Einmal gehe ich noch hin, bevor er schließt, heute dann in Frankfurt.
 
Ist in Österreich schon länger so.
Der einzige, große und gut ausgestattete, Conrad Shop ist in Wien.

Der Rest des Landes wird über Online-Bestellungen versorgt.
 
Letzte was ich bei Conrad gekauft habe war eine neue Antistatik Matte und eine ordentliche Lötstation, ist allerdings auch schon wieder ein paar Jahre her, aber in solchen Dingen sind sie halt wirklich sehr gut sortiert.
Darüber hinaus (Hardware, Heimgeräte, ect.) lohnt es sich als "Privat" meist kaum bei Conrad was zu kaufen, da eben oft auch schlicht spürbar teurer als die Konkurenz und auch nicht zwingend besser sortiert.

Denke daher das es durchaus Sinn macht das sie sich künftig mehr auf ihre Geschäftskunden konzentrieren, als auf den Bereich der Privatkunden.
 
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Denke daher das es durchaus Sinn macht das sie sich künftig mehr auf ihre Geschäftskunden konzentrieren, als auf den Bereich der Privatkunden.
Das kann ich nicht beurteilen, es ist aber für alle Betroffenen ein schlechtes Zeichen, siehe zuletzt "Staples" -> pleite!
Als Großstadtbewohner habe ich bislang noch ein Conrad um die Ecke ... der hatte sich während Corona allerdings bereits etwas dämlich angestellt. In Berlin, Schloßstraße, war bereits vor Corona der Ofen aus.
Trotzdem bedauer ich das: Dieses nervige hin- und her-Gesende ist höchstens für Dorfbewohner eine Alternative.
Solange es geht, zahle ich lieber ein paar € mehr und lege ggf. die wackelige chinesische Kontainerware den Jungs lieber direkt auf den Tisch!! ... zuletzt bei Saturn vergangene Woche ... oder, sehr vorbildlich vorletztes Jahr z.B. NBB.
 
Solange es geht, zahle ich lieber ein paar € mehr und lege ggf. die wackelige chinesische Kontainerware den Jungs lieber direkt auf den Tisch!! ... zuletzt bei Saturn vergangene Woche ... oder, sehr vorbildlich vorletztes Jahr z.B. NBB.
Geht mir ja grundsätzlich genauso, aber als Berliner hat man es da mit Caseking Outlet direkt vor der Haustür halt auch immer noch gut, für sowas geh ich halt nicht zu Conrad. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist in Österreich schon länger so.
Der einzige, große und gut ausgestattete, Conrad Shop ist in Wien.

Der Rest des Landes wird über Online-Bestellungen versorgt.
Ausserhalb Wiens gibt es immerhin noch 4 Filialen;)

War zwar seit Jahren nicht mehr beim Conrad, ist aber echt schade wenn der verschwindet:\
 
Kein Verlust. Apothekenpreise für Elektroschrott. Damit kann man nur noch an die mittelständischen Unternehmen gehen und versuchen den Mist dort teuer zu verhökern.

Prognose: Insolvenz in 5 Jahren.
Das war aber nicht immer so. Ganz früher war das die Anlaufstelle Nummer 1 wenn es um elektonische Bauteile ging. Die haben sich einfach in die falsche Richtung entwickelt. Anstatt sich auf die Kernkompetenz zu fokussieren hat man versucht seine Produktpalette immer breiter zu gestalten. Käufhäuser wie Kaufhof haben schon eindrucksvoll gezeigt, dass dies nicht mehr dem Konsumverhalten der Kunden entspricht. Man kauft entweder im Internet oder in gut sortierten Markenläden/Fachgeschäften (oft konzentriert in den Einkaufspassagen in jeder deutschen Großstadt).
Ich war letztens mal wieder seit langem bei Karstadt Sport und wollte ein schnelltrockendes Funktionsshirt kaufen (also quasi ein Standardprodukt von eine der üblichen Marken). Es hat mich wieder mal bestärkt nur noch online zu kaufen. Es ist wirklich erschreckend wie wenig Auswahl vorhanden war auf so großer Fläche. Dazu kam: bei 70% der Shirts gabs kein L mehr. Da frag ich mich persönlich immer: die müssen doch ein Warensystem haben, da müssen die doch mal langsam erkannt haben, dass L am meisten gekauft wird bei Männern. Dann bestellt man da auch mehr. Nur noch ne Frage der Zeit bis die dicht machen.
 
wobei von den rund einem Dutzend Geschäften nur die Filiale in Wernberg-Köblitz im Landkreis Schwandorf wie bisher weitergeführt werden soll
Oh.. wusste nicht, dass es deutschlandweit so wenige sind.
Conrad ist nicht IKEA, bei dem man in Kauf nimmt, bis 100km weit zu fahren, daher verstehe ich die Entscheidung.

Für einzelne Teile war das tatsächlich eine tolle Sache. Außerdem sind damit tolle Kindheitserinnerungen verbunden, wenn es ein- bis zweimal im Jahr zum Conrad in München ging und danach noch eine Tour durch die Videospieleläden gemacht wurde.
Kindheitserinnerungen: Bei mir waren es die Elektronik-Bausätze, die allerdings per handschriftlich ausgefüllten Bestellschein über die Post bestellt wurden. Der Conrad Katalog lässt grüßen.

Mein letzter Kauf vor Ort (Berlin) waren Bananensteckerbuchsen.
Bin vorher ein wenig durch die Filiale geschlendert. Ja, da gab es auch Dinge wie: Schau mal, das ist ja cool.
Aber das meiste war gewöhnlich und hatte den Charme eines Gangs durch den Kaufhof.

Mit der verstärkten Ausrichtung auf den B2B-Sektor verfolgt das Unternehmen nach eigenen Angaben das Ziel, "zu Europas führender B2B-Beschaffungsplattform für technischen Betriebsbedarf" zu werden.
Viel Glück...
(Irgendwie muss ich gerade an Quelle denken warum auch immer, auch wenn B2B da nicht passt.)
 
Kann ich verstehen in der heutigen Welt. Wer sich nicht nicht anpasst, der geht unter. Vorallem wenn man konventionellen Handel gegenüber Onlinehandel erst garnicht konkurieren kann in dieser Form.Dieser Wandel wird bestimmt Arbeitplätze kosten ,ohne frage.Irgendwie verschwinden viele Geschäfte allmählich nach und nach ,das bemerkt man.Gerade in den letzten 2 Corona Jahren war das Ladensterben ,sehr ausgeprägt in dem Einkaufsmeilen.Schade finde ichs trotzdem,das ändert auch die Einkaufskultur und Einkaufsmeilen der Zukunft.Da müßen andere Ideen/Geschäfte das ergänzen.Wenn ich mich zurück erinnere,habe ich alle großen Kaufhäuser als Kind noch sehen auch erleben können.Und das prägt auch einen und ein Teil von mir sehnt sich nach dieser Zeit zurück.:heul:
 
Sollen Sie machen, kaufe eh nicht mehr in der Apotheke ein, bekomme alles günstiger im Netz.
Genau deswegen machen sie die Ladengeschäfte zu.

Conrad war teilweise billiger als Vobis und k&m,
Aber die Leiferzeiten waren nervig (bis zu 14 Tage).

Ich muß nicht alle morgen haben, aber das war zu lange.
Die Lieferzeiten sind besser und die Preise schlechter geworden.

Aber als Apothekerpreise konnte man sie nie bezeichnen.

Nach Vobis, Escom, Comtech und vielen anderen geht nun fast der Letzte große Laden aus den Anfangszeiten des Computerhandels.

Schade.

Prognose: Insolvenz in 5 Jahren.

Da ich Vobis mit abgewickelt habe, sag ich mal 2 Jahre bis zum endgültigen Aus.
 
Hallte da Kühlrippen gekauft um meine Grafikkarte komplett auf lüfterlos umzustellen.
Das ist aber schon Jahrzente her; lange bevor das en vogue wurde.
Es ist schade das ein weitere Laden zumacht; nicht nur wegen den Arbeitsplätze.
 
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