AW: Cold Bug: Physikalische Erklärung?
@scorp seit wann sind elektronen molekülarestrukturen?^^
@MasterMito erzähl mal bitte genauer warum bei halbleiter bei sinkenden temps der spez. Wiederstand steigen soll
Der Widerstand steigt bei Halbleitern, da ein undotierter Halbleiter eigentlich ein Isolator wäre, wenn nicht auf grund der thermischen Schwingungen im Kristallgitter Elekrtonen aus ihren entsprechenden Plätzen im Kristallgitter gedrängt würden (sie schwingen dann so stark, das sie die Anziehungskräfte zuu ihrem Atom überwinden können (gilt nur für die Außenelektronen)) und sich dann frei bewegen können. Im ENtsprechenden Platz om Kroistallgitter bleibt ein Defektelektron zurück. Gelegentlich rekombinieren die beiden Ladungsträgersorten (Elektronen und Defektelektronen, auch Löcher genannt) wieder. Je wärmer ein Halbleiterkristall nun ist, desto stärker sit ja die Schwingung und deshalb verlassen auch umso mehr ELektronen ihren angestammten Platz. Wenn es nun aber kälter wird, wird die Schwingung schwächer und damit können sich nicht mehr so vile Elektronen von ihrem Platz im Kristallgitter trennen, der Widerstand steigt. Beim absoluten Nullpunkt würde keine Schwingung mehr stattfinden und es gäbe dadurch keine freien Ladungträger.
Der elektrische Widerstand von undotiertem reinen Silizium ist also vomn der augenblicklichen Anzahl der freien Ladungsträger in dem Siliziumkristall abhängig. Da bei einer jeder belibigen Temperatur immer genauso viele Ladungsträger rekombinieren (also ELektronen sich wieder in die Löcher / Defektelektronen zurückbegeben) wie neue dazukommen (ducrch das Herauslösen von Außenelektronen aus dem Gitterverbund) ist der elektrische Widerstand bei einer festen Temperatur ebenfalls konstant. Da aber die Häufigkeit mit der die Elektronen sich aus dem Gitter befreien von der Temperatur abhängig ist, ist auch der elektrische Widerstand des Kristals davon abhängig. Die Elektronen brauchen in ihrer Schwingung eine bestimmte Energie um aus dem Gitterverbund auszubrechen, und diese erreichen sie um so leichter, je wärmer es ist. Deshalb sinkt der elektrische Widerstand mit steigender Temperatur.
Bei dotiertem Silizium wir nichts anderes gemacht als in das reine Silizium Fremdatome mit mehr oder weniger Außenelektronen ein zu bringen. Diese können dann leichter den Gitterverbund verlassen oder ankommende ELektronen aufnehmen. Da aber auch dann für das Verlassen des zugehärigen Atoms eine gewisse Energie notwendig ist, wird die Leitfähigkeit mit sinkender Temperatur auch geringer und der Widerstand steigt.
Man ist schon ziemlich nahe an den Absoluten Nullpunkt herangekommen, auf wenige µK (z.B. bei dem Bose-Einstein-Kondensat). Der Wert wurde daraus hergeleitet, das Luft bei 273,15°C das doppelte Volumen aht wie bei 0°C, also müsste sie ja bei einem linearen Abfall bei -273,15°C das Volumen 0 haben. Stimmt zwar nicht, wurde aber so hergeleitet.
Ob Halbleiter supraleitend werden können ist eine interessante Frage, da es ja auch Isolatoren gibt, die Supraleitend werden können. Ich glaube ich habe irgendwann mal was von einem supraleitenden Transistor gehört, aber ich weiß nicht mehr ob das aus Silizium war.... Ich glaube der wurde mit flüssigem Helium gekühlt und hat mit 500 GHZ geschalten, nach einer Simulation sollte der glaube ich 1 THZ schaffen können,...
Wäre es eigentlich möglich, das (beim Absoluten Nullpunkt)/ nahe des absoluten Nullpunktes der Strom, also im Beispiel die Elektronen einfach durch den Leiter tunneln würden? Weil die Atome des Leiters währen ja in diesem Zustand dann koharent, also die Wellenfunktionen der Atome wüden sich ja zu einer enzigen überlagern (wie es beim Bose-Einstein-Kondensat schon beobachtet wurde), das hieße doch aber, das der Leiter auf den Stromfluss wie ein einzellnens Atom wirken würde, was für diesen ja dann eine Bariere darstellen würde, welche dieser ja durchtunneln könnte oder?
