Chris Roberts und Chris Taylor über Crowdfunding: Der Schüssel zu den Fesseln der Publisher

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Während es für Star Citizen von Chris Roberts blendend lief, stockte das Crowdfunding von Chris Taylors Wildman. Nicht jedes Projekt läuft wie am Schnürchen, aber beide halten an der Idee der Schwarmfinanzierung fest. Roberts als auch Taylor sind sich einig: Es ist der Schüssel zu den Fesseln der Publisher.

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AW: Chris Roberts und Chris Taylor über Crowdfunding: Der Schüssel zu den Fesseln der Publisher

PCGH schrieb:
Es ist der Schüssel zu den Fesseln der Publisher…. Beide Studios wollen sich von den Publishern lossagen, so das Ergebnis der Gesprächsrunde….. Crowdfunding sei ein gerade erst begonnener, sehr wichtiger Weg für die gesamte Branche der unabhängigen Entwickler.
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Mir fällt noch ein Argument für Crowdfunding ein.
Projekte werden von möglichen Spendern selbst aussortiert.
So filtern sich wirtschaftliche Misserfolge von selbst heraus, da nicht genug Spenden für so ein Projekt zusammenkommen.
 
AW: Chris Roberts und Chris Taylor über Crowdfunding: Der Schüssel zu den Fesseln der Publisher

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Mir fällt noch ein Argument für Crowdfunding ein.
Projekte werden von möglichen Spendern selbst aussortiert.
So filtern sich wirtschaftliche Misserfolge von selbst heraus, da nicht genug Spenden für so ein Projekt zusammenkommen.

Kann so sein, muss aber nicht.

Wenn Herr soundso und sein Team sich ein hammermäßiges Projekt zutraut, aber die Spender ihm nicht, bzw. wenn das Projekt nicht die kritische Phase überschreitet, d.h. ein paar wagemutige die sich das Risiko leisten wollen und die anderen auf Sicherheit bedachten dann erst mitziehen... Ob dann was gescheites abgeliefert wird, steht mal nicht zur Frage.
Denn das Risiko muss jeder erst mal eingehen, und korrekt einzuschätzen ob es was werden könnte/kann oder nicht, bzw. ob dann doch nicht die Masse aufs völlig falsche Pferd setzt.
 
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AW: Chris Roberts und Chris Taylor über Crowdfunding: Der Schüssel zu den Fesseln der Publisher

Also ich finds schon erstaunlich, was da teilweise für Beträge zusammen kommen, trotz der Tatsache, dass es mittlerweile dutzende solcher Projekte gibt. Ich frag mich nur was passiert, wenn das erste Spiel mit "hoher" Crowdfundingteilnahme so richtig den Bach runtergeht also schlecht ist/nicht das Versprochene hält/von vorne bis hinten verbuggt ist. Ob die Teilnahme am Crowdfunding dann zurückgeht? Ich mein da spenden ja mit Sicherheit nicht nur Leute, für die Geld keine Rolle spielt oder?!
 
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Noch ist es so, dass grosse Namen (wie Chris Roberts) einen guten Start normalerweise garantieren.
Bei ihm kommt dazu, dass er nicht nur einen guten Namen hat sondern mit Star Citizen natürlich auch in ein Vakuum sticht.
Für die Art Spiele besteht ein grosser Bedarf.
Das ist möglicherweise auch der Grund warum Chris Taylor (noch) etwas mehr Mühe hat.
 
AW: Chris Roberts und Chris Taylor über Crowdfunding: Der Schüssel zu den Fesseln der Publisher

Ich hoffe ja sehr, das die Publisher dadurch mal so richtig unter Druck geraten und gezwungen sind:
- mehr auf die Kundenwünsche einzugehen bzw nicht einfach Features streichen, die anfangs versprochen wurden
- mehr Innovation zu zeigen und nicht immer nur den x-ten Abklatsch einer ausgelutschten Serie neu zu verpacken
- die Finger von Konzepten zu lassen, die der Kunde angeblich ach so toll findet wie zB DLCs (noch schlimmer: zum Release also quasi Day-One-Patches)
ganz zu schweigen von Dingen wie Online-Pflicht, Zwangsregistrierung und billigen Konsolenports mit mieser Steuerung und Kameraführung...

Wenn sie so weiter machen, wie bisher, bleibt am Ende nur noch Crowsfunding und Steam für den PC, wobei Valve ja schon länger Indie-Spiele unterstützt und veröffentlicht und mit Greenlight ebenfalls eine Crowdfunding-Plattform bietet. Alle anderen namenhaften Publisher können sich dann meinetwegen gerne auf Konsolen beschränken.

Zusammen mit der Steambox klingt das nach richtig fetten Jahren für Gabe Newell, oder? Rein finanziell versteht sich.
 
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Um tote Genre, die kein Publisher unterstützt wiederzubleben ist Crowdfunding eine gute Methode zur Finanzierung. Für alles große ist ein Publisher aber unverzichtbar. Auch kann Crowdfunding schnell schiefgehen, wenn die Summe nicht zusammen kommt. Außerdem steht der Entwickler beim scheitern einer Kampange vor großen Problemen, da er (möglicherweise) Monate an Arbeit/Zeit/Geld in einen nun lutzlosen Prototypen investiert hat.
 
AW: Chris Roberts und Chris Taylor über Crowdfunding: Der Schüssel zu den Fesseln der Publisher

Wenn sie so weiter machen, wie bisher, bleibt am Ende nur noch Crowsfunding und Steam für den PC, wobei Valve ja schon länger Indie-Spiele unterstützt und veröffentlicht und mit Greenlight ebenfalls eine Crowdfunding-Plattform bietet. Alle anderen namenhaften Publisher können sich dann meinetwegen gerne auf Konsolen beschränken.

Zusammen mit der Steambox klingt das nach richtig fetten Jahren für Gabe Newell, oder? Rein finanziell versteht sich.
Greenlight ist kein Crowdfundingsystem es dient vielmehr dazu bereits bestehende oder in der Entwicklung befindende Indiespiele auf die Platform Steam zu holen und somit einem größeren Publikum zugänglich zu machen.
Der Kasus Knaktus ist hierbei, dass die Community abstimmt ob etwas für sie auf Steam gebracht werden soll, oder eben nicht und somit spart Valve nochmal einiges beim Auswahlprozess für neue Indiespiele.

Und glaube mir die fetten Jahre sind bei Gabe Newell schon seit geraumer Zeit angebrochen und es ist noch kein Ende in Sicht.
 
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Auch ich hab Chris Roberts für Star Citizen im vorraus Geld überwiesen. Aber was ist wenn das Spiel ne richtige Gurke wird? Per Crowdfunding bekommt der dann so schnell kein Geld mehr.
Sprich Crowdfunding funktioniert nur solange man einen guten ruf hat.
 
AW: Chris Roberts und Chris Taylor über Crowdfunding: Der Schüssel zu den Fesseln der Publisher

Sagen wir es mal so. Crowdfunding funktioniert am besten mit einem guten Ruf. Mittelmäßig mit einer guten Idee (zumindest bei Videospielen). Und überhaupt nicht mit einem schlechten Ruf.
 
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