China - Zukunft, Außen-, Wirtschafts-, und Finanzpolitik

China - Zukunft, Außen-, Wirtschafts-, und Finanzpolitik

Es ist ja auch nicht verwerflich seine Interessen zu verfolgen, macht ja jeder Staat so, nicht nur "der Westen". Das ist doch auch vernünftig das unsere Interessen verfolgt werden.
Und man kann ja nicht jedem Staat die "Demokratie bringen" oder jeglichen Kontakt zu einer Nation niederlegen. Das war immer so und wird immer so bleiben.
Ist halt ein zweischneidiges Schwert.

Richtig, China macht nichts anderes und die sind nicht so blöd, noch Truppen in irgendein Land zu schicken, damit die ihre politische Ausrichtung ändern.
Die machen das im Verborgenen und damit fahren sie scheinbar sehr gut.
 
AW: Der Libyenkonflikt

Richtig, China macht nichts anderes und die sind nicht so blöd, noch Truppen in irgendein Land zu schicken, damit die ihre politische Ausrichtung ändern.
Die machen das im Verborgenen und damit fahren sie scheinbar sehr gut.

Verborgen, wie in Tibet? :-)

Aber stimmt schon - wer hätte das gedacht, dass mal ein kommunistischer Staat der wohl größte
Gläubiger der USA wird

aber wir sind wohl gerade "etwas" offtopic...
 
AW: Der Libyenkonflikt

Sind wir sicher (mal wieder :ugly:), aber es ist schon komisch, dass sie westliche Welt ihren Wohlstand auf Schulden aufbaut, die die nachfolgende Generation irgendwann mal tilgen muss (wobei man ja eigentlich nicht mehr von Tilgung sprechen kann, es geht nur noch um die Zinszahlungen). Das gigantische Handelsbilanzdefizit wird die USA irgendwann einholen (solange sie Dollar drucken und die Chinesen/Araber ihnen die abnehmen, läuft der Kreislauf noch, aber irgendwann kann China keine Dollar mehr bunkern und den Arabern wird das Öl mal ausgehen, dann ist das auch vorbei).

Aber dafür kann man fast echt mal einen eigenen Thread aufmachen.
wo führ die Schuldenlast noch hin, oder so ähnlich.
 
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AW: Der Libyenkonflikt

China muss weiter die US Anleihen kaufen damit der Dollar nicht noch weiter an Wert verliert. Oder anders gesagt, damit der Yuan nicht aufgewertet wird.


Die Berichterstattung um Libyen ist momentan wohl etwas geringer geworden. Wahrscheinlich die Ruhe vor dem Sturm.
 
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AW: Der Libyenkonflikt

Aber dafür kann man fast echt mal einen eigenen Thread aufmachen.
wo führ die Schuldenlast noch hin, oder so ähnlich.

Da es diesen Thread noch nicht gibt :-] :
Die Frage ist ja auch nicht nur wie es weitergeht, wenn China das nicht mehr stemmen kann und wie die Energiepolitik
aussehen soll, sondern inwieweit die Chinesen versuchen werden Einfluss auf die amerikanische Politik zu nehmen
(bzw.: es schon tun).
 
AW: Der Libyenkonflikt

Hmm, wie wäre es mit folgendem Threadtitel, falls ihr einen neuen eröffnen wollt: "Wer wird die kommende Weltmacht sein? bzw. Welche Länder werden die kommenden Weltmächte sein?".
Im Anfangspost könnte man dann einige auflisten (z.B. auch mit pro und contra Argumenten) und dann kann man darüber diskutieren, bis der Thread geschlossen oder das Thema zu langweilig wird:D.
Hatte schon überlegt, so einen Thread zu eröffnen, aber bisher hatte ich noch keine große Lust, dies zu tun:ugly:.
 
AW: Der Libyenkonflikt

Hmm, wie wäre es mit folgendem Threadtitel, falls ihr einen neuen eröffnen wollt: "Wer wird die kommende Weltmacht sein? bzw. Welche Länder werden die kommenden Weltmächte sein?".
Im Anfangspost könnte man dann einige auflisten (z.B. auch mit pro und contra Argumenten) und dann kann man darüber diskutieren, bis der Threas geschlossen oder das Thema zu langweilig wird:D.
Hatte schon überlegt, so einen Thread zu eröffnen, aber bisher hatte ich noch keine große Lust, dies zu tun:ugly:.

Weltmacht ist nicht grundsätzlich, es geht ja auch nicht darum, wer wirtschaftlich oder militärisch stark ist, es geht darum, wie das Wirtschaftssystem überhaupt noch funktionieren soll. wenn jeder immer vom "Wachstum" spricht und man jedes Jahr immer höhere Rendite machen muss, damit das Geld nicht woanders hinwandert.
Die USA sind doch deshalb noch so kreditwürdig, weil sie eine gigantische Wirtschaftsleistung haben (da kommen die Chinesen nicht mal Ansatzweise dran), daher kaufen sie ja auch alle den Dollar, denn ohne den US Konsum geht die Weltwirtschaft den Bach runter.

Aber vielleicht kann sich ein uns allgemein bekannter Moderator das ja mal ausklammern, einen neuen Thread entwickeln und einen super Startpost zaubern. :D :daumen:
Könnte ich vielleicht auch machen, aber ich bin zu faul, ich schreib lieber ab (mit Fußnoten). :devil:
 
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AW: China - Zukunft, Außen-, Wirtschafts-, und Finanzpolitik

Aber wo willst du die Grenze ziehen?
Wenn du von China anfängst, dann ist das auch eine Weltwirtschaftssache und Zinseszinsen haben damit auch zu tun.

Wie wäre es, wenn du den alten Kram mal dich machst und wir ihr ein neues Plätzchen haben, wo man den Kram zusammenfassen kann?
(und dann kannst du auch einen guten Startpost machen, der auf jeder neuen Seite neu gepostet wird, damit man noch weiß, um was es geht :D)
 
AW: China - Zukunft, Außen-, Wirtschafts-, und Finanzpolitik

Wie wärs, wenn du dir die Arbeit für dein Thema machst, wärend ich mich darauf beschränke, 5 Minuten lang Posts hin- und her zu kopieren? ;)
 
AW: China - Zukunft, Außen-, Wirtschafts-, und Finanzpolitik

Wie wärs, wenn du dir die Arbeit für dein Thema machst, wärend ich mich darauf beschränke, 5 Minuten lang Posts hin- und her zu kopieren? ;)

Moment, ich zitiere mich mal selbst... ;)

Könnte ich vielleicht auch machen, aber ich bin zu faul, ich schreib lieber ab (mit Fußnoten). :devil:

Natürlich könnte man was ausarbeiten, aber der Startpost steht ja schon und ich sehe einfach nicht ein, dass wir zu einem Thema, das sich über stark überscheidet, noch mehrere Thread aufmachen müssen.
 
AW: China - Zukunft, Außen-, Wirtschafts-, und Finanzpolitik

Ich habe ebenfalls überlegt, ob ich einen Thread über Weltmächte und deren Vor- und Nachteile erstelle, bei dem man dann im Anschluß darüber diskutieren kann, wie sich das in Zukunft so weiterentwickelt. Allerdings habe ich das Gefühl, dass das eher der Zivilisationsauswahl von Age of Empires ähnelt :D(außer das man keine Prozentangaben verwendet:ugly:).
 
AW: China - Zukunft, Außen-, Wirtschafts-, und Finanzpolitik

Es gibt halt einfach zu viele Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, wenn du so eine Vorhersage tätigen willst (nicht mal Wirtschaftswissenschaftler trauen sich an sowas ran).
Ich würde das auf wenige Faktoren beschränken, wie eben Rohstoffe, denn das wird der wichtigste Faktor sein, so in 50-100 Jahren, denn es geht ja nicht nur um Öl, guckt dir die Metalle an, die in der Computerindustrie verwendet werden, in der Automobilindustrie. Da gibt wenige Firmen, die 90% oder mehr der weltweiten metallischen Rohstoffe kontrollieren.
Nicht nur wegen Öl geht China nach Afrika, auch wegen der ganzen Metalle.
 
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Stimmt, denn Metalle wie Indium, Tantal usw. spielen ja eine wichtige Rolle. Denn bei ersterem sind die Vorräte ja schon in ca. 20 Jahren erschöpft. Allerdings muss man noch dabei berücksichtigen, dass neue Daten zu den Vorkommen rausgegeben werden und neue Quellen entdeckt werden. Also selbst das Thema Rohstoffe ist schon zu umfassend:D.

Theoretisch könnte man ebenfalls gesellschaftliche Faktoren mitreinbringen. Denn was nützen einem sichere Rohstoffquellen, wenn viele gar nicht an dem Wohlstand usw. teilnehmen können bzw. die Lebensbedingungen der Armen miserabel sind?

Hmm, die Themen sind in der Tat sehr umfassend.

P.S.: Nagut, Indium kann man nicht so richtig dazurechnen, da China selber einen Anteil von ca. 60% an der Weltproduktion hat.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Indium

P.P.S.: Und selbst bei Tantal haben Brasilien und Australien die Hauptproduktion inne (http://de.wikipedia.org/wiki/Tantal#cite_note-usgs-12Siehe Quelle 13). Für mich sieht das eher nach dem Suchen der letzten Rohstoffvorkommen aus, wobei China das anscheinend am besten hinkriegt. Zumindest macht das auf mich den Hindruck (sowohl das Suchen der letzten Rohstoffe als auch im Bezug auf China bei der Rohstoffsuche).
 
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AW: China - Zukunft, Außen-, Wirtschafts-, und Finanzpolitik

Dazu musst du noch bedenken, dass auch 1,3 Milliarden Chinesen mal besser leben wollen. Viele sehen, wie Europäer leben, wie Amerikaner leben und wieso sollen sich die Chinesen (oder wer auch immer) mit dem CO² Ausstoß zurückhalten?. Haben Europa und USA doch auch nicht gemacht.
Dazu kommt noch die 1-Kind Politik Chinas. In 40 Jahren werden die ein großes Problem mit einer alternden Bevölkerung bekommen (Japan ist hier ein Beispiel).
Die Länder, die eine relativ junge Bevölkerung haben, sind da im Vorteil, doch was werden die draus machen?
Guck dir Iran an, eine sehr junge Bevölkerung, doch ohne die richtige Regierung kann sie das Potential nicht entwickeln.
 
AW: China - Zukunft, Außen-, Wirtschafts-, und Finanzpolitik

In der Sache mit Bedürfnis nach Wohlstand muss ich dir Recht geben, da die Menschen halt einen höheren Lebensstandard erreichen möchten und sich da unsere Lebensweise abgucken, die meistens nicht gerade nachhaltig ist. (Man wird ja sehen, ob sich die Situation eventuell bessert oder eben nicht).

Nagut, die Einkindpolitik hat große Auswirkungen (2009 kamen 120 Jungen auf 100 Mädchen), allerdings konnte sie vor allem nur in den Städten durchgesetzt werden, wobei das in letzter Zeit auch gelockert worden ist. Wenn sie strenger verfolgt worden wäre, wäre die Situation heutzutage noch schlimmer.

Ansonsten denke ich mal, dass die Länder bestehen bzw. sich weiterentwickeln werden, die ihre Probleme bzw. die wichtigsten Problem lösen können. Staaten, die das nicht hinkriegen, werden wohl auf dem gleichen Niveau bleiben oder Rückschritte verzeichnen.
 
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AW: China - Zukunft, Außen-, Wirtschafts-, und Finanzpolitik

In der Sache mit Bedürfnis nach Wohlstand muss ich dir Recht geben, da die Menschen auch endlich einen höheren Lebensstandard erreichen möchten. In dieser Hinsicht könnte man sich ebenfalls fragen, ob viele Leute im Westen bzw. der Westen generell ein falsches Vorbild im Bezug auf Nachhaltigkeit usw. sin

Wenn du die USA als Maßstab nimmst, auf jeden Fall.
Ich hab Bauklötze gestaunt, als ich dort gearbeitet habe.
Die Rechner wurden nach Büroschluss nicht runtergefahren, die Fahrstühle blieben im Betrieb, Dauerbeleuchtung über Nacht, die Klimaanlage lief die ganze Zeit.
In den Häusern der Menschen leuchtete überall das Licht, egal ob einer im Raum war oder nicht.
Dann die Weihnachtsbeleuchtung. :ugly:

Als Europäer schlägst du da die Hände übern Kopf und das Dilemma ist ja, es gibt dort zwar auch eine Grüne Partei, aber die kannst du nicht mit hier vergleichen, einfach zu klein, zu schwach.

Nagut, die Einkindpolitik hatte große Auswirkungen (2009 kamen 120 Jungen auf 100 Mädchen), allerdings konnte sie ja nur vor allem in den Städten durchgesetzt werden, wobei das in letzter Zeit auch gelockert worden ist. Wenn sie strenger verfolgt worden wäre, wäre die Situation ja heutzutage noch schlimmer.

Warte mal ab, nicht nur dass so viele Jungen mehr geboren werden als Mädchen (in vielen Teilen werden Mädchen bei der Geburt getötet, weil sie "zu teuer" sind), auch wenn die jetzige arbeitende Bevölkerung in Rente geht (Ok, gibts da nicht, da macht das die Familie), dann werden sie ein großes Problem bekommen.
Das ist hier aber nicht anders. Lass man die geburtenstarken Jahrgänge (60/70 Jahre) in Rente gehen, dann bricht das Rentensystem in Deutschland zusammen.
Dazu kommen noch die Beamtenpensionen (was wurde in den 80er nicht noch alles schnell verbeamtet). Alleine die sollen angeblich rund 250 Milliarden Euro ausmachen, dann das Sozialsystem mit dem Pflegesystem (das dann auch Pleite geht) und die Arbeitslosen, die dann leben.

Ansonsten denke ich mal, dass die Länder bestehen bzw. sich weiterentwickeln können, die ihre Probleme bzw. die wichtigsten Problem lösen können. Staaten, die das nicht hinkriegen, werden wohl auf dem gleichen Niveau bleiben oder Rückschritte machen.

Das Problem ist ja, das sieht man ja an Deutschland, dass die Probleme zwar irgendwie erkannt wurden, aber jeder scheut sich was zu machen, denn das ist sehr unpopulär und du wirst dann nicht wieder gewählt.
also sagt sich der gemeine Politiker "ich bin eh schon Mitte 50, mich betrifft das eh nicht mehr, also lass ich es und sollen die doch in 30 Jahren zusehen, wo sie bleiben".
 
AW: China - Zukunft, Außen-, Wirtschafts-, und Finanzpolitik

Ich habe ebenfalls überlegt, ob ich einen Thread über Weltmächte und deren Vor- und Nachteile erstelle, bei dem man dann im Anschluß darüber diskutieren kann, wie sich das in Zukunft so weiterentwickelt. Allerdings habe ich das Gefühl, dass das eher der Zivilisationsauswahl von Age of Empires ähnelt :D

Genau das ist zu befürchten. Eine Weltmacht ist vorerst mehr als genug als Thema.


Warte mal ab, nicht nur dass so viele Jungen mehr geboren werden als Mädchen (in vielen Teilen werden Mädchen bei der Geburt getötet, weil sie "zu teuer" sind),

Afaik sind weite Teile Chinas immerhin soweit, das Problem vor der Geburt zu lösen.

Das Problem ist ja, das sieht man ja an Deutschland, dass die Probleme zwar irgendwie erkannt wurden, aber jeder scheut sich was zu machen, denn das ist sehr unpopulär und du wirst dann nicht wieder gewählt.
also sagt sich der gemeine Politiker "ich bin eh schon Mitte 50, mich betrifft das eh nicht mehr, also lass ich es und sollen die doch in 30 Jahren zusehen, wo sie bleiben".

Das liegt schlussendlich daran, dass alle Probleme auf ähnlich unangenehme Ursachen zurückgehen: Man hat jahrzehntelang auf Kosten zukünftiger Generationen einen Lebensstandard aufgebaut, den man sich eigentlich nicht leisten konnte. Sei es Staatsverschuldung, Rentensystem, Ressourcenverbrauch, Einsparungen im Bildungsbereich, Umweltzerstörung oder Öl-abhängige Wirtschaft (in der Zukunft kommt noch Atomkraft dazu): Mitlerweile ist man in vielen Bereichen an einem Punkt angekommen, an dem Vorgehensweisen, die der Volkswirtschaft Vorteile brachten, neutrale oder sogar negative Auswirkungen haben. Man hätte schon vor Jahren ein Nullwachstum beim Lebensstandard durchsetzen müssen, um die nötigen Ressourcen für die Behebung der Fehler der vorrangegangenen Jahrzehnte zu haben - hat man aber nicht. Heute ist man imho an dem Punkt, an dem sich eine Reduktion nur noch zu kosten anderer Teile der Welt verhindern lässt, aber gewählt werden weiterhin nur Politiker, die unendliches Wachstum versprechen.

China stellt sich da wenigstens etwas anders an und hat das Problem der Bevölkerungsexplosion (aus dem extrem viele weitere resultieren) gelöst, bevor man ein Sozialsystem eingeführt hat, dass auf eine ins unendliche wachsende Bevölkerung angewiesen ist. Auch was Rohstoffe angeht sind sie deutlich vorsichtiger, als das Deutschland der 50er und 60er und Wissen saugen sie auf wie ein Schwamm, während das Bildungssystem stetig verbessert wird.
Bleibt abzuwarten, wie sie mit der Energie- und Umweltproblematik fertig werden. Zwar scheinen sie sich stärker für erneuerbare zu interessieren, als die USA, aber im Vergleich zum stetig wachsenden Energiehunger, der mit Kohle gestillt wird, sind die Bemühungen trotzdem lächerlich. Die Verwüstungs-Altlasten aus der Landwirtschaftspolitik des letzten Jahrhunderts haben sie auch nicht im Griff.
 
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Afaik sind weite Teile Chinas immerhin soweit, das Problem vor der Geburt zu lösen.

Dazu müssen sie wissen, ob es ein Mädchen wird.

China stellt sich da wenigstens etwas anders an und hat das Problem der Bevölkerungsexplosion (aus dem extrem viele weitere resultieren) gelöst...

Na ja, 1,3 Milliarden Menschen ist schon eine Explosion, wenn man bedenkt, wie groß das Land ist, im Vergleich zu ähnlich großen Ländern und wie viele Menschen dort leben.

bevor man ein Sozialsystem eingeführt hat, dass auf eine ins unendliche wachsende Bevölkerung angewiesen ist.

Bin mir da jetzt nicht so sicher, aber von einem Sozialsystem, was wir jetzt darunter verstehen, sind die Chinesen doch sehr weit entfernt.

Auch was Rohstoffe angeht sind sie deutlich vorsichtiger, als das Deutschland der 50er und 60er und Wissen saugen sie auf wie ein Schwamm, während das Bildungssystem stetig verbessert wird.

China sieht ja, was die Industrieländer so an Fehlern gemacht haben und diese machen sie jetzt nicht, ist logisch. Würde man einen riesigen DeLorean (:D) haben, wo ganz Deutschland reinpasst, würde man das Sozialsystem sicher auch nicht mehr so aufbauen, wie es jetzt ist.
Andererseits bilden die Chinesen eine Menge Ingenieure aus (1,8 Millionen pro Jahr, wenn ich die Zahl noch richtig im Kopf hab). Trotzdem sind ihre Universitäten aber noch etwas entfernt von Deutschen Hochschulen (die guten meine ich jetzt :D ) oder amerikanischen, denn es kommt ja nicht von ungefähr, dass die besten chinesischen Forscher ins Ausland gehen.

Bleibt abzuwarten, wie sie mit der Energie- und Umweltproblematik fertig werden. Zwar scheinen sie sich stärker für erneuerbare zu interessieren, als die USA, aber im Vergleich zum stetig wachsenden Energiehunger, der mit Kohle gestillt wird, sind die Bemühungen trotzdem lächerlich. Die Verwüstungs-Altlasten aus der Landwirtschaftspolitik des letzten Jahrhunderts haben sie auch nicht im Griff.

Ich sage es gerne noch mal.
1,3 Milliarden Menschen wollen in dem Land nicht nur von der Tasse Reis leben, sie wollen warme Häuser haben, täglich Fleisch und Milch essen können, Straßenverbindungen haben, Schienensystem (öffentlichen Nahverkehr benutzen können :ugly:) ausgebaut haben.
Was bedeutet das, wenn so viele Menschen Hühnchen, Schwein oder Rind essen wollen?
Wo sollen die Tiere leben, welche Felder ernähren die Tiere, welche die Menschen, was ist mit dem Biosprit, der ja auch noch hergestellt werden soll?

Und der intensive Bergbau macht weite Teile unbewohnbar, leider sind die Bergbauregionen aber nicht in trockener, lebensfeindlicher Wüste.
 
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