News China-CPU: 64 Zen(+)-Prozessorkerne und DDR5-Speicher

"...dem chinesischen Staatsunternehmen Hygon..."

Mehr braucht man nicht zu sagen, wenn wieder einmal die Gier sogar noch größer als die Dummheit ist.
Warum schickt AMD nicht gleich seine kompletten Entwicklungsordner nach China? :wall:
 
CPUs aus China legen immer größere Leistungssprünge hin und näheren sich ihren westlichen Vorbildern immer weiter an. Dank zweier Joint Ventures von AMD und Hygon sind mittlerweile bis zu 64 Zen(+)-Prozessorkerne und DDR5-Speicher möglich.
Das ist kein guter Zug von AMD. Damit geben sie weiteres Wissen an einen systemischen Feind, der als Ziel hat, "den Westen" zu zerschlagen, Demokratien auszuhebeln und Menschenrechte missachtet.

Wir haben lange genug Wissen verschenkt. Das muss aufhören.
 
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Wir haben lange genug Wissen verschenkt. Das muss aufhören.
Dann müssen wir aber auch aufhören, China als billige Werkbank zu nutzen. Wer A sagt, der muss auch B sagen.

Nicht zu vergessen, dass wir unsere Produkte ja auch auf deren Markt bringen wollen.

Oder hast du dich noch nicht gefragt, warum jedes E-Fahrzeug aussieht wie ein rundgelutschtes Zäpfchen und mittlerweile das Interieur beleuchtet ist wie eine Disco?

Richtig, weil unsere Automobilindustrie ihr Design komplett an den asiatischen Geschmack angepasst hat.
 
an einen systematischen Feind
Gehts noch? :stupid:
CPUs aus China sind das Thema hier und plötzlich wird hier über einen "systematischen Feind" geredet?

Halb (bis ganz) Europa würde von Heute auf Morgen zusammenbrechen, gäbe es den systematischen Feind plötzlich nicht mehr (oder er würde uns nicht mehr beliefern) :rollen:

Ist aber auch, wie etliche Beiträge vorher schon, eher OT und gehört eher hier hin:
 
Dann müssen wir aber auch aufhören, China als billige Werkbank zu nutzen. Wer A sagt, der muss auch B sagen.
Richtig, man hat es in der Corona-Zeit bemerkt, wie abhängig wir heute schon sind. Alle Bestrebungen, westliche Unternehmen dahin zu bringen, Lieferketten verstärkt in demokratische Staaten zu verlegen, werden zwar begrüßt, umgesetzt werden sie aber kaum. Der kurzfristige Gewinn weniger ist zu verlockend.

Ich gehe fest davon aus, dass AMD relativ viel Wissen im Rahmen des Joint-Ventures weitergegeben hat und das finde ich nicht gut. Ich sehe sogar die Option, dass AMD von Seiten der amerikanischen Regierung harte Sanktionsmaßnahmen bekommen könnte. Dazu weiß ich aber zu wenig, was an Wissen weiter gegeben wurde.

Oder haben die Chinesen das weitestgehend selber hinbekommen? Haben wir eine Chance, das irgendwie heraus zubewkommen? Gibt es schon detaillierte Analysen der Struktur der CPUs?
 
Im Grunde gab es zwei Joint Ventures an denen AMD beteiligt war. Das ist alles recht gut dokumentiert.

In 2016, based on the AMD–Chinese joint venture agreement, the company and AMDformed two joint ventures (JVs), Chengdu Haiguang Microelectronics (HM) and Chengdu Haiguang Integrated Circuit Design (HICD). HMC was 51% owned by AMD and 49% by Hygon while HICD was 30% owned by AMD 70% by Hygon. HM works with AMD for design and GlobalFoundries for manufacturing while HICD works with HM to add co-design elements and packaging, then selling the silicon to China. The end goal was to provide China a local version of AMD's Zen 1 CPUs that would be used only in its domestic market. Under the licensing agreement, AMD would receive $293 million as part of the licensing agreement.[3][4][5][6]

Bei Hygon läuft es seit dem. Der Börsengang in 2022 war der zweitgrößte des Jahres in China.

Wie Bloomberg berichtet hat, haben US-Großkonzerne und Großinvestoren Hygon als einen der Top Picks ausgewählt und sehen ein großes Potenzial.

Auch das ist ein Teil der Wahrheit. Wenn so viele großen US-Konzerne dort investiert sind, kann es mit der Abneigung ja nicht so weit her sein.
 
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