News ChatGPT: Sperrt Deutschland das KI-Tool wie in Italien?

Deutschland sollte sich nicht gegen den Fortschritt abschotten aber ein kontrollierter Umgang wäre wichtig.

Italien hat die Notbremse (aus gutem Grund) gezogen aber aber die Welt arbeitet und forscht daran weiter.
Außer dem ist KI längst in vielen Sachen integriert hier z.B. was die KI beim Pixel 6 entscheid und was das alte P20 Pro noch draus gemacht hat.

ki.jpg


Ich hab ein Türkises Gerät:

Links das alte P20 Pro, Rechts das neuere Pixel 6 mit der modernen KI

Es ist nur ein Beispiel um zu zeigen wie wir bereits seit Jahren mit KIs arbeiten ohne es wirklich zu hinterfragen.
 
Es ist nur ein Beispiel um zu zeigen wie wir bereits seit Jahren mit KIs arbeiten ohne es wirklich zu hinterfragen.
KI wird eine riesige Veränderung mit sich bringen.

Ein weiteres Beispiel sind Grafikkarten. Ich prognostiziere, dass in Zukunft keine Bilder mehr im Konsumerbereich nativ berechnet werden. Irgendwo wird immer ein Bild dazwischen gerechnet oder eine geringere Auflösung hoch skaliert.

Was ChatGPT betrifft bin ich derselben Meinung, wie du. Besser mal genauer hinschauen und auf Datenschutz achtgeben. Deswegen hört ChatGPT nicht auf zu existieren, sondern wird zum besseren Wohle der Allgemeinheit programmiert.
 
Für kontrolliertes Homeschooling müssten aber auch erstmal die Voraussetzungen geschaffen werden.
a.) Die wenigsten Eltern haben aufgrund ihrer Arbeit Zeit dafür. Kinder können nicht stundenlang unbeaufsichtigt daheim gelassen werden. Das würde selbst in Teilzeit nicht funktionieren und nicht jeder Mensch kann im Home Office arbeiten.
b.) Eltern sind oft nicht in der Lage (entweder intellektuell, inhaltlich oder zeitlich), ihre Kinder adäquat zu unterstützen.
c.) Armut spielt hier auch eine große Rolle und die technischen Voraussetzungen sind oft nicht gegeben.

Wenn überhaupt müsste man sowas im Einzelfall prüfen. Aber selbst das wird schwierig. Die Schule ist so schon richtig als sozialer Lernort. Aber auch hier müssten die Voraussetzungen für bedürfnisorientiertes Lernen geschaffen werden.

Es ist aber auch erwiesen, dass Chat GPT sehr häufig falsche Informationen liefert. Ich hoffe, du nutzt das nicht als Quelle für irgendwas.

Doch. Es gibt ein Recht auf Bildung. Das mag zwar nicht im Grundgesetz verankert sein, aber es ist ein Menschen- und übrigens auch ein Kinderrecht. Die sind völkerrechtlich bindend für alle UN-Mitgliedstaaten, zu denen auch DE gehört.

Im GG wird das Recht auf Bildung zwar nicht ausdrücklich benannt, aber das Recht auf Bildungsmöglichkeiten ergibt sich aus diversen anderen Grundrechten, die im GG verankert sind. Auch der Passus der Menschenwürde verbietet es grundsätzlich, jemandem Bildung vorzuenthalten. Das Prinzip der Gleichberechtigung verbietet es, jemanden aufgrund der Herkunft o.ä. zu benachteiligen oder zu bevorzugen.

Die Schulpflicht ist halt heutzutage auch nur einfach nur eine Form der Durchsetzung des Rechtes auf Bildung.
Ganz ehrlich? Mein leben ist quasi der beweis das man kein recht auf bildung hat, mir wurde sie verwehrt und auch das recht auf berufswahl. Beides wurde ir ganz direkt von staatsorganen mitgeteilt. Und die im GG verankerte würde, nun sie ist juristisch garnicht definiert. Ist also im grunde leeres bla bla.
 
Interessant: Politiker beschweren sich beim Schöpfer einer neu auf dem Markt gekommenen Technologie darüber, daß sie noch nicht über einen rechtlichen Rahmen nachgedacht haben. Fortschritt bei KI hat man ja nicht kommen sehen können, seit etwa 2 Jahrzehnten.

Was wird hier im Detail als Gefahr genannt?: "Minderjährige könnten potentiell Antworten ausgesetzt werden, die unangemessen sind" Aua, unangenehme Worte! Kinder müssen wohl für jede Argumentation herhalten.

Was noch?: "Datenschutz" Tja, dafür haben wir doch schon Richtlinien, aber natürlich keine Ermittlung NACH einem Verstoß, wie im richtigen Leben.
Die Umkehrung des Schuldnachweises, also ein Unschulds- bzw. Ungefährlichkeits-Nachweis wird hier gefordert, andernfalls droht eine willkürlich festgelegte Strafzahlung.

Wer hätte gedacht, dass jemals Hochtechnologie, wenn sie denn endlich kommt, sich gegen mittelalterliche Rechtsauffassungen durchsetzen muß.

Jugend- und Datenschutz sind im Informationssektor die einzigen Bereiche, wo ich von so etwas wie "Vorsorgepflicht" sprechen würde. Natürlich ist es genauo verboten, dass ChatGPT Unwahrheiten, Verleumdnungen, Volksverhetzung oder ähnliches an Erwachsene verbreitet. In der medialen Verbreitung, und ChatGPT richtet sich ja an eine breite Masse an Online-Nutzern, sind sogar simple Fehlinformationen via Pressrecht ein Problem und sollten zumindest im Rahmen einer Gegendarstellung korrigiert. Aber dass überhaupt ein derartiger Verstoß vorliegt, muss im Einzelfall immer erst nachgewiesen werden. Hier trifft ein Rechtssystem, dass nur für kleinräumig von Mensch zu Mensch gemachte Äußerungen und für professionelle verlegte Zeitungen gedacht war und bereits bei Social-Media nicht mehr durchgesetzt werden konnte, auf eine neue Technik die jede Sekunde tausende Verstöße begehen könnte, die hinterher nicht einmal nachvollzogen werden können. Vermutlich besteht deswegen überhaupt keine allgemeine rechtliche Handhabe. Chat-KIs sind eine Blackbox, die zwar ohne Ende Rechtsverstöße begehen kann, gegen die Ermittlungen aber praktisch unmöglich sind.

Die einzige Ausnahme sind Jugend- und Datenschutz: Da muss nämlich, sobald der begründete Verdacht besteht, dass Beeinträchtigungen bestehen könnten der Anbieter nachweisen, dass er hinreichende Schutzmechanismen vorgesehen hat. Das ist aber aus genau den gleichen Gründen ebenfalls so gut wie unmöglich: Die KI ist auch für den Anbieter eine Black Box, die er nicht unter Kontrolle hat. Italien wendet hier die gleiche Ausrede, mit der sich Open AI normalerweise geltendem Recht komplett entzieht, gegen Open AI und bringt diese in eine Situation, in der sie quasi komplett gegen geltendes Recht verstoßen. Jetzt wäre es eigentlich an Open AI, Licht in die eigenen Aktionen zu bringen, damit man den großen Teil der rechtlich komplett unprobelmatisch ist, frei laufen lassen könnte – aber zu so einer Offenlegung ist Open AI weder willen noch fähig. Deren Geschäftskonzept ist Experiment, dass sie selbst nicht kontrollieren können, sondern einfach laufen lassen.
 
Ganz ehrlich? Mein leben ist quasi der beweis das man kein recht auf bildung hat, mir wurde sie verwehrt und auch das recht auf berufswahl. Beides wurde ir ganz direkt von staatsorganen mitgeteilt. Und die im GG verankerte würde, nun sie ist juristisch garnicht definiert. Ist also im grunde leeres bla bla.
Dein Leben ist dann einfach nur der Beweis, dass dir das Recht auf Bildung verwehrt wurde und nicht, dass man kein Recht auf Bildung oder freie Berufswahl hat.
 
Und die meisten Kinder verlieren, weil sie kaum noch soziale Kontakte zu gleichaltrigen haben.
Spitzen Idee :wall:

Sry4OT, hat ja nix mit ChatGPT zu tun, aber so einen Unfug muss man ab und zu dann doch mal kommentieren
Leider sagen deine Äußerung mehr über dich aus als über mich. Du solltest Foren Teilnehmer besser nicht so angehen. Ich lasse die Thematik mal unkommentiert, weil das Thema Schule hier ein Off Topic Thema ist.
Hier trifft ein Rechtssystem, dass nur für kleinräumig von Mensch zu Mensch gemachte Äußerungen und für professionelle verlegte Zeitungen gedacht war und bereits bei Social-Media nicht mehr durchgesetzt werden konnte, auf eine neue Technik die jede Sekunde tausende Verstöße begehen könnte, die hinterher nicht einmal nachvollzogen werden können. Vermutlich besteht deswegen überhaupt keine allgemeine rechtliche Handhabe. Chat-KIs sind eine Blackbox, die zwar ohne Ende Rechtsverstöße begehen kann, gegen die Ermittlungen aber praktisch unmöglich sind.
Das zeigt nur die rasante Veränderung in unserer Gesellschaft. Es ist bis heute noch nicht einmal ein detaillierter Gesetzesrahmen geschaffen wurden, wie z.B. mit Mobbing in sozialen Netzwerken umgegangen wird. Sawsan Chebli hat gerade erst einen Prozess vor dem Landgericht Heilbronn verloren, bei dem ein User sie in den sozialen Medien als "hirnloses Vakuum" bezeichnet hat. Und wie lange gibt es die sozialen Netzwerke schon?

Man stelle sich nur einmal die rechtliche Situation im Bereich ChatGPT vor. Da fehlt jeglicher Gesetzesrahmen. Da müssen sich erst noch Philosophen und Juristen einig werden, wie mit KI Generatoren verfahren wird.

Wenn schon die Gesetzeslage in den sozialen Netzwerken nicht klar ist, wie lange wird es im jetzigen Fall dauern.

Die (digitale) Welt scheitet schneller voran als die Gesetze sich ändern können.

Wie du geschrieben hast, die Gesetzte sind für den kleinen Raum gemacht. Die Väter des Grundgesetzes hatten eine analoge Welt vor Augen.
 
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Dein Leben ist dann einfach nur der Beweis, dass dir das Recht auf Bildung verwehrt wurde und nicht, dass man kein Recht auf Bildung oder freie Berufswahl hat.
Diese aussagen und vorallem auch handlungen kommen aber von staatsorganen, wer wenn nicht gerade die sollten gesetze achten? Wenn das so standartmässig, wie auch bei vielen anderen dingen, gemacht wird ist es entweder so wie gesagt oder halt noch schlimmer. Dann steht ja der fakt im raum das wir kein rechtsstaat sind, mangels rechtsstaatlichkeit. Das wäre dann ja auch keine behauptung sondern ein fakt, deshalb formuliere ich es auch so.
 
Jugend- und Datenschutz sind im Informationssektor die einzigen Bereiche, wo ich von so etwas wie "Vorsorgepflicht" sprechen würde. Natürlich ist es genauo verboten, dass ChatGPT Unwahrheiten, Verleumdnungen, Volksverhetzung oder ähnliches an Erwachsene verbreitet. In der medialen Verbreitung, und ChatGPT richtet sich ja an eine breite Masse an Online-Nutzern, sind sogar simple Fehlinformationen via Pressrecht ein Problem und sollten zumindest im Rahmen einer Gegendarstellung korrigiert. Aber dass überhaupt ein derartiger Verstoß vorliegt, muss im Einzelfall immer erst nachgewiesen werden. Hier trifft ein Rechtssystem, dass nur für kleinräumig von Mensch zu Mensch gemachte Äußerungen und für professionelle verlegte Zeitungen gedacht war und bereits bei Social-Media nicht mehr durchgesetzt werden konnte, auf eine neue Technik die jede Sekunde tausende Verstöße begehen könnte, die hinterher nicht einmal nachvollzogen werden können. Vermutlich besteht deswegen überhaupt keine allgemeine rechtliche Handhabe. Chat-KIs sind eine Blackbox, die zwar ohne Ende Rechtsverstöße begehen kann, gegen die Ermittlungen aber praktisch unmöglich sind.

Die einzige Ausnahme sind Jugend- und Datenschutz: Da muss nämlich, sobald der begründete Verdacht besteht, dass Beeinträchtigungen bestehen könnten der Anbieter nachweisen, dass er hinreichende Schutzmechanismen vorgesehen hat. Das ist aber aus genau den gleichen Gründen ebenfalls so gut wie unmöglich: Die KI ist auch für den Anbieter eine Black Box, die er nicht unter Kontrolle hat. Italien wendet hier die gleiche Ausrede, mit der sich Open AI normalerweise geltendem Recht komplett entzieht, gegen Open AI und bringt diese in eine Situation, in der sie quasi komplett gegen geltendes Recht verstoßen. Jetzt wäre es eigentlich an Open AI, Licht in die eigenen Aktionen zu bringen, damit man den großen Teil der rechtlich komplett unprobelmatisch ist, frei laufen lassen könnte – aber zu so einer Offenlegung ist Open AI weder willen noch fähig. Deren Geschäftskonzept ist Experiment, dass sie selbst nicht kontrollieren können, sondern einfach laufen lassen.
Weitestgehend stimme ich Dir zu, insbesondere bei dem unangenehmen Umstand, daß noch nichtmal die Hersteller von ChatGPT wissen können, was es für Aussagen produzieren wird. Jedoch sehe da zumindest ein paar Dinge anders:
1. ChatGPT kann keine Rechtsverstöße begehen, weil es keine Person ist, was Du wahrscheinlich genauso siehst, aber nur der Schnelligkeit wegen oberflächlich formuliert hast.
2. Da ChatGPT nur ein Programm ist, kann man es z.B. genauso beurteilen wie bereits bestehende Programme oder wie Maschinen, also z.B. eine redende Puppe: Es ist egal, was eine Maschine für Blödsinn, Unwahrheiten oder Beleidigungen von sich gibt, es darf wohl von jeder mündigen Person erwartet werden, den Wert dieser Aussagen korrekt einzustufen und zwar als nichtig. Und Gesetze für unmündige Personen, wie in den USA oder GB will hoffentlich niemand.
3. Die von ChatGPT fabrizierten Aussagen sind keineswegs und erst recht nicht selbstverständlich in den Rang von Journalismus zu erheben. Genausowenig wie man das Geräusch eines vorbeifahrenden Fahrzeugs als Musik und damit als in irgeneiner Weise schützendswerte künstlerische Leistung einstufen würde.

Fakt ist: ChatGPT kann mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ALLES sagen und es bleiben dennoch nur Worte OHNE jede Intension. Es bleibt die Frage, ob man dagegen überhaupt eine rechtliche Handhabe benötigt. Eigentlich sollte es ausreichen, dass seine Aussagen klar als solche gekennzeichnet sind und gut ist, denn man braucht nunmal keine Gesetze, die Tieren oder Dingen etwas vorschreiben. Das war nur im Mittelalter als eine Art juristisches Hintertürchen gäbe.
 
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Das zeigt nur die rasante Veränderung in unserer Gesellschaft. Es ist bis heute noch nicht einmal ein detaillierter Gesetzesrahmen geschaffen wurden, wie z.B. mit Mobbing in sozialen Netzwerken umgegangen wird.
Warum sollte es auch, schließlich gibt es ja auch keine objektivierbare Beurteilung dazu. Ist doch genauso wie wenn jemand auf der Strasse von jemand anderem beleidigt wird: a) einfach weitergehen b) auf gleichem Niveau zurückpöbeln. Das sind beides valide Reaktionen ohne zwingendem Bedarf and juristischen Folgen, da kann sich jeder aussuchen, was ihm mehr gefällt.

Sawsan Chebli hat gerade erst einen Prozess vor dem Landgericht Heilbronn verloren, bei dem ein User sie in den sozialen Medien als "hirnloses Vakuum" bezeichnet hat.
Wer auch immer Sawsan Chebli ist, gestorben ist sie an der Beleidigung ja sicher nicht. Ein erwachsener Mensch sollte sowas aushalten können. Sie hätte auch 100 andere Möglichkeiten gehabt, zu reagieren. "hirnloses Vakuum" z.B. lässt nicht auf besonders viel Intelligenz bei ihrem Gegenüber schließen, denn wo Vakuum da per Definition kein Hirn.

Die Väter des Grundgesetzes hatten eine analoge Welt vor Augen.
Vor allem eine materielle. Sticks and stones break your bones...
 
Weitestgehend stimme ich Dir zu, insbesondere bei dem unangenehmen Umstand, daß noch nichtmal die Hersteller von ChatGPT wissen können, was es für Aussagen produzieren wird. Jedoch sehe da zumindest ein paar Dinge anders:
1. ChatGPT kann keine Rechtsverstöße begehen, weil es keine Person ist, was Du wahrscheinlich genauso siehst, aber nur der Schnelligkeit wegen oberflächlich formuliert hast.
2. Da ChatGPT nur ein Programm ist, kann man es z.B. genauso beurteilen wie bereits bestehende Programme oder wie Maschinen, also z.B. eine redende Puppe: Es ist egal, was eine Maschine für Blödsinn, Unwahrheiten oder Beleidigungen von sich gibt, es darf wohl von jeder mündigen Person erwartet werden, den Wert dieser Aussagen korrekt einzustufen und zwar als nichtig. Und Gesetze für unmündige Personen, wie in den USA oder GB will hoffentlich niemand.
3. Die von ChatGPT fabrizierten Aussagen sind keineswegs und erst recht nicht selbstverständlich in den Rang von Journalismus zu erheben. Genausowenig wie man das Geräusch eines vorbeifahrenden Fahrzeugs als Musik und damit als in irgeneiner Weise schützendswerte künstlerische Leistung einstufen würde.

Fakt ist: ChatGPT kann mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ALLES sagen und es bleiben dennoch nur Worte OHNE jede Intension. Es bleibt die Frage, ob man dagegen überhaupt eine rechtliche Handhabe benötigt. Eigentlich sollte es ausreichen, dass seine Aussagen klar als solche gekennzeichnet sind und gut ist, denn man braucht nunmal keine Gesetze, die Tieren oder Dingen etwas vorschreiben. Das war nur im Mittelalter als eine Art juristisches Hintertürchen gäbe.

Juristisch hast du natürlich recht: Wir haben keine Gesetze für sowas wie ChatGPT, also können seine Verfehlungen in den meisten Fällen nicht belangt werden. Das ändert aber nichts daran, dass es Verfehlungen sind, die gegen unsere Rechtsvorstellung verstoßen und aus dieser moralischen Perspektive wurde mein Post verfasst. Ob ChatGPT Fake-News verbreitet oder ob ein Redakteur das macht: Der Vorgang ist der gleiche, der Schaden ist der gleiche.

Genauso kann Lärmbelästigung von Autos ausgehen oder von (möchtegern-) Musikanten. Da stecken zwar andere Intentionen dahinter, aber die Wirkung bleibt erhalten. Deswegen haben wir Gesetze, die Straßenmusikanten einschränken, wir haben Gesetze die Autos einschränken, wir haben Gesetze die Journalisten einschränken. Man kann sich streiten, ob jedes dieser Gesetze seinem Anspruch gerecht wird, aber für ChatGPT haben wir gar keine Gesetze. (Außer eben Jugend- und Datenschutz, die wegen ihres Umkehrprinzips faktisch immer anwendbar sind, wenn es nicht explizit ausgeschlossen wird.)

Bestehende Regelungen für Programme oder Puppen, die aufgezeichnete Sprachsamples abspielen, lassen sich auf ChatGPT nicht übertragen. Es gibt keinen begrenzten Raum von Möglichkeiten, den man vorab auf Rechtskonformität überprüfen kann. Es gibt nicht einmal eine Möglichkeit, einmalig beobachtete Aussagen zu reproduzieren – wenn zwei verschiedene Nutzer ChatGPT die gleiche Frage stellen, können sie unterschiedliche Antworten erhalten. Aber bei einem von beiden mag die Antwort grob irreführend bis strafrechtlich relevant ausfallen. In den wenigen (händisch ergänzten!) Sicherheitsmechanismen gegen sowas wurden bereits Lücken entdeckt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand absichtlich oder zufällig weitere Wege findet, ChatGPT zum Beispiel Suizid-Anleitungen, Volksverhetzung, Mordaufrufe und den Code für einen global durchschlagenden Scrambling-Trojaner zu entlocken oder einfach nur "Belege" für diverse bedenkliche Verschwörungstheorien, die für bare Münze genommen schon zu ganz realen Gewalttaten geführt haben.

Sofern der Nachweis gelang, wurde Menschen, die mit vergleichbaren Aussagen zur (Un-) Tat beigetragen haben, in der Vergangenheit strafrechtlich verurteilt. Denn wir wollen solche Vorkommnisse eigentlich nicht und haben Gesetze dagegen. Aber auf Chat-KIs sind diese nicht anwendbar.

tl;dr: Im Informationszeitalter sind Worte Macht. Chat-KIs haben alle Worte – und es gibt keinerlei Gesetze oder technische Limits, was sie damit anstellen dürfen respektive können.
 
Wer auch immer Sawsan Chebli ist, gestorben ist sie an der Beleidigung ja sicher nicht. Ein erwachsener Mensch sollte sowas aushalten können. Sie hätte auch 100 andere Möglichkeiten gehabt, zu reagieren. "hirnloses Vakuum" z.B. lässt nicht auf besonders viel Intelligenz bei ihrem Gegenüber schließen, denn wo Vakuum da per Definition kein Hirn.
Sawsan Chebli war Staatsekretärin in Berlin und ist eine eher bekanntere Politikerin. Sie hat zahlreiche Anzeigen wegen Online-Mobbing beim Landgericht gestellt. Claudia Roth geht ähnlich vor. Man muss die beiden Damen nicht mögen aber die Thematik zeigt schon, was Menschen sich im Netz alles gefallen lassen müssen.

Man stelle sich vor: Ich würde hier im Forum jemanden als hirnloses Vakuum bezeichnen und hätte keinerlei juristische Konsequenzen zu fürchten? Schließlich könnte ich eine labile Person dadurch sehr schaden. Und wenn dann noch Trittbrettfahrer sich ermutigt fühlen weiter zu beleidigen, dann kann das bis in den Selbstmord gehen.

Einen Unterschied zu ChatGPT gibt es jedoch. Es handelt sich nicht um eine Person, die Beleidigungen aussprechen kann. Allerdings muss die Voraussetzung gegeben sein, das Wissen fair vermittelt wird.

Ich habe durch mein abgeschlossenes Studium ChatGPT einige Fragen zu bekannten Theorien gestellt. Ich musste feststellen, dass alle Sichtweisen fair dargestellt worden sind. Immerhin...

Jedoch: Eine Rechts, links oder religiös gewalttätiger Person sollte nicht durch einseitiges Wissen ermuntert werden.

ChatGPT macht das aber ganz gut indem immer noch Floskeln beigefügt werden, die vor Gewalt warnen etc.

ChatGPT unter diktatorischer Staatenkontrolle, wäre sicherlich für jeden Tyrannen ein Traum aber gesellschaftlich eine Katastrophe. Schon alleine deswegen muss die (legale) Freiheit des Internets verteidigt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese aussagen und vorallem auch handlungen kommen aber von staatsorganen, wer wenn nicht gerade die sollten gesetze achten?
Deine unschuldige Naivität hätte ich auch gern.

:ugly:
Wenn das so standartmässig, wie auch bei vielen anderen dingen, gemacht wird ist es entweder so wie gesagt oder halt noch schlimmer. Dann steht ja der fakt im raum das wir kein rechtsstaat sind, mangels rechtsstaatlichkeit. Das wäre dann ja auch keine behauptung sondern ein fakt, deshalb formuliere ich es auch so.
Wenn dem wirklich so wäre, hättest du in der Tat den juristischen Weg nehmen können, da zwar das Recht auf Bildung (mangels konkreter Gesetzgebung) nicht einklagbar ist, wohl aber das Recht auf freie Berufswahl.
 
Deine unschuldige Naivität hätte ich auch gern.

:ugly:

Wenn dem wirklich so wäre, hättest du in der Tat den juristischen Weg nehmen können, da zwar das Recht auf Bildung (mangels konkreter Gesetzgebung) nicht einklagbar ist, wohl aber das Recht auf freie Berufswahl.
Merkst du nicht das dies ein wiederspruch ist? Viele berufe setzen bildung vorraus. Wenn man also wirklich eine berufswahl hat ist es zwingend erforderlich das die entsprechende bildung dazu gehört. Und ja was ich sage stimmt so, will aber natürlich mein privates hier nicht komplett breit tretten
 
Ob ChatGPT Fake-News verbreitet oder ob ein Redakteur das macht: Der Vorgang ist der gleiche, der Schaden ist der gleiche.

Ist es nicht, denn ein Redakteur hat eine Intention, ist eine Person und seine Veröffentlichungen haben deshalb schon eine Bedeutung bevor sie überhaupt beim Empfänger angekommen sind.

ChatGPT erzeugt Worte ohne Intention und ohne jedes Verständnis. Es plappert nach, wenngleich besser als bislang jedes andere Programm. Erst der Empfänger gibt den Worten von ChatGPT eine Bedeutung.

Mein Argument ist und bleibt: Solange eine mündige Person (Empfänger) weiß, daß der Text, den sie liest, von ChatGPT erzeugt wurde, kann sie das richtig einordnen. Wenn sie das nicht kann, stellt sich die Frage, ob sie überhaupt mündig ist oder ob ihre mangelnde Sorgfalt demgegenüber den eventuell entstandenen Schaden nicht in ihre eigene Verantwortung übergibt.

... Deswegen haben wir Gesetze, die Straßenmusikanten einschränken, wir haben Gesetze die Autos einschränken, wir haben Gesetze die Journalisten einschränken.
Aber eben keine Gesetze, die die künstlerischen Rechte/Pflichten von Maschinen betreffen. Nur darauf zielte mein Beispiel.

...aber für ChatGPT haben wir gar keine Gesetze.

Dazu ja mein Vorschlag: Kennzeichnungspflicht. Reicht hier komplett.

Bestehende Regelungen für Programme oder Puppen, die aufgezeichnete Sprachsamples abspielen, lassen sich auf ChatGPT nicht übertragen. Es gibt keinen begrenzten Raum von Möglichkeiten, den man vorab auf Rechtskonformität überprüfen kann.
Doch, das geht genauso, denn der Raum ist vorher auch unbegrenzt. Niemand prüft das vorab. Das ist ja grade der Vorteil unserer napoleonisch angelegten Gesetzgebung gegenüber z.B. der angelsächsischen: Alles ist erlaubt, was nicht vorher explizit verboten ist. Nichts kann rückwirkend verboten werden.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand absichtlich oder zufällig weitere Wege findet, ChatGPT zum Beispiel Suizid-Anleitungen, Volksverhetzung, Mordaufrufe und den Code für einen global durchschlagenden Scrambling-Trojaner zu entlocken oder einfach nur "Belege" für diverse bedenkliche Verschwörungstheorien, die für bare Münze genommen schon zu ganz realen Gewalttaten geführt haben.
In jeder Küche eines jeden Haushaltes liegen Unmengen von Werkzeugen mit denen jedes Kind sich selbst und andere umbringen kann. Jedes Kind kann auf die Idee kommen, das zu tun. Jedem Kind wird das im Laufe seines Lebens klar und so gut wie jedes Kind lernt, was es lieber nicht damit tut. Niemand, so kann ich nur hoffen, schließt daraus, daß wir Gesetze brauchen, die die Ausnahmen mit umfassender Sicherheit unmöglich machen, denn die Zahl der Kinder, die sich und andere mit Küchenutensilien umbringen, ist nunmal genauso gering, wie man es von der Spezies Mensch erwarten darf. Ein anderes Beispiel sind Schußwaffen - die müssen wir vor unseren Kindern offensichtlich unzugänglich aufbewahren, weil der Schaden bei der ersten Fehlbenutzung zu groß wäre.

ChatGPT ist wie jedes andere neue Ding im Leben: Man muß erstmal lernen, damit umzugehen. Bis dahin sollte man eben die notwendige Vorsicht und Skepsis walten lassen. ChatGPT erzeugt nur Worte! Die lassen niemanden bluten und sind auch sonst nicht tödlich. Und jedes Kind hat sie auch .
Einfach zu fordern, daß alles im Leben ungefährlich sein soll, führt nur zu unangenehmen Einschränkungen der persönlichen Freiheit. Der Dümmste darf einfach nicht das Maß für die Einschränkung der Freiheit aller werden, auch wenn das die kurzsichtige Mehrheit fordern sollte.

Sofern der Nachweis gelang, wurde Menschen, die mit vergleichbaren Aussagen zur (Un-) Tat beigetragen haben, in der Vergangenheit strafrechtlich verurteilt. Denn wir wollen solche Vorkommnisse eigentlich nicht und haben Gesetze dagegen. Aber auf Chat-KIs sind diese nicht anwendbar.
Mit Nichten: Niemand kann belangt werden für eine oder zwei dahingesagte Äußerungen, die ein anderer sich so zu Herzen nimmt, dass er sich gleich umbringt. Hier müssen a) erheblicher Aufwand und b) gezielte Absicht zusammenkommen.

tl;dr: Im Informationszeitalter sind Worte Macht. Chat-KIs haben alle Worte – und es gibt keinerlei Gesetze oder technische Limits, was sie damit anstellen dürfen respektive können.
Wieviel Macht wir den Worten einer nichtechten KI einräumen, obliegt vollständig uns. Ich kann mich nur wiederholen: Ein diesbezüglich hinreichend aufgeklärter, mündiger Mensch kann gar nicht die Aussagen einer Maschine, die keinerlei Wissen hat von dem, was sie sagt, für voll nehmen.

Kleiner Test, den jeder mal machen kann; das "Du" bezieht sich auf jedermann :
|ChatGPT nennt Dich ein A****loch.|
|Kannst Du Dich da wirklich beleidigt fühlen?|
|Wenn die Antwort "Ja" lautet und sie Dir nicht peinlich ist, solltest Du es in Zukunft vermeiden, mit Dingen zu sprechen.|
|Wenn Du bisher mit Dingen gesprochen hast, ohne daß es Dir peinlich war, bist Du noch nicht ganz erwachsen.|
|Wenn Du jetzt sauer sein solltest, weil Du eben doch schon juristisch als erwachsen giltst, dann: Werd endlich erwachsen!|
 
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Sawsan Chebli war Staatsekretärin in Berlin und ist eine eher bekanntere Politikerin. Sie hat zahlreiche Anzeigen wegen Online-Mobbing beim Landgericht gestellt. Claudia Roth geht ähnlich vor. Man muss die beiden Damen nicht mögen aber die Thematik zeigt schon, was Menschen sich im Netz alles gefallen lassen müssen.
Ist immernoch irrelevant, die beiden haben kein Anrecht auf eigene Rechtsprechrung

Man stelle sich vor: Ich würde hier im Forum jemanden als hirnloses Vakuum bezeichnen und hätte keinerlei juristische Konsequenzen zu fürchten?
Hast du praktisch auch nicht:
1. Wird dein Beitrag gelöscht, was vollkommen ausreicht.
2. Hättest du mit hoher Wahrscheinlichkeit nur irgendeinen alter ego beleidigt, der keinerlei Rückschlüsse auf die wahre Person erlaubt. Der "Schaden" ist also extrem begrenzt. Seine Familie, Kollegen und Freunde werden wohl kaum davon erfahren. Ein Hoch auf Anonymität im Internet - sie gibt Sicherheit.
3. Wenn er es dir mit gleicher Münze zurückzahlt, sollte es vor Gericht (sofern so ein Quatsch überhaupt bis da geht) genau zu 2 möglichen Ausgängen kommen:
a) Der kluge Richter schlägt beide Klagen nieder mit der Begründung, daß es bereits hinreichend Genugtuung gab und kümmert sich um Wichtigeres.
Alternativ:
b) Der ob der sinnlosen Verschwendung von Steuergeldern erzürnte Richter verurteilt jeden von Euch zu einer Strafe, die aufgrund ihrer Demütigung dazu geeignet erscheint, daß ihr diesen Blödsin der juristischen Eskalation in Zukunft lasst.

Schließlich könnte ich eine labile Person dadurch sehr schaden. Und wenn dann noch Trittbrettfahrer sich ermutigt fühlen weiter zu beleidigen, dann kann das bis in den Selbstmord gehen.
Antwort siehe oben bei der zu PCGH_Thorsten. Es bleibt bei Sticks and Stones und dazu gibt es nur Ausnahmen, die erheblichen Aufwand mit Absicht paaren. Ansonsten können wir alle Noten in Schulen abschaffen, absolut gleiches Gehalt für alle unabhängig von der Leistung fordern und jeder Bundesbürger darf für ein paar Minuten im Leben mal Kanzler sein. Alle Filme müssen mindestens 1 Oscar gewinnen und jeder Mensch auf dieser Welt erhält den Nobellpreis. Die Teilnahme an Schneeballschlachten müsste als Kriegsverbrechen eingestuft werden. Sollten wir das trotz bester Bemühungen nicht SOFORT umsetzen, wird sich mit Sicherheit ein Vollidiot finden, der sich aus Kränkung darüber umbringen will.

Einen Unterschied zu ChatGPT gibt es jedoch. Es handelt sich nicht um eine Person, die Beleidigungen aussprechen kann. Allerdings muss die Voraussetzung gegeben sein, das Wissen fair vermittelt wird.

Was ist das bitte für ein Anspruch?


Ich habe durch mein abgeschlossenes Studium ChatGPT einige Fragen zu bekannten Theorien gestellt. Ich musste feststellen, dass alle Sichtweisen fair dargestellt worden sind. Immerhin...

Jedoch: Eine Rechts, links oder religiös gewalttätiger Person sollte nicht durch einseitiges Wissen ermuntert werden.

ChatGPT macht das aber ganz gut indem immer noch Floskeln beigefügt werden, die vor Gewalt warnen etc.

Gleich Frage: Anspruch? Soll das ein Argument sein? Schlägst du hier grade eine Lösung vor? Ich komme echt nicht mit. Könnte sein, daß du da grade eine Art ethische Richtlinie für Programme formulierst/forderst - ist es das?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Argument ist und bleibt: Solange eine mündige Person (Empfänger) weiß, daß der Text, den sie liest, von ChatGPT erzeugt wurde, kann sie das richtig einordnen. Wenn sie das nicht kann, stellt sich die Frage, ob sie überhaupt mündig ist oder ob ihre mangelnde Sorgfalt demgegenüber den eventuell entstandenen Schaden nicht in ihre eigene Verantwortung übergibt.

Und wie lautet diese "richtige" Einordnung? "Kategorie: Zufällig zusammengewürfelt, möglicherweise komplett falsch"? Dann kann man sich die Nutzung der KI komplett sparen. Bereits heute werden ChatGPT von der mehr oder minder mündigen Mehrheit als Informationsquelle genutzt. Ohne zu berücksichtigen, ob ChatGPT überhaupt eine belastbare Informationsquelle ist.

Deine Differenzierung zwischen Fehlinformationen, die von einem Menschen mehr oder minder bewusst verbreitet werden und Fehlinformationen, die eine KI deiner Einstufung nach unbewusst ausgibt, kann ich dabei nicht teilen. Wenn man seinen Flug verpasst, weil einem eine vermeintliche Informationsquelle die falsche Bahnverbindung genannt hat, hat man seinen Flug verpasst – da ist es vollkommen egal, welcher Art die Informationsquelle war. Und wenn nach ein paar Jahren etablierter KI-Nutzung der unter Zeitdruck stehende Pilot möglicherweise die benötigte Treibstoffmenge für den Flug von der gleichen KI hat berechnen lassen, ist man möglicherweise froh darüber, am Gate zurückgeblieben zu sein.

Doch, das geht genauso, denn der Raum ist vorher auch unbegrenzt. Niemand prüft das vorab. Das ist ja grade der Vorteil unserer napoleonisch angelegten Gesetzgebung gegenüber z.B. der angelsächsischen: Alles ist erlaubt, was nicht vorher explizit verboten ist. Nichts kann rückwirkend verboten werden.

Du bist schon wieder auf juristischer statt praktischer Ebene unterwegs. Unternehmen müssen sehr wohl, die mögliche Folgen z.B. eines neuen Produktes vorher prüfen, sonst stehen auch bei uns mit einem Bein im Knast. Manager haben schon empfindliche Geldstrafen für nicht hinreichend durchdachte Äußerungen kassiert und spätestens bei sicherheitsrelevanten Fragen gibt es sehr viele Vorschriften, deren Einhaltung proaktiv zu prüfen ist. Das hat nichts damit zu tun, ob die Justiz auch vorab ermittelt, ob derartige Prüfungen erfolgt sind, aber sie sind vorgeschrieben. Und bei KIs prinzipbedingt so gut wie unmöglich. Deswegen gibt es zwei Jahrzehnte nach den ersten Demonstrationen vollautonom fahrender Autos immer noch nicht mehr als stark eingeschränkte, händisch programmierte Selbstfahrmechanismen in der EU: Kein Hersteller, keine Versicherung, kein Halter möchten haften, wenn die KI doch in eine Kindergartengruppe lenkt und auf 120 beschleunigt. Und im Gegensatz zu gewissen US-amerikanischen Open-Beta-Programme kann man die Verantwortung bei uns auch nicht mit einem einfachen Disclaimer auf den schlecht informierte, gedankenlosen (Nicht-)Fahrer abschieben.
 
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