News ChatGPT als Therapeut: Warum Gen Z auf KI statt Hilfe setzt

Wieso? Das ist mein ernst. Wenn ein psychischer Notfall vorliegt und man schnell behandelt werden möchte, kann man sich in die Psychiatrie einweisen lassen. Das ist der schnellste Weg das man Hilfe bekommt.
Das habe ich bei mir übrigens selber schon paarmal gemacht.
Und ich weiß auch gar nicht wo dabei das Problem ist? :ka:
Vielleicht haben ihn die Worte Psychatrie und Einweisen lassen irgendwie getriggert.
Viele sehen die Psychatrischen Einrichtungen als Endstation für Menschen die durch ihre geistige Behinderung jedlichen Bezug zur Realität verloren haben.
Man kann also sagen das die blose Erwähnung der Psychatrie in vielen einen Trigger auslösen.

Bevor ich mit einer Emotionslosen KI rede, würde ich auch eher die Hilfe in einer dafür geeigneten Einrichtung suchen.
Die Gen Z sollte anstatt ChatGPT mit ihren Problemen zu füttern lieber die Sorgen Telefone anrufen.
Die Hilfe dort ist zwar auch erst mal nur Oberflächlich, aber die Leute dort geben Tipps wohin man sich wenden kann.

Ich hatte zum Glück noch nie einen Fall im Leben wo Hilfe nötig gewesen wäre, aber es ist gut das es sie gibt.
 
Kenne auch jemanden, der ChatGPT leider so ziemlich alles anvertraut ... kann ich persönlich null nachvollziehen und nur mit dem Kopf schütteln. Alles wird mitgeloggt, durch die Accountbindung kann schön ein Profil erstellt werden wie oft und über was mit ChatGPT interagiert wird ...

Ein wahres Fest für OpenAI und wenn man die Leute darauf hinweist, dass sie mit ihren Daten bezahlen ist es ihnen völlig egal :wall:
 
Ich kann mich nicht an eine große Bankenkrise erinnern oder an eine globale Pandemie. Und der kalte Krieg hatte seinen Höhepunkt zur Kubakrise soviel ich weiß.

Die Menschen heute haben nur das Gefühl das alles den Bach runter geht, weil man aus jeder kleinen Ecke unseres Planeten die News erfährt.
Damals hat man es vielleicht als kleinen Artikel in der Zeitung gelesen oder Abends in den Nachrichten.
Heute wird man ständig damit bombadiert oder es wird in den (A)sozialen Netzwerken hochgepusht.

Ich kann jedem ab und zu mal einen digitalen De-Tox empfehlen.
Von Freitag bis Sonntag war ich bei meiner Mutter in McPomm und gestern habe ich auch keine News konsumiert.
Das in Los Angeles die Kacke am dampfen ist habe ich nicht mitbekommen und was soll ich sagen, es hat mir auch nichts gebracht es zu erfahren. Die Welt dreht sich weiter. Nicht hinter jedem Baum lauert das Böse und nicht alle Menschen sind der Feind.
Das muss man sich nur mal klar machen.

Das Problem bei der Gen Z ist die Abhängigkeit und der andauernde Konsum von Digitalen Gütern.
Es ist kein Wunder das da viele einen Knacks wegbekommen.
Es ist aber auch kein Wunder das diese Gen mit diesen Medium nicht so gut klar kommt.
Es fehlt einfach die Medienkompetenz. Nur weil man damit aufgewachsen ist, ist man noch lange nicht in der Lage es zu beherrschen.

Sollte ich jemanden auf die Füße getreten sein, so sei ihm gesagt: Es tut mir Leid, aber ich bin eben ein alter Sack und das ist meine Meinung. ;)
 
Einfache Antwort: Weil man nicht Monate oder noch länger auf einen Termin warten muss.
Das war auch mein erster Gedanke.

Es ist egal wie gut oder schlecht eine KI darin ist, einem verzweifelten Menschen ist alles lieber als ein Jahr auf nen Termin bei nem Therapeuten zu warten. Und nein, das ist je nach Region nicht übertrieben.


Was das Argument Psychiatrie Notfall usw. angeht: klar, weil Leute die beginnende Depressionen haben als Beispiel erstens hochmotiviert sind für in ne Notaufnahme zu fahren und dort auch ganz sicher nicht mit "wenden sie sich an ihren Hausarzt und einen Psychologen" wieder heimgeschickt werden.
 
Ich finde ja den Ansatz interessant, dass man trainierte Computer-Soft- und Hardware so krass fördert und in sie investiert, statt in eine großflächigere psychologische Versorgung durch Verbesserung und Verbreiterung psychologogische Unterstützung für Menschen, welche Hilfe benötigen durch Menschen, die diese Hilfe bewerkstelligen können. Das wäre übrigens evtl. auch keine so schlechte Idee bezüglich Arbeitsplatzerschaffung.
Noch krotesker wirkt auf mich der Ansatz, wenn man folgendes als evtl. Möglichkeit hinzufügt: was wäre, wenn erst durch Socialmedia, stetige Des- und Falschinformationen, Informationsüberflutung im allgemeinen und/oder dem ganzen Geschwurbel von Leuten ohne Ahnung bzw. Verschwörungsanhängern und rechter Propaganda, so derart viele Menschen derart überfordert und emotional zerrissen werden, dass sie psychologisch krank werden müssen?
Wenn ich richtig vermute, dann versucht man mit ähnlichen Methoden der psychologische Krankheitswelle Herr zu werden, mit der man sie hervorgerufen hat. Für mich persönlich bleibt nur eine Erklärung übrig, die diesen ganzen Wahnsinn erklären kann: die Gier nach noch mehr Geld.
Wie immer: nur meine Meinung bzw. Vermutungen. Ich habe hierfür keinerlei empirische Evidenz!
 
Ich kann mich nicht an eine große Bankenkrise erinnern oder an eine globale Pandemie. Und der kalte Krieg hatte seinen Höhepunkt zur Kubakrise soviel ich weiß.

Ja diese Technologien haben unser Leben stark verändert. Aber es ist nicht alles dadurch schlechter geworden.
Hat seine Vor - und Nachteile.

Der kalte Krieg hat das Leben in Deutschland auch in den 80ern noch mehr geprägt, als es heutige Kriege machen. Was gabs zusätzlich? Bin etwas zu jung dafür, aber ich glaube Waldsterben war weiterhin ein Thema, Ozonloch ein frisches und diverse Gewässer steuerten ihre eigene Chemie bei. Wirtschaftlich war das Ruhrgebiet am abstürzen, international tobte der erste Golfkrieg und (wie in jedem Jahrzehnt) der nahe Osten, die Region der heutige Ukraine machte mit so einer kleiner Panne in der Nähe von Pripjat auf sich aufmerksam. Und die Ereignisse in der DDR werden heute zwar rückblickend positiv als "wir haben die Wiedervereinigung erreicht" gelesen, aber man sollte sich vielleicht noch einmal in Erinnerung rufen, dass es nach Jahrzehnten konstanter Trennung und Scheindemokratie sämtliche anderen Parameter waren, die soweit abstürzten, dass den Leuten endgültig und trotz verbundener Gefahren nur noch der Gang auf die Straße blieb.
90er? Allein die sogenannte Musik und die Klamotten
Ich erinnere mich spontan an den wirtschaftlichen Kollaps in den neuen Bundesländern, "Baseballschlägerjahre" mit ganz realer Bedrohung durch rechtsextreme Gewalt im Alltag, im Urlaub flogen einem NATO-Staffeln gen (ex-)Jugoslawien über den Kopf, am Golf tobte die zweite, aus europäischer Sicht ungleich bedrohlichere Runde. Zu Hause gab es regelmäßig Ozonalarme/Schließungen von Einrichtungen, vielerorts Wassernotstand und weltpolitisch konnte man sich zum Beispiel gegen französische Atomtests engagieren. Klimakrise ist in der Breite auch ein Thema der 90er – Rio 92, Kyoto 97. Zur/kurz nach der Jahrtausendwende folgten dann, für alle, die aus der T-Aktie nichts gelernt hatten, der Dotcom-Crash und ein Jahr später 9/11 mit den bekannten Folgen. Wiki listet noch ein paar Wirtschaftskrisen in Asien mit globaler Auswirkung. Ebenfalls in Deutschland weniger direkt beachtet, aber ganz sicher schwerwiegende Krisen waren der erste Tschetschenienkrieg sowie rund ein Dutzend großer Konflikte, einschließlich ausgewachsenem Völkermord, in Afrika. Mit Kongo, Sudan und Yemen (und natürlich naher Osten) geht der Großteil der heutigen großen, kriegerischen Krisen, direkt auf damalige Konflikte zurück.

Also mal abgesehen von der Corona-Epidemie, die allgemein als singuläres Ereignis betrachtet wird, zu dem es seit der spanischen Grippe und somit seit Beginn der Globalisierung nichts vergleichbares gab, würde ich sagen: Krisen waren immer da. Und auch wenn der Medienkonsum früher umständlicher war, so haben die Leute sich dennoch damit beschäftigt – wo man heute fünfmal mit der gleichen Katastrophe berieselt wird, musste man früher halt fünfmal soviel Zeit investieren, um sich einmal darüber zu informieren. An Informationsgewinn und Beschäftigungszeit ändert das aber wenig. (Was traurig ist, wenn man bedenkt, wie viel mehr Informationen moderne Medien eigentlich vermitteln könnten.)

Was sich offensichtlich geändert hat: Die Bereitschaft (oder Fähigkeit?) von Menschen allgemein, einfach mal Augen und Ohren zu schließen, wenn ihnen was zu viel wird. Dabei mag auch die leichtere Zugänglichkeit eine Rolle spielen, da einem beim Tageszeitung-nicht-kaufen-gehen auch die eigene Faulheit und beim Tagesschau-verpassen die eigene Verplantheit unterstützen, aber eigentlich sollte TikTok-nicht-öffnen doch auch nicht so schwer sein? Umgekehrt macht es mir etwas Hoffnung, dass die Menschen heute von den ganzen Krisen betroffener zu sein scheinen. Denn wie oben schon angedeutet sind viele Kriegsbeziehungen, Klimawandel, Atomdebatte, gesellschaftliche Spaltungen und manches mehr so alt, dass Gen Z das eigentlich nur aus Geschichtsbüchern zu kennen bräuchte. Wenn Gen X denn mal mehr dagegen getan hätte. Vielleicht hat es Gen Beta (?) dann mal besser. Wobei: Dazwischen ist noch Gen Alpha. Im Gegensatz zu Gen Z und früher, die in ihrer Kindheit noch eigene Medien konsumiert und den oben genannten Scheiß den Erwachsenen überlassen hat, wurde Alpha die Google- (oder Apple-)Bindung in die Wiege gelegt und Corona hat bei denen die wichtigsten Entwicklungsjahre überhaupt getroffen. Wer weiß, was das für die Zukunft für Folgen haben wird?

gez.: Gen whYtf??


Ich finde ja den Ansatz interessant, dass man trainierte Computer-Soft- und Hardware so krass fördert und in sie investiert, statt in eine großflächigere psychologische Versorgung durch Verbesserung und Verbreiterung psychologogische Unterstützung für Menschen, welche Hilfe benötigen durch Menschen, die diese Hilfe bewerkstelligen können. Das wäre übrigens evtl. auch keine so schlechte Idee bezüglich Arbeitsplatzerschaffung.

Staatliche Förderprogramme für KI sind zwar mittlerweile weit fortgeschritten, aber noch immer nicht wirklich am laufen. Die hunderte Milliarden (oder sind wir insgesamt schon bei einer Billion?), die bislang investiert wurden, kamen von Konzernen; nicht von Institutionen, die sich um Menschen sorgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ChatGPT ist sich dieser Problematik sogar selbst bewusst.

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Ich ertappe mich in letzter Zeit auch dabei, wie ich teils alltägliche Sachen mal über die KI laufen lasse. Es ist verdammt einfach, wirklich. Sehr gefährlich, man kann sich schnell davon abhängig machen. Oder wäre man dumm, es nicht zu nutzen? :ka:
 
Tja ist es dumm das Navi zu nutzen?
Früher mussten wir lernen, Landkarten zu lesen. Wer kann das strukturiert von der gen Z?
Jedes Assistenz System macht abhängig mit der Zeit.
Auf der anderen Seite verschenkt man Zeit und Komfort, wenn man Technoligien nicht benutzt.
Du hast die Qual der Wahl.
 
Japp, KI ist bisher eher ein Lexikon (mit Fehlern), das auf Fragen automatisiert antworten kann.
Mit Intelligenz hat das, was dem Endkunden bisher präsentiert wird, nichts zu tun.

So wie viele Intelligenz mit Bildung fälschlicherweise gleichsetzen.
Ich fand die Aussage sehr gut und überzeugend.
Der kalte Krieg hat das Leben in Deutschland auch in den 80ern noch mehr geprägt, als es heutige Kriege machen. Was gabs zusätzlich? Bin etwas zu jung dafür, aber ich glaube Waldsterben war weiterhin ein Thema, Ozonloch ein frisches und diverse Gewässer steuerten ihre eigene Chemie bei. Wirtschaftlich war das Ruhrgebiet am abstürzen, international tobte der erste Golfkrieg und (wie in jedem Jahrzehnt der nahe Osten), die Region der heutige Ukraine machte mit so einer kleiner Panne in der Nähe von Pripjat auf sich aufmerksam. Und die Ereignisse in der DDR werden heute zwar rückblickend positiv als "wir haben die Wiedervereinigung" erreicht gelesen, aber man sollte sich vielleicht noch einmal in Erinnerung rufen, dass es nach Jahrzehnten konstanter Trennung und Scheindemokratie sämtliche anderen Parameter waren, die soweit abstürzten, dass den Leuten endgültig und trotz verbundener Gefahren nur noch der Gang auf die Straße blieb.
90er? Allein die sogenannte Musik und die Klamotten
Ich erinnere mich spontan an den wirtschaftlichen Kollaps in den neuen Bundesländern, "Baseballschlägerjahre" mit ganz realer Bedrohung durch rechtsextreme Gewalt im Alltag, im Urlaub flogen einem NATO-Staffeln gen (ex-)Jugoslawien über den Kopf, am Golf tobte die zweite, aus europäischer Sicht ungleich bedrohlichere Runde. Zu Hause gab es regelmäßig Ozonalarme/Schließungen von Einrichtungen, vielerorts Wassernotstand und weltpolitisch konnte man sich zum Beispiel gegen französische Atomtests engagieren. Klimakrise ist in der Breite auch ein Thema der 90er – Rio 92, Kyoto 97. Zur/kurz nach der Jahrtausendwende folgten dann, für alle, die aus der T-Aktie nichts gelernt hatten, der Dotcom-Crash und ein Jahr später 9/11 mit den bekannten Folgen. Wiki listet noch ein paar Wirtschaftskrisen in Asien mit globaler Auswirkung. Ebenfalls in Deutschland weniger direkt beachtet, aber ganz sicher schwerwiegende Krisen waren der erste Tschetschenienkrieg sowie rund ein Dutzend großer Konflikte, einschließlich ausgewachsenem Völkermord, in Afrika. Mit Kongo, Sudan und Yemen (und natürlich naher Osten) geht der Großteil der heutigen großen, kriegerischen Krisen, direkt auf damalige Konflikte zurück.

Also mal abgesehen von der Corona-Epidemie, die allgemein als singuläres Ereignis betrachtet wird, zu dem es seit der spanischen Grippe und somit seit Beginn der Globalisierung nichts vergleichbares gab, würde ich sagen: Krisen waren immer da. Und auch wenn der Medienkonsum früher umständlicher war, so haben die Leute sich dennoch damit beschäftigt – wo man heute fünfmal mit der gleichen Katastrophe berieselt wird, musste man früher halt fünfmal soviel Zeit investieren, um sich einmal darüber zu informieren. An Informationsgewinn und Beschäftigungszeit ändert das aber wenig. (Was traurig ist, wenn man bedenkt, wie viel mehr Informationen moderne Medien eigentlich vermitteln könnten.)

Was sich offensichtlich geändert hat: Die Bereitschaft (oder Fähigkeit?) von Menschen allgemein, einfach mal Augen und Ohren zu schließen, wenn ihnen was zu viel wird. Dabei mag auch die leichtere Zugänglichkeit eine Rolle spielen, da einem beim Tageszeitung-nicht-kaufen-gehen auch die eigene Faulheit und beim Tagesschau-verpassen die eigene Verplantheit unterstützen, aber eigentlich sollte TikTok-nicht-öffnen doch auch nicht so schwer sein? Umgekehrt macht es mir etwas Hoffnung, dass die Menschen heute von den ganzen Krisen betroffener zu sein scheinen. Denn wie oben schon angedeutet sind viele Kriegsbeziehungen, Klimawandel, Atomdebatte, gesellschaftliche Spaltungen und manches mehr so alt, dass Gen Z das eigentlich nur aus Geschichtsbüchern zu kennen bräuchte. Wenn Gen X denn mal mehr dagegen getan hätte. Vielleicht hat es Gen Beta (?) dann mal besser. Wobei: Dazwischen ist noch Gen Alpha. Im Gegensatz zu Gen Z und früher, die in ihrer Kindheit noch eigene Medien konsumiert und den oben genannten Scheiß den Erwachsenen überlassen hat, wurde Alpha die Google- (oder Apple-)Bindung in die Wiege gelegt und Corona hat bei denen die wichtigsten Entwicklungsjahre überhaupt getroffen. Wer weiß, was das für die Zukunft für Folgen haben wird?

gez.: Gen whYtf??




Staatliche Förderprogramme für KI sind zwar mittlerweile weit fortgeschritten, aber noch immer nicht wirklich am laufen. Die hunderte Milliarden (oder sind wir insgesamt schon bei einer Billion?), die bislang investiert wurden, kamen von Konzernen; nicht von Institutionen, die sich um Menschen sorgen.
Das war ein richtig guter Artikel!
ChatGPT ist sich dieser Problematik sogar selbst bewusst.

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Ich ertappe mich in letzter Zeit auch dabei, wie ich teils alltägliche Sachen mal über die KI laufen lasse. Es ist verdammt einfach, wirklich. Sehr gefährlich, man kann sich schnell davon abhängig machen. Oder wäre man dumm, es nicht zu nutzen? :ka:
Ich stimme zu, dass alles in Maßen genutzt werden sollte und mit Bedacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatten wir in den 80´er und 90´ern auch so schwere Krisen erlebt? Kann ich mich nicht daran erinnern.
Außerdem sind die Schnelllebigkeit (vor allem durch moderne Technologien) und mehr Leistungsdruck dazu gekommen.
Kalter Krieg + die ganzen "echten" Kriege (ua. Jugoslawienkriege und Golfkriege).
War deutlich bedrohlicher als das was in Ukraine passiert.
Was für ne Schnelllebigkeit? Hattest Du in den 90er ein PC gekauft war der schon überhohlt bevor Du den Laden verlassen hast. Heute kann man Jahre die HW weiternutzen weil es einfach nichts (deutlich) besseres gibt.
Hattest man 2022 eine RTX 4080 gekauft kann man die heute noch problemlos nutzen.
In den 90er war der technik Sprung so extrem groß das man da (als Zocker) in der Zeit schon min. 3 Generation an GPUs hatte.
Leistungsdruck dürfte sich nicht verändert haben.
War damals schon nicht toll und ist heute (sicher) nicht toll.
Dafür gibt es heute Home Office. Einige haben es also deutlich entspannter als andere.
 
Hatten wir in den 80´er und 90´ern auch so schwere Krisen erlebt? Kann ich mich nicht daran erinnern.
Außerdem sind die Schnelllebigkeit (vor allem durch moderne Technologien) und mehr Leistungsdruck dazu gekommen.
Die Krisen gab es immer, wurde ja bereits ausgeführt. Und abgesehen von der medialen verwurstung ist ein Punkt in deiner Sichtweise auch nicht zu unterschätzen. Dein alter zu der Zeit. Ich kenne dein Baujahr nicht aber in den 90er war mein Interesse eher auf Brüste und Hinterteile gerichtet als auf das Ozonloch und das Waldsterben.
Es gab damals sicher genauso viele Krise auf der Welt, aber ohne Internet hat man nur einen Bruchteil mitbekommen und war nicht immer aktuell.
Internet war die Büchse der Pandora, Social Media und Smartphones sind der Sargnagel und KI könnte das finale Schwarze Loch sein.
Bin Baujahr 1989 hatte also noch eine vergleichsweise schöne Kindheit.
Nur der Leistungsdruck in der Schule war schon enorm.
Siehe oben. Ich glaube nicht das wir aufgrund der Datenmenge mehr Stress haben als unsere Eltern. Wir nehmen heutige Probleme nur viel eher wahr weil wir in einem alter sind wo uns das ganze betrifft/interessiert.
 
Kalter Krieg + die ganzen "echten" Kriege (ua. Jugoslawienkriege und Golfkriege).
War deutlich bedrohlicher als das was in Ukraine passiert.
Finde ich nicht! Die Golfkriege waren weiter weg. Und in der Ukraine ist Russland direkt beteiligt.
Was für ne Schnelllebigkeit?
Das ganze Leben ist doch viele schneller geworden ab den 2000´er Jahren. Ist dir das noch nicht aufgefallen?
Höher, schneller, weiter... mehr Wachstum usw. Während der Coronakrise wurde von "Entschleunigung" geredet.
Aber man macht genauso weiter wie vorher. Dabei bleiben viele Menschen auf der Strecke. Gerade was psychische Erkrankungen angeht.

Die Krisen gab es immer, wurde ja bereits ausgeführt.
In den 80´ern und 90´ern waren aber keine vergleichbar mit denen aus diesem Jahrhundert.
Und abgesehen von der medialen verwurstung ist ein Punkt in deiner Sichtweise auch nicht zu unterschätzen. Dein alter zu der Zeit. Ich kenne dein Baujahr nicht aber in den 90er war mein Interesse eher auf Brüste und Hinterteile gerichtet als auf das Ozonloch und das Waldsterben.
Ich bin Baujahr 1976. Klar hatte man als Kind - und Jugendlicher andere Interessen. Und viele Sachen auch gar nicht so bewusst wahrgenommen. Aber Nachrichten hatte ich eigentlich schon immer verfolgt.
Siehe oben. Ich glaube nicht das wir aufgrund der Datenmenge mehr Stress haben als unsere Eltern. Wir nehmen heutige Probleme nur viel eher wahr weil wir in einem alter sind wo uns das ganze betrifft/interessiert.
Doch wir haben mehr Stress. Weil das Leben schnelllebiger geworden und der allgemeine Gesellschaftsdruck angestiegen ist. Deswegen hat die Zahl der psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren stark zugenommen. Auch bei Kindern - und Jugendlichen.
 
ChatGPT ist sich dieser Problematik sogar selbst bewusst.

Anhang anzeigen 1496880

Ich ertappe mich in letzter Zeit auch dabei, wie ich teils alltägliche Sachen mal über die KI laufen lasse. Es ist verdammt einfach, wirklich. Sehr gefährlich, man kann sich schnell davon abhängig machen. Oder wäre man dumm, es nicht zu nutzen? :ka:
Das war beim Lesen des Artikels genau mein Gedankengang, danke dass du das LLM mal dazu befragt hast. Leider ist "KI" für die meisten Menschen eine von Magie nicht zu unterscheidende Blackbox, in der sich Wünsche und Hoffnungen manifestieren, da das Prinzip nicht mal grundlegend verstanden wird (selbst innerhalb der Tech-Bubble nicht mal unüblich, wenn man Tech-Influenzer und deren Zuschauer mit dazu zählt).
Was für ne Schnelllebigkeit? Hattest Du in den 90er ein PC gekauft war der schon überhohlt bevor Du den Laden verlassen hast. Heute kann man Jahre die HW weiternutzen weil es einfach nichts (deutlich) besseres gibt.
Hattest man 2022 eine RTX 4080 gekauft kann man die heute noch problemlos nutzen.
In den 90er war der technik Sprung so extrem groß das man da (als Zocker) in der Zeit schon min. 3 Generation an GPUs hatte.
Leistungsdruck dürfte sich nicht verändert haben.
Die Leidensfähigkeit war aber auch einerseits höher und quasi alle Programmierer haben sich mit Codeoptimierung, vor allem bzgl. der Prozessoranforderungen und API-Fallbacklösungen beschäftigt. Da spielte der Aufrüster halt mit einem 350Mhz OC-Celeron, Voodoo 3 und 60FPS in 800x600, sein Freund mit einer Ur-Voodoo und 200Mhz PentiumMMX mit 25 FPS in 640x480 und der nächste mit 40 FPS im Softwaremodus in 640x480 mit dem neuen 800Mhz Athlon weil die mitgelieferte S3-Karte noch langsamer war.
Heute kriecht die Hardwareentwicklung, aber die Anforderungen sind durch die Bank recht hoch, nicht zuletzt dank der Engine-Monokultur. Wenn man die Grundleistung für die neueste UE hat, dann hat man bis zur nächsten Major Version Ruhe, quasi wie bei den Konsolen.
Ich bin Baujahr 1976. Klar hatte man als Kind - und Jugendlicher andere Interessen. Und viele Sachen auch gar nicht so bewusst wahrgenommen. Aber Nachrichten hatte ich eigentlich schon immer verfolgt.
Der gewünschte Eindruck, dass alles immer besonders wichtig und unmittelbar für das eigene Leben relevant ist, das ist ja das Geschäftsmodell der (Sozialen-)Medienkonzerne. So lässt sich auch Werbung besser verkaufen und Nutzerinteraktion steigern. @Prypjat_no1 verdeutlichte ja schon oben, das viele "Nachrichten" nur vermeintlich relevant sind.
Das Erschreckende ist, das beispielsweise Lokalnachrichten komplett in der ganzen Flut aus irrelevanten internationalen Meldungen untergehen. Wie oft habe ich es erlebt, dass Leute ganz überrascht von einer umfangreichen Straßenerneuerung waren, weil diese erst beim Anblick des Bauzauns und der Umleitungsschilder davon erfahren.
 
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Der gewünschte Eindruck, dass alles immer besonders wichtig und unmittelbar für das eigene Leben relevant ist, das ist ja das Geschäftsmodell der (Sozialen-)Medienkonzerne. So lässt sich auch Werbung besser verkaufen und Nutzerinteraktion steigern. @Prypjat_no1 verdeutlichte ja schon oben, das viele "Nachrichten" nur vermeintlich relevant sind.
Das Erschreckende ist, das beispielsweise Lokalnachrichten komplett in der ganzen Flut aus irrelevanten internationalen Meldungen untergehen. Wie oft habe ich es erlebt, dass Leute ganz überrascht von einer umfangreichen Straßenerneuerung waren, weil diese erst beim Anblick des Bauzauns und der Umleitungsschilder davon erfahren.
Naja, internationale Meldungen finde ich schon relevant. Deswegen gucke ich auch regelmäßig Abends die Nachrichten. Aber ich verfolge auch lokale Nachrichten.
 
Ich denke, wir sollten generell mehr mit echten Menschen reden oder chatten. Jeder sollte mindestens eine Person aus jedem Kontinent der Welt in seinem Bekanntenkreis haben. Mit der Sicht vieler Kulturen wird alles viel unaufgeregter im Leben.
 
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