News ChatGPT als Therapeut: Warum Gen Z auf KI statt Hilfe setzt

Finde ich nicht! Die Golfkriege waren weiter weg. Und in der Ukraine ist Russland direkt beteiligt.

Das ganze Leben ist doch viele schneller geworden ab den 2000´er Jahren. Ist dir das noch nicht aufgefallen?
Höher, schneller, weiter... mehr Wachstum usw. Während der Coronakrise wurde von "Entschleunigung" geredet.
Aber man macht genauso weiter wie vorher. Dabei bleiben viele Menschen auf der Strecke. Gerade was psychische Erkrankungen angeht.
:ka:
Jugoslawienkriege waren wie weit weg?
Golfkriege wo die Regierung von Massenvernichtungswaffen sprachen welche bis nach Berlin reichen...

Mehr Höher, schneller, weiter und das jede Woche ist ja sooo neu.
War von Entschleunigung nicht schon ende der 70er die Rede....?

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Das der Mensch auf der Strecke bleibt / psychische Erkrankungen gibt kann und will und werde ich nicht gutheißen oder abstreiten.
Es kommt mir (nur mir?) so vor als es ob es diese Probleme erst seit gestern gibt.
Der Unterschied ist eher (=> meine Bubble) das es früher keinen Interessiert hat wenn der "kleine Mann" was hat.
Burnout kriegen ja nur Manager....
 
:ka:
Jugoslawienkriege waren wie weit weg?
Das nicht. Aber Russland war nicht direkt beteiligt.
Golfkriege wo die Regierung von Massenvernichtungswaffen sprachen welche bis nach Berlin reichen...
Was eine Lüge der Amerikaner war um in den Irak einzumarschieren.
Mehr Höher, schneller, weiter und das jede Woche ist ja sooo neu.
War von Entschleunigung nicht schon ende der 70er die Rede....?
Kann ich mich nicht dran erinnern.
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Das der Mensch auf der Strecke bleibt / psychische Erkrankungen gibt kann und will und werde ich nicht gutheißen oder abstreiten.
Es kommt mir (nur mir?) so vor als es ob es diese Probleme erst seit gestern gibt.
Der Unterschied ist eher (=> meine Bubble) das es früher keinen Interessiert hat wenn der "kleine Mann" was hat.
Burnout kriegen ja nur Manager....
Burnout als Krankheit wurde gar nicht für ernst genommen.
 
Das nicht. Aber Russland war nicht direkt beteiligt.

Was eine Lüge der Amerikaner war um in den Irak einzumarschieren.

Ob USA oder Russland..... was macht es da besser oder schlechter wenn die in Europa wieder rumspielen....
(ok solche Knallschoten wie heute gab es nur zu dieser Zeit nicht :ugly: )
 
Kalter Krieg + die ganzen "echten" Kriege (ua. Jugoslawienkriege und Golfkriege).
War deutlich bedrohlicher als das was in Ukraine passiert.
Was für ne Schnelllebigkeit? Hattest Du in den 90er ein PC gekauft war der schon überhohlt bevor Du den Laden verlassen hast. Heute kann man Jahre die HW weiternutzen weil es einfach nichts (deutlich) besseres gibt.
Hattest man 2022 eine RTX 4080 gekauft kann man die heute noch problemlos nutzen.
In den 90er war der technik Sprung so extrem groß das man da (als Zocker) in der Zeit schon min. 3 Generation an GPUs hatte.
Leistungsdruck dürfte sich nicht verändert haben.
War damals schon nicht toll und ist heute (sicher) nicht toll.
Dafür gibt es heute Home Office. Einige haben es also deutlich entspannter als andere.

In den 90ern gab es überhaupt nur eine Generation "Graphics Processing Unit". Alles vor dieser einen waren Grafikchips, die gar keine komplexen Berechnungen eigenständig durchführen konnten, sondern, in der späteren Hälfte, nur Renderanweisungen der CPU ausführten oder, in der ersten Hälfte, gar kein 3D konnten.
Damals hat man sich eine neue Grafikkarte passend zum neuen Monitor oder zum neuen Betriebssystem zu kaufen, um durch neue Funktionen oder mehr Speicher die Darstellungsqualität zu steigern. Ja: Die Darstellungsqualität des Desktops, weil dann auf einmal in Auflösungen-die-so-hoch-sind-dass-die-Bildschärfe-sinkt mit 16 Bit statt 256 Farben angezeigt werden konnte. :-) Für Spiele dagegen musste man alle 1-2 Jahre die CPU wechseln (dafür aber bei weitem nicht immer das Mainboard).
Vielleicht illustriert aber genau das, was für ein Tempo die IT-Entwicklung damals hatte.

Das war beim Lesen des Artikels genau mein Gedankengang, danke dass du das LLM mal dazu befragt hast. Leider ist "KI" für die meisten Menschen eine von Magie nicht zu unterscheidende Blackbox, in der sich Wünsche und Hoffnungen manifestieren, da das Prinzip nicht mal grundlegend verstanden wird (selbst innerhalb der Tech-Bubble nicht mal unüblich, wenn man Tech-Influenzer und deren Zuschauer mit dazu zählt).

Die Leidensfähigkeit war aber auch einerseits höher und quasi alle Programmierer haben sich mit Codeoptimierung, vor allem bzgl. der Prozessoranforderungen und API-Fallbacklösungen beschäftigt. Da spielte der Aufrüster halt mit einem 350Mhz OC-Celeron, Voodoo 3 und 60FPS in 800x600, sein Freund mit einer Ur-Voodoo und 200Mhz PentiumMMX mit 25 FPS in 640x480 und der nächste mit 40 FPS im Softwaremodus in 640x480 mit dem neuen 800Mhz Athlon weil die mitgelieferte S3-Karte noch langsamer war.
Heute kriecht die Hardwareentwicklung, aber die Anforderungen sind durch die Bank recht hoch, nicht zuletzt dank der Engine-Monokultur. Wenn man die Grundleistung für die neueste UE hat, dann hat man bis zur nächsten Major Version Ruhe, quasi wie bei den Konsolen.

Celeron-OC und Voodoo 3 waren größtenteils/komplett 99er Themen, der Athlon 800 erschien erst im Folgejahrzehnt. Da waren 25 Fps mit einem Pentium MMX in aktuellen Spielen selten bis ausgeschlossen und (brauchbare) Software-Modi habe ich im letzten Viertel der 90er auch kaum noch gesehen. (Need for Speed III erschien z.B. 98, vor aller genannter Technik außer Voodoo 1 und MMX, und sah in Software absolut schrottig aus; bereits der Vorgänger NFS II SE setzte eine Voodoo de facto voraus.)

Es stimmt zwar, dass die Gamer damals wesentlich leistungsfähiger waren und dass die Spiele-Entwickler eine viel größere Spanne an Hardware unterstützen. Aber "läuft gut bis brauchbar auf den letzten drei Generationen" bedeutete damals halt auch "auf Hardware der letzten knapp zwei Jahre". Das haben wir heute auch noch, aber die Unterschiede bestehen eher zwischen High-End und Low-End innerhalb der Generationen, nicht zwischen alt und neu. Entsprechend schwerer/teurer ist es heute, jemals alle Regler nach rechts schieben zu können. Aber die mittleren Einstellungen auch nach 2-3 Jahren noch nutzen zu können, ist tendenziell sogar leichter geworden. (Der Preis dafür inflationsbereinigt aber auch bestenfalls gleich geblieben, gefühlt gestiegen.)
So zur Orientierung, wie schnell die 90er waren:
- Die 8 MiB Speicher von Nvidias Riva128 reichten nicht, 32-Bit-Grafik in den mit Luxus-21-Zöllern möglichen 2.048 × 1.536 Pixeln auszugeben (und möglicherweise auch nicht oder nur ganz knapp in den praktisch durchaus nutzbaren 1.600 × 1.200). Wohlgemerkt in 2D, es war einfach gar nicht möglich.
- Einer der meist geäußerten Kritikpunkte an der Voodoo 3 3000 war, dass sie keine Spiele in 32 Bit rendern konnte. Dass das nur bedingt praxisrelevant war, steht auf einem anderen Blatt, aber über das resultierende Kaufverhalten wird es bis heute als Grund dafür genannt, dass 3dfx, der zum Erscheinen des Riva128 uneingeschränkt dominierende Champ der 3D-Beschleunigung, dichtmachen musste.
- Zwischen beiden Karten lagen 19 Monate. Die Geforce RTX 4090 wird gerade 20 Monate alt.

Es wäre sehr erfreulich, wenn es so ist, ich finde nämlich Abhängigkeit nur in Maaßen ok.

https://www.deutschlandfunk.de/immer-weniger-menschen-koennen-karten-lesen-100.html :ugly: :D

Und das betrifft nicht komplexe Landkarten, die durch Navis ersetzt wurden. Ich habe schon mehrfach gesehen, wie Leute massive Probleme hatten, anhand eines Messeplans einen bestimmten Stand in einer Halle zu finden.

P.S.: Maßen sollte man nicht mit Maaßen verwechseln. Und auch nicht mit Massen.

Das nicht. Aber Russland war nicht direkt beteiligt.

Was eine Lüge der Amerikaner war um in den Irak einzumarschieren.

Die Einsätze von Giftgas durch Saddam Hussein im ersten Golfkrieg sind keine "Lüge", sondern gut belegter Fakt. Und die Angst vor einer Wiederholung unter Nutzung bis nach Europa reichender Scud-Varianten während des zweiten Golfkriegs mag vielleicht unzureichend begründet gewesen sein, aber sie bestand als Angst und hat die Menschen damals genauso belastet, wie heute Ängste vor Russland im Zuge des Ukraine-Krieges. Respektive aufgrund der offensiven Beteiligung von NATO-Partnern am zweiten Weltkrieg sogar stärker; auch die Auswirkungen auf die fossile Energieversorgung waren damals beängstigender da direkt kriegerischer und somit schwer beeinflussbarer Natur, während die heutigen Sanktionen unter voller Kontrolle der EU stehen.

Möglicherweise vermischst du hier zwei andere Sachverhalte und projizierst sie auf einen dritten: Ihren Einstieg in den zweiten Golfkrieg machte die damalige US-Regierung ihrer Bevölkerung mit der sogenannten "Brutkasten Lüge" schmackhafter. Das war aber reine Öffentlichkeitsarbeit, auf diplomatischer Ebene war die völkerrechtswidrige Annektion Kuwaits durch den Irak der Anlass, und es hatte nichts mit Massenvernichtungswaffen zu tun, sodass es auch keine Ängste in Europa auslöste. Der Start des dritten Golfkriegs wiederum wurden mit erfundenen Berichten über mobile Biowaffenlabore begründet. Das war aber nicht mehr in den 80ern/90ern, sondern in Gen Z betreffenden Jahren, und es führte, mangels Glaubwürdigkeit, zu keinen gesteigerten Ängsten in Europa. Da war man gedanklich noch mit Al Kaida und der eigenen Verwicklung in Afghanistan beschäftigt. (Übrigens eine weitere Krisenregion, die in den 80ern und 90ern schon einmal sehr heiß war, wobei die deutschen Vertreter von Gen X und Gen Y erneut nur auf der Zuschauertribüne saßen.)
 
Die Einsätze von Giftgas durch Saddam Hussein im ersten Golfkrieg sind keine "Lüge", sondern gut belegter Fakt. Und die Angst vor einer Wiederholung unter Nutzung bis nach Europa reichender Scud-Varianten während des zweiten Golfkriegs mag vielleicht unzureichend begründet gewesen sein, aber sie bestand als Angst und hat die Menschen damals genauso belastet, wie heute Ängste vor Russland im Zuge des Ukraine-Krieges. Respektive aufgrund der offensiven Beteiligung von NATO-Partnern am zweiten Weltkrieg sogar stärker; auch die Auswirkungen auf die fossile Energieversorgung waren damals beängstigender da direkt kriegerischer und somit schwer beeinflussbarer Natur, während die heutigen Sanktionen unter voller Kontrolle der EU stehen.

Möglicherweise vermischst du hier zwei andere Sachverhalte und projizierst sie auf einen dritten: Ihren Einstieg in den zweiten Golfkrieg machte die damalige US-Regierung ihrer Bevölkerung mit der sogenannten "Brutkasten Lüge" schmackhafter. Das war aber reine Öffentlichkeitsarbeit, auf diplomatischer Ebene war die völkerrechtswidrige Annektion Kuwaits durch den Irak der Anlass, und es hatte nichts mit Massenvernichtungswaffen zu tun, sodass es auch keine Ängste in Europa auslöste. Der Start des dritten Golfkriegs wiederum wurden mit erfundenen Berichten über mobile Biowaffenlabore begründet. Das war aber nicht mehr in den 80ern/90ern, sondern in Gen Z betreffenden Jahren, und es führte, mangels Glaubwürdigkeit, zu keinen gesteigerten Ängsten in Europa. Da war man gedanklich noch mit Al Kaida und der eigenen Verwicklung in Afghanistan beschäftigt. (Übrigens eine weitere Krisenregion, die in den 80ern und 90ern schon einmal sehr heiß war, wobei die deutschen Vertreter von Gen X und Gen Y erneut nur auf der Zuschauertribüne saßen.)
Stimmt! Du hast Recht. Ich hatte da die Golfkriege durcheinander gebracht. ;)
 
Gutes Thema, tolle Meinungen. Danke für die/eure Sichtweisen/Ansichten! :daumen:

## Off-Topic
Ich versuche übrigens schon seit Längerem mit einer Art Kennenlernmodus ein besseres Verständnis für mich zu finden. Angefangen habe ich mit der guten Einstiegs-Taschenbuch-Trilogie "Cafe am Rande der Welt". Mittlerweile bin ich bei "Mit sich selbst befreundet sein" von Wilhelm Schmid. Und das wäre ein Topic, wo KI nichts bringt.
Durch das Lesen dieser philosophisch, ethisch-moralischen und psychologisch wertvollen Bücher mache ich mir über meinen Umgang mit den Themen dort in meiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Gedanken. Und dieses "Gedanken machen" ist zu 100% persönlich und bringt nur mich für mich weiter, denn keine KI kennt all meine Gefühle und Erlebnisse in meiner gesamten Lebenszeit; .. und die Abspeicherung im Gehirn funktioniert nunmal über eine *Verknüpfung vom Ereignis (in der Vergangenheit) und der damals empfundenen Emotion bzw. den Gefühlen. Es bedarf eines eigen entwickelten Verstehens und Umdenkens, um die alte "Speicherung" zu überschreiben.
*In einem Gespräch mit einem studierten, renomierten und aktiv tätigen Psychologen aus Bayern, damals aufgrund meiner Erkrankung an Burnout + mittelschweren Depressionen, erklärte er mir anhand dieser "Funktion" wie das Gehirn für diese Art der Speicherung funktioniert. Also Erinnerungen. Wir sprachen auch über Ravel und Chopin und auch über Arbeitsrecht, aber hier wurde mir bewusst, dass Wissen ein Schlüssel für ein besseres Leben sein könnte. Wissen, wie ich emotional funktioniere, wie ich ethisch anspruchsvolle Themen für mich lösen könnte und auch, wie ich mich besser verstehen und dadurch alte Leiden auflösen und neue Leiden verhindern kann.
Man arbeitet an sich selbst. Wie soll KI dabei helfen? Sie nimmt nur ab. Aber genau das führt zur "Nicht-Entwicklung" bestimmter "menschlicher Skills". Meiner Meinung nach bilden diese Arten von Skills jedoch die Grundlage für die persönliche Weiterentwicklung eines Menschen.
 
Ich kann es nur noch einmal wiederholen. Ich denke, wir sollten generell mehr mit echten Menschen reden oder chatten.

Jeder sollte mindestens eine Person aus jedem Kontinent der Welt in seinem Bekanntenkreis haben.

Mit der Sicht vieler Kulturen wird alles viel unaufgeregter im Leben.

Ich bin erst seit Kurzem direkt hier im Forum, aber viele scheinen hier recht unentspannt zu sein. Oder wirkt das nur so?
Einfach mal tief durchatmen oder eine Stunde am PC zocken.
Denn am Ende des Tages zählt nur, dass du dich wohlfühlst!
 
Zuletzt bearbeitet:
Und das betrifft nicht komplexe Landkarten, die durch Navis ersetzt wurden. Ich habe schon mehrfach gesehen, wie Leute massive Probleme hatten, anhand eines Messeplans einen bestimmten Stand in einer Halle zu finden.

P.S.: Maßen sollte man nicht mit Maaßen verwechseln. Und auch nicht mit Massen.

Nur zur Info: Für „Maß“ gibt es im Zusammenhang mit Bier keinen eigenen Plural wie "Maßen". Man sagt also 1 Maß Bier, 2 Maß Bier – auch im Bairischen bleibt das Wort unverändert. Ob es im restlichen Deutschland Varianten gibt, kann ich nicht sicher sagen, üblich ist aber die bayerische Form.
 
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