News ChatGPT als Therapeut: Warum Gen Z auf KI statt Hilfe setzt

PCGH_Jacky

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Für viele aus der Gen Z wird ChatGPT zur digitalen Selbsthilfe. Die KI hört zu, ist rund um die Uhr verfügbar - und ersetzt zunehmend echte Therapieangebote.

Was sagt die PCGH-X-Community zu ChatGPT als Therapeut: Warum Gen Z auf KI statt Hilfe setzt

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Das Thema kam bereits in Talk Shows mit echten Psychologen auf. Das Fazit lautet: KI kann durchaus helfen, es gibt viele positive Beispiele. Aber 1. es gibt genauso auch negative Beispiele. Ein Beispiel davon war, wie eine KI jemanden zum Selbstmord trieb und zwar aktiv (NICHT der Fall wo sich jemand in die KI verliebt und dann umbrachte) sondern wo jemand mit Suizidgedanken Hilfe suchte. und 2. Es fehlt die Begleitung durch eine fachmännische Kraft. In Bezug auf den ersten Punkt wäre hier nämlich ein Mensch bereits eingeschritten. Eine KI kann etwas komplett falsches sagen was mit unter gefährlich werden kann.

Und diese Einschätzung teile ich. Ich nutze übrigens auch KI für medizinische Fragen und hat mir bereits 3-4 Mal den Gang zum Hautarzt u.a. erspart. Was bedeutet das ich hier durchaus positives darin sehe und die Begeisterung teile. Aber für tiefgehende Probleme wäre ein echter Arzt besser, was nicht heißt das man auch da die KI nicht fragen kann. Nur sollte man das Ergebnis mit dem Arzt besprechen.
 
Ich halte es für gefährlich, wenn junge Menschen nicht mehr zu echten Ärzten und Psychologen gehen.
Eine KI kann die einfach nicht ersetzen!
Weder von der Fachkompetenz als auch das menschliche wie Empathie.

In gesundheitliche Fragen würde ich mich niemals von einer KI beraten lassen.
Gerade bei psychischen Problemen.
Oder schweren körperlichen Erkrankungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lustig...
Gegenüber dem Therapeuten mit Schweigepflicht ist man weniger ehrlich und offen, als bei einer Online-"KI" die alle Eingaben speichert (incl. IP-Adresse ;)) und damit ihre Datenbasis ausbaut und wo man am Ende nicht weiß, wo die ganzen Informationen landen. :devil:
Außerdem haben diese Leute anscheinend nicht verstanden, was Therapie eigentlich bedeutet und nicht nur auf Text oder gesprochenen Sätzen basiert, sondern von dem gesamten Mensch, z.B. wie er sich verhält, welche Haltung und Mimik er zeigt.
Aber genau deshalb wird er wahrscheinlich auch von diesem Leuten gern benutzt, weil am Ende man eben doch nicht ganz offen sein muss... :nicken:
 
Einfache Antwort: Weil man nicht Monate oder noch länger auf einen Termin warten muss.
KI ersetzt keinen Therapeuten, aber einen guten zu finden, der auch passt, kann Jahre und mehr dauern.
Ich halte es für gefährlich, wenn junge Menschen nicht zu echten Ärzten und Psychologen gehen.
Eine KI kann die einfach nicht ersetzen!

In gesundheitliche Fragen würde ich mich niemals von einer KI beraten lassen.
Gerade bei psychischen Problemen.
Oder schweren körperlichen Erkrankungen.
Als erste Anlaufstelle besser als gar nichts!
Zumal die KI immer empfiehlt, zu einem Arzt/Psychologen/Therapeuten zu gehen.
Außerdem haben diese Leute anscheinend nicht verstanden, was Therapie eigentlich bedeutet und nicht nur auf Text oder gesprochenen Sätzen basiert, sondern von dem gesamten Mensch, z.B. wie er sich verhält, welche Haltung und Mimik er zeigt.
Therapie bedeutet vornehmlich, an sich selber zu arbeiten und das ist mitunter das Schwierigste.
 
Einfache Antwort: Weil man nicht Monate oder noch länger auf einen Termin warten muss.
KI ersetzt keinen Therapeuten, aber einen guten zu finden, der auch passt, kann Jahre und mehr dauern.
Bei Psychologen ja. Bei Psychiatern bekommt schneller einen Termin. Zumindest hier bei uns!
Als erste Anlaufstelle besser als gar nichts!
Zumal die KI immer empfiehlt, zu einem Arzt/Psychologen/Therapeuten zu gehen.
Es kann vielleicht trotzdem was ungünstiges empfohlen werden, was junge Menschen für bare Münze nehmen. Ich habe in solchen Dingen kein Vertrauen in einer KI.
Therapie bedeutet vornehmlich, an sich selber zu arbeiten und das ist mitunter das Schwierigste.
Dennoch ist die Komponente "Mensch" dabei sehr wichtig!
 
5000+ Jahre geschriebene Geschichte, 5000+ Jahre Mord und Totschlag, 5000+ Jahre größenwahnsinnige Herrscher mit Gott-Komplexen die echt mal eine Therapie gebraucht hätten. Wenn die Zukunft ist, dass jeder eine Sidekick-KI hat die das alles ein wenig runterdimmt, ist das nicht verkehrt, denn andere Mechanismen wie Gesellschaften und Religionen sind an dieser Aufgabe reihenweise gescheitert.

Als es nur Google gab, haben die Leute auch Google gefragt und darüber passenden Tipps und passende Hilfe, aber halt nur vielleicht, weil eine Ebene gefehlt hat, die qualitativ interpretiert und vorsortiert. Übertrieben gesagt, wenn springvonderbrücke.de die meisten Hits gehabt hätte, dann hätte Google das verlinkt. Von daher ist Onlien Hilfe suchen schon länger normal und KI ein wirklicher Fortschritt dabei.

Zumindest solange bis KI mit einer ehrlichen Meinung zu Fragen wie Religion und Politik die ganze Welt anpisst und verboten wird. Denn wenn die Wahrheit die Mächtigen bedroht, dann musste die Wahrheit bislang noch (fast) immer sterben.
 
Spreche aus eigener Erfahrung und kann sagen, dass ich niemals einer KI irgendetwas anvertrauen würde um auf "Hilfe" zu hoffen...
Naja, wirkliche Erfahrung mit einer echten Krisensituation kannst du nicht haben. Wenn man die Verzweiflung mal erlebt hat und dann bei 20-30 Therapeuten seine Leidensgeschichte auf den AB gesprochen hat, nur um dann eine unpersönliche Ablehnung zu bekommen ("Tut uns leid, Warteliste voll." "Sorry, wir haben nicht mal mehr eine Warteliste, weil sie eh immer voll ist.") dann wird man in seiner Verzweiflung offen für so ziemlich jede andere Möglichkeit. Ich würde da keinen verurteilen, nur weil er irgendwie Erleichterung sucht, und frühestens in 9 Monaten einen Therapietermin bekommt. "Was, in 9 Monaten? Da kann ich leider nicht, da habe ich schon einen Zahnarzttermin?"
 
Ich halte es für gefährlich, wenn junge Menschen nicht mehr zu echten Ärzten und Psychologen gehen.
Eine KI kann die einfach nicht ersetzen!

In gesundheitliche Fragen würde ich mich niemals von einer KI beraten lassen.
Gerade bei psychischen Problemen.
Oder schweren körperlichen Erkrankungen.
Das sind bestimmt diejenigen, die das, was der Arzt sagt nicht hören wollen.

Es gibt leider immer mehr Youtube & Social Media Gurus, Super Heil Praktiker, die dann auf andere Pseudo Heiler verlinken.

Und solches Zeug verbreiten:

*/ "Ah hier ein großartiger Tipp, wenn die Sonne scheint, bloß keine Sonnenbrille tragen, dadurch weiß der Körper nicht, das sie scheint und macht dadurch keine Synthese von Melanin. " /*

Eine Kundin sagte mir, ihre Enkel werden nicht mehr geimpft, weil sie davon ausgehen, das diese für die ADHS/ Autism & Co bei Ihren Enkel verantwortlich sind.

Und das wird immer mehr.
 
Die Tatsache dass Menschen AIs als empathischrr und hilfreicher emfinden als echte Therapeuten ist traurig, aber es überrascht mich nicht die durchschnittliche Qualität von Therapeuten hält sich ja schon in Grenzen wenn man ehrlich ist. Und wenn das dann noch wie in der USA (oder in Deutschland wenn man niemanden mit Kassenzulassung findet) 150 Dollar die Stunde zahlen muss
 
Naja, wirkliche Erfahrung mit einer echten Krisensituation kannst du nicht haben. Wenn man die Verzweiflung mal erlebt hat und dann bei 20-30 Therapeuten seine Leidensgeschichte auf den AB gesprochen hat, nur um dann eine unpersönliche Ablehnung zu bekommen ("Tut uns leid, Warteliste voll." "Sorry, wir haben nicht mal mehr eine Warteliste, weil sie eh immer voll ist.") dann wird man in seiner Verzweiflung offen für so ziemlich jede andere Möglichkeit. Ich würde da keinen verurteilen, nur weil er irgendwie Erleichterung sucht, und frühestens in 9 Monaten einen Therapietermin bekommt. "Was, in 9 Monaten? Da kann ich leider nicht, da habe ich schon einen Zahnarzttermin?"
Wenn man wirklich verzweifelt ist und ein Notfall vorliegt, kann man sich in die Psychiatrie einweisen lassen.
 
Naja, wirkliche Erfahrung mit einer echten Krisensituation kannst du nicht haben. Wenn man die Verzweiflung mal erlebt hat und dann bei 20-30 Therapeuten seine Leidensgeschichte auf den AB gesprochen hat, nur um dann eine unpersönliche Ablehnung zu bekommen ("Tut uns leid, Warteliste voll." "Sorry, wir haben nicht mal mehr eine Warteliste, weil sie eh immer voll ist.") dann wird man in seiner Verzweiflung offen für so ziemlich jede andere Möglichkeit. Ich würde da keinen verurteilen, nur weil er irgendwie Erleichterung sucht, und frühestens in 9 Monaten einen Therapietermin bekommt. "Was, in 9 Monaten? Da kann ich leider nicht, da habe ich schon einen Zahnarzttermin?"
Ernstes Thema, mit anmaßender Unterstellung.
Muss hier ja auch nicht alles ausgiebig und breit schildern, was ich alles so durch habe :).


Wenn du in einer Krise steckst, hilft dir auch keine ambulante Therapie. Dann solltest du zusehen, dass du dich auf eine Akutstation begibst um einen stationären Aufenthalt zu absolvieren. Optional Tagesklinik. Da musst du auch nicht Monate warten.

Dafür braucht es auch keinen Psychologen. Die Einweisungsbescheinigung kannst du dir ganz einfach bei deinem Hausarzt anfordern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, aber das ist so anmaßend, dass ich mich besser aus der Diskussion verabschiede, sonst schreibe ich noch Sachen, wegen denen mein Account gesperrt wird.
Wieso? Das ist mein ernst. Wenn ein psychischer Notfall vorliegt und man schnell behandelt werden möchte, kann man sich in die Psychiatrie einweisen lassen. Das ist der schnellste Weg das man Hilfe bekommt.
Das habe ich bei mir übrigens selber schon paarmal gemacht.
Und ich weiß auch gar nicht wo dabei das Problem ist? :ka:
 
Wieso? Das ist mein ernst. Wenn ein psychischer Notfall vorliegt und man schnell behandelt werden möchte, kann man sich in die Psychiatrie einweisen lassen. Das ist der schnellste Weg das man Hilfe bekommt.
Das habe ich bei mir übrigens selber schon paarmal gemacht.
Und ich weiß auch gar nicht wo dabei das Problem ist? :ka:
Damit ist eigentlich alles gesagt, kann die Anmaßung auch null nachvollziehen. Wenn man sich das Bein bricht, geht man ja auch nicht mal kurz zur Physio sondern ins KH ODER ZUM Orthopäden, welche für diesen NOTFALL zuständig sind.

Für die Psyche ist es die Psychatrie/Akustation , je nach Schweregrad und Ausprägung. Eine Klinik halt.
 
Ich halte es für gefährlich, wenn junge Menschen nicht mehr zu echten Ärzten und Psychologen gehen.
Eine KI kann die einfach nicht ersetzen!
Weder von der Fachkompetenz als auch das menschliche wie Empathie.
Gibt schon erste Studien, die das so nicht bestätigen.
Bei einem Blindtest zwischen Psychologen und einer (speziellen) KI hatten die Probanden das Gefühl, das die KI sowohl empathischer als auch fachlich kompetenter agiert.

Deckt sich mit meiner Erfahrung, das nicht immer die, die gut mit Menschen umgehen können, Ärzte werden.

Daher bin ich schon der Meinung, das spezielle LMs durchaus helfen können. Die LLMs sind halt durch Reddit und (Horror!) Twitter trainiert. Da wäre ich auch eher sehr skeptisch.
 
Gibt schon erste Studien, die das so nicht bestätigen.
Bei einem Blindtest zwischen Psychologen und einer (speziellen) KI hatten die Probanden das Gefühl, das die KI sowohl empathischer als auch fachlich kompetenter agiert.

Deckt sich mit meiner Erfahrung, das nicht immer die, die gut mit Menschen umgehen können, Ärzte werden.
Sicherlich gibt es auch weniger gute Ärzte und es dauert manchmal bis man den Richtigen gefunden hat.
 
Ich hätte ehrlich gesagt mächtige Bedenken sowas mit OpenAI zu teilen, bin aber auch in einer bequemen Lage in der ich nicht viel zu beklagen habe und mich nicht therapieren lassen muss.
Das ist erst mal berechtigt, da vorsichtig zu sein. Es ist ein amerikanisches Unternehmen, man muss sich anmelden (ChatGPT kennt die genutzte Mailadresse). Da gilt auch nicht die DSGVO oder sogar das BDSG.
Wenn die ersten Datenabfluß-Fälle bekannt sind, wo jemand mit einem psychologischen/psychosomatischen Problem geoutet wird, werden die Befürworter aufwachen. Ohne die rechtlichen Randbedingungen würde ich meine eigenen Probleme, egal welcher Art, nicht unbedingt ChatGPT anvertrauen. Das man den Datenschutz nicht Ernst nimmt, ist aber wohl so ein Gen Z Problem.
 
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