CD vs. MP3

Grundsätzlich finde ich, haben alle formate ihre daseinsberechtigung. Ich persönlich präferiere das MP3-Format schlichtweg aus prakitschen Gründen. Und beim Genre dass ich so höre (Metal) ist sowieso die CD-Qualität nach 2000 fürn Anus. Hat mal einer Death Magnetic von Metallica gehört? Zum Davonrennen! Dynamikumfang praktisch nicht vorhanden...Jeder Schlag der Base-/Snare-/Tom-Drum übersteuert (Clipping), die Gitarren sind ein einziges Desaster! Die CD hab ich gekauft, gerippt in 256kbps und seitdem verstaubt die im Regal.
 
Warum oft behauptet wird, die Schallplatte klänge besser als die CD hat folgenden Hintergrund:
CDs werden seit Anfang der 90er immer lauter ausgesteuert wodurch
das hat aber ja nix mit dem Medium zu tun, sondern mit den Producern. ;) Das Medium "zwingt" die Labels lediglich dazu, es anders abzumischen, das könnten die auf CDs aber ebenso tun.


Eine Schallplatte kann man aber garnicht so stark aussteuern, da sonst die Nadel aus der Rille springen würde. Deshalb werden Schallplatten völlig anders gemastert als CDs, Ausnahmen bestätigen die Regel, es gibt auch einige Pop-Produktionen die direkt vom CD-Master geschnitten werden.
das ist halt die Frage, welche Labels sich diese Mühe machen und welche das Master für die CD nehmen und es dann einfach nur um 0.5-1dB absenken, damit es auf vinyl keine Probleme gibt. Die Dynamik bliebe dann aber ja die gleiche wie für die CD. ^^

So oder so muss man natürlich erstmal die Anlage und die Muße haben, und natürlich das gleiche Album auch als CD, um das wirklich zu merken.

Was wohl an den Produkionszahlen liegt. Abgesehen davon gibt es durchaus Billig-Plattenspieler für 50€.
ich meinte natürlich Plattenspieler, die gut genug sind, um es mit einem normalen CD-Player bzw. der CD-Funktion eines normalen 60-70€ DVD-Players aufzunehmen. Also, Plattenspieler, die überhaupt gut genug klingen, um Dynamikunterschiede wahrzunehmen und keine Störgeräusche zu haben. Wenn ich den USB-Plattenspieler meines Vaters für 50€ anhöre, hört man da auch exreme Dynamikunterschiede zu nem CD-Player, nämlich dumpfen Bass, fehlende Höhen und zerschredderte Mitten - da hört sich ein Gramophon aus nem Retrofilm ja besser an :ugly: :D


ps: was "meine" Musik so angeht, gäb es echt kaum was auf vinyl.
 
Und beim Genre dass ich so höre (Metal) ist sowieso die CD-Qualität nach 2000 fürn Anus. Hat mal einer Death Magnetic von Metallica gehört? Zum Davonrennen! Dynamikumfang praktisch nicht vorhanden...Jeder Schlag der Base-/Snare-/Tom-Drum übersteuert (Clipping), die Gitarren sind ein einziges Desaster! Die CD hab ich gekauft, gerippt in 256kbps und seitdem verstaubt die im Regal.

Kann ich so bestätigen. Die Scheibe ist einfach nur Müll.:schief:
 
das hat aber ja nix mit dem Medium zu tun, sondern mit den Producern. Das Medium "zwingt" die Labels lediglich dazu, es anders abzumischen, das könnten die auf CDs aber ebenso tun.

eben, darum hab ich auch "behauptet wird" geschrieben...es liegt nicht am Medium, eine gut gemasterte CD klingt auf jeden Fall besser als eine Schallplatte.

das ist halt die Frage, welche Labels sich diese Mühe machen und welche das Master für die CD nehmen und es dann einfach nur um 0.5-1dB absenken, damit es auf vinyl keine Probleme gibt. Die Dynamik bliebe dann aber ja die gleiche wie für die CD. ^^

Ja, das Risiko besteht natürlich aber glücklicherweise gibts das Problem bisher relativ selten, da die Leute, die eine Platte mastern können und eine Pressmatrize dafür anfertigen können (Know-How und Equipment) zum Großteil doch eher Liebhaber sind und da wert drauf legen. Und wie die Musik auf Schallplatte gemastert wird interessiert die Labels absolut garnicht, da da es nur ein Nischenmarkt ist. Denen ist wichtiger, dass das CD-Master schön laut ist damit man das Lied auch ja überall zu hören bekommt. :ugly:

ich meinte natürlich Plattenspieler, die gut genug sind, um es mit einem normalen CD-Player bzw. der CD-Funktion eines normalen 60-70€ DVD-Players aufzunehmen. Also, Plattenspieler, die überhaupt gut genug klingen, um Dynamikunterschiede wahrzunehmen und keine Störgeräusche zu haben. Wenn ich den USB-Plattenspieler meines Vaters für 50€ anhöre, hört man da auch exreme Dynamikunterschiede zu nem CD-Player, nämlich dumpfen Bass, fehlende Höhen und zerschredderte Mitten - da hört sich ein Gramophon aus nem Retrofilm ja besser an

Was aber nach meiner Erfahrung eher am miesen Tonabnehmer liegen dürfte...der Plattenspieler an sich hat meiner Meinung nach nur einen geringen Einfluss auf den Klang (Gleichlaufschwankung, Motorrumpeln, Tonarmlagerung).
Aber ein guter Tonabnehmer gehört halt zum Plattenspieler dazu und kostet auch einiges...von daher kann ich dir da schon recht geben ^^
 
klar, der Tonabnehmer ist natürlich das entscheidende (und zwar nicht nur im Lehm-verkaufenden Gewerbe... :ugly: ). Und auch das teure. Aber das Teil von meinem Vater hat dazu auch noch gleichlaufschwankungen, und selbst wenn es keine SCHWANKUNGEN hat: ich würd da nicht drauf vertrauen, dass das Teil dann korrekt mit 33RPM läuft... nachher gehst Du zu nem Konzert und wunderst Dich, dass der Sänger in Wahrheit ne Frau ist :D ;)
 
Wenn ich den USB-Plattenspieler meines Vaters für 50€ anhöre, hört man da auch exreme Dynamikunterschiede zu nem CD-Player, nämlich dumpfen Bass, fehlende Höhen und zerschredderte Mitten - da hört sich ein Gramophon aus nem Retrofilm ja besser an :ugly: :D

Und das höre ich immer so. Platten klingen dumpfer, haben weniger Höhen und Tiefen, und die Mitteltöne klinen "verwaschen".
Mag vielleicht auch daran liegen, dass ein guter Plattenspieler eben Geld kostet und ein 100€ Modell das halt nicht bietet (trotz neuer Nadel).

Dass die CDs heute nur noch billigst produziert werden, wundert mich nicht, der Musikindustrie schwimmen die fetten Felle davon, sie vesuchen an allen Ecken und Enden Geld zu sparen (nur nicht an ihren Partys und Preisverleihungen :D), dass sich das auf die Qualität auswirkt ist nur logisch.

Ich kauf mir eh keine CDs mehr, ich kaufe mir den Titel im Netz, den einen, den ich haben will, auch keine Alben oder sowas, brauche ich nicht.
Den Track, den ich gute finde, kaufe ich mir, kostet 99 Cent, damit kann ich leben.

die Künstler leben eh nur noch von ihren Konzerten, denn damit verdienen sie das meiste Geld und darauf hat die Musikindusitrie keinen Einfluss, da verdienen sie nicht mit, das ärgert sie und die illegaler Downloader sind die, auf die es dann abgewalzt wird, anstatt sich an der eigenen Nase zu fassen.

nachher gehst Du zu nem Konzert und wunderst Dich, dass der Sänger in Wahrheit ne Frau ist :D ;)

Jetzt wird einem auf klar, wieso das Cover irgendwie nie zur Scheibe passte, aber doch richtig war. :D
 
Dass die CDs heute nur noch billigst produziert werden, wundert mich nicht, der Musikindustrie schwimmen die fetten Felle davon, sie vesuchen an allen Ecken und Enden Geld zu sparen (nur nicht an ihren Partys und Preisverleihungen :D), dass sich das auf die Qualität auswirkt ist nur logisch.
Das hast Du falsch verstanden: die geben sich sogar extra nochmal mehr Mühe, um die CD "lauter" zu machen, und dann geht halt Dynamik flöten. Das ganz ist mit modernen PCs und Software halt auch viel einfacher als früher, leg mal ne CD aus Anfang der 90er ein und dann eine von heute - klingt fast doppelt so laut, obwohl der Peak (lauteste Stelle) bei beiden in etwa gleich ist. Früher konnte man das aber (selbst wenn man wollte) rein technisch gar nicht viel "lauter" machen, ohne dann Störgräusche zu haben.

Die Pre-Master-Bänder einfach auf CD zu pressen würde in vielen Fällen viel besser klingen, zB auch Metallica - Death Magnet. Da haben die kurioserweise das Album für die SingStar / GuitarHero (bin nicht sicher) auch rausgebraucht, und zwar NICHT nachgemastert, sondern so, wie es klang, bevor das Label das Pre-master nochmal "lauter" gemacht hat - und die SingStar-Version klingt viel besser als die CD-Version!

Bei elektronischer Musik ist das ganze oft nicht so schlimm, da klingt es oft sogar DURCH das starke "komprimieren" des Songs besser bzw. charakteristisch, zB recht bekanntes Beispiel diese Coverversion "Call on me", da "pumpt" die Drum die gesamte Melodie quasi weg, hör mal zB bei 0:30min mal mit Drum und achte dann auf den kurzen Break bei 0:45min ohne Drum: http://www.youtube.com/watch?v=nt2JDJExUhc hört sich fast so an, als wenn man mehrfach schnell die Hände aufs Ohr tut und wieder weg ;) Das macht den Song dann sogar charakteristischer (ICH find den aber Mist :D ), und vom Sound her isses nicht schlimm, weil da ja keine Jazzgitarre oder "natürliche" Drums oder eine klare egitarre usw. zu hören ist, bei dem die Klangdynamik die Musik nochmal besser macht.


die Künstler leben eh nur noch von ihren Konzerten, denn damit verdienen sie das meiste Geld und darauf hat die Musikindusitrie keinen Einfluss, da verdienen sie nicht mit
Na klar verdienen die mit, Du glaubst doch nicht im Ernst, dass eine Band, die zB bei Emi oder Sony ist, ein Konzert gibt und Emi / Sony dabei nichts abbekommt? Die managen ja die Band, organisieren im Grunde die Touren und bekommen dafür selbstverständlich auch nicht grad wenig Geld. Oft liegen sogar die Rechte der Songs beim label (nicht nur bei den Plastikbands, die gar nicht selber komponieren), d.h rechtlich muss die Band theoretisch sogar dem Label dafür zahlen, dass sie ihre eigenen Songs spielen - grotesk, aber so isses halt ;) mal davon abgesehen, dass einige Bands auch feste Verträge haben, bei denen sie quasi ein Festgehalt bekommen, egal wie erfolgreich die sind.

Nur ganz wenige Künstler sind SO erfolgreich, dass die selber die "Macht" haben, selber das meiste vom Kuchen abzubekommen. zb so jemand wie Madonna usw.


Das schlimme ist, dass die Kohle mit wenigen Superstars verdient wird und kleinere Underdroundlabels, die wirklich ehrliche Musik machen, kaum Umsatz haben, deren Bands dann logischerweise auch nicht. Viele Bands, die ich höre und die "in der Szene" sogar recht erfolgreich sind, haben trotzdem ganz normale Jobs, weil sie von der Musik gar nicht leben könnten... 5000 verkaufte Alben sind da schon ein MegaErfolg => sagen wir mal 15€ pro Album => ohne Steuern und abzüglich des Shop-Gewinns bleiben mit viel goodwill 10€ => also 50.000€. Wie viele Alben pro Jahr? Mehr als eines ist kaum drin. Also: für 50.000€ muss die gesamte Band ein Jahr leben, selbst bei ner 2-Mann-band sind das dann grad mal 2000€ im Monat, und da sind noch gar nicht die Kosten und Abzüge für Miete, Instrumente, weitere betiligte Tontechniker, das Label, Einkommenssteuer usw. dabei...
 
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Das hast Du falsch verstanden: die geben sich sogar extra nochmal mehr Mühe, um die CD "lauter" zu machen, und dann geht halt Dynamik flöten. Das ganz ist mit modernen PCs und Software halt auch viel einfacher als früher, leg mal ne CD aus Anfang der 90er ein und dann eine von heute - klingt fast doppelt so laut, obwohl der Peak (lauteste Stelle) bei beiden in etwa gleich ist. Früher konnte man das aber (selbst wenn man wollte) rein technisch gar nicht viel "lauter" machen, ohne dann Störgräusche zu haben.

Das hat aber mit qualitativ guter Produktion nichts zu tun, sondern nur noch damit, möglichst mit wenig Aufwand viel rauszuholen und das ist dann für mich billigst produzieren.
Ich hab aus den frühen 2000er noch CDs, aber die Songs habe ich ja auf HDD gerippt, damit ich die CD nicht mehr rausholen muss. ;)

Na klar verdienen die mit, Du glaubst doch nicht im Ernst, dass eine Band, die zB bei Emi oder Sony ist, ein Konzert gibt und Emi / Sony dabei nichts abbekommt? Die managen ja die Band, organisieren im Grunde die Touren und bekommen dafür selbstverständlich auch nicht grad wenig Geld. Oft liegen sogar die Rechte der Songs beim label (nicht nur bei den Plastikbands, die gar nicht selber komponieren), d.h rechtlich muss die Band theoretisch sogar dem Label dafür zahlen, dass sie ihre eigenen Songs spielen - grotesk, aber so isses halt ;) mal davon abgesehen, dass einige Bands auch feste Verträge haben, bei denen sie quasi ein Festgehalt bekommen, egal wie erfolgreich die sind.

Die verdienen weniger daran als ihnen lieb ist, denn viele Bands gründen einfach ihr eigenes Label und vermarkten sich darüber.
Dass ich nicht von den DSDS und Popstars Castingtypen rede, sollte daher einleuchten. ;)
Die haben eh Knebelverträge, die man mit Leuten wie U2, Robbie Williams oder Scooter nicht vergleichen kann.
Das letzte Konzert, was ich besucht hatte, war Scooter in Hamburg. Die vermarkten sich selbst, die haben ihr eigenes Label, keiner der Musikkonzerne verdient Geld, wenn die ein Konzert geben.
Das gleiche gilt für die Pet Shop Boys und wen auch immer. Die vermarkten ihre CDS zwar über Universal, Sony BMG und wen auch immer, aber ihre Konzerte vermarkten sie selbst, nur der Konzertveranstalter kassiert mit.
 
Und das höre ich immer so. Platten klingen dumpfer, haben weniger Höhen und Tiefen, und die Mitteltöne klinen "verwaschen".
Mag vielleicht auch daran liegen, dass ein guter Plattenspieler eben Geld kostet und ein 100€ Modell das halt nicht bietet (trotz neuer Nadel).

Also da muss ich ganz klar sagen, das liegt zum einen an nem grottig justierten System, zu wenig anpressdruck, und an nem schlechten System selbst, allein ein System für meine Turntabels kostet schon knapp 70-80€ ( Ortofon Super OM 10 )
Und nen guter Plattenspieler mit Direktantrieb kost auch nochmal gut geld ( hat dafür aber keine gleichlaufschwankungen ) Riemengetriebene Plattenspieler kommen mir nicht mehr ins Haus.

@Herbboy nuja da man bei Elektronischer Musik eh fast immer nen Compressor als effekt mit einsezt ist ne abschmischung mit nem Compressor total unnötig, genau aus diesen gründen hab ich eigentlich den Klang von schallplatten viel lieber bei Techno.
 
Die verdienen weniger daran als ihnen lieb ist, denn viele Bands gründen einfach ihr eigenes Label und vermarkten sich darüber.

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...Scooter in Hamburg. Die vermarkten sich selbst, die haben ihr eigenes Label, keiner der Musikkonzerne verdient Geld, wenn die ein Konzert geben.
Das gleiche gilt für die Pet Shop Boys und wen auch immer....
Das sind aber ja alles Superstars. Eine noch unbekannte Band muss EXTREM viel glück haben, um ohne Majorlabel bekannt zu werden, und majorlabel = "Hungerlohn", um es mal drastisch zu sagen. Und grad zB die PSB kannst Du eh nicht als Beispiel nehmen, die haben in einer Zeit angefangen, als das Business noch ganz anders lief und man mit EINER top10-Single im Grunde schon seine Rente einreichen konnte ;) Scooter. PSB, Depeche Mode, Robie Williams, Madonna - die haben alle ne Weile gebraucht, um die Macht zu haben, selber Bedingungen stellen zu können. Das sind nicht mal 1% der professionellen Musiker...


@dfence: das versteh ich jetzt nicht - wenn sowohl bei CD als auch bei vinyl die Abmischung die gleiche ist, wieso hast Du dann "deswegen" eines von beiden lieber? ^^
 
Eine unbekannte Band hat auch kein Plattenvertrag bei einem Major Label, die tingeln durch die Clubs und spielen so.
Oder eben machen selbst was, wie das viele Bands in der Dance Szene machen.

Die Pet Shop Boys fielen mir ein, weil ich letztens was über die gelesen hatte. :D

Heute leben die Majors nur noch von Casting Bands und den wenigen Superstars, die sie unter Vertrag haben.
Die breite Masse ist bei unabhängigen Labels oder macht eben ihr eigenes Ding.
 
Das habt ihr ja schon gut erklärt, weil CDs etwas übersteuert aufgenommen werden dank dem Kompressor, also die Scheiben die ich auch als CD´s hab, hab ich mir trotzdem von Platte gerippt.
Die was ich am klang besser finde bei Platten, die Bässe sind Teilweise einfach straffer und wuchtiger, der hang zum dröhnen bei hoher Lautstärke ist nicht so derb wie bei CD´s, die Hohen Töne sind nicht so aufdringlich. Das Gesamte Klangbild ist etwas Harmonischer find ich.
Gibt nur wenige CD´s die wirklich besser als ne Platte klingen, das sind z.b die Prodigy CD´s Music for the Jilted Generation und die Fat of the Land, die sind meiner meinung nach einfach verdammt gut abgemischt allein schon wegen dem Dolby Pro Logic II klingen die Prodigy´s besser von CD ( sind auch so ziemlich die einzigen scheiben die ich in Dolby Surround geniesse )
Ansonst wie gesagt ich kauf mir meine Musik lieber auf Schallplatte als auf CD, wobei das langsam aber sicher immer unbezahlbarer wird leider, die lezte Single Schallplatte hat mich satte 22€ gekostet, oder ich sollt den Plattenladen meines Vertrauens mal wechseln *g*
 
Wie gross ist der Klangliche Unterschied zwischen CDs und MP3s? Ab welcher Klasse Boxen gibt es einen merklichen Unterschied oder gibt es so gut wie keinen Unterschied?;)

Also ich kopiere meine CDs immer auf WMA losless auf PC, aber auch mit MP3 @ 320kb/s hört sich das schon besser an, wie ich finde.;)

Kann sein, dass der Ton dadurch etwas verfälscht wird (deutlich mehr Bass bzw. "Druck" im Klang) aber ich finde es von PC aus besser.

Mir wurde allerdings gesagt, dass sich gewöhnliche CD-Player/Hi-Fi-Anlagen immernoch besser anhören, bei heutigen CDs kann ich mir das allerdings nicht ganz vorstellen.

Frage@Usern: Ich habe mal erfahren, dass das Kopieren von Liedern auf MP3 illiegal sei, da hierdurch eine Änderung am Quellmaterial vorgenommen wird. Inwiefern stimmt das bzw. stimmt das nicht?
 
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Aber wieso denn nicht? Logisch gesehen sind alle Details die es gibt auf der Platte analog, nirgends muss mann Abstriche machen. Bei der MP3 dagegen gehen Details bei der Digitalisierung verloren.

Genauso ist es im Prinzip, bei der Standardabtastrate von 44.1 khZ von CD bzw MP3 sind halt immer noch zwischen je 2 Abtastungen "Lücken" bzw. dafür muss ein Näherungswert herhalten, während ja von Schallplatte dauerhaft abgetastet wird. Besser sieht schon mit Audiomaterial aus was mit 96 KhZ / 24 Bit oder besser aufgezeichnet wurde und auch wiedergegeben werden kann.
Also genauso ein Unterschied als wenn man ein Foto analog, mit ner 5MP Kompakten oder ner 1D Mark3 oder Hasselblad H3D aufnimmt.

Den Großteil machts aber mit dem Mastern aus was zu dem Mythos bringt. Schallplattenproduktion ist teuer, da gibts halt schneller Ärger wenn durch Clipping die Pressmatrize unbrauchbar wird. Zudem ist analoges Abmischen halt doch ein wenig anders: Beim Aufnehmen kann man auch ein kleines Mü über 0 hinausgehen während das bei Digital sofort verzerrt. Zum Beispiel ein gutes Tape aufgenommen auf einem guten Deck kann man problemlos +2 dB über 0 auspegeln (je nach Musikquelle + Erfahrung des Users).

Wieder ds schöne Beispiel bei analoger Fotografie, manche legen eine guten ISO200 Film ein und stellen die Cam trotzdem anders ein und "pushen" den Film auf ISO400, und passen die Entwicklung des Bildes danach darauf an.

Hat mal einer Death Magnetic von Metallica gehört? Zum Davonrennen! Dynamikumfang praktisch nicht vorhanden..

Da gabs doch vorher geleaktes Material im Netz was sich besser anhörte wie die CD (war wohl die Rohaufnahme direkt vom Soundboard)
 
Genauso ist es im Prinzip, bei der Standardabtastrate von 44.1 khZ von CD bzw MP3 sind halt immer noch zwischen je 2 Abtastungen "Lücken" bzw. dafür muss ein Näherungswert herhalten, während ja von Schallplatte dauerhaft abgetastet wird. Besser sieht schon mit Audiomaterial aus was mit 96 KhZ / 24 Bit oder besser aufgezeichnet wurde und auch wiedergegeben werden kann.

Schön und gut, nur wird immer wieder vernachlässigt das auch eine Schallplatte keine unendlich hohe Auflösung hat. Die wird nämlich durch das Material begrenzt, man kann die Schwingungen nicht unendlich klein ins Vinyl fräsen ohne das die Nadel dann einfach alles mit sich reißt wenn sie durchläuft.
 
generell wollt ich mal in den raum werfen das analoge medien manchmal völlig unterschätzt werden. digital ist nicht immer besser. bei 35mm film ist es zum beispiel so, der hat eine vielfach höhere auflösung als fullhd.
 
Und wenn interessiert das?
Ich glaub nicht das irgend ein normaler Mensch nen 35mm Beamer bei sich stehen hat und in Kinos wird wohl kaum Full HD Auflösung gefahren.
Die haben da 4k oder 2k Beamer und das reicht auch locker für analoge Filme.
Durch das ganze kopieren und rumgeschnippele und noch mehr kopieren wird die Auflösung sicher nicht besser bei den analogen Filmen.
Kannst mir wohl kaum erzählen das in den analogen Zeiten das Bild in den Kinos besser war....
 
Frage@Usern: Ich habe mal erfahren, dass das Kopieren von Liedern auf MP3 illiegal sei, da hierdurch eine Änderung am Quellmaterial vorgenommen wird. Inwiefern stimmt das bzw. stimmt das nicht?

Nö, ist es nicht, am Quellmaterial wird nichts geändert, wie kommst du darauf? Die Lieder auf der CD bleihen doch so, wie sie sind.

Du hast immer noch das Recht von den CDs, die du besitzt, eine Sicherheitskopie zu machen, egal ob du das auf CD brennst oder als MP3/WMA/was auch immer auf dem Rechner lässt.
Du darfst nur den Kopierschutz nicht umgehen, das ist alles.
 
Frage@Usern: Ich habe mal erfahren, dass das Kopieren von Liedern auf MP3 illiegal sei, da hierdurch eine Änderung am Quellmaterial vorgenommen wird. Inwiefern stimmt das bzw. stimmt das nicht?

Ob nun eine Änderung des Quellmaterial vorliegt sei mal dahin gestellt (denke nein), aber es kommt auch nicht darauf an. Eine private Kopie ist jederzeit möglich. Diese darfst du sogar an Verwandte und nahe Bekannte verteilen. Ein sehr altes Urteil (noch zu analog Kopien) sagt bis zu 7 Kopien sind möglich. Ob das für digitale Kopien gilt ist umstritten.

Du hast immer noch das Recht von den CDs, die du besitzt, eine Sicherheitskopie zu machen, egal ob du das auf CD brennst oder als MP3/WMA/was auch immer auf dem Rechner lässt.
Du darfst nur den Kopierschutz nicht umgehen, das ist alles.

"Sicherheitskopien" gibt es nur bei Computerprogrammen. Und die darfst du auch nur machen, wenn der Rechteinhaber nicht kostenlos für Ersatz sorgen kann. Bei Musik und Film gelten aber die Regeln über die Privatkopie. Mangels Verweis gelten die Regeln für die Provatkopie nicht für Computerprogramme (lex specialis).
 
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