Dass die CDs heute nur noch billigst produziert werden, wundert mich nicht, der Musikindustrie schwimmen die fetten Felle davon, sie vesuchen an allen Ecken und Enden Geld zu sparen (nur nicht an ihren Partys und Preisverleihungen

), dass sich das auf die Qualität auswirkt ist nur logisch.
Das hast Du falsch verstanden: die geben sich sogar extra nochmal mehr Mühe, um die CD "lauter" zu machen, und dann geht halt Dynamik flöten. Das ganz ist mit modernen PCs und Software halt auch viel einfacher als früher, leg mal ne CD aus Anfang der 90er ein und dann eine von heute - klingt fast doppelt so laut, obwohl der Peak (lauteste Stelle) bei beiden in etwa gleich ist. Früher konnte man das aber (selbst wenn man wollte) rein technisch gar nicht viel "lauter" machen, ohne dann Störgräusche zu haben.
Die Pre-Master-Bänder einfach auf CD zu pressen würde in vielen Fällen viel besser klingen, zB auch Metallica - Death Magnet. Da haben die kurioserweise das Album für die SingStar / GuitarHero (bin nicht sicher) auch rausgebraucht, und zwar NICHT nachgemastert, sondern so, wie es klang, bevor das Label das Pre-master nochmal "lauter" gemacht hat - und die SingStar-Version klingt viel besser als die CD-Version!
Bei elektronischer Musik ist das ganze oft nicht so schlimm, da klingt es oft sogar DURCH das starke "komprimieren" des Songs besser bzw. charakteristisch, zB recht bekanntes Beispiel diese Coverversion "Call on me", da "pumpt" die Drum die gesamte Melodie quasi weg, hör mal zB bei 0:30min mal mit Drum und achte dann auf den kurzen Break bei 0:45min ohne Drum:
http://www.youtube.com/watch?v=nt2JDJExUhc hört sich fast so an, als wenn man mehrfach schnell die Hände aufs Ohr tut und wieder weg

Das macht den Song dann sogar charakteristischer (ICH find den aber Mist

), und vom Sound her isses nicht schlimm, weil da ja keine Jazzgitarre oder "natürliche" Drums oder eine klare egitarre usw. zu hören ist, bei dem die Klangdynamik die Musik nochmal besser macht.
die Künstler leben eh nur noch von ihren Konzerten, denn damit verdienen sie das meiste Geld und darauf hat die Musikindusitrie keinen Einfluss, da verdienen sie nicht mit
Na klar verdienen die mit, Du glaubst doch nicht im Ernst, dass eine Band, die zB bei Emi oder Sony ist, ein Konzert gibt und Emi / Sony dabei nichts abbekommt? Die managen ja die Band, organisieren im Grunde die Touren und bekommen dafür selbstverständlich auch nicht grad wenig Geld. Oft liegen sogar die Rechte der Songs beim label (nicht nur bei den Plastikbands, die gar nicht selber komponieren), d.h rechtlich muss die Band theoretisch sogar dem Label dafür zahlen, dass sie ihre eigenen Songs spielen - grotesk, aber so isses halt

mal davon abgesehen, dass einige Bands auch feste Verträge haben, bei denen sie quasi ein Festgehalt bekommen, egal wie erfolgreich die sind.
Nur ganz wenige Künstler sind SO erfolgreich, dass die selber die "Macht" haben, selber das meiste vom Kuchen abzubekommen. zb so jemand wie Madonna usw.
Das schlimme ist, dass die Kohle mit wenigen Superstars verdient wird und kleinere Underdroundlabels, die wirklich ehrliche Musik machen, kaum Umsatz haben, deren Bands dann logischerweise auch nicht. Viele Bands, die ich höre und die "in der Szene" sogar recht erfolgreich sind, haben trotzdem ganz normale Jobs, weil sie von der Musik gar nicht leben könnten... 5000 verkaufte Alben sind da schon ein MegaErfolg => sagen wir mal 15€ pro Album => ohne Steuern und abzüglich des Shop-Gewinns bleiben mit viel goodwill 10€ => also 50.000€. Wie viele Alben pro Jahr? Mehr als eines ist kaum drin. Also: für 50.000€ muss die gesamte Band ein Jahr leben, selbst bei ner 2-Mann-band sind das dann grad mal 2000€ im Monat, und da sind noch gar nicht die Kosten und Abzüge für Miete, Instrumente, weitere betiligte Tontechniker, das Label, Einkommenssteuer usw. dabei...