News Bye Bye Pentium und 486er: Entwickler wollen Support streichen

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Die Linux-Entwickler würden den freie Betriebssystemkernel gerne von Altlasten wie dem Support für (ur-)alte CPU-Generationen wie den ersten Intel Pentium ("i586") und dem altehrwürdigen 486 ("i486") befreien.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Bye Bye Pentium und 486er: Entwickler wollen Support streichen

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Hätte ich nichts dagegen. Solange es noch einen parallelen alt-Kernel gibt, in den zur Not noch Sicherheitsfixes einfließen.
Sonst betreiben solche CPU's nur noch recht wenige - abgesehen von Antiquitäts-Enthusiasten und Nostalgie-Hobbyisten. Und die können dafür auch ein älteres Linux mit älterem Kernel nehmen.
Der 32-bit-Support ist ja nun auch einige Zeit weitestgehend zurückgefahren worden. Ähnliches Lied.

Für mein altes Thinkpad T400 (ein traumhaftes Bastelgerät, das ich immer noch gerne unterwegs einsetze) muss ich ja auch das OS suchen - zum Glück unterstützt der Intel® Core™2 Duo processor gerade eben so schon 64-bit.
Neuesten Kernel braucht DER Hobel schon lange nicht mehr.

Ansonsten kenne ich mich mit Kernel-Kompilierung (noch) nicht so aus. Ist es möglich, mittels Kernelmodulen oder Modularer Codeteile sich einen Kernel für Alt-Geräte zu compilen? Oder ist das viel zu sehr verwoben und eingebettet in den gesamten Code?
 
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Muß ich jetzt meinen 486 DX 4 100 auf den Schrottplatz senden :-)

Ne ne der läuft auch weiterhin mit MS-DOS 6.22 :-)
Es gibt noch genügen LinuxOS-Verianten und alt-Kernel, die den unterstützen.
BunsenLabs und Co. ...
(Habe für einen Kumpel erst einen 32-bit uralt-Laptop mit Linux wieder zum Leben erweckt. Selbst gaming geht ..., naja, gewisse Spiele. Jetzt nicht Doom Eternal oder Crysis und Cyberpunk.)

Ich bezweifel mal sehr, dass ein 486er vom neuesten Kernel auch nur IRGENDETWAS hat und dass man da drauf ein aktuelles Arch-Linux mit KDE betreibt.

Wir reden hier ja nicht von kürzlicher, noch absolut brauchbarer Hardware.

So ein 486er DX 4 100 Museumsstück, auf das ich mit einem Röhrenmonitor noch alte DOS-Spiele nostalgisch belebe und Spiele, dürfte tatsächlich aus Jugendschwärmerei eh ein Windows 3.11 und MS-DOS, oder PTS-DOS mit Norton-Commander betreiben.

Wem es nur um alte Software auf neuen Systemen und Hardware geht, der greift eh zu Batocera und DOS-Box.

Oder?
 
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Muß ich jetzt meinen 486 DX 4 100 auf den Schrottplatz senden :-)

Ne ne der läuft auch weiterhin mit MS-DOS 6.22 :-)
Ein geiler Prozessor! Den hatte ich auch! :D
Mein erster PC war ein 286er mit 12 MHz, dann ein 386er mit 25, ein 486er mit 33 und dann der 486 DX4 100.

Was für eine lange Liste an Prozessoren da zusammen kommt:

Pentium 90
Pentium 133
Pentium II 233
Pentium III 500
Duron 800
Athlon 1 GHz

Ob ich danach einen Athlon 64 oder schon einen Core2 Duo hatte, kann ich nicht mehr sagen.
Hätte ich nichts dagegen. Solange es noch einen parallelen alt-Kernel gibt, in den zur Not noch Sicherheitsfixes einfließen.
Sonst betreiben solche CPU's nur noch recht wenige - abgesehen von Antiquitäts-Enthusiasten und Nostalgie-Hobbyisten. Und die können dafür auch ein älteres Linux mit älterem Kernel nehmen.
Der 32-bit-Support ist ja nun auch einige Zeit weitestgehend zurückgefahren worden. Ähnliches Lied.

Für mein altes Thinkpad T400 (ein traumhaftes Bastelgerät, das ich immer noch gerne unterwegs einsetze) muss ich ja auch das OS suchen - zum Glück unterstützt der Intel® Core™2 Duo processor gerade eben so schon 64-bit.
Neuesten Kernel braucht DER Hobel schon lange nicht mehr.

Ansonsten kenne ich mich mit Kernel-Kompilierung (noch) nicht so aus. Ist es möglich, mittels Kernelmodulen oder Modularer Codeteile sich einen Kernel für Alt-Geräte zu compilen? Oder ist das viel zu sehr verwoben und eingebettet in den gesamten Code?
Die Dinger sind halt mittlerweile über 30 Jahre alt. Ob sich die Arbeit noch lohnt einen parallelen Kernel aufrecht zu erhalten ? Keine Ahnung, wieviel Aufwand das ist. Geht man mit so alten Kisten überhaupt noch ins Internet ?
Wie lange dauert da ein Seitenaufbau ? :ugly:
Auf der anderen Seite gibt es bei Linux jede Menge Leute, die sich solchen Sachen annehmen. Super!
 
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Ein geiler Prozessor! Den hatte ich auch! :D
Mein erster PC war ein 286er mit 12 MHz, dann ein 386er mit 25, ein 486er mit 33 und dann der 486 DX4 100.

[down memory lane]
Ich hatte mit einem IBM 486 SX2 angefangen - genau, als der 486 DX2 50 MHz rauskam :ugly:

Dann lange nichts und dann glaub die 100MHz-Marke (oder knapp davor?) mit nem Pentium (?) gerissen.
Dann kam relativ bald AMD mit einem K5, glaube ich, und dann der Thunderbird ... :love:
(dazwischen war bestimmt noch was, aber ich kann mich nicht mehr erinnern. 333MHz? K6, K6 III ... ich weiss es nicht mehr)


Die Dinger sind halt mittlerweile über 30 Jahre alt. Ob sich die Arbeit noch lohnt einen parallelen Kernel aufrecht zu erhalten ? Keine Ahnung, wieviel Aufwand das ist. Geht man mit so alten Kisten überhaupt noch ins Internet ?
Wie lange dauert da ein Seitenaufbau ? :ugly:
Auf der anderen Seite gibt es bei Linux jede Menge Leute, die sich solchen Sachen annehmen. Super!
Wäre glaube ich OK, wenn man einen alt-Kernel konserviert und auf die Seite legt.
Maintained als fork von Enthusiasten und Hobbyisten.

Linus und Kernel-Team konzentrieren sich auf den entschlackten neuen (wenn da mal wer aus Spass was am alten als Security-Fix beiträgt, ist das nett und kann man ja machen. Aber verpflichtend maintainen würde ich das nicht mehr)

Internet? Na klar!!!
Das Internet von Damals hast doch bestimmt per Webzilla auf Platte runtergeladen :ugly:
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Das Internet von Damals hast doch bestimmt per Webzilla auf Platte runtergeladen :ugly:
Haha! Wie geil ist das denn ? :lol:

Nein, ich meine natürlich auf aktuelle Seiten. Wenn ich so mit dem Raspberry 400 unterwegs bin, dauert es je nach Seite schon recht lange. Ich habe auf einem HP Tablet mit Atom 4-Kerner Manjaro installiert. Auch das ist mir zu langsam.
Da kann man, wenn man mit dem 486er eine Seite lädt, bestimmt Kaffee kochen und noch trinken, bis bestimmte Seiten da sind. :)
 
Finde ich vollkommen in Ordnung. - Erstens wird die Anzahl der User, die ernsthaft ein solches System noch betreiben im sehr kleinen Promillebereich liegen, und zweitens kann man Limux ja immer noch mit dem "letzten Kernel" betreiben, der noch die entsprechende Unterstützung beinhalten wird. - Dass es dann nciht mehr Sicherheitsupdates etc geben wird, halte ich für verschmerzbar. - Es gibt auch keinen OS/2, oder Windows 95 / Windows 98 Support mehr.
 
Es gibt noch genügen LinuxOS-Versionen und alt-Kernel, die den unterstützen.
Adélie Linux. Hat auch Version für PowerPC G3. Für Motorola 68k gibt es auch heute noch Linux-Ports. Ansonsten: Free- und OpenBSD basierte Betriebssysteme, ArcaOS (als OS/2 Nachfolger), Haiku (als BeOS Nachfolger), FreeDOS.
Illumos basierte Betriebssysteme (Open Source Nachfolger von OpenSolaris) fallen leider raus, da sie zwingend 64bit x86 benötigen.
 
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das wird nicht mehr passieren wenn der support eingestellt wird.
Ist immer die Frage, was man mit "Support einstellen" meint.

Man müsste auch garnicht vollständig den "support" einstellen.Er kann ja immer noch weiter existieren und "maintained" werden. Nur halt nicht mehr im großen Stil und mit Hauptfokus auf neue Features, neuen Hardwaresupport und polishing.
(Dieses ganzen code-updates für Optimierung von Intel-GPU's, AMD und anderen oder besserem NTSYNC, Fixes A Performance Issue For Extremely Heavy Read-Only Workloads, etc. braucht der alte Kernel nicht - und der neue braucht nicht so unsinnige Fixes für RAM-Adressierung jenseits 4GB memory auf 32bit-Systemen)

Die alten CPU's dürften, was features und polishing angeht, ziemlich ausoptimiert sein.

Daskönnte man jetzt so am Anfang fahren und dann, nach einiger Zeit und sich die Nachfrage abzeichnet, das ganze Alt-Projekt einer "Fanbase" übergeben werden.


Haha! Wie geil ist das denn ? :lol:

Nein, ich meine natürlich auf aktuelle Seiten. Wenn ich so mit dem Raspberry 400 unterwegs bin, dauert es je nach Seite schon recht lange. Ich habe auf einem HP Tablet mit Atom 4-Kerner Manjaro installiert. Auch das ist mir zu langsam.
Da kann man, wenn man mit dem 486er eine Seite lädt, bestimmt Kaffee kochen und noch trinken, bis bestimmte Seiten da sind. :)
Das ist ein Problem des heutigen Internets. Zu viel Bloat, zu viel Werbung, zu viel dynamische Inhalte, die von dritt- und viert-Anbieter-Seiten geladen werden.
Zu viele und zu große Bilddateien, Videos, Audio ...

Mach mal nen Adblocker rein, schalte ein PiHole davor, filter und reduziere Inhalte und schon geht es viel viel flotter.
(Früher hat man Bilder noch in niedriger Auflösung und komprimiert, wohl platziert direkt auf der Webseite eingebettet, damit das Modem oder der ISDN-Anschluss -huiiiiiiii- das noch hinbekommt)

Wenn Du Websiten "text only" anschaust, geht es RASEND schnell :ugly:
 
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