News Linux-Projekt: Open-Source-Mainboard mit 486er in 6 Monaten

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Innerhalb von nur 6 Monaten plante und realisierte ein Enthusiast ein Open-Source-Mainboard mit einem Intel i486 ("80486") alias einem "486er", um damit den legendären Ego-Shooter Doom und Linux ausführen zu können.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Linux-Projekt: Open-Source-Mainboard mit 486er in 6 Monaten

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Schade um den FPGA. Der ist sicherlich leistungsfähiger in vielen Scenarien.

RISC-V etc implementierung wäre interssant gewesen nur mit dem FPGA. Was will man mit legacy 16Bit fähiger cpu?
 
Schade um den FPGA. Der ist sicherlich leistungsfähiger in vielen Scenarien.

RISC-V etc implementierung wäre interssant gewesen nur mit dem FPGA. Was will man mit legacy 16Bit fähiger cpu?
Das war halt nun mal bestimmt viel einfacher, für den ersten Wurf open-source Mainbord zum Auftakt, als gleich 64bit, RISC und hassenichgesehen.

Man lernt Assembler auch sinnigerweise erst mal an ner 8-bit ALU...
 
ich hätts ja nicht wegen dem Prozessor gemacht, aber wegen dem RAM! ;-P

4 MiByte SDRAM

das Ding hätte derzeit absolute Chancen ;-)

wie gut läuft denn Command & Conquer mit der Daddelkiste?
ich glaube ich hatte damals Probleme
 
ich hätts ja nicht wegen dem Prozessor gemacht, aber wegen dem RAM! ;-P

4 MiByte SDRAM

das Ding hätte derzeit absolute Chancen ;-)

wie gut läuft denn Command & Conquer mit der Daddelkiste?
ich glaube ich hatte damals Probleme

klang anfangs interessant, aber bisher nur:
  • PGA-168 socket for 5V 486 CPUs. FSB currently runs at 24 MHz meaning that DX2 CPUs work at 48 MHz
  • die ISA Karten laufen nur im 8 Bit Modus
  • PCI nope
16MB RAM oder mehr dürften es schon sein.
 

Das scheinen allesamt PCB-Layouts für Originalchips zu sein. Also die notwendige Grundlage, um einen Rechner dieser Zeit nachzubauen. Das Projekt aus der News dagegen nimmt ein FPGA, um eine Plattform aus dieser Zeit zu simulieren. Da stellt sich schon die Frage: Why?

Es wäre in dieser Leistungsklasse durchaus möglich, alles im FPGA zu simulieren. Oder man nimmt, wenn man es kompakt haben will, ein x86-SoC. Es gibt auch jede Menge kompakte PC104- oder PICMG-Implementationen auf 486er-Basis. Und ein kurzer Blick auf Ebay zeigt: Auch normale Mainboards sind noch leicht zu bekommen. Der einzig sinnvolle Grund, Platinen nachzufertigen wäre in meinen Augen ein 1:1 Ersatzteil mit bestimmten Eigenschaften für einen bestimmten PC.
 
Da stellt sich schon die Frage: Why?
Die Frage stelle ich mir bei LED Kirmes, drölfzig Äpps damit die Peripherie funktioniert, Fenstern im Gehäuse und das leider OS/2 nicht das Rennen gemacht hat.

Und ein kurzer Blick auf Ebay zeigt: Auch normale Mainboards sind noch leicht zu bekommen.
Leicht ja, aber auch nicht wirklich günstig und wenn günstig, hat man fast immer mehr oder weniger große Batterieschäden.

Zumal: Solche Replika-Mainboards gibt es ja nicht nur für altes x86, sondern auch für Amiga, Atari ST, frühe Macintosh, ...
 
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