Das ist zwar eine Wissenschaft für sich aber nicht unmöglich. Habs einmal versucht, ging aber auf Anhieb schief.Ansonsten kenne ich mich mit Kernel-Kompilierung (noch) nicht so aus. Ist es möglich, mittels Kernelmodulen oder Modularer Codeteile sich einen Kernel für Alt-Geräte zu compilen? Oder ist das viel zu sehr verwoben und eingebettet in den gesamten Code?
Kann man. Einfach Gentoo als Distri wählen und man lernt eine Menge.Das ist zwar eine Wissenschaft für sich aber nicht unmöglich. Habs einmal versucht, ging aber auf Anhieb schief.
Allerdings lässt sich der Kernel sehr flexibel anpassen für alle möglichen embedded Geräte und CPUs. Wenn du dich da einliest krigst du das schon hin. Ggf kannst du ja auch die teile aus dem Kernel raus lassen die deine cpu nicht unterstützt um Recourcen zu sparen.
Hätte ich vielleicht nicht als Erste wählen sollen.Irgendwo muss man ja anfangen....Der Linux-Kernel besteht aus mehr als 25 Millionen Code-Zeilen.
Die Ersparnis der genannten 14.104 Code-Zeilen entspricht also:
14.104 x 100 / 25.000.000 = 0,056416 % ...

Nutzen die nicht MS DOS ?Also demnächst Ausfälle ohne Ende bei der Bahn?![]()

Ingo Molnar
setzt ist das schon etwas ~krass nun auf einmal gleich zwei Generationen auf einmal zu streichen.Die Unterstützung für den 386er beispielsweise wurde im Jahre 2012 aus dem Linux-Kernel gestrichen.
Dann, äh, ...... muss ich wohl auf andere Betriebssysteme setzen.Adélie Linux. Hat auch Version für PowerPC G3. Für Motorola 68k gibt es auch heute noch Linux-Ports. Ansonsten: Free- und OpenBSD basierte Betriebssysteme, ArcaOS (als OS/2 Nachfolger), Haiku (als BeOS Nachfolger), FreeDOS.
Illumos basierte Betriebssysteme (Open Source Nachfolger von OpenSolaris) fallen leider raus, da sie zwingend 64bit x86 benötigen.

Done! Quasi"Die Unterstützung für den 386er beispielsweise wurde im Jahre 2012 aus dem Linux-Kernel gestrichen."
Das ist unerhört! Da soll nochmal einer über Windows 11 herziehen!![]()

Muß ich jetzt meinen 486 DX 4 100 auf den Schrottplatz senden
Ne ne der läuft auch weiterhin mit MS-DOS 6.22![]()
Ein geiler Prozessor! Den hatte ich auch!
Mein erster PC war ein 286er mit 12 MHz, dann ein 386er mit 25, ein 486er mit 33 und dann der 486 DX4 100.
Was für eine lange Liste an Prozessoren da zusammen kommt:
Pentium 90
Pentium 133
Pentium II 233
Pentium III 500
Duron 800
Athlon 1 GHz
Ob ich danach einen Athlon 64 oder schon einen Core2 Duo hatte, kann ich nicht mehr sagen.
Mein erster PC (nach dem C64) war ein 486er DX2 66 (MHz). Mit einem Knopf, anhand der Betätigung von diesem die CPU nur auf 33 MHz lief.Ich hatte mit einem IBM 486 SX2 angefangen - genau, als der 486 DX2 50 MHz rauskam
Dann lange nichts und dann glaub die 100MHz-Marke (oder knapp davor?) mit nem Pentium (?) gerissen.
Dann kam relativ bald AMD mit einem K5, glaube ich, und dann der Thunderbird ...
(dazwischen war bestimmt noch was, aber ich kann mich nicht mehr erinnern. 333MHz? K6, K6 III ... ich weiss es nicht mehr)
Später hatte ich dann einen Athlon XP 2500+(?), den ich noch auf einen 3200+(Barton) aufrüstete. Lang ist's her ...
Ich bin mir nicht mehr sicher, wieviel RAM und Festplattenspeicher damals üblich waren. Die Zahlen würden den Unterschied zu heute auch nochmal deutlich machen. Waren es 4 MiB RAM beim 486er?Die Bahn setzt auf Linux?Also demnächst Ausfälle ohne Ende bei der Bahn?![]()
Der Linux-Kernel besteht aus mehr als 25 Millionen Code-Zeilen.
Die Ersparnis der genannten 14.104 Code-Zeilen entspricht also:
14.104 x 100 / 25.000.000 = 0,056416 % ...
Ja sorry ich meinte auch den "Celeron". Hatte mich verschrieben.Duron war die abgespeckte Ausgabe des Athlon und damit formell das Gegenstück zum Celeron. (Auch wenn der Abstand zwischen den Linien die meiste Zeit über bei Intel deutlich größer ausfiel.)
Beide gab es aber erst lange* nach den hier besprochenen CPUs.
*: Je nach Bezugspunkt "nur" 5-9 Jahre bei Intel und 7-11 bei AMD, was damals aber 5-8 Generationen und einer größeren Leistungssteigerung entsprach, als wir heute seit den 0er Jahren gesehen haben.

Und diese paar Zeilen sollten eigentlich seit drei Jahrzehnten ausentwickelt sein; keine weitere Arbeit verursachen. Es ist ja nicht so, als ob ein 486er noch irgendwelche Besonderheiten hätte, die jedes mal aufs neue gezielt unterstützt werden müssten. Nach dem 386er kamen in der Intel-Linie* meinem Wissen nach bis einschließlich AVX2 immer nur Funktionen hinzu, aber bis vor kurzem (AVX512-Cameo bei Rocket Lake, SGX von Sky- bis Coffee Lake) wurde nie etwas zurückgezogen oder gar ersetzt. Ein x86-Kernel, der sich auf Minimal-Niveau initialisieren muss, sollte also eigentlich automatisch 486-kompatibel sein.
Mal anders gefragt: Warum soll es nicht weh tun? Die Entwickler sagen, dass es ihnen weh tut. Fest steht, sobald Du einen 64-Bit-Wert atomar verwaltet willst/musst, hast Du auf einem 486 ein Problem. Und wenn diese Fähigkeit von einem Linux im Jahre 2025 zwingend benötigt wird, von einem Linux im Jahre 1995 aber nicht, dann ist es vielleicht einfach so.Um höhere Aufgaben performant abzuarbeiten, bietet es sich natürlich an, den Code unter Nutzung neuerer Befehlssätze zu kompilieren – aber muss man das exklusiv halten? Tut es weh, wenn der Compiler einen Alternativpfad ausspuckt, der auf moderneren Systemen halt nie aufgerufen wird?
Die Frage ist, ob man nicht besser fährt, wenn man auf solchen Systemen auch eine Distribution aus der Zeit einsetzt? Die könnten in einer stark abgeschotteten Umgebung ja sogar noch Netzwerk haben. Den einzigen Anwendungsfall, den ich sehe: Man will diese Uralt-Systeme tatsächlich noch in ein mehr oder weniger offenes Netzwerk stellen.Im Zweifelsfall, wenn doch mal was aus der Hardware entfernt oder schlicht nicht richtig erkannt wird, kann das auch den Unterschied zwischen "läuft langsamer" und "läuft gar nicht" machen.
Zumal das im gleichen Atemzug genannte 586er-/Pentium-Niveau vor gar nicht mal all zu langer Zeit noch als Basis für z.B. Xeon Phi diente, aber auch die Existenz von 486er-Derivaten im Microcontroller-Bereich würde mich nicht überraschen.
F00F hatte ich nur so am Rande erwähnt.F00F war (knapp) vor meiner Zeit. Aber soweit ich es verstehe, geht es da nur um eine fehlende Ausnahmehandhabung bei einem logisch sinnlosen Funktionsaufruf. Das System crasht also in einer Situation, in der es auch bei korrekter Funktion nie hätte funktionieren können (sondern die Ausführung verweigern sollte). Sauber kompilierte Software kann diesen Bug eigentlich nie triggern, nur auf dem System ausgeführter Code von böswilligen Angreifern. Der sollte bei allen drei Spielarten derartiger Systeme (sehr alte Rechner, relativ rezente Spezialarchitekturen, ggf. Microcontroller) aber kein Thema sein; nichts davon taugt als Webserver. Aber zumindest die hinteren beiden sollte man zu neuen Aufgaben kompatibel halten können.
Ich habe grundsätzlich so viel Überblick wie ich haben möchte und vertragen kann. Der Code und alle Commits sind öffentlich und über git auch sehr gut auswertbar. Jeder auf der Welt kann das Repository herunterladen und damit arbeiten:Hast du einen Überblick, was für/warum Patches an einem Code-Bereich nötig waren, der nicht genutzt wird und an dem nichts geändert werden sollte?
git clone https://git.kernel.org/pub/scm/linux/kernel/git/torvalds/linux.git
So funktioniert die Linux-Entwicklung nicht. Es gibt klare Regeln wie Patches eingereicht und von den Maintainer verarbeitet werden. Und selbstverständlich kann niemand unötige Patches einreichen. Auf der anderen Seite können Patches auch nicht einfach ohne guten Grund abgelehnt werden. Bei Grundsatzfragen entscheidet Linus Torvalds persönlich. Das ist über Jahrzehnte austariert. Andernfalls würden zahllose (unnötige) Forks von Linux entstehen, weil Leute sich ausgeschlossen fühlen würden (und es auch wären). Gleichzeitig verhindert das System sehr effektiv Chaos.Grundannahme einer Beibehaltung Bestehendes ist natürlich immer, dass man Bestehendes beibehält. Und sich nicht die Mühe macht, es fortwährend neu aufzubauen.
| Person | Organisation | Anzahl Änderungen | Anteil |
|---|---|---|---|
| thuth | redhat.com | 4 | 26,7 % |
| arnd | arndb.de | 4 | 26,7 % |
| viresh.kumar | linaro.org | 2 | 13,3 % |
| ubizjak | gmail.com | 1 | 6,7 % |
| peterz | infradead.org | 1 | 6,7 % |
| mingo | kernel.org | 1 | 6,7 % |
| masahiroy | kernel.org | 1 | 6,7 % |
| hpa | zytor.com | 1 | 6,7 % |