Breitbandausbau: Viele Haushalte haben weniger als 50 Mbit/s

Man liest immer nur vom Problem der Geschwindigkeit im ländlichen Raum. Ich wohne mitten in der verdammten Großstadt und kann auch nur maximal 25k nehmen und das obwohl hier bereits vor ein paar Jahren neue Glasfaser verlegt wurde.

Da wäre ich auf dem Land, wich ich wohne froh.
Ich habe eine (laut Vertrag) 16 MBit/s-Anschluss, Real sind es max. 10MBit/s (weiter sinkend).
Hier gibt es kein LTE, HSDPA(+) schafft nur 3 MBit/s ! (O2) bei Telekom und Vodafone ist es nur 2G .
Mittlerweile kann man es kaum noch Internet nennen, sondern schnelle Zeitung.
Und die Frage an an dich Nightslaver, kannst du das in deiner "verdammten Großstadt" unterbieten?
Mittlerweile habe ich die Bundesnetzargentur eingeschaltet, da laut Versorgungsauflage aus der Auktion 2015 / Projekt 2016 , es nicht zu den angegeben Auflagen hier eingetreten sind. (Prüfung läuft schon)
In meinen Augen hat nicht nur die Bundesnetzargentur und Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur total versagt, sondern alle ISP, so wie alle Mobilfunkprovider. Das ist eine Zumutung in Deutschland.
Einerseits gibt es in Deutschland Endkundenanschlüsse mit 1 GBit/s und anderseits gibt es Endkundenanschlüsse die noch mit 56K-Modem ins Internet gehen.
Wie kann solch eine sch.... entstehen?
Wieso verbietet mann nicht erstmal den Ausbau, wo eine Überversorgung existiert?
Und wenn ausgebaut wird, dann einen Strafe von 10% des Umsatzes vom Unternehmen!
Aber in dem Lobbyisten gesteuerten und korrupten Staat wird das nie was!
Selbst die im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur haben kein Plan mit ihren ganzen Gesetzen und diese den Ausbau verhindern.
OMG, unser Land wird von ........ regiert.
 
Bin letztes Jahr auch in ein selbst gebautes / komplett saniertes Haus gezogen. Bei den Bauarbeiten hatten mir die Nachbarn schon Horrorstories von wegen "wir haben nur Sat-DSL, und bei Wolken geht gar nichts" bis hin zu "hier geht nur Vo**** Gigacube mit 100GB" gedrückt.
Bei Nachfragen der Telekom war der Ort hier gar nicht hinterlegt und an DSL nicht zu denken.
Dann etwas recherchiert und herausgefunden, dass ein lokaler Anbieter hier Internet anbietet via DSL. Die schließen sich einfach an den Telekom Verteilerkasten an.

Vorteil: Internet via DSL mit Flatrate
Nachteile: Überlandleitungen (1,5km), viele Störungen auf der Leitung und nur (je nach DSL Synchro) bis 17Mbit bei 1.4Mbit Upload.

Bitter, wenn man aus der Stadt mit 100Mbit kommt, aber immerhin etwas.
Da ich hier mit meinen 40 Jahren zur jüngeren Generation im Dorf mit ca. 50 Seelen gehöre, sehe ich auch auf Nahe Zeit keine Verbesserung.

Mobile Tarife fallen für mich flach, da ich eine Flatrate will, und kein Fliegenfänger-Angebot mit "bis 300GB, dann gedrosselt".
Von daher werde ich wohl in den Statistiken immer ein "der hat noch kein 50Mbit" sein.
 
Hier in einer größeren Stadt mit Kabel Deutschland Ausbau, bis 1Gbit/s möglich, hab aktuell 200Mbit down und 50Mbit up :schief:
 
Naja, geht so. Wir werden auch bauen. Derzeit voraussichtlich 50mbit. Drum herum 250 Mbit.
Glasfaser ins Haus: Angebot 19k €
Kabelanschluss ans Haus: Angebot 17k €

Okay, das natürlich auch *******.
Beobachte nur in meiner Region / Stadt die aktuellen Neubauten und die Ausbaukarte, und da wird seit 2019 bisher alles direkt mit FTTH angebunden.
mMn sollte das eigentlich vorgeschrieben werden, das heute nichts mehr mit altem Kupferkabel erschlossen wird..

Aber Kabelanschluss hat schon immer was gekostet, wobei bei dem Preisunterschied ich zum Glasfaser Anschluss greifen würde.
Normal müsste aber da auch über die Kumune Förderungen bereitgestellt werden.. Zumindestens ist der Glasfaser Ausbau ja vom Bund gefördert, nur wir da bisher kaum drauf zugegriffen.. #Deutschebürokratie
 
Dann mal Herzlichen Dank an der Herrn Kohl , Kabelfernsehen ist natürlich wichtiger als Glasfaser Ausbau... Wenn ich überlege wieviel Zeit ich in den letzten Jahren vor dem TV verbracht hab und wieviel Zeit beim Surfen etc . Da hat sich das auf jeden fall rentiert das wir jetzt alle Kabel TV haben …. Mal von dem Sendeprogramm abgesehen


Danke Kohl !
Nicht mal das haben sie ja richtig hinbekommen. Kabel TV gibt es nicht überall.

Satelliteninternet hatte ich mal.
Das war die hoelle.

Der ping war im sekundembereich, die Reaktionszeiten nach einem Klick im Browser die hoelle.

Fair use policy und das bandbreitensharing mit anderen hat zu lahmen Verbindungen geführt (der versprochene speed wurde nie erreicht) und wenns mal geregnet hat oder gescheit, war das Internet unbrauchbar.

Sau teuer wars auch.

Gibt nix schlimmeres wie Satelliteninternet.

Bevor man 16mbit Satellit bucht, ist man mit 1mbit DSL WESENTLICH besser dran.
Ja ich hatte das auch mal. Werbung sah gut aus. Realität leider nicht. Der Speed war eine Katastrophe, gerne mal langsamer als das DSL alleine, Pings aus der Hölle und wie schon gesagt wurde sau teuer.
Nein lieber ganz auf Internet verzichten als nochmal Sat Internet nehmen. :daumen2:
 
Satelliteninternet hatte ich mal.
Das war die hoelle.

Der ping war im sekundembereich, die Reaktionszeiten nach einem Klick im Browser die hoelle.

Fair use policy und das bandbreitensharing mit anderen hat zu lahmen Verbindungen geführt (der versprochene speed wurde nie erreicht) und wenns mal geregnet hat oder gescheit, war das Internet unbrauchbar.

Sau teuer wars auch.

Gibt nix schlimmeres wie Satelliteninternet.

Bevor man 16mbit Satellit bucht, ist man mit 1mbit DSL WESENTLICH besser dran.


Wollts gerade sagen Sat. Internet ist relativ ausbaufähig . Davon ab gabs nach meiner suche nur "50MB" und Ping hatte ich schon gelesen muss wohl fürs Gaming sehr angenehm sein ;) … Da ist aber sicherlich noch luft nach oben ^^
 
Ich hab 500 k/byte und das Hybrid LTE...

Das geht aber auch nur von 23 Uhr bis morgen um 6 mit voller Leistung.

ca. 2800 Einwohner.

Irgendwie gibt's dann quix aber halt doch nicht (kostet ja auch gleich mal ca. 40 Euro der kleinste Tarif) tja und ansonsten keine Ahnung.

irgendwo wurden Glasfaser verlegt und irgendwie geht halt doch nichts richtig.


Danke Deutschland das hier nichts einheitlich passiert oder eben gar nicht.
 
Bei meiner Mietwohnung würde aus einem 16mbit Anschluss ein 250mbit Anschluss.

Den habe ich auch gebucht.

Bei meinem Elternhaus, 30km entfernt, wurde aus 1mbit (!) ein stabiler 250mbit Anschluss.
Meine Eltern haben auf mein drängen hin wenigstens den 50mbit gebucht..... Die brauchen einfach nicht mehr und der Preis ist einfach zu hoch fuer mehr.

Die gehen in diese Statistik auch mit nur 50mbit ein.

Der Staat hat sein Ziel nicht verfehlt. Oftmals liegt der speed an, aber die Leute buchen ihn einfach nicht weil nicht nötig und zu teuer.

In diesem Fall ist es eine Statistik der verfügbaren Bandbreite, nicht der gebuchten. Die Zahlen zu letzterer sind weitaus niedriger, da viele Haushalte überhaupt keinen Bedarf für mehr als 16 MBit/s haben. Zum Surfen reicht das halt locker und Streamingnutzer werden zwar zunehmend mehr, sind aber noch lange nicht die Mehrheit. Unter diesem Gesichtspunkt muss man auch im Hinterkopf behalten, dass ein Teil der 5,4 Prozent mit maximal 16 MBit dennoch mit seiner Leitung zufrieden ist.


So wie sich das anhört hast du ein ähnliches "Glück" wie ich.
25Mbit klingt sehr nach einem Hauptverteiler Anschluss.
Der Glasfaser Ausbau den du meinst war dann bestimmt für die Outdoor DSLAM.
Hauptverteiler werden zwar auch seit letztem Jahr flächendecken auf Super-Vectoring umgestellt, aber wirklich viel bringt es nur was bei einer Leitungslänge unter 400-500m.
Wenn du 25Mbit hast, sollte deine Leitungslänge bei über 700m zum Hauptverteiler liegen, da sonst wenigstens das 50Mbit Profil geschaltet werden würde.

Wenn die Telekom ihm mehr anbietet, sein Wunschanbieter aber nicht, wird die Limitierung vermutlich keine technischen Gründe haben, sondern in der Weigerung gegenüber bestimmten Vorprodukten bestehen. Bei Vectoring ist es nun einmal nicht möglich, einzelne Leitungen vollständig an Zweitverwerter zu übergeben, einige Anbieter lehn(t)en andere Lösungen aber von vorneherein ab und schieben die Schuld in jedem Fall auf die Telekom.


Die Telekom hat bei Auftrag erst Kupfer bestätigt. Habe dann dort angerufen und gefragt ob die mich verarschen wollen. Dann kam prompt die Änderung zu FTTH. Unverständlich heutzutage überhaupt noch Kupfer in Betracht zu ziehen. Naja hab dann wenigstens erst einmal 100er-Tarif genommen, alles Tarife drüber sind im Verhältnis doch recht teuer und 100 ist schonmal ganz ok. Wenn ich nicht den Bauherrenbonus von der Telekom mitnehmen wollen würde, der mir echt Geld spart hätte ich gleich bei der Konkurrenz nen 250er Vertrag genommen. So aber nehm ich erst einmal die Mindestlaufzeit Telekom und wechsel dann um dann 250er-DSL zu haben.

Je nachdem, wann das war, können auch rechtliche Gründe zu solchen Plänen führen. Lange Zeit war strittig, ob ein Ausbau nur mit Glasfaser überhaupt zulässig ist, da die Telekom eigentlich verpflichtet ist, eine Grundversorgung zu gewährleisten und anderen Anbietern Zugang zu den TALs zu geben. Letzteres klappt aber nur, wenn man Kupfer legt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, geht so. Wir werden auch bauen. Derzeit voraussichtlich 50mbit. Drum herum 250 Mbit.
Glasfaser ins Haus: Angebot 19k €
Kabelanschluss ans Haus: Angebot 17k €

In welcher Pampa wohnst Du dann? 19000 €??????? Bei mir liegt Glasfaser bis aufs Grundstück... für den Anschluss ins Haus zahle ich nicht einmal 1000 €.
 
Wenn man die Latenz der Glasfaser nicht zwingend benötigt, kann in etwas größeren Gemeinden auch die Anbindung über die Kabel-Box eine sinnvolle Alternative sein.
In unserer aktuellen Situation sind die Kosten für Glasfaser unverhätlnismäßig, also springe ich bei Vodafone von Angebot zu Angebot und bin mittlerweile bei 400 MBit.
 
Wenn die Telekom ihm mehr anbietet, sein Wunschanbieter aber nicht, wird die Limitierung vermutlich keine technischen Gründe haben, sondern in der Weigerung gegenüber bestimmten Vorprodukten bestehen. Bei Vectoring ist es nun einmal nicht möglich, einzelne Leitungen vollständig an Zweitverwerter zu übergeben, einige Anbieter lehn(t)en andere Lösungen aber von vorneherein ab und schieben die Schuld in jedem Fall auf die Telekom.

Ups das hatte ich irgendwie komplett überlesen o.O

Das war ja ein langer Streit und auch der grund wieso die Hauptverteiler erst so spät überhaupt Ausgebaut wurden.
Mit 25Mbit müsste es aber mMn trotzdem einfach das alte Vdsl protokoll sein, was dann auch eine etwas längere Leitungsführung als begründung hätte.

Allgemein hatte bzw hat jeder Anbieter die möglichkeit Auszubauen, doch leider will das oft niemand und will sich lieber ins gemachte Nest "einmieten".
Und ich find es dann nicht verwerflich wenn man die Leitung erst für seine eigenen Kunden hochstuft, als dem "schnorrenden" reseller die Leistung anzubieten, wo er selbst nicht die Kosten zum Ausbau übernehmen wollte.
1&1 macht sowas ja gerne und schiebt die Schuld auf die Telekom. Aber nüchtern betrachtet will der Laden alles haben aber selbst kaum was invenstieren.
Allein als sie versucht haben das selbstentwickelte Hybrid der Telekom (Routertechnik selbst in Auftraggegeben) durch eine Klage auch anbieten zu dürfen war der Laden für mich unten durch.
Und bin gespannt was die bei 5G auf lange sicht hinbekommen.

Wenn man die Latenz der Glasfaser nicht zwingend benötigt, kann in etwas größeren Gemeinden auch die Anbindung über die Kabel-Box eine sinnvolle Alternative sein.
In unserer aktuellen Situation sind die Kosten für Glasfaser unverhätlnismäßig, also springe ich bei Vodafone von Angebot zu Angebot und bin mittlerweile bei 400 MBit.

Nicht nur die Latenz, wenn man auf Upload angewiesen ist, macht man gerne einen Bogen um Kabel-Internet.
 
In welcher Pampa wohnst Du dann? 19000 €??????? Bei mir liegt Glasfaser bis aufs Grundstück... für den Anschluss ins Haus zahle ich nicht einmal 1000 €.

Bei mir will die Gemeine 100K, Unity Media (Vodafone) 54K für einen neuen Anschluss.
Für knapp 400 Meter strecke....
Das beste ist das die Gemeine noch keinen Betreiber für das Glasfaser Netz hier im Ort
hat....
Wer das Glück hat, dass die Kabel schon vor der Türe liegen, zahlt nur für den Hausanschluss.

Ist also nicht gerade eine Seltenheit wenn solche Summen aufgerufen werden, desto weiter der nächste Anschlusspunkt entfernt ist, desto teurer....

Bis dahin nutze ich mein VDSL Bonding...
 
.................
Aber was nützt das wenn die letzte Meile hier der Telekom gehört und die sich weigert anderen Anbietern mehr Bandbreite zu verkaufen / zur Verfügung zu stellen (Aussage meines Providers), so dass ich maximal die Wahl hätte für mehr Geschwindigkeit zu diesem Saftladen von Telekom zu wechseln?
Für mich ist das irgendwo Wettbewerbsverzerrung, was die Telekom da macht.

................

Das ist Gewinnmaximierung für die Aktionäre, mir hat ein Techniker vor Jahren schon gesagt:

"Solange die Leitungen noch irgendwie funktionieren, solange wird nichts ausgetauscht/modernisiert"

Deswegen geht bei uns trotz Glasfaserausbau seitens htp "nur" max. 50MBit, für mehr langen die
alten Kupferkabel nicht. Bei der letzten Straßensanierung sind nicht mal Leerrohre verlegt worden,
man könnte ja mal mitdenken...:rollen:
Unser Land wird systematisch gegen die Wand gefahren, meine Meinung dazu.
 
Gehe übers Kabel ins Netz und bei mir Berlin ist es ne 32K Leitung und muß sagen reicht mir, bin keiner dieser Filmjunkies oder anderes wo man Bandbreite ohne Ende brauch.

Zum zocken mehr als genug, Downloadzeiten halten sich auch in Grenzen was will man mehr, gut bin auch nen alter Hase der mit nen 2400er Baud Modem vor Ewigkeiten angefangen hat,

da ist man einiges gewohnt :-)
 
Bei mir will die Gemeine 100K, Unity Media (Vodafone) 54K für einen neuen Anschluss.
Für knapp 400 Meter strecke....
Das beste ist das die Gemeine noch keinen Betreiber für das Glasfaser Netz hier im Ort
hat....
Wer das Glück hat, dass die Kabel schon vor der Türe liegen, zahlt nur für den Hausanschluss.

Ist also nicht gerade eine Seltenheit wenn solche Summen aufgerufen werden, desto weiter der nächste Anschlusspunkt entfernt ist, desto teurer....

Bis dahin nutze ich mein VDSL Bonding...

Das würde ich an Stelle der Betroffenen bei der nächsten Bürgermeisterwahl quittieren. Unser zukünftiger Bürgermeister hat dafür gesorgt das der gesamte Ort mit Glasfaser ausgebaut wird. Liegt doch auch im Interesse der Ortschaften. Ist heutzutage ein Kriterium für Zuzug.
 
Das würde ich an Stelle der Betroffenen bei der nächsten Bürgermeisterwahl quittieren. Unser zukünftiger Bürgermeister hat dafür gesorgt das der gesamte Ort mit Glasfaser ausgebaut wird. Liegt doch auch im Interesse der Ortschaften. Ist heutzutage ein Kriterium für Zuzug.

Ich wohne in einem Ortsteil der Stadt, da hat das Thema keine Priorität. Das Neubau Gebiet wurde per LWL erschlossen, da ja sonst niemand dort bauen würden.
Der Rest muss damit leben was (per VDSL max 30MBit/s, ein Teil wird per Koax versorgt) ankommt
Die Stadt selbst wird gerade per LWL erschlossen. Irgendwann kommen wir auch mal dran. Natürlich würde ich heute keine Immobilie mehr kaufen, wenn die Breitband
Versorgung so mies ist. Da ich hier am Standort meine Firma hab, und hier auch Wohne kommt ein Umzug fast nicht in Betracht. Im Moment komme ich mit den knapp
60Mbit/s klar. Nur sollte das kein Dauerzustand sein, zumal die beiden Leitungen 100€ im Monat kosten....
 
Bei mir waren bis vor kurzem auch nur 3-6 mbit möglich, obwohl es städtisch, wenn auch nicht zentral, ist. Mit Glasfaser in den Keller sieht es nun gut aus. Mittlerweile kann man 800 mbit buchen, wenngleich unverhältnismäßig teuer, da es keine Konkurrenz gibt.
 
Ich sage auch danke,

Ich besitze danke Kabel eine Leitung die mir stabile 115MB/s liefert laut Steam Schneller als jede DSL Leitung die ich hier bekommen könnte in dem 2000 Seelendorf.

Tja und ich habe hier in meinem Dorf ne instabile 10-20Mbit/s-Verbindung über ein Funknetz eines kleinen privaten Anbieters aus Freital, wo der Ping auch gern mal zu Stoßzeiten (also zwischen 19 und 23Uhr) um die 300-1000ms pendelt und das Netz bei Unwetter oder schon Starkregen ganz ausfällt.
Das beste, was die Telekom mir hier mal angeboten hat, war ISDN.... sonst gibt es hier nicht. Vielleicht mittlerweile Vodafone-LTE aufm Hügel am Dorfrand.
 
Schnelles Internet will ja jeder und ist auch ganz schön und eigentlich im Privatbereich ein "First-World-Problem".
Ich habe seit 11.2019 FTTH von der Telekom. Theoretisch wären 1Gbit möglich. Fakt sind aber 250Mbit, da künstlich gedrosselt und auch nicht mehr buchbar.
Zum Thema Netzausbau: Was oft außer Acht gelassen wird, sind die "Altlasten". Ein Großteil der hundertausende von Kilometern Kabel sind seit dem 2. Weltkrieg und danach verlegt worde. Ergo Kupfer. Alleine das von der Post/Telekom übernommene Telefonnetz der DB war schon riesig. Jeder mit gesundem Menschenverstand (an dem es manchen Politiker leider scheinbar mangelt) kann sich ungefähr ausrechnen, wie lange man benötigt, um 1 Millionen Kilometer Kupferkabel mit Glasfaser zu ersetzen. Und da reden wir noch nicht mal über Kompetenzgerangel und ewig dauernde Baugenehmigungen.
Andere Staaten können da natürlich mit der neuesten Technik glänzen, müssen sich aber auch nicht mit solchen Altlasten rumschlagen.
Und Deutschland ist geographisch/strukturtechnisch kein einfaches/gewöhnliches Land, wo man mal schnell 100o km Kabel durch flaches Land legt. Wir haben sehr viel hügeliges/bergiges Gelände, Wald, Flüsse, Bäche und Seen. Und Umweltschützer :D
Bis alle restlos mit FTTH angebunden sind, werden wohl noch 25 Jahre vergehen.
Gruß T.
 
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