Breitbandausbau: Telekom resümiert und beklagt teure Glasfaserverlegung

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Wie gesagt, in den Städten lohnt sich der Ausbau. Aufm Dorf haste wieviele Leute(Haushalte wo eine Person einen Anschluss will)? 200? 400? 1500? Viel mehr sinds nicht. Bei denselben Kosten kann man in der Stadt 30x mehr Leute UND Unternehmen verkabeln, selbst wenn 5x weniger Leute einen Anschluss bestellen, kommt trotzdem mehr Kohle rein.

Und? Wenn FTTH, dann Bitteschön für alle. Klar, auf dem Dorf ist der Ausbau teurer. Das müssen alle anderen dann eben durch monatliche Grundgebühren für den Zugang und ihre Steuergelder mit bezahlen. So läuft das nun mal. Ich zahle ja auch seit Ewigkeiten schön den Soli für den Aufbau Ost, der eigentlich schon längst abgeschlossen ist. Schön zu sehen, wenn Leute im Osten dann umgekehrt mit solchen Ansichten kommen :schief:
Und Kreative gibt es nicht nur in "deiner" Stadt. Die gibt es in ganz Deutschland, auch auf Dörfern. Sie alle sollen langfristig ihr FTTH bekommen und nicht nur Städter in ihren Wohnblocks.
 
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Ich glaube nicht, dass ich noch erlebe, wie bei mir Glasfaser gelegt wird.
 
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Ich weiß nicht. Unser Kabelnetzbetreiber Unitymedia arbeitet schon an Gigabit Zugängen. Ob die aber dann bei mir verfügbar sein werden, muss sich auch erstmal zeigen
 
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Du begreifst es nicht, oder?

Alles was hier kommt ist Polemik.. Jaa Selbst Südafrika setzt auf Glasfaser.. Und es ist IMMER teurer zweimal zu Buddeln.. Und Wenn die Anschlüsse auch nicht Handyverträge und Kaufanleihen auf Telecom USA Beinhalten würden, dann wäre genug Geld da.. Es ist schlichtweg der Wille nicht da.
 
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Ich begreife sehr wohl.
Was nur niemand hier begreift, der FTTH für alle fordert, ist wie teuer der Gesamtausbau wird und welche Hürden es dabei zu überwinden gilt.
 
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Ich begreife sehr wohl.
Was nur niemand hier begreift, der FTTH für alle fordert, ist wie teuer der Gesamtausbau wird und welche Hürden es dabei zu überwinden gilt.

Wenn man weg von dem "Frostsicheren" Verbau geht (60cm dazu Straße auf) Dann kann man Fiber ziemlich schnell verlegen.. Beispiele sieht man bei der deutschen Glasfaser. Und es ist nunmal Günstiger in der Stadt.. Hier muss aber das Umdenken erfolgen.. Man muss dann die Anschlüsse auf dem Land Subventionieren.. Und wenn man halt nur bis 50km um die Großstadt herum ausbaut.. Das ist immer noch mehr als dieses Gefrickel... Ausserdem würden tausende DSLAMs wegfallen, dazu ist Glasfaser wesentlich Kostengünstiger auf Langzeit.. Und Ja es ist egal ob es auf 20cm oder 60cm liegt.. Wenn der Bagger es drauf anlegt sind beide Leitungen durch.. Der Einzige Nachteil, den Fiber hat, ist die teure Erstausstattung..
Und es gibt keine Hürden, es gibt nur den unwillen der Bürger und der Unternehmer.. Und hierbei ist es egal ob Vodafone, Tefonica oder Telekom..
Ich mag dir nicht Unwissendheit unterstellen, aber deine Aussagen sind Schlichtweg falsch. Und jedes Unternehmen zahlt ja auch mehr für die Anschlüsse.. Ein Beispiel welches bei Heise genannt wurde: Deutsche Glasfaser baut ein 15000 EW Dorf aus.. 750€ Pro Anschluss sind für FTTH zu zahlen und 2 Jahre Vertragsbindung.. Teuer ist was anderes.. Aber der deutsche ist ja soo Geiz ist geil, und egal wie es anderen geht, mir geht es eh am schlechtesten

Deutsche Glasfaser: Die Internet-Beschleuniger aus Holland
 
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Hier lautstark mit Polemik nach dem FTTH Ausbau schreien, das könnt ihr alle wunderbar. Aber keiner, der hier bisher geschrien hat, scheint irgendeinen blassen Schimmer von öffentlichen Baumaßnahmen und allem was dazu gehört, inklusive der Finanzierung, zu haben. Die einzigen Aussagen, die hier falsch sind, sind die blinden, plakativen Forderungen nach FTTH.
Es gibt da vorab schonmal zwei ganz grundlegende Fragen zu diesem Thema bevor überhaupt der erste Spatenstich getan werden:

- Wer soll ein gesamtdeutsches Glasfasernetz bezahlen? Firmen? Die Städte? Das Land? der Bund? Alle zusammen?

- Wer soll es bauen (siehe oben)?

Zwei wichtige Frage in denen Firmen-, Bürgerinteressen und Politik aufeinanderprallen.

Ein Beispiel welches bei Heise genannt wurde: Deutsche Glasfaser baut ein 15000 EW Dorf aus.. 750€ Pro Anschluss sind für FTTH zu zahlen und 2 Jahre Vertragsbindung.. Teuer ist was anderes.. Aber der deutsche ist ja soo Geiz ist geil, und egal wie es anderen geht, mir geht es eh am schlechtesten

Ob und in wie weit sich das Geschäftsmodell der DG überhaupt trägt, wird sich erst noch zeigen müssen. Es würde mich nicht wundern, wenn sie in absehbarer Zeit in eine finanzielle Schieflage geraten und dann von einem großen geschluckt werden.
 
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Ob und in wie weit sich das Geschäftsmodell der DG überhaupt trägt, wird sich erst noch zeigen müssen. Es würde mich nicht wundern, wenn sie in absehbarer Zeit in eine finanzielle Schieflage geraten und dann von einem großen geschluckt werden.

Das mag dahingestellt sein.. Man macht sich somit aber Attraktiv für Große Investoren.. Das gleiche versucht derzeit AMD... Sorry aber dein Tellerrand ist doch ziemlich klein.. Klar ist es erstmal ein Verlustgeschäft aber das wäre scheiss egal, wenn man 60% der ländlichen Bevölkerung ans Gbit Netz schließt.. Denn auf dauer wird man Gewinne fahren und man hat FTTH da wo alle großen sagen: Nein das geht nicht
 
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Das mag dahingestellt sein.. Man macht sich somit aber Attraktiv für Große Investoren.. Das gleiche versucht derzeit AMD... Sorry aber dein Tellerrand ist doch ziemlich klein.. Klar ist es erstmal ein Verlustgeschäft aber das wäre scheiss egal, wenn man 60% der ländlichen Bevölkerung ans Gbit Netz schließt.. Denn auf dauer wird man Gewinne fahren und man hat FTTH da wo alle großen sagen: Nein das geht nicht

Mein Tellerrand ist alles andere als klein, denn im Gegensatz zu dir und anderen mache ich mir ausgiebig Gedanken über die Hintergründe. Die Deutsche Glasfaser wird es schwer haben, das steht für mich außer Frage. Sobald die Großen in den Glasfaserausbau massiv einsteigen, wird diese Firma vermutlich sang- und klanglos verschwinden. Es wäre nicht die erste. Wo ist ISH? E-Plus? Mannesmann? Kabel Deutschland? Alles Telekomunikationsunternehmen, die von größeren Fischen geschluckt wurden.
Mal ganz davon abgesehen, halte ich es für mehr als fraglich, dass sich dieses Geschäftsmodell dauerhaft rechnet.
 
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Welche Großen?
Meinst du die Telekom?
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Vodafone wird eher Glasfaser im IPTV ausbauen, Telefonica ist mit FTTH eher klein.. Die Regionalen Stadtwerke bauen aber effektiver aus, als die großen.. Warum muss die Telekom immer Milliarden Umsätze machen? Weil der Kapitalismus (der Anleger) es will..
 
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Welche Großen?
Meinst du die Telekom?

Egal wer.
Es ist doch so: Grundsätzlich ist das prima, was die Deutsche Glasfaser da macht, das steht vollkommen außer Frage. Die bewegen sich wenigstens und treiben den Ausbau voran, wenn auch in kleinem Maßstab. Was ihr Kapital und auch die Anzahl an Kunden angeht, sind und bleiben sie aber ein ganz kleiner Fisch.
Hinter der Deutschen Glasfaser steht eine Investorengruppe. Und wenn irgendwann irgendein Unternehmen mit einem großen Scheck winkt, dann kannst du mal schauen, wie schnell die Investoren einlenken, wenn die Rendite stimmt, oder sich dieses Unternehmensmodell doch nicht so rechnet, wie man sich das vorgestellt hatte.
Aus Sicht der anderen Anbieter ist es sogar ein vollkommen naheliegender Schritt, irgendwann diese Firma zu kaufen. Warum selber bauen, wenn man ein funktionierendes Netz auch kaufen kann?
Ob das dann die Telekom, oder Vodafone, oder UPC, oder sonst wer ist, das muss sich dann zeigen.
 
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Vodafone wird eher Glasfaser im IPTV ausbauen, Telefonica ist mit FTTH eher klein.. Die Regionalen Stadtwerke bauen aber effektiver aus, als die großen.. Warum muss die Telekom immer Milliarden Umsätze machen? Weil der Kapitalismus (der Anleger) es will..

Nein, sie müssen Milliarden Umsätze machen, da auf der Gegenseite milliarden Kosten stehen --> Umsatz - Kosten = Gewinn.Wie hoch der Gewinn sein muss, ist streitbar.
 
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Ja, und Gewinn ist nun mal notwendig. Nicht, um die Anleger zufriedenzustellen, sondern um handlungs- und konkurrenzfähig zu sein. Ohne Moos nix los.
 
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Mein Tellerrand ist alles andere als klein, denn im Gegensatz zu dir und anderen mache ich mir ausgiebig Gedanken über die Hintergründe.
Was für eine epische Selbstüberschätzung von Jemandem, der nicht mal weiß, wie konkret der Ausbau durch die Deutsche Glasfaser aussieht.

Von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber so tun als ob. Peinlich.

Und? Wenn FTTH, dann Bitteschön für alle. Klar, auf dem Dorf ist der Ausbau teurer. Das müssen alle anderen dann eben durch monatliche Grundgebühren für den Zugang und ihre Steuergelder mit bezahlen. So läuft das nun mal.
Muss man ja offensichtlich nicht -> siehe Deutsche Glasfaser.

Man seiht also: Es geht. Der Punkt ist nur: Die Telekom macht es nicht, weil die Kunden ja heute schon ihre 30-50€ bezahlen, auch wenn es nur 2 MBit sind. Durch die restlichen Kosten (-> Backbone) sind 2 Mbit für 30€ natürlich viel attraktiver als 100 MBit für 60€. Zumal das vorhandene Netz lange abgeschrieben ist. Natürlich "lohnt" da ein Ausbau nicht. Die Quittung erhält die Telekom aber, siehe die fehlgeschlagenen FTTH-Projekte. Klar, wenn die Konkurrent die viel Geld bereit zu zahlenden Poweruser schon geschnappt hat, bleibt nur Oma Erna übrig. Und die zahlt keine 100 MBit.
 
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Ich schon und ich wohne "auf dem Dorf" (6.000 Einwohner).
Mein Verteilerkasten liegt 50m entfernt.

Bei mir sind es 250m. Das ist auf jeden Fall schonmal besser, als die Kilometer, die es vorher weg war :D

PS:

Was sehe ich da über mir für eine Meldung:

Diese Nachricht ist versteckt, da sich Zettabit auf Ihrer Ignorier-Liste befindet.

Den Driss von ihm brauche ich mir jetzt wenigstens nicht mehr anzutun :ugly:
 
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Ein flächendeckender FTTH Ausbau für ganz Deutschland würde etwa 50-100 Milliarden Euro kosten schätze ich, abhängig von der Bauweise.

Wenn man aber bedenkt das das ein Jahrhundertinfrastrukturprojekt ist, in seiner Bedeutung vergleichbar mit der Elektrifizierung oder dem Bau des elektrischen Telefonnetzes dann ist das eigentlich nicht viel. Überhaupt nicht viel. Vergleiche man die Kosten z.B. mit den zig Milliarden die in Deutschland jedes Jahr für eine Ziellose Energiewende verpulvert werden...

Den Anspruch das es auf dem Land genauso schnell geht, geschweige denn zum selben Preis sollte man übrigens nicht haben. Der Ausbau ist auf dem Land eben aufwendiger und teurer. Das führt automatisch dazu das er mehr kostet oder das er langsamer von statten geht- und warum sollten die Stadtbewohner die Landbewohner quersubventionieren. Das war damals bei der Elektrifizierung oder dem Bau der konventionellen Telefonnetze übrigens nicht anders nur kann sich daran kaum jemand erinnern. Wenn die Landbewohner mehr wollen müssen sie mehr zahlen. Verteilte Infrastruktur ist eben teurer als konzentrierte, Landleben ist eben ineffizienter als Stadtleben. Genauso gut könnte man verlangen das die Landbewohner Kompensationszahlungen für die höheren Grundstückspreise in der Stadt leisten...
 
Breitbandausbau: Telekom resümiert und beklagt teure Glasfaserverlegung

Selbstverständlich werden die Internetzugänge auf dem Land auch in Zukunft genauso viel kosten, wie in der Stadt und natürlich wird der Ausbau quersubventioniert. Das ist ein ganz einfaches solidarisches Prinzip. Ich zahle schließlich auch fein artig meinen Solidaritätszuschlag.
Beim LTE Ausbau und den daraus resultierenden LTE Tarifen ist der Preis ja auch nicht abhängig vom Wohnort.
 
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Von so einem "solidarischen Prinzip" halte ich hier wenig bis nichts; das volkswirtschaftlich ineffiziente (Pendler-)Landleben ist schon jetzt viel zu attraktiv für den Einzelnen, auch wegen solchen Quersubventionen.

Beim LTE Ausbau geht es auch um mobiles Internet, das mobil genutzt wird und werden sollte, da hat fast jeder (Nutzer) etwas von einem möglichst flächendeckenden Ausbau.
 
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