Breitbandausbau: Telekom resümiert und beklagt teure Glasfaserverlegung

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Ich wüsste nicht, warum man die Leitungen nicht weiterverwenden könnte.

Könnte man, aber das ist mit hohem Aufwand verbunden und die Hardware die da jetzt überall zwischendrin hängt, wird nutzlos (die ist aber auch nicht ohne was die Kosten angeht!).
Das ist ja das Problem dabei, es zögert nicht nur den Ausbau aus, sondern kostet auch deutlich mehr. Man schiest sich damit ins eigene Bein, die Rechnung kommt dann wenn VDSL nicht mehr reicht. Und viel mehr als die 100/40 was die Telekom über Vectoring bietet, kriegen die nicht mehr raus. Das hört sich aktuell noch gut an und ist mit das beste was man hier als Privatkunde im ganzen Land bekommt, aber in 10-15 Jahren ist das genau so hinfällig wie ADSL heute ist.
 
Breitbandausbau: Telekom resümiert und beklagt teure Glasfaserverlegung

Könnte man, aber das ist mit hohem Aufwand

Mit hohem Aufwand? Heißt also, wenn in der Straße schon Glasfaserkabel liegen und man kauft ein Grundstück, dass daran grenzt, dann ist es mit hohem Aufwand verbunden, das neu gebaute Haus ans Netz anzuschließen? Dann ist FTTH ja eine ganz feine Sache :ugly:

Und viel mehr als die 100/40 was die Telekom über Vectoring bietet, kriegen die nicht mehr raus.

Doch, doch, da geht noch eine Ecke mehr.
 
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Ganz einfach:

VDSL:
Zugangsserver->Glasfaser->DSLAM->VDSL->Teilnehmeranschluss

FTTH:
Zugangsserver(->Glasfaser)->Switch->Glasfaser->Teilnehmeranschluss
Wobei ein externer Swicht sinnvoll sein kann (erst sinnvoll ist) wenn der Abstand zwischen Teilnehmeranschluss und Server größer ist als etwa 10km Kabellänge (je nach eingesetzter Glasfaserübertragungstechnik, gehen wir mal von 1000BASE-BX10 aus). Die Kabellänge vom Teilnehmer zum DSLAM sind bei VDSL dagegen idealerweise nur wenige hundert Meter. Es sollte offesichtlich sein das viel weniger externe LWL Switches benötigt werden als heute DSLAMs.

Durch den Wegfall der DSLAMs werden auch die dazugehörigen Kabelstrecken überflüssig. Man kann zwar natürlich auch hergehen und alle DSLAMs durch LWL Switches ersetzen das wäre aber ineffizient weil man so verzichtbare externe aktive Komponenten im Netz hätte was zu einem höheren Wartungsaufwand führt.

Natürlich: Wenn man jetzt irgendein kleines Dorf hat das genau einen DSLAM hat der dann später mal zu einem externen FTTH Switch aufgerüstet werden kann dann ist es fallweise schon sinnvoll die Anbindung dieses DSLAMs zeitgemäß zu gestalten und fallweise aufzurüsten aber im Umkreis von ~5km um einen Zugangsserver werden die DSLAMs schlicht überflüssig und in einer Stadt in der es bereits gut angebundene DSLAMs oder gar eigene Zugangsserver gibt werden neue DSLAMs überhaupt völlig überflüssig.

Überm Daumen kann man sagen das (mindestens) jeder DSLAM-Standort überflüssig wird der für einfaches ADSL noch nicht nötig war. Glasfaseranbindungen überflüssiger DSLAMs sind ebenfalls überflüssig.
 
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So recht sehe ich das Problem nicht. Aber ist okay.
 
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So recht sehe ich das Problem nicht. Aber ist okay.

Das Problem ist halt vom Standort abhängig. Ich lebe in Leipzig, 500.000+ Leute leben hier und täglich werden es mehr.
Die Fläche ist auch nicht klein. Hier überall DSLAM reinzupappen für VDSL ist sinnlos, da sie für FTTH nicht benötigt werden - aber Geld kosten + gepflegt werden müssen.
FTTH würde aber nur einige wenige Zugangspunkte erfordern, sagen wir mal 4 Stück, eins für jede Himmelsrichtung. Der Rest würde als Kabelsalat direkt in die Häuser gehen. Und dürfte sogar noch von der Kabellänge her zu den angrenzenden Dörfern reichen, die wir schon lange schlucken wollen. Bei dir im Ort würde nur einer reichen, der muss nicht mal wirklich zentral stehen.
Vorteile: weniger Technik die kaputt gehen kann und gewartet werden will, einfacher zu verlegen, günstiger sowohl in der Anschaffung als auch in der Wartung (deswegen wird ja der sauteure Tiefbau eingesetzt, damit der Kabelsalat nicht oben hängt und beschädigt werden kann). Und durch den einfachen Tausch der Endkundengeräte würden sich Geschwindigkeiten realisieren lassen, von denen wir nur noch träumen. Diese sind aktuell nur für große Server verfügbar, können mit FTTH aber jedem angeboten werden, sollte der Anbieter das wollen. Und der Ausbau in einer Stadt geht sehr viel einfacher und schneller. Viele Mietwohnungen > also 1x den Großvermieter an den Tisch kriegen, seine Objekte auf die Karte legen und die Genehmigung holen. Der gibt das an die Mieter weiter. Alleine mein Vermieter hier hat ne 5 bis 6stellige Zahl an Wohnungen (müsste genauer nachsehen wieviel die besitzen/betreuen). Die Entfernungen zwischen den Häusern sind klein, die Masse an Menschen - riesig. Hier kann ein Bautrupp mit 2-3 Fahrzeugen locker 100 Menschen pro Tag mit FTTH versorgen, die Organisation ist supereinfach weil es nur wenige Ansprechpersonen dank Großvermieter gibt etc. In einem Dorf würde der Trupp nur 2-3 Haushalte am Tag schaffen, wo vll maximal 10 Menschen wohnen - die Kosten sind also deutlich höher alleine weil das Personal deutlich länger pro Haushalt braucht und die Entfernungen deutlich größer sind.
Zumal in der Stadt auch das Buddeln leichter ist und teils vorhandene Infrastruktur benutzt werden kann.
Das ist also nicht wie bei dir wo jeder sein eigenes Süppchen kocht im Eigenheim.
 
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Ja, klar. In einer Stadt ist es einfacher zu realisieren. Dort kann man mit dem Aufwand für FTTH sehr viele Haushalte anschließen.
 
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Ja, klar. In einer Stadt ist es einfacher zu realisieren. Dort kann man mit dem Aufwand für FTTH sehr viele Haushalte anschließen.

Na siehste. Wir leben in verschiedenen Verhältnissen. Eigenheime sind geil, viel Platz und so und keine Nachbarn hinter der Wand. Aber sie haben ihre Nachteile :-)
Ich wohne in nem Haus mit mindestens 200 anderen Leuten, 1 Hauseingang und 1 Keller. FTTH wäre hier in 2 Tagen durchs ganze Haus gezogen, fertig. I-wann kriegen wir hier auch was :P
 
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Frag mich wo du bei der Telekom für einen stink normalen Anschluss das 10 fache zahlst.

Ach, ich kann mich noch an andere völlig abstruse Aussagen von ihm erinnern. Er ist ja auch derjenige, der eine fette symetrische Leitung fürn Appel und Ei haben wollte, um damit ein berufliches Projekt aufziehen zu können. Aber eben nicht bereit war, für so eine fette symetrische Leitung auch entsprechend zu bezahlen. Stattdessen kamen als Beispiele, das es eine symetrische 80 Mbit Leitung per Glas in Russland schon für 15-25€ geben würde etc. ...
Irgendwo wurden auch mal 650€ für eine symetrische 1 GBit Leitung in den Raum geworfen. Wohl zuzüglich anfallendem Traffic. War natürlich viel zu teuer.....

Aber die Krönung ist folgende Aussage:
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Zitat von cryon1c
Und ich bin der Meinung das schnelle Anschlüsse in die Städte und größere Ortschaften ab 25k Leute gehören. Dörfer in der Pampa mit 20 Häusern sind unwirtschaftlich und müssen den Ausbau bezahlen.

Die Städte sind ja ausgebaut und da ich nur in diesen lebe, jucken mich die Dörfer, die man mit der Lupe auf der Karte suchen darf, so gar nicht.

Seitdem erübrigt sich jede Diskussion.
 
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[emoji23]
Lustiger Vogel . Hier ne Welle machen und böse Telekom sagen und dann sowas !?! Ohman
 
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Seitdem erübrigt sich jede Diskussion.

Eben.
Das ist das einzige was wirtschaftlich aktuell Sinn macht, große Menschenmassen mit schnellem Internet versorgen. Angesichts der aktuellen Entwicklung wo Städte überrannt werden und die Dörfer schrumpfen, die einzig richtige Lösung. Welches Unternehmen wird einen sterbenden Standort ausbauen?
 
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Ach so, klasse. Zuerst schwadronierst du darüber, dass die Telekom gefälligst in ganz Deutschland ein Glasfasernetz bauen soll, jetzt auf einmal sollen das aber nur Städter bekommen, während Leute in ländlicheren Gegenden außen vor bleiben sollen? Lass mich raten: Du wohnst in der Stadt und würdest natürlich profitieren. Ganz ehrlich: dir wünsche ich aus ganzem Herzen, dass du niemals in deinem Leben einen Glasfaseranschluss zur Verfügung hast!
 
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Entschuldigt bitte wenn ich aus dem Schema des deeskalierenden, relativierenden und verständnisvollen Mods ausbreche und ausnahmsweise unverblümt meine Meinung sage -bei solchen Aussagen
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Zitat von cryon1c
Die Städte sind ja ausgebaut und da ich nur in diesen lebe, jucken mich die Dörfer, die man mit der Lupe auf der Karte suchen darf, so gar nicht.
kommt mir das kalte kotzen.

Gut, dass nicht alle Menschen in unserer Geschichte so schubladenhaft eigensinnig engstirnig gedacht haben, sonst würden wir heute noch über Buschtrommeln kommunizieren.
 
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Persönlich finde ich es Mist das T- in Vectoring investiert. Es ist nur ein Zwischenschritt. Glasfaser kommt so oder so. Wenn, dann wäre Vectoring nur etwas für die gaaaaaaaaaaaaaaanz dünn besiedelten Gegenden.
 
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So extrem dünn besiedelte Gegenden gibts in Deutschland streng genommen ja nicht - ich meine es kommt ja nicht vor dass du dich irgendwo hinstellen kannst wo in 50 km Umkreis gar keiner wohnt - und ne extrem große Fläche hat die BRD im vergleich zu anderen Ländern auch nicht. Wenn mal alle größeren Städte und Siedlungen mit GF verbunden sind liegen sehr viele kleinere Dörfer ja schon "auf dem Weg", etwas abseits gelegene kann man auch erschließen ohne 100km extra zum Dorf zu verlegen.
Nur ist das alles in Deutschland nunmal leider sehr schleppend weil teuer und die Bedeutung des Neulandes in Berlin noch nicht angekommen.

Dennoch hab ich aber das Gefühl dass die schlimmste Zeit schon hinter uns liegt - mittlerweile gibts ja zumindest überhaupt mal Pläne und Anstrengungen das Netz zu modernisieren, in welcher Weise auch immer. Dier Fortschritt in der Richtung wird nicht aufzuhalten sein, die Frage ist nur wie lange die BRD dafür braucht.
 
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Dennoch hab ich aber das Gefühl dass die schlimmste Zeit schon hinter uns liegt - mittlerweile gibts ja zumindest überhaupt mal Pläne und Anstrengungen das Netz zu modernisieren, in welcher Weise auch immer. Dier Fortschritt in der Richtung wird nicht aufzuhalten sein, die Frage ist nur wie lange die BRD dafür braucht.

Ich denke auch, dass die schlimmste Zeit vorüber ist. Speziell die Kabelnetzbetreiber haben schon einiges bewirkt, und das eben nicht nur in Großstädten. Und auch die Politik ist zumindest etwas aufgewacht.
Bis wir aber mal FTTH in ganz Deutschland haben, werden mMn noch etliche Jahre vergehen.
 
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Eben.
Das ist das einzige was wirtschaftlich aktuell Sinn macht, große Menschenmassen mit schnellem Internet versorgen. Angesichts der aktuellen Entwicklung wo Städte überrannt werden und die Dörfer schrumpfen, die einzig richtige Lösung. Welches Unternehmen wird einen sterbenden Standort ausbauen?

Man könnte es auch anders herum ausdrücken: in den Städten leben nur Hartz IV-Empfänger die sich einen schnellen Anschluss eh nicht leisten können. Angesichts der ohnehin schon vorhandenen Überversorgung in den Stadtgebieten und der Tatsache das für die Expansion von Firmen dort kein Platz ist, ist die einzig logische Schlussfolgerung die Dörfer mit FTTH zu versorgen, hier ist Platz, Steuersätze sind niedrig und die Bildungsschicht mit hohen Einkommen zieht es eher aufs Land als in die Wohnslums der Städte... Merkste was? War ******* was Du von Dir gegeben hast...
 
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Wenn die ganzen Flachzangen, die was verlegen müssen, mal zusammenarbeiten würden wären die Kosten deutlich niedriger. Aber nein da reißt man die selbe Straße weiß Gott wie oft im Jahr auf um was zu verbuddeln. :nene:
 
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Schaut euch mal an was er in anderen threads für Stuss von sich gibt, z.B. in manch einem win10 thread. Da ist jede aufgewendete Diskussion'szeile überflüssig. Er kennt nur seine persönliche Situation und Meinung und der Rest ist ihm egal.
Wie sollte da Verständnis für landesweite Ausbaustrategien zustande kommen, oder gar für die Gründe...

Ich persönlich fände es zwar auch besser wenn sofort Glasfaser eingesetzt würde, Kann den Kostenpunkt aber auch nachvollziehen. Da meine Person aber eh auf Streamingdienste, online games, Portale wie Steam und soziale Netzwerke nichts gibt, sehe ich das alles ganz gelassen.
 
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Man könnte es auch anders herum ausdrücken: in den Städten leben nur Hartz IV-Empfänger die sich einen schnellen Anschluss eh nicht leisten können. Angesichts der ohnehin schon vorhandenen Überversorgung in den Stadtgebieten und der Tatsache das für die Expansion von Firmen dort kein Platz ist, ist die einzig logische Schlussfolgerung die Dörfer mit FTTH zu versorgen, hier ist Platz, Steuersätze sind niedrig und die Bildungsschicht mit hohen Einkommen zieht es eher aufs Land als in die Wohnslums der Städte... Merkste was? War ******* was Du von Dir gegeben hast...

Wohnslums?`Ja ne is klar.. Komm vorbei, sieh dir das an, sprich mit den Leuten.
Wir haben sehr viele kreative Köpfe hier, die viele interessante Sachen auf die Beine stellen - und das teilweise mit den einfachsten Mitteln ohne Finanzierungen oder fettes Kapital. Glaub mir, die wünschen sich mehr Upload, auch mehr als die lokalen Anbieter geben. Gott sei Dank haben wir hier ein paar Orte mit 1gbit/s wo man seinen Spaß nebenbei beim Bierchen trinken hochjagen kann - und zwar schneller als Zuhause, obwohl man hin&zurück muss.

Russland z.B. baut Glasfaser in den Städten aus, weil die Dörfer absolut egal sind, in den Dörfern da leben kaum Unternehmer oder kreative Leute mit Ansprüchen. Ausgenommen ein paar Edelgebiete mit reichen Leutz.

Wie gesagt, in den Städten lohnt sich der Ausbau. Aufm Dorf haste wieviele Leute(Haushalte wo eine Person einen Anschluss will)? 200? 400? 1500? Viel mehr sinds nicht. Bei denselben Kosten kann man in der Stadt 30x mehr Leute UND Unternehmen verkabeln, selbst wenn 5x weniger Leute einen Anschluss bestellen, kommt trotzdem mehr Kohle rein.
Hab vorhin in einigen unschönen Ecken gewohnt, da waren kein einziger Enthusiast der z.B. mehr als 10mbit/s upload lieben würde. Ach ne, da war einer. Stichwort: war, der ist abgehauen sobald der 18 geworden ist.
Unterscheide auch zwischen Ost und West, die Situationen sind hier etwas anders und die regionalen Anbieter wie Unitymedia, Telecolumbus, Primacom etc spielen auch eine Rolle!
Im Westen haben die Kollegen Unitymedia, sehr gut ausgebaut und deutlich schneller als die Telekom z.B.

Merkste was? Wie sollen kleine Startups, Selbstständige etc an bezahlbare Leitungen kommen? 100mbit/s upload kosten aktuell ein Vermögen.
Standleitung Preise Anbietervergleich | MPC Service
Da stehen die Preise, natürlich sind die im Einzelfall unterschiedlich, aber du kannst dir mal ein Bild machen was so ne Leitung in etwa kostet.
Das ist ein Kopfschuss für einen kleineren Youtuber z.B. - der kann von dem Zeug leben, seine Sachen bezahlen, aber tiefe dreistellige Beiträge für eine Leitung? Das ist für die meisten nicht bezahlbar und ein Grund für einen Umzug - da die Kosten im Jahr schon den ganzen Umzug etc decken werden.

Natürlich will man flächendeckend FTTH haben, vorrangig da wo es sich lohnt damit der Anbieter erstmal die Kohle für den Ausbau über die Verträge wieder reinbekommt und in ländliche Gebiete investieren kann, die nicht auf dem Weg lagen und mitgenommen wurden. Es macht nicht wirklich Sinn an Orten auszubauen wo kaum Unternehmen sind und sehr wenige Haushalte pro verlegten Meter.
 
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Der technische Planungsleitfaden für Breitbandausbau des österreichischen Infrastrukturministeriums erklärt meiner Meinung nach sehr gut wie ein Ausbau in Städten einerseits, auf dem Land andererseits sinnvoll von statten gehen sollte. Ob das aber -in Österreich oder sonst wo- so umgesetzt wird sei dahingestellt.

Zu VDSL mit Vectoring oder ohne möchte ich noch anmerken das es durchaus als Übergangslösung sinnvoll sein kann. Und zwar vor allem in kleineren, relativ abgelegenen Dörfern.

http://www.bmvit.gv.at/bbb/ressourcen/downloads/planungsleitfaden2015.pdf
 
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