WhatsApp vor FaceToFace. Klingt jetzt erstmal erschreckend/traurig, wie mache meinen aber:
Ich kann aus eigener Erfahrung (bin als 97er in dieser Altersgruppe) sagen, dass WhatsApp (zumindest für mich und meinen gesamten Freudeskreis) erstens ein Mittel der Kommunikation ist, welches verwendet wird, um mit seinen Freunden in Verbindung zu sein während ein Face2Face Treffen bsp aus physischen Gründen (Urlaub, Besuch bei der Oma, mit der Familie unterwegs, was auch immer

) nicht möglich ist. Hier bietet Whatsapp eine sehr gute Gelegenheit, seine sozialen Kontakte auch in körperlicher Abwesenheit zu Pflegen, sich mit einem Freund über Witze oder andere Themen unterhalten, seine Meinung austauschen.
Zum zweiten ist WhatsApp (zumindest bei uns) mittel zum Zweck um sich in Real Life zu treffen. Während man in der Grundschule etc. noch bei den Freund angerufen hat und Fragte: "Hallo, ist denn der Soundso da, und hat er Zeit was auszumachen?" schreibt man den Soundso nun direkt an und fragt ihn ob er nicht lust hätte, ein wenig Radl zu fahren, sich auf a Hoibe irgentwo zu treffen etc. Hierfür nutze ich in WhatsApp/SMS fast am meisten.
Allerdings sind die meisten verschickten Nachrichten bei uns im Freudeskreis eindeutig: "Kimm Skype

", "Wann kummst du on?

", "Skype?". Da ich mit einem großteil meines Freudeskreis fast täglich ein bis zwei Studen (achtung, es folgt das Verb

) sykpe. In dieser Zeit spielen wir meistens Minecraft, bauen etwas zusammen (so wie wir Früher am Nachmittag immer Lego miteinander gebaut haben

), oder spielen Survival Games.
Somit trägt WhatsApp dazu bei, dass man seine Freunde entweder in RL öfter sieht oder mit ihnen zumindest über Skype trifft und sich mit ihnen austauscht.
Da man sich vor jeden Treffen ja mehrmals hin und her schreibt und man, wenn der eine Freund keine Zeit hat einen anderen fragen kann, nochmals mehr Schreibverkehr hat, wundert es mich nicht, dass WhatsApp vor Face2Face steht.
Grüße
