Nicht nur die Umweltschäden spricht gegen die Kryptowährungen, auch:
Wie alles in Internet dem Netzwerkeffekt unterliegt, liegt auch die Kryptowährung diesem. Mit der Zeit wird sich ein Monopolist ausarbeiten und der wird unkontrolliert über den Geldmarkt bestimmen. So werden wir dann keine Möglichkeit der Kontrolle über die Währungen mehr haben. Wie in Internet schon Monopolisten wie z.B. Google, Amazon und Microsoft es vorgemacht haben (In Ihren Tätigkeitsbereich).
Das ist eigentlich der große Vorteil der dezentralen Kryptowährungen. Man kann sie so stricken, dass niemand mehr die Kontrolle darüber übernehmen kann, nichtmal die Entwickler selbst.
Die schädlichen Folgen des Minings scheinen die Vorteile gesellschaftlich eindeutig zu überwiegen. An dieser Stelle verstehe ich die Politik nicht. Wieso verbietet (oder reguliert) man das Mining nicht durch Gesetze, notfalls auf internationaler Ebene?
In Europa wurden schon Rechtsgutachten erstellt, ob man Kryptowährungen verbieten kann. Die Antwort war Nein. Man könnte den Devs ans Bein pinkeln, da sie ein toxische Finanzpapiere auf den Markt geworfen haben, ohne sich an die entsprechenden Behörden zu wenden (BaFin?), aber das Mining und der Handel damit können whl nicht verboten werden. Dazu müßte man die Regeln des Finanzmarkts ändern, speziell was toxische Wertpapiere insgesamt betrifft. Man kann eventuell den Handelsplätzen ans Bein pinkeln, wenn sie nicht auf die Risiken hinweisen. Dann wird man künftig den Satz "Bitcoin ist ein spekulatives Wertpapier, die Ausfälle können im Extremfall die kompletten Einlagen betragen" absegnen müssen.
Das Mining selbst verursacht keinen Elektroschrott. Der falsche Umgang mit der Hardware dagegen schon
Der Hardwareschrott ist im Konzept des Bitcoins integriert, da der Wert der Rechenleistung schnell sinkt und man immer mehr beötigt, um profitabel zu bleiben, selbst wenn es den Strom zu Spottpreis gibt.
immer mit dem Finger auf die Bitcoiner Zeigen, da kann ich auch auf die Unterhaltungselektronik mit dem Finger zeigen, dort sind es jährlich 400.000 Tonnen Elektroschrott.
Die Unterhaltungselektronik hat wenigstens einen realen Nutzen.
Die Bitcoin Community sucht Lösungen Erträge aus überproduziertem Strom in den Ausbau von erneuerbaren Energien zu stecken.
Klar, das ist ein risiger Haufen Gutmenschen, die ihre Profite stehts zum Wohl der Menschheit nutzen. Komisch nur, dass das verhältnismäßig wenig geschieht und wenn, dann nur um weitere Profite zu erwirtschaften.
Warum bist du immer noch hier?
Wir sind einfach Digital noch nicht so weit... Bitcoin bringt viele Lösungen mit sich, auch für die Umwelt, genau wie Krypto an sich. Auf dem Weg hinterlässt er natürlich auch seine spuren.
844kWh Energieverbrauch pro Überweisung und das war im April, mittlerweile dürfte es deutlich über 1 MWh sein.
Was für Lösungen sollen das sein. Soll die Umwelt davon profitieren, dass die Kohlevorkommen jetzt noch schneller erschöpft sind?
Bitcoin nutzt zum Größten Teil grüne Energie, es gibt ne menge Leute in der BC Community die im Bereich grüner Energien viel mehr getan haben als unsere Politik in den letzten Jahren. FACT!
Man kann über die Politik viel sagen, aber alleine in Deutschland gab es seit 2000 einen Zubau der Erneuerbaren von 40% am Stromverbrauch. Wenn man die Kernkraftwerke abzieht, dann wären es noch immer 7%.
Deutlich mehr als die Kryptoheinies getan haben, was für Projekte sollten das denn überhaupt sein. Die Miner lassen sich da nieder, wo der Strom billig ist und saugen die Netze leer. Nicht besonders grün.
Bitcoin und Krypto bringt uns Möglichkeiten zu handeln, wo die Politik versagt.
Ich bin kein Fan von Kohle oder Atom.
Bitcoin ist eine Teillösung für die Umwelt, du kannst handeln und Ihn für das gute nutzen!
Und was für eine tolle Lösung soll das denn sein? Da ist die Braunkohleverstromung dann ebenfalls eine Teillösung für die Umwelt.
Wenn ich da auf mein Umfeld schaue, sehe auch immer viele, welche jährlich oder alle 2 Jahre ein neues Handy sich kaufen, obwohl sie damit nicht einmal viel machen. Auf der anderen Seite sitzen viele davon auf sehr alten Desktop PC, Laptops etc. Wobei Smartphones haben auch einen völlig anderen Statuswert in unserer Gesellschaft, wahrscheinlich damit zu begründen.
Das Smartphone ist eben die digitale Zentrale unserer Zeit, man nutzt es einfach unglaublich oft. Hinzukommt, dass es bei den Smartphones irre Fortschritte gibt, jedes Jahr kommt etwas neues und nach spätestens 3 Jahren wird man sanft dazu gedrängt es zu ersetzen.
Beim PC herrscht hingegen stillstand, wenn man nicht auf Gaming steht. Mein PC aus dem Jahr 2012 bekommt eigentlich absolut alles hin, selbst 4K Videos sind überhaupt kein Problem. Nur die Spiele bereiten großes Kopfzerbrechen, da läuft vieles nicht. Würde ich nicht zocken, dann dürfte der PC wohl locker nochmal 5 Jahre durchhalten.