News Bill Gates plant den Bau eines Atomreaktors

Hoffentlich nimmt Er Win 7 und nicht Vista. Sonst haben wir bald Tschernobyl 2.0 :ugly:
Ob das wirklich gut ist, weiß ich nicht. Bill hätte lieber in Kernfusion oder Geothermie investieren sollen. Wobei Geothermie noch besser ist. Da gibts nämlich keine Radioaktivität.
 
In dem Fall würd die Radioaktivität aber trotzdem erhalten bleiben ;)
...und beim nächsten Vulkanausbruch überall verteilt werden. ;)

An alle, die Sorgen haben, dass es der Sonne schaden würde, wenn man es dort reinschießt: das Zeug schaffts nicht mal bis zur Oberfläche, weil es vorher verdampft.
Vielleicht würde es die Lebenszeit der Sonne von geschätzten noch 5 Milliarden Jahren um 2-3 Jahre verkürzen. Na und?

Viel problematischer das CO2, das bei den ganzen Raketenstarts erzeugt wird...
Die Idee mit dem Katapult gefällt mir. Kann mal jemand berechnen, wie stark man sagen wir mal ein Objekt mit 2 Tonnen Gewicht schleudern müsste, dass es von der Erdoberfläche aus die Sonne erreicht? Und wie groß wäre dann das Katapult? Bestimmt nicht größer als Stuttgart und auch nicht teurer als ein Fusionsreaktor.
Blöd wärs nur, wenn beim Katapultieren die Erdumlaufbahn beeinflusst werden würde...

Gibt doch bestimmt ein paar Physik-Cracks hier, oder nicht?

€: errinnert mich an das "Big Gun" aus Quake!
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann mal jemand berechnen, wie stark man sagen wir mal ein Objekt mit 2 Tonnen Gewicht schleudern müsste, dass es von der Erdoberfläche aus die Sonne erreicht?

Vereinfachenderweise die Fluchtgeschwindigkeit der Erde angenommen (die Geschwindigkeit, mit der man ein Objekt "wegwerfen" müsste, um das Gravitationsfeld der Erde zu überwinden), müsste das Ding im Moment des Abwurfs etwa 40.300 km/h drauf haben.
 
Mal so ne Frage zum Artikel:
Woher kommt die Information, dass es um TWR geht?
In der zitierten Meldung ist von "small scale" die Rede. Also das nicht ganz neue unter weiterhin hochbrisante Konzept, eine vielzahl kleiner Reaktoren übers Land zu verstreuen. (und da gilt dann wirklich: Siehe Fallout)
Von einem anderen Aufbau dagegen nicht.


könn wa dat zeug net einfach ins weltall schiessen??

wär doch das einfachste ^^

Wäre es eben nicht. Selbst wenn man auf ein absturzsicheres Behältniss verzichtet (zu den "sicheren" Sojus-Raketen: die seit 80ern entwickelten Modelle haben zwar mit 103:0 eine sehr gute Bilanz, die vorrangehende -und bis heute genutzte- Ausbaustufe mit etwas Statistikfreunlicheren Startes kommt aber schon auf 20 Unfälle bei gut 700 Starts), wäre die Nutzlast minimal. Von den gut 8 LEO Tonnen einer Sojus-Rakete blieben vielleicht 2,5 Tonnen für Fluchtgeschwindigkeit nötig. Selbst wenn man nicht viel mehr als einen kleinen Strahlungsschild für die Elektronik integriert (und damit das gesamte Startgebiet über kurz oder lang verstrahlt, selbst wenn es keinen Unfall gibt), bräuchte man also allein für die hier genannten 700.000t Atommüll der USA 300.000 Raketenstarts. (zum Vergleich: 2008 nennt Wikipedia 69 Starts insgesamt -davon 66 erfolgreich...-)
Ich denke, so ziemlich jede andere Lösung (einschließlich z.B. der Aufgabe des australischen Kontinents als menschlichen Siedlungsraums zugunsten eines Endlagers mit den heute erreichten ""Sicherheits""standards) wäre billiger. Und wenn man auch den mittel- oder gar schwach radioaktivem Müll auf diesem Wege entsorgen möchte (und nur das würde Sinn machen, denn ein Endlager für ein paar Jahrhunderte haben wir auch nicht), dann würden die Raketen mehr Energie brauchen, als die AKWs vorher erzeugt haben.


Tja und wenn wir haben aber auch noch nicht damit angefangen, uns auf andere Energieerzeuger auszulagern, bzw es wird zu wenig gefördert. Ist schon klar, das wir nicht von heut auf morgen alle Atomkraftwerke platt machen können.

Es gab da mal eine Regierung, die hat einen Vertrag geschlossen, der nicht von heute auf morgen, sondern über einen Zeitraum von 4-5 Jahrzehnten einen Ausstieg vereinbarte. Begleitet werden sollte er von einer intensiven Förderung alternativer Energien.
Die Nachfolgeregierung hat diese geplante intensive Förderung auf einen zu niedrigen Level eingefroren, deren Nachfolgregierung ist gerade fleißig dabei, sie zurückzustreichen, will die Forschung an neuen Atomkraftwerken ausbauen, ist auf bestem Wege, den Ausstiegsvertrag zu kündigen (der von den Vertragspartnern in der Wirtschaft ohnehin bei jeder sich bietenden Gelegenheit umgangen wurde), finanziert den Bau neuer Atomkraftwerke in anderen Staaten (wohlwissend, dass die letzter derartige Unterstützung ein ~0,5 Milliardengrab war) und liefert nicht nur überaus überzeugende Beweise für die eigene Unfähigkeit im Umgang mit Atommüll in der Vergangenheit, sondern stellt auch vollkommen klar, dass sie eine Fortsetzung dieser bisherigen Konzepte für 100% richtig hält.

Sorry, aber wer darauf wartet, dass Atomkraftwerke überflüssig werden, hat weder den Kapitalismus noch unsere Politik verstanden. Beide handeln nur unter Zwang (und dann z.T. überraschend schnell und mit durchaus brauchbaren Ergebnissen). In dem Fall wäre der Zwang "es gibt keine AKWs. Und das bleibt auch so. Last euch was einfallen".
(bzw. soviel muss man sich da nicht einfallen lassen. Es gibt haufenweise Studien und Pläne. Was fehlt ist jemand, der das Geld in alternative Kraftwerke steckt, statt in Dutzende neue Kohlemeiler. Jemand, der ein auf dezentrale Erzeugung ausgelegtes Stromnetz ermöglicht,...)


Was mich mal interessiert, es gibt ja nen Grund warum es radioaktiv ist.. man müsste also nur n weg finden um die atome wieder so anzuordnen, dass die "Aktivität" aufhört oder? Oder wenn das gespaltene Atome sinn, kann man sie nicht noch mehr spalten, dass sie keine Kraft mehr haben die Radioaktivität aufrecht zu erhalten..

Ist theoretisch möglich, wird auch dran geforscht (Transmutation).
Ist aber sehr schwer zu steuern, weil man eben nicht der Lage ist, jeden einzelnen Atomkern gezielt zu behandeln. Eine riesiger, energiehungriger Strahlungsquellen auf einen Haufen Atommüll zu richten, nur damit das Ding am Ende ein bißchen schwacher strahlt (seine Umgebung aber genauso), verbessert das Energie/Tonne Müll Verhältniss aber nicht und eine Problemlösung ist es erst recht nicht.

Dazu kommt das weiter verschärfte Sicherheitsproblem:
Bereits heute ist das imho schwerwiegenste Argument gegen AKWs nicht der Müll, sondern (wenn auch nur mit knappem Vorsprung) der Rest der Welt. Sollte es gelingen, eine Anlage zu bauen, die aus Uran Eisen macht, dann wäre die aber mit Sicherheit auch in der Lage, aus Strontium Plutonium herzustellen.
Nun ist es schon in einer Welt, in der man sich relativ gut über fossile Energieträger versorgen kann, Ursache einer globalen Krise, dass ein paar Iraner auch gern mal ein schönes Leben dank AKW führen möchten...


Lass mich raten du bezahlst deinen Strom nicht selber ... du scheinst zu vergessen, dass alle auf Strom angewiesen sind ... Kochen, Heizen und Licht usw. ... Ich will dich mal sehen wenn deine Stromrechnung doppelt so hoch ist wie bisher ...

Sieht man doch bei den Spritpreisen ... da kommt mir is ko... wenn ich das sehe ... nur dummerweise ist man ja aufs Auto wie viele angewiesen und man muss tanken fahren.

Tjo. Manchmal muss man eben Entscheidungen treffen. Auch ohne Isolierung n warmes, mit ein paar Kilowatt Glühbirnen beleuchtetes (und im Sommer mittels Klimaanlage gekühltes) Haus und 2-3 Flugreisen im Jahr für einen selbst - oder ein strahlungsarmer und mit einem Rest an Ökosystem, ggf. sogar Ressourcen ausgestatter Lebensraum für die nächste Generation.


Also ich glaube DAS wäre das geringste Problem - von der Dimension der Sonne mal abgesehen, was glaubst du warum sie so schön hell und warm / heiß ist? Ein paar hundert Tonnen Atommüll machen da genau nix aus, ganz sicher.

Dem würde ich mal zustimmen. Die Sonne dürfte zwar kaum so schwere Elemente erbrüten, aber trotzdem wird es einen Fusionsreaktor von ~einer Million Erdenmassen wenig stören, wenn man ein paar hundertausend Tonnen strahlenden Müll draufschmeist.

Die Frage ist halt nur, ob es nicht billiger ist, einfach eben diesen Fusionsreaktor als Energiequelle zu nutzen?


Der verschwindet inner Erde und weg isser. ^^ Seien wir doch mal ehrlich: Wie stark ist die Plattenbewegung hier in DE? Wie lange wird es dauern, bis Müll in 5km Tiefe mal wieder an die Oberfläche kommt? 100.000 Jahre? 1.000.000 Jahre? Bis dahin strahlt das bei weitem nicht mehr so stark. ;)
Wir sitzen quasi in der Mitte der europäischen Platte und haben deshalb ziemlich viel Ruhe vor Erdbeben und dergleichen.

Wir sitzen quasi an der Going-to-be Plattengrenze Rheingraben ;)

Der knifflige Teil ist aber trotzdem das "verschwindet in der Erde (zu bezahlbaren Kosten)".
Fakt ist: Das weltweit erfolgreichste Atommüllendlager ist die Asse.
Fakt ist: Die einzig bekannte Institution, die in Deutschland ein besseres suchen könnte (aka "der Staat") hat bei seiner letzten Suche Faktoren wie Grundstückspreise und Wählerschichten in der näheren Umgebung als genauso wichtig/wichtiger eingestuft, wie geologische Begebenheiten und massiven Druck ausgeübt, um naturwissenschaftliche Einwände gegen den Standort zu unterdrücken.
Und die Summen, die allein für die sogenannte Erkundung dieses Standortes ausgegeben wurden, würden so manchem Umweltschützer Tränen in die Augen treiben.


Ein Atommüllendlager braucht nicht nur die theoretische Existenz von wahrscheinlich ausreichend stabilen Bedingugnen. Es braucht auch jemanden, der es baut, der es bezahlt und der es betreibt. Und diese Person muss sehr, sehr kompetent und sehr, sehr vertrauenswürdig sein.
Sämtliche in Deutschland im Bereich der Atomkraft tätigen Gruppierungen (ich erinnere an gewisse Firmen, die hier weiterhin Kraftwerke betreiben dürfen, nachdem sie mehrfach Lügen verbreiteten und Vorkomnisse verheimlichten) haben bewiesen, dass sie letzteres nicht sind. Und ersteres sind sie imho auch nicht - oder wenn sie es sind, dann machen sie Fehler wieder besseren Wissens, was bedeutet, dass sie heimtückisch und kriminell sind.


und, ähm, hat Bill Gates keine Kinder zum geldvererben?

Bill Gates will maximal 1% seines Vermögens vererben. Bislang hieß, dass er den Rest bis zu seinem Tod in wohltätige Zwecke investieren möcht. Seit heute hab ich da so meine Zweifel.


Sonnenenergie ist praktisch solange vorhanden wie unsere Sonne. Sie gibt ihre Energie ohnehin ab, ob wir sie nun auffangen oder nicht. Selbiges gilt für Windenergie und Wasserenergie. Allerdings ist das alles nicht gerade effizient.

Etwas, dass zeitlich unbegrenzt zur Verfügung steht, muss auch nicht effizient sein ;)
Und in der Gesamtenergiemenge müssen wir ohnehin in der Nähe dessen bleiben, was die Sonne uns liefert. Denn letztlich endet alle Energie als Wärme - und die muss irgendwohin. Einzige Möglichkeit: Abstrahlung in den Weltraum. Bei ihrer derzeitigen Oberflächentemperatur kann die Erde nur soviel abstrahlen, wie sie derzeit von der Sonne erhält. Jedes bißchen zusätzliche Wärme, die wir produzieren (fossile, Fission, Fusion) führt zu einer Erwärmung auch bei konstantem Treibhauseffekt.
Ist bislang ziemlich egal, weil der Verbrauch der Menschheit dagegen winzig ist. Aber wenn man eine quasi unbegrenzte Energiequelle (z.B. Fusionskraft annimmt) und das derzeitige, exponentielle Wachstum des Ernergieverbrauches extrapoliert (wer würde Enerige sparen, wenn sie dank Fusion quasi unbegrenzt zur Verfügung steht? Wer würde sich mit dem einmal erreichten zufrieden geben? Die "oh nein, nur 3% Wachstum" Fraktion sicherlich nicht.), dann wären wir in 100-150 Jahren in derartigen Größenordnungen angelangt.

Die effizienteste erneuerbare Energiequelle dürfte Holz sein, allerdings wird bei der Verbrennung wieder so viel Dreck frei.... Und die Frage ist, ob der Baumbestand sich so schnell erholen kann, wie wir ihn abholzen müssten, um genug Energie zu erzeugen.

Bei der Verbrennung wird das frei, was vorher aufgenommen wurde. Und wenn man mehr verbrennt, als nachwächst, dann ist das eben nicht mehr regenerativ.

Am besten, wir wickeln den Mond in einen riesigen Metalldraht (wie eine Spule) und lassen ihn von magnetischen Satelliten umkreisen. :D Oder das Magnetfeld der Erde induziert dann die Spannung im Mond. ^^

Unser Magnetfeld und der Mond ist entscheidend daran beteiligt, dass sich Leben auf der Erde halten kann. Die Energie des einen gegen die Bewegung des anderen auszuspielen klingt danach, als hätte man das Prinzip von "wir wollen die Welt besser machen" nicht kapiert hat.


also ich bin grundsätzlich für kernenergie. Klar, die entsorgung ist immer noch ein problem, dass man aber in den griff bekommen kann.

"kann" man das?
Wie?
Wie oben erwähnt: Das beste Ergebniss, dass 50-60-70 Jahre hochsubventionierter und (zusätzlich!) hochrentabler Atomindustrie geliefert hat, ist die Asse. Wie lange soll es denn deiner Meinung nach dauern, bis nach diesem System etwas brauchbares zur Verfügung steht? 3 Jahrhunderte? 3 Jahrtausende?


Bei uns stehen mehr Windräder als es Wald gibt rum. Übertrieben gesagt, aber nicht mehr weit entfernt.

Also ich wohne in Schleswig-Holstein. Bekanntermaßen das Bundesland mit dem höchsten Anteil von Windenergie und -nach Bremen/Berlin/Hamburg- das mit den wenigsten Bäumen.
Hier stehen deutlich weniger Windräder als Wald. Was wir dagegen deutlich mehr haben, dürften Straßen, Fabrik-&Gewerbeflächen,... haben. (wobei wiederum gilt: Davon haben wir im Vergleich zur Landesgröße eigentlich wenig)


bis zum erdkern kann man im moment noch nicht durchbohren .Das tiefste loch war 14 km.die erdkruste ist aber 35 km dick.Das heißt das der mensch nicht mal durch die schale gekommen ist.

Ozeanische Kruste wäre deutlich dünner (z.T. kleiner 6km), aber der Grund, warum man nicht tiefer kommt, hängt direkt mit der Tiefe zusammen und lässt sich somit nicht aus der Welt schaffen: Es wird zu warm, stabile Bohrköpfe sind nicht mehr möglich, der Druck auf die Wände des Bohrloches lässt sich nicht mehr halten.
Man müsste aber auch gar nicht bis zum Erdkern. Wenn man den Müll in einer geologisch stabilen Region bis in den (zäh)flüssigen Mantel verpresst, sollte er sich -in dann flüssigem Zustand- ausreichend verteilen können, ehe er wieder hochkommt (die hohe Dichte der hochradioaktiven Substanzen tut ihr übriges).
Aber: So eine Anlage zu entwickeln und bauen wäre schweine teuer.
Vermutlich teurer, als der sofortige Umstieg auf erneuerbare Energien.
(und selbst wenn wäre die Leistung dieses einen Bohrloches als Wärmequelle für eine geothermisches Kraftwerk vielleicht höher, als die aller AKWs zusammen :ugly: )


Der TWR-Reaktor wäre schon eine super Sache. Erbrütet das Spaltmaterial selbst, dh. ein Transport von angereichertem Uran weniger, und er ist obendrein effizienter. Dh. weniger Abfälle und gleichzeitig mehr Energie insgesamt, da die Uranreserven doch recht begrenzt sind.

Damit ist er das bessere Atomkraftwerk. Aber er löst kein einziges der grundsätzlich bestehenden Probleme.

Das "bisschen" Atommüll (weniger als mit herkömmlichen Atomreaktoren) kann man "einfach" unterirdisch in unbewohnten Gebieten wie Russland verbuddeln.

Die letzten Deutschen, der der Meinung war, dass Russland ein unbewohntes Gebiet ist, das auf weitere Nutzung wartet, hat die gleiche Lektion erhalten, wie die Franzosen, die gar-nicht-mal-so-lange vorher die gleiche Idee hatten.

Und gleiches gilt für fast alle anderen Teile der Welt. Die Natur ist nicht deswegen global bedroht (und die Wildniss fast überall vernichtet), weil homo sapiens einen großen Bogen um diese Gegenden gemacht hätte.

(vom Reaktor abgesehen, der durch die Neutronen verstrahlt und aktiviert wird)

Was -in Anbetracht der bergrenzten Lebensdauer des Reaktors- ein Entsporgungsproblem ist, das man lösen muss, bevor man auf diese Technik baut.
Sonst hat man wieder mit vielen Milliarden viele Kraftwerke in die Landschaft gesetzt, die man eigentlich abschalten sollte, die man aber "nicht abschalten kann, weil der Aufbau von funktionierden Alternativen Milliarden kosten würde" :rollen:


im artikel steht angereichertes uran. dieser neuartige reaktor arbeitet aber mit abgereichertem uran, welches ein abfallprodukt der anreicherung ist.

insofern ist diese entwicklung auch für heutige atomreaktoren sehr interessant :)

Im Artikel steht auch "CO2 frei", was selbst für die Quellen abgereichten Urans nicht stimmt und "100 Jahre". Zum Vergleich: Tschernobyls Block 4 war zum Zeitpunkt des Unglücks keine 3 Jahre alt, die Konstruktion entsprach der zweiten Generation eines kaum 20 Jahren alten Designs und das Ding wurde -wie man das nunmal so macht- mit allen "sinnvollen" (=ökonomisch sinnvoll. Siehe diverse deutsche AKWs) Sicherheitsvorkehrungen konzipiert und gebaut.
Irgend jemand der Meinung, dass ein Reaktor 100 Jahre lang den Anforderungen genügen kann? (Bedenkenfrei sind sie nachweislich nicht)
 
Zum Punkt Reaktorsicherheit, viele sagen ja immer der GAU in Tschernobyl fand statt weil dieser veraltet war. Klar war der nicht "up to date", aber bei den ganzen verschwiegenen "Störfällen" im eigenen Land wird einem auch nicht besser. In einem anderen Thread ist ein interessantes Video verlinkt (erster Post):

http://extreme.pcgameshardware.de/w...-und-seine-einbindung-die-kriegsfuehrung.html

dort bei ca. 13:15 wird beschrieben das es Cyberangreifer schon geschafft haben Kontrolle über Pumpen und Ventile in einem AKW zu bekommen, und sogar auf die Monitore im Kontrollraum falsche Szenerien aufspielen konnten, das wiederum den Angreifern ermöglichte die Mitarbeiter dort zu bestimmten weiteren Handlungen an Pumpen und Ventilen zu bewegen.

Ich finde auch dieses sogenannte "Restrisiko" wird unterschätzt. In Russland können die meinetwegen ganze Landstriche bei einem GAU entvölkern, aber was geschähe dann in Deutschland? Wäre es wirtschaftlich, finanziell, und ohne Zusammenbruch der inneren Ordnung überhaupt möglich wenigstens die am meisten verstrahlte Kernzone für fast immer zu evakuieren? (vielleicht so die Grösse Ruhrgebiet) und garnicht zu denken an tausende, hunderttausende oder mehr mittel- und unmittelbaren Toten.
Ich finde die Konsequenzen eines GAUs lassen sich nicht mit noch so kleinen "Restrisiken" kleinreden. Egal welcher Typ Reaktor
 
Es ist noch gar nicht so lange her, da war es in Amiland gesetzlich verboten neue AKWs zu bauen. Dreimal dürft Ihr raten wem dieses Gesetz zum Opfer gefallen ist...
 
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Was mich mal interessiert, es gibt ja nen Grund warum es radioaktiv ist.. man müsste also nur n weg finden um die atome wieder so anzuordnen, dass die "Aktivität" aufhört oder?

Das machen die Atome schon vonn ganz allein, sonst wären sie ja nicht radioaktiv....
 
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