News KI: Bill Gates erwartet kostenlose Ärzte und Lehrer

Ich sehe hier keine Zukunft. Die Ärzte können meiner Mutter nicht helfen. Sie wissen nicht was meine Mutter genau hat. Nun soll also die ki es besser machen. Naja bei seltenen Krankheiten kann auch leider die ki nicht helfen. Also ich sehe da das ganze mit gemischten Gefühlen. Denke mal die ki wird überfordert sein. Und sozial wird die ki nicht wirklich weiter kommen. Wer will schon ein Gefuhlskalten Roboter oder sowas haben. Na ich kann mir das ganze beim besten Willen nicht vorstellen. Wir haben genug Probleme auf der Welt.
 
Kostenlos bezeichnet bereits die Zielgruppe.
In developing nations, where doctor-to-patient ratios remain abysmally low, AI could bridge the gap, bringing world-class diagnostic capabilities to those who need it most. - Bill Gates
https://www.harvardmagazine.com/2025/02/harvard-bill-gates-ai-and-innovation
KI-Medizin ist nicht barrierefrei, sie wächst nicht auf Bäumen. Mit Medizin unterversorgte Bevölkerungsgruppen sind aber solche, die in Armut leben. Reichtum erlaubt private Ärzt*innen und Lehrer*innen.
 
naja sagt niemals nie :ugly:

Mein Großvater sagte mir bei der nächsten große Sache :
Decke dich mit Snaps und Zigaretten ein.
An Klopapier hatte er wohl nicht gedacht. :wall:

Bis vor kurzem dachte ich das:
Bestatter und Arbeitsvermittler einfach krisenfeste Jobs sein...
Diese Vorstellung von Intelligenz ist mir zu eng gefasst.

Wie gut eine Welt ohne Lehrer funktioniert, auch mit künstlichem Ersatz - es gab schon computergestützten Nachhilfeunterricht im Internet (ich war selbst bei Fortbildungen und konnte sie ausprobieren) - haben wir vor allem in der Corona-Zeit erlebt.

Ich werde nie vergessen, wie froh und glücklich die Kinder waren, einen ihrer Lehrer wenigstens per Video zu sehen, Fragen zu stellen und einfach mit ihm zu sprechen.

In 10 Jahren bin ich pensioniert und kann die Misere der Schulentwicklung von außen betrachten. Im Moment wird wieder viel über Digitalisierung geredet. Es scheitert schon an den neuen digitalen Tafeln, die regelmäßig durch nicht zu stoppende Updates verschlechtert oder unbrauchbar gemacht werden und selbstherrliche IT-Verantwortliche der Schulbehörde, um nur ein Problem zu nennen.
Da kann man noch was an der Qualität schrauben. 10 Jahre sind da schon relativ lange.
Bis es in DLand landet dürften es eher min. das doppelte oder dreifache an Zeit sein.
Und genau das ist das Problem ("Qualität").
Vielleicht kann ne Ki mir dann sehr gut den Satz von Pythagoras erklären aber wie siehts mit :
Ethik, Moral usw. aus.
Das Thema gab es schon mal vor nicht also langer Zeit; aber auch hier hatten Menschen versagt.
Warum sollte es nun also besser werden?
 
Ich freue mich schon darauf, dass wenn die KI zu 50% meine Arbeit übernimmt, dass dann mein Chef ankommt und sagt: "Gehen Sie ruhig nach Hause, arbeiten sie nur noch zu 50% und Gehalt wird natürlich zu 100% weiter gezahlt!"
 
Wenn die Qualität steigt, dann ist es doch gut. Schon vor über 10 Jahren wurde eine Studie gemacht, wie gut Dr. Google wirklich ist. Damals konnte er sich bei den normalen Kinkerlitzchen locker mit einem Hausarzt messen. Wenn das in Zukunft noch besser wird, dann dürften viele Leben gerettet werden, Man muß dabei auch an Länder denken, in denen nicht jeder einfach Zugang zu einem Arzt hat, wie etwa viele Entwicklungsländer oder die USA. Vieles ergibt Sinn, wenn man es nicht durch die deutsche Brille betrachtet.

Bei den Lehrern ist es das selbe. Wäre doch toll, wenn die Qualität steigt und man sich vieles aneignen kann, ohne eine Universität zu besuchen.
Aktuell sieht es eher so aus, als ob du ihnen gar nicht vertrauen solltest. Und wir haben bis jetzt keine großartigen Verbesserungsmöglichkeiten gefunden, abgesehen von immer mehr Daten für immer größer werdende Modelle. Am Ende ist es immer noch ein ausgefeilter Wortvorschlagalgorithmus, der intern nicht die Fähigkeit besitzt, logische Schlussfolgerungen zu ziehen.
 
Eine KI KANN Hausärzte ersetzen und sollte es sogar.
Dafür muss die KI aber wissen was wir täglich machen (Blutdruck usw), was wir essen und wo wir unterwegs sind und vieles andere.
Anhand dieser Daten könnte eine KI viel besser als ein Hausarzt diagnostizieren.

Aber bis wir an diesem Punkt sind, dauert es noch >20 Jahre...
Zunächst muss sich der Datenschutz weiterentwickeln...
 
Eine KI KANN Hausärzte ersetzen und sollte es sogar.
Dafür muss die KI aber wissen was wir täglich machen (Blutdruck usw), was wir essen und wo wir unterwegs sind und vieles andere.
Anhand dieser Daten könnte eine KI viel besser als ein Hausarzt diagnostizieren.

Aber bis wir an diesem Punkt sind, dauert es noch >20 Jahre...
Zunächst muss sich der Datenschutz weiterentwickeln...

Wieso muss der Hausarzt jeden Pups wissen um mich zum richtigen Facharzt zu schicken?

Wieviele Ressourcen und kosten alleine eingespart werden würden, wenn nicht jeder Schnupfen vom Hausarzt "behandelt" werden müsste.
Ich freue mich schon darauf, dass wenn die KI zu 50% meine Arbeit übernimmt, dass dann mein Chef ankommt und sagt: "Gehen Sie ruhig nach Hause, arbeiten sie nur noch zu 50% und Gehalt wird natürlich zu 100% weiter gezahlt!"

Nein, Arbeit wird natürlich nachwievor wegrationalisiert, wie gehabt. Nix mit gleiches Gehalt. Die Masse an 'Überflüssigen' wird ansteigen. Friede Freude Eierkuchen Kapitalismus wird es niemals geben, lieber Bill Gates.
 
Naja lieber eine KI als Arzt als keinen Arzt zu bekommen oder Monate darauf zu warten...
Oder im Flugzeug wo kein Arzt da ist mir lieber eine KI als gar kein Arzt usw....
 
Naja, eine sehr wichtige Frage ist hier: sehr viele Jobs werden wegfallen. Wie wird das für die Menschen kompensiert, welche neuen Arbeitsmöglichkeiten werden geschaffen, wo wird der Mensch überhaupt noch gebraucht? Wird das dafür sorgen, dass der Wohlstand der Menschen in der Breite wächst und die Lebensqualität gesteigert wird? Oder sich vor allem auf die vermögensreiche Bevölkerung positiv auswirken? Sorgt es eventuell sogar für mehr Armut? Antworten haben wir eben noch keine, die Zeit wird es zeigen

Jobs sind immer weggefallen und gesamtgesellschaftlich war das eigentlich immer eine gute Sache. Die Grünen wollten Anfang der 80er Computer verbieten, weil die soviele Jobs kosten würden, zum Glück hatten sie nicht die Macht dazu. Ansonsten zieht sich das durch alle Bereiche der Menschheit. Früher haben gut 90% der Leute in der Landwirtschaft gearbeitet, heute sind es 1-2%. Ist das schön, dass sich die Leute anderem widmen können.

Gates sagt hier, es werden keine Lehrer mehr gebraucht.

Ist es wirklich sinnvoll, die Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen einer KI zu überlassen? Schule ist nicht einfach nur Wissen und Lernen, es geht eben auch um Betreuung und soziales Miteinander, Vermittlung von Werten und Regeln. Erziehung findet nicht nur daheim statt.

Wenn man realistisch bleibt, dann wird man auch in Zukunft Ärzte und Lehrer brauchen. Die werden sich aber dann den wichtigeren Dingen widmen. Die Selben Fragen zu beantworten, die schon zigtausend mal gestellt wurden, gehört da eher nicht dazu. Es wäre eine irre Verbesserung, wenn künftig jedes Kind einen eigenen Privatlehrer hätte, der sich beliebig viel Zeit nimmt.

Eine KI hat kein Einfühlungsvermögen oder Wärme.

Dafür vergewaltig eine KI auch keine Schüler, wie es schon öfter vorgekommen ist. Und Einfühlungsvermögen ist gerade etwas, das sehr für die KI spricht, das ist eine der einfachsten Übungen, hingegen fehlt es vielen Lehrern genau daran.

Wie kann sie beim Thema Mobbing eingreifen?

Ganz einfach: indem sie die Schüler analysier. Bei Thema Mobbing sind menschliche Lehrer absolute Nieten, da hast du dir das völlig falsche herausgesucht. Alleine, wenn ich bedenke, was sich der einige jüdische Schüler, den ich kannte, tolles anhören mußte: "heute ein König, morgen ein Idiot, heute beschnitten, morgen schon tot". Den Lehrern hätte man ins Zeugnis "sie haben sich im Rahmen ihre Fähigkeiten versucht sich zu bemühen" schreiben können.

Alleine für das Thema Mobbing brauchen wir die KI

Sie versteht Gefühle nicht, arbeitet auf rein rationaler, logischer Basis. Und der Respekt vor Personen ist sicherlich größer als vor einem Computer.

In Sachen Gefühlen versteht sie die Welt besser, als ein Mensch. Nicht umsonst lassen sehr viele eine KI auf solche Dinge antworten.

Und der Respekt vor Personen ist sicherlich größer als vor einem Computer.

Das ist dann eher ein menschliches Problem. Wobei wir da auch auf einem guten Weg sind. Die meisten Leute sagen bei eine KI Anfrage Danke, obwohl sie das nicht müßten.

Er hat keine Persönlichkeit, kann ergo keine Sympathie erzeugen.

Es verlieben sich haufenweise Leute in eine KI.

Soviel dazu.

Hier bin ich der absoluten Überzeugung, dass Computer nur ergänzend sein dürfen.

Kannst du ja so handhaben.

Generell müssen bei neuen Entwicklungen auch potentielle Risiken und Gefahren bedacht werden. Eine ausgewogene, neutrale Betrachtung, nicht nur schwarz und weiß muss hier stattfinden. KI wird ja nicht einfach nur Veränderungen im Arbeitsmarkt mit sich bringen, sondern auch soziale und gesellschaftliche. Der Einfluss wird immens sein.

Sowie ich das sehr, würdest du wohl alles verbieten, oder?

Typisch deutsch.

Ich sehe hier keine Zukunft. Die Ärzte können meiner Mutter nicht helfen. Sie wissen nicht was meine Mutter genau hat. Nun soll also die ki es besser machen.

Na, da hat die KI doch den Vorteil, dass das mindeste Null ist, über das sie drüberkommen muß.

Naja bei seltenen Krankheiten kann auch leider die ki nicht helfen.

Genau da kann sie ihre Vorteile ausspielen, da sie soviel berücksichtigen kann, zum ein Mensch nicht fähig wäre.

Und sozial wird die ki nicht wirklich weiter kommen. Wer will schon ein Gefuhlskalten Roboter oder sowas haben.

Warum sollte man so blöd sind und das machen? Nenn das Ding Alexa, verpass ihm eine angenehme Stimme und schon haben die Menschen kein so großes Problem mewhr. Das war nur ein einfacher Assistent, eine gute KI ist da nochmal um Welten besser.

Wir haben genug Probleme auf der Welt.

Na, dann ist es doch gut, wenn ein riesiger Haufen davon gelöst werden kann.

KI-Medizin ist nicht barrierefrei, sie wächst nicht auf Bäumen. Mit Medizin unterversorgte Bevölkerungsgruppen sind aber solche, die in Armut leben.

Die meisten Armen haben heute auch ein Smartphone, das steht auf der Wunschliste ganz weit oben. Von daher ist es doch gut, wenn der KI Arzt aus dem Smartphone sagt: das ist Krebs, begeben sie sich ins nächste Krankenhaus.

Reichtum erlaubt private Ärzt*innen und Lehrer*innen.

Na dann ist es doch zu begrüßen, wenn künftig jeder einen hat oder willst das das nicht, weil du dann deine Exklusivität verlierst?


Ich freue mich schon darauf, dass wenn die KI zu 50% meine Arbeit übernimmt, dass dann mein Chef ankommt und sagt: "Gehen Sie ruhig nach Hause, arbeiten sie nur noch zu 50% und Gehalt wird natürlich zu 100% weiter gezahlt!"

Hat doch mit dem bisherigen Fortschritt gut geklappt. Von einer 35h Woche konnten früher viele nur träumen.
 
Wieviele Ressourcen und kosten alleine eingespart werden würden, wenn nicht jeder Schnupfen vom Hausarzt "behandelt" werden müsste.
Weil ein Schnupfen auch was schlimmeres sein kann. Aber woher soll ein Hausarzt wissen, ob es schlimmer ist?
Dafür müsste man wissen wo der Patient überall war und ob er sich vielleicht angesteckt hat.
Sowas versuchte man während der Pandemie. KI kann auch hier helfen...aber Datanschutz und so...

Manche Menschen sind auch nicht leidensfähig und gehen fürs jede kleinste bisschen zum Arzt...am besten noch in die Notfallaufnahme im Krankenhaus. Und ja das habe ich auch schon selber erlebt...

P.S. Weißt du wie oft ich im Schnitt pro Jahr zum Hausarzt gehe? 0-1.
 
Also bei den Aussagen vieler (EX)-CEOs dass die Menschheit nichts (er)lernen sollte weil die KI diese Aufgaben für sie übernimmt klingt für mich nach einer Zukunft wie aus dem FIlm https://de.wikipedia.org/wiki/Idiocracy

Schon schlimm genug dass gewisse Personen mit Macht und Geld unter Realitätsverlust leiden und die Gesellschaft spalten.
 
Warum?

Wenn die Qualität steigt, dann ist es doch gut. Schon vor über 10 Jahren wurde eine Studie gemacht, wie gut Dr. Google wirklich ist. Damals konnte er sich bei den normalen Kinkerlitzchen locker mit einem Hausarzt messen. Wenn das in Zukunft noch besser wird, dann dürften viele Leben gerettet werden, Man muß dabei auch an Länder denken, in denen nicht jeder einfach Zugang zu einem Arzt hat, wie etwa viele Entwicklungsländer oder die USA. Vieles ergibt Sinn, wenn man es nicht durch die deutsche Brille betrachtet.

Bei den Lehrern ist es das selbe. Wäre doch toll, wenn die Qualität steigt und man sich vieles aneignen kann, ohne eine Universität zu besuchen.



Mit der Einstellung hätten wir heute nichmal das Feuer und würden unser Fleisch roh essen. Ich persönlich bin da durchaus optimistisch, nachdem Musks KI Chatbot seinen Meister in allen zentralen Punkten widerlegt hat.

Jemandem neues Wissen oder gar neue Fähigkeiten zu vermitteln, ist eine schwierigere Aufgabe, als etwas selbst zu verstehen. Das betrifft sowohl den didaktischen Teil, den ein Lehrer "nur" zusätzlich beherrschen muss, als auch den Inhalt mehr, den ein Lehrer auf einer höheren Ebene beherrschen muss, als er selbst vermittelt. Sonst kann er weder die Richtigkeit seines eigenen Unterrichts sicherstellen, noch Fragen seiner Schüler beantworten. Vor allem aber gehört zum Lehren auch, einen Inhalt in vereinfachte Form herunterzubrechen. Nur so kann man Einstiege erleichtern und sich an Verständnisprobleme herantasten. Um das ohne grobe Fehler zu machen, muss der Lehrer aber ein tiefergehendes Verständnis des Inhalts haben als eigentlich vermittelt werden soll.

An dieser Stelle ist der Einsatz von KI in meinen Augen grundsätzlich ausgeschlossen. Aktuell schon alleine deswegen, weil die KIs nur oberflächliches Wissen überhaupt haben, durchsetzt von vielen Fehlern und vor allem ohne Korrektur- und Selbstüberwachungsmechanismen. So etwas auf unwissende Zuhörer loszulassen, führt nicht zu einer Wissensvermittlung, sondern zu Verblödung und Verbreitung von Desinformation. (Und ja: Diese Aussage schließt ausdrücklich heute bereits übliche KI-Nutzung ein, die zwar nicht das Label "Lehrer" trägt, aber auch praktiziert Unwissensvermittlung darstellt.)

Langfristig könnte man zwar die Zahl der Fehler reduzieren und den Kenntnisstand der KIs vertiefen (Ansätze für Fehlerkorrekturen sehe ich weiterhin nicht), aber selbst bliebe die Aussage "Nix mit KI-Lehrern" gültig: Wenn eine künftige KI ein Thema nicht mehr nur bis Level 2, sondern bis Level 10 beherrscht, dann könnte sie es zwar mit viel Glück bis Level 6 oder 7 erklären. Aber sie könnte es auch bis Level 8 oder 9 anwenden und wieso sollte es dann noch irgendwer lernen wollen? Jede Aufgabe, die KIs sicher beherrschen, müssen nicht mehr von Menschen übernommen und somit auch nicht von Menschen gelernt werden. Im Bereich Übersetzung könnte es im Best Case zum Beispiel durchaus sein, dass KIs in 10 Jahren als Sprachlehrer für Einsteiger-/Massenkurse taugen würden. Zumal dort die Vereinfachungsprozesse und Didaktik vergleichsweise statisch sind Sprachen entwickeln sich ja nur langsam weiter. Aber wozu Sprachmassenkurse in 10 Jahren, wenn in 5 Jahren jeder ein Mobilgerät mit Simultandolmetscher hat?

(Zeitangaben = Best Case. Ich persönlich würde sie tendenziell verdoppeln.)

Eine KI KANN Hausärzte ersetzen und sollte es sogar.
Dafür muss die KI aber wissen was wir täglich machen (Blutdruck usw), was wir essen und wo wir unterwegs sind und vieles andere.
Anhand dieser Daten könnte eine KI viel besser als ein Hausarzt diagnostizieren.

Aber bis wir an diesem Punkt sind, dauert es noch >20 Jahre...
Zunächst muss sich der Datenschutz weiterentwickeln...

Die für KI-Weiterentwicklung Zuständigen, Bill Gates, Unternehmen die Tech-Lösungen in Umlauf bringen und Leute, die technischen Ersatz zu etablierten Ärzten befürworten, sollten bezüglich Datenschutz-Weiterentwicklung alle die gleiche Einstellung vertreten: Abschaffen. Und die Hauptzielgruppe reiner KI-Doktoren sind Leute, die aktuell gar keinen Zugang zu Medizin haben (ein KI-Arzt ist ohne Frage besser als gar keiner) oder die alles mögliche Glauben, was sie online finden (Dr. Google ist keineswegs immer besser, seine Krankengeschichte online zu stellen auch nicht), haben ohnehin kein Bewusstsein für den Schutzbedarf ihrer Daten.

Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis einerseits zum Beispiel Google und andererseits zum Beispiel die chinesische Regierung medizinische Aspekte als Argument für eine weiter intensivierte Alltagsauswertung/-überwachung anführen.
 
Ja klar ... kostenlos! :stupid:

Weil ich ja auch Lebensmittel einfach so günstiger, Discounts auf Gadgets und kostenlos Inhalte und Services im Netz bekomme. Das ganze Lizenz- und Copyright-Gedöns allein schon. :rollen:
Meist will irgendeiner will Geld verdienen - nur wenige Dinge sind altruistisch spenden finanziert.
Gerade und erst recht bei "KI". Irgendeiner zapft sich immer ganz schön die Nutzerdaten oder andere nützlichen Informationen ab.

-> Open source devs say AI crawlers dominate traffic, forcing blocks on entire countries [ArsTechnica]

YT: IT-News von Linux Experiment dazu

Ausgerechnet die KI-Industrie. Sich schön überall ungefragt bereichern und nichts zurückgeben.
 
Also nen eigener domatscher für eine Reise in einem fremden Land, dafür sehe ich gute Chancen. Ich selbst versuchte es aber Sprache lernen ist für manche unerreichbar. Dazu extra einen privaten dolmetscher ist unbezahlbar für so einen wie mich. Und ohne was zu verstehen bin so einer wie ich verloren. Orientierung ist bei mir auch so eine Sache. Also ich würde mich sogar in einem fremden kleinen Land verlaufen. Da könnte also die ki durchaus helfen.

Ist die frage wie lange wird das ganze noch dauern bis das mal so geht als Service. Es gibt bestimmt noch andere Lösung, nur welche weiß ich aktuell noch nicht.
 
Warum?

Wenn die Qualität steigt, dann ist es doch gut. Schon vor über 10 Jahren wurde eine Studie gemacht, wie gut Dr. Google wirklich ist. Damals konnte er sich bei den normalen Kinkerlitzchen locker mit einem Hausarzt messen. Wenn das in Zukunft noch besser wird, dann dürften viele Leben gerettet werden, Man muß dabei auch an Länder denken, in denen nicht jeder einfach Zugang zu einem Arzt hat, wie etwa viele Entwicklungsländer oder die USA. Vieles ergibt Sinn, wenn man es nicht durch die deutsche Brille betrachtet.

Bei den Lehrern ist es das selbe. Wäre doch toll, wenn die Qualität steigt und man sich vieles aneignen kann, ohne eine Universität zu besuchen.
Wissen kann man sich auch heute schon ohne weiteres aneignen. Das ist keine Zukunftsmusik. Ich hab mir selbst auch schon oft genug Wissen angeeignet, was mir die Schule damals nicht beibringen konnte. Das Problem dabei ist, dass die meisten Menschen kaum mehr in der Lage sind, mit den Werkzeugen zu arbeiten, die sie in der Hand haben. Ich rede hier von Quellen, Praxisfällen, Filtern von Informationen und auch Anwendung des Wissens.

Und Lernen tut jeder für sich ganz individuell. Es gibt unterschiedliche Lerntypen und in der Regel lernt der Mensch nicht durch stumpfes Vorsagen und Lesen am besten, sondern ganzheitlich. D.h. mit allen Sinnen und in der Anwendung. Deswegen ist auch unser Schulsystem so doof. Eine KI wird da lediglich stumpfe Fakten vermitteln können.

Und für irgendwelche Kinkerlitzchen a'la Erkältung braucht man keine KI.

Mit der Einstellung hätten wir heute nichmal das Feuer und würden unser Fleisch roh essen. Ich persönlich bin da durchaus optimistisch, nachdem Musks KI Chatbot seinen Meister in allen zentralen Punkten widerlegt hat.
Deinen Optimismus hätte ich gerne dabei.

KI kann viele Aufgaben übernehmen, vor allem in Behörden. Aber was Krankheiten und Bildung angeht, sollte KI nichts übernehmen. Lediglich ergänzen. So wie jedes andere Medium auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die meisten Armen haben heute auch ein Smartphone, das steht auf der Wunschliste ganz weit oben.
Wenn Bill Gates behauptet, KI könne denen helfen, die medizinisch unterversorgt sind, meint er nicht Oma Ilse auf'm Dorf, sondern Menschen, die in wirklicher Armut leben (Südhalbkugel und so). Die haben kein Smartphone und es steht nicht auf ihrer Wunschliste. Aber du brauchst halt erstmal irgendeine Art von Endgerät für Menschen, die gar keine Steckdose haben.

Von daher ist es doch gut, wenn der KI Arzt aus dem Smartphone sagt: das ist Krebs, begeben sie sich ins nächste Krankenhaus.
Na klar, was könnte es besseres geben, als eine Krebsdiagnose von einer KI zu erhalten. Versuch dich mal empathisch in einen solchen Menschen hineinzuversetzen. Nimm dir Zeit. Geschafft? Und? Gratuliere! Du hast mehr Empathie als eine KI! :daumen:

Na dann ist es doch zu begrüßen, wenn künftig jeder einen hat oder willst das das nicht, weil du dann deine Exklusivität verlierst?
Wenn ich schreibe, Reichtum erlaubt private Ärzt*innen und Lehrer*innen, bedeutet es, dass die Bill Gates dieser Welt keine KI-Lerher*innen oder KI-Ärzt*innen haben, sondern richtige Menschen mit echten Kompetenzen. Die KI-Kompensationen sind nur für die Massen, also für mich und vermutlich auch für dich.
 
(Billig-)Smartphones sind weiter verbreitet, als viele denken. Auch bei Leuten, die keine Steckdose haben und erst recht kein Festnetz, denn: Handys funktionieren ohne beides. Und ein Low-End-Smartphone kann, im Gegensatz zu kaum billigeren, in 10 Jahren gar nicht mehr verfügbaren Feature-Phones, auch webbasierte-Textdienste nutzen, die günstiger als SMS sind. Es hängt natürlich von der Region (Bedarf, Netzabdeckung) ab, aber nach Solarzelle sowie Bleiakku + Lampe kann ein Smartphone das vierte elektrische Gerät in einem Haushalt oder ganzem Dorf sein, noch vor einem Kühlschrank. (Dessen erster ohnehin meist der Medikamentenlagerung dient, also einen erreichbaren Arzt voraussetzt.)
 
(Billig-)Smartphones sind weiter verbreitet, als viele denken. Auch bei Leuten, die keine Steckdose haben und erst recht kein Festnetz, denn: Handys funktionieren ohne beides. Und ein Low-End-Smartphone kann, im Gegensatz zu kaum billigeren, in 10 Jahren gar nicht mehr verfügbaren Feature-Phones, auch webbasierte-Textdienste nutzen, die günstiger als SMS sind. Es hängt natürlich von der Region (Bedarf, Netzabdeckung) ab, aber nach Solarzelle sowie Bleiakku + Lampe kann ein Smartphone das vierte elektrische Gerät in einem Haushalt oder ganzem Dorf sein, noch vor einem Kühlschrank. (Dessen erster ohnehin meist der Medikamentenlagerung dient, also einen erreichbaren Arzt voraussetzt.)
Ja, diese Überschneidung von Arzt: nein & Smartphone: ja wird es häufig geben. Und das kann für einige Konsultationen hilfreich sein. Dennoch löst das die Probleme nicht wirklich. KI-Ärzte sind als diagnostischer Support konzipiert, d.h. sie erhalten Informationen, verarbeiten diese, werfen eine Diagnostik mitsamt Therapieempfehlung aus - diese wird aber entsprechend bestehender Gesetze durch Ärzt*innen evaluiert und ggf. umgesetzt. Die ethische und juristische Verantwortung liegt beim Menschen. Erst wenn KIs rechtlich belangt werden können, dürfen sie eigens Diagnostik und Therapie umsetzen.

Wenn Bill Gates KI-Ärzte aber als Lösung für solche Menschen bewirbt, die in Entwicklungsländern fernab medizinischer Versorgung leben und entsprechend eben diese am dringensten bräuchten, unterschlägt er Probleme, die auch mit einem Smartphone nicht überwunden werden können: Datenerhebung. Ein KI-Arzt benötigt für die einfachsten Dinge wenigstens die Kooperation mit einem rudimentär geschulten Menschen, um der KI eine anamnestische Informationsgrundlage bereitzustellen. Eine Blutdruckmessung kann an Laien delegiert werden, aber eine körperliche Untersuchung bedarf eines Menschen mit Sachverstand (bspw. Physician Assistant, Medizinstudent*innen).

Kurzum: Ein KI-Arzt ist kein echter Arztersatz, sondern ein Support. :)
 
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